Freitag, 26. Mai 2017

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Saisonumfrage: Gastgewerbe bewertet vergangenen Sommer überwiegend positiv

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Trier. Obwohl der Sommer in diesem Jahr erst spät begonnen hatte, sind die heimischen Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe mit der abgelaufenen Saison zufrieden. 52 Prozent aller Betriebe stufen die Geschäftslage als gut ein. Das geht aus der aktuellen Saisonumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier hervor. Dabei sprachen 67 Prozent der Beherbergungsbetriebe von einer guten Geschäftslage. Das sind zehn Prozent mehr als noch im vergangenen Jahr.

Die Aussichten auf die aktuelle Wintersaison sind jedoch verhalten. Insgesamt gehen 63,5 Prozent der Befragten von einer gleichbleibenden Geschäftslage aus. Bei den Gastronomiebetrieben gehen die Erwartungen deutlich auseinander. Während 22,6 Prozent der Betriebe einen positiveren Verlauf erwarten, was einer fast neun prozentigen Steigerung im Vergleich zum Vorjahr entspricht, blickt ein gleich großer Teil pessimistisch auf die nächste Saison. 20,8 Prozent der Betriebe gehen von einem ungünstigeren Verlauf aus. Das sind etwa sieben Prozent mehr als im rheinland-pfälzischen Schnitt.

Die Umsätze im Gastgewerbe sind in der Region Trier 2016 überdurchschnittlich gut gestiegen. 44 Prozent der Beherbergungsbetriebe und 45 Prozent der Gastronomiebetriebe meldeten höhere Umsätze als noch ein Jahr zuvor. In dieser Kategorie liegt die Region Trier fünf Prozent über dem landesweiten Schnitt. Ebenfalls positiv ist die durchschnittliche Zimmerauslastung in der Region Trier. Diese liegt bei 58,6 Prozent, das entspricht einer Steigerung von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Der Klimaindex, der sich aus der Einschätzung der Geschäftslage des Vorjahres und den Erwartungen an die kommende Saison zusammensetzt, ist im gesamten Gastgewerbe minimal um 0,9 Prozent auf 120,5 Punkte gesunken. Das konjunkturelle Klima in der Freizeit- und Tourismuswirtschaft sei als neutral, sagt Anne Kathrin Morbach, Tourismusreferentin der IHK Trier.

Mit Blick auf die Zukunft sagt sie: „Der Fachkräftemangel gehört wie bereits im vergangenen Jahr neben den Arbeitskosten zu den größten Risikofaktoren in der Branche.“ Das Problem ließe sich auch in Zahlen ausdrücken: „Knapp die Hälfte der Betriebe können derzeit offene Stellen längerfristig nicht besetzen, weil sie keine passenden Arbeitskräfte finden.“ Die Attraktivität der Branche habe insbesondere aufgrund der ungünstigen Arbeitszeiten und der schlechten Bezahlung in den letzten Jahren sehr stark abgenommen, sagt Morbach.

Weniger ist mehr: Während kein Betrieb angegeben hat,  Personal mit einem Fachhochschulabschluss zu suchen, haben 66,7 Prozent der Beherbergungsunternehmen einen akuten Bedarf an Kräften ohne abgeschlossene Berufsausbildung und sogar 76,5 Prozent der Gastronomiebetriebe sind auf der Suche nach Personen mit einer dualen Berufsausbildung. Vor allem Berufe wie Köche oder Küchenhelfer werden im gastronomischen Bereich von 84,4 Prozent der Betriebe gesucht.

Jeder zweite betrieb plant inzwischen, Fachkräfte aus dem Ausland und/oder mehr ältere Mitarbeiter einzustellen. Auch können sich mit inzwischen 35 Prozent immer mehr Unternehmen vorstellen Flüchtlinge zu beschäftigen. „Diesen Schritt sind allerdings erst wenige Betriebe gegangen“, sagt Morbach: „Bei nur 7,5 Prozent der Unternehmen zählt ein Flüchtling bereits zu den Arbeitskräften.“ Mehr als die Hälfte der Unternehmen plant die Einstellung eines Flüchtlings als Helfer. Aber auch dem Bereich Ausbildung wird eine hohe Bedeutung zugesprochen. 43,5 Prozent der Betriebe können sich vorstellen einen Flüchtling in ihrem Betrieb auszubilden. „Die Beschäftigung bietet sowohl die Chance einen Teil zur erfolgreichen Integrationsarbeit der geflüchteten Menschen beizutragen als auch dem Fachkräfte- und Nachwuchsmangel in der Hotellerie und Gastronomie entgegenzuwirken“, sagt Morbach.

Weitere Informationen: IHK Trier, Anne Kathrin Morbach, Telefon (06 51) 97 77-2 40,

Tourismus

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Tourismus von Januar bis Oktober 2016: Plus bei den Gästezahlen – Übernachtungen unverändert

Die rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe verzeichneten in den ersten zehn Monaten 2016 einen Anstieg der Gästezahlen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten von Januar bis Oktober 8,51 Millionen Gäste im Land; das waren 1,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das Übernachtungsaufkommen lag mit 22,4 Millionen auf Vorjahresniveau.

Tourismusregionen

In fünf der neun Tourismusregionen waren die Übernachtungszahlen höher als im Vorjahreszeitraum, wobei Rheinhessen mit einer Steigerung um 5,5 Prozent den Spitzenplatz belegte, im Rheintal lag das Plus bei 2,3 Prozent. Die Regionen Mosel-Saar, Ahr und Westerwald-Lahn erzielten ebenfalls Zuwächse. In den übrigen Regionen waren die Übernachtungszahlen niedriger als im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang in der Eifel beruht allerdings zum Teil auf einem Sondereffekt, der auf Änderungen im Berichtskreis der Erhebung zurückzuführen ist. Aber auch Einbußen im Campingbereich trugen zu diesem Ergebnis bei. Sieben der neun Tourismusregionen verzeichneten steigende Gästezahlen. Mit einem Plus von 4,7 Prozent erreichte auch hier Rheinhessen die höchste Zunahme.

Betriebsarten

Unter den elf Betriebsarten verbuchten die Hotels garnis den größten Übernachtungszuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum (plus 5,1 Prozent). Es folgten Ferienhäuser und Ferienwohnungen (plus 4,3 Prozent). In sechs Betriebsarten war das Übernachtungsaufkommen geringer als in den ersten zehn Monaten des Vorjahres. Die größten Rückgänge verzeichneten die Privatquartiere sowie die Erholungs-, Ferien- und Schulungsheime.

Herkunft

Von Januar bis Oktober 2016 besuchten mehr als 6,66 Millionen Übernachtungsgäste aus Deutschland Rheinland-Pfalz, was einen Zuwachs  von 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet. Die Zahl ihrer Übernachtungen belief sich auf 17,06 Millionen und blieb damit fast unverändert (plus 0,2 Prozent). Aus dem Ausland kamen 1,85 Millionen Besucherinnen und Besucher, das waren 0,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Das Übernachtungsaufkommen verringerte sich ebenfalls um 0,6 Prozent und belief sich auf 5,34 Millionen.

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort.

Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen/Auswertungen)

Jubiläen 2017 am Romantischen Rhein

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(rrt) Entlang des Romantischen Rheins – vom Rolandsbogen in Remagen bis zum Mäuseturm in Bingen – werden 2017 einige besondere Jubiläen gefeiert. Dabei kommen kultur-, sport- und geschichtsinteressierte Besucher des Mittelrheins voll auf ihre Kosten.

Bereits zum 200. Mal jährt sich die erste Rheinreise des berühmten britischen Malers William Turner. Während dieser Reise hat Turner an vielen Orten Rast gemacht und tolle Gemälde der Region gefertigt. Um die Arbeiten zu würdigen, werden diese Standorte nach und nach mit bronzenen Bodenplatten versehen, so dass Besucher die Perspektiven des Malers einnehmen können. Über einen QR-Code und eine eigene Webseite werden weitere interessante Informationen zu Turner und seinen Werken vermittelt.

Ein weiteres 200-jähriges Jubiläum wird in Koblenz gefeiert: Die Grundsteinlegung der „Festung Koblenz und Ehrenbreitstein“, eine der größten Festungskomplexe des 19. Jahrhunderts. Ein umfangreiches Angebot an Events und kulturellen Aktionen auf dem Fort Konstantin, Fort Asterstein, der Feste Kaiser Franz, Neuendorfer Flesche und Festung Ehrenbreitstein lädt Besucher dazu ein, die Großfestung neu zu entdecken. Höhepunkt der Veranstaltungsreihe ist die Auftaktveranstaltung am 13. April und die Abschlussveranstaltung am 22. Oktober 2017.

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Tourismusbranche: Stimmung besser als im BUGA-Jahr 2011

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Koblenz, 12. Dezember 2016: Der Aufwärtstrend in der Tourismusbranche hält weiter an: 64 Prozent der Betriebe im Hotel- und Gastgewerbe sind mit ihrer Geschäftslage zufrieden. Das geht aus einer Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz hervor, bei der mehr als 600 Betriebe aus Gastronomie und Hotellerie im nördlichen Rheinland-Pfalz befragt worden sind.

Die Stimmung in der Branche ist so gut wie lange nicht mehr: Der sogenannte Klimaindex, der sich aus der Geschäftslage des Vorjahres und den Erwartungen an die nächste Saison zusammensetzt, beträgt 139 Punkte für Beherbergungsbetriebe und 128 Punkte für Gastronomiebetriebe und übertrifft damit deutlich die Nulllinie bei 100 Punkten. "Damit liegt die Stimmung deutlich über den Werten aus dem BUGA-Spitzenjahr 2011“, so Christian Dübner, Referent für Tourismus bei der IHK Koblenz. Die insgesamt positive Stimmung lasse sich noch aus der diesjährigen Fußballeuropameisterschaft, während der insbesondere in der Außengastronomie gute Geschäfte erzielt wurden, sowie durch den „Goldenen Herbst" erklären.

Wie auch in den Umfragen der Vorjahre geben rund drei Viertel der Befragten an, ihre Preise konstant halten zu wollen. „Das überrascht, denn insgesamt hat die Branche mit steigenden Kosten zu kämpfen“, so Dübner. Eines der branchenbe-stimmenden Themen ist der Fachkräftemangel. "So geben rund 80 Prozent der befragten Betriebe an, ihre Personaldecke konstant zu halten und nicht etwa aufzustocken." Für gastgewerbliche Betriebe ist es zunehmend eine Herausforderung, offene Stellen mit Fachkräften zu besetzen. "Verschärft wird die derzeitige Situation zusätzlich durch die hohe Saisonalität besonders in den ländlichen Räumen", sagt IHK-Tourismusexperte Christian Dübner.

Die Investitionsbereitschaft der Betriebe entwickelt sich laut Umfrage positiv. 94 Prozent der Unternehmen wollen vor allem in die Modernisierung investieren. „Investitionswillige Betriebe dürfen nicht durch zusätzliche Kosten wie die mancherorts immer wieder diskutierte Tourismusabgabe zur Kasse gebeten werden“, warnt Dübner.

Die Tourismuswirtschaft zählt zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen in Rheinland-Pfalz, insbesondere auch im Bezirk der IHK Koblenz mit rund 8.000 Betrieben. Landesweit sind mehr als 150.000 Erwerbstätige in der Tourismusbranche tätig. Damit hängt jeder zehnte Arbeitsplatz in Rheinland-Pfalz am Tourismus.

Die Umfrage kann bei der IHK Koblenz unter www.ihk-koblenz.de, Nummer 3584448, heruntergeladen werden.

 

Schnellmeldung Tourismus Oktober 2016

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Plus beim Gäste- und Übernachtungsaufkommen

Die rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe verzeichneten im Oktober 2016 einen Anstieg der Gäste- und Übernachtungszahlen. Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems besuchten 1,05 Millionen Gäste das Land, das waren 1,7 Prozent mehr als im Oktober 2015. Die Besucherinnen und Besucher blieben durchschnittlich 2,6 Tage und buchten 2,76 Millionen Übernachtungen (plus 0,5 Prozent).

Von Januar bis Oktober 2016 kamen fast 8,51 Millionen Gäste nach Rheinland-Pfalz, und es wurden mehr als 22,37 Millionen Übernachtungen gezählt. Bei den Gästeankünften war im Vergleich zu den ersten zehn Monaten des Vorjahres ein Zuwachs von 1,8 Prozent zu verzeichnen; die Übernachtungen blieben nahezu unverändert (minus 0,1 Prozent).

Diese ersten vorläufigen Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort. Zu diesem frühen Zeitpunkt können lediglich Eckzahlen veröffentlicht werden. Die Veröffentlichung fachlich und regional untergliederter Ergebnisse ist für den 21. Dezember 2016 geplant.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Referat Analysen/Auswertungen)

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