Samstag, 25. November 2017

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Jahresauftakt im Tourismus mit mehr Gästen, aber weniger Übernachtungen

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Die rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe verzeichneten im März 2017 einen Zuwachs beim Gästeaufkommen; die Übernachtungszahlen gingen hingegen zurück. Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems wurden fast 593.000 Gäste gezählt, das waren 2,1 Prozent mehr als im März 2016. Sie buchten knapp 1,4 Millionen Übernachtungen (minus 9,2 Prozent). Bei dieser Entwicklung dürften u. a. die Osterfeiertage eine Rolle spielen, die 2016 im März und 2017 im April lagen.

Von Januar bis März 2017 besuchten rund 1,4 Millionen Gäste das Land, die mehr als 3,4 Millionen Übernachtungen buchten. Das waren 1,3 Prozent mehr Gästeankünfte und 5,3 Prozent weniger Übernachtungen als im ersten Vierteljahr 2016.

Diese ersten vorläufigen Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort. Zu diesem frühen Zeitpunkt können lediglich Eckzahlen veröffentlicht werden. Die Veröffentlichung fachlich und regional untergliederter Ergebnisse ist für den 19. Mai 2017 geplant.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

Lahnsteiner Touristinformation ist für die Saison gewappnet

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Zusätzliche Angebote in petto

Lahnstein. Pünktlich zu Saisonbeginn liegt frisches Prospektmaterial in Lahnsteiner Touristinformation zur Ausgabe bereit. Ganz neu mit dabei eine Infobroschüre in englischer und niederländischer Sprache. „Wir reagieren damit auf die Ansprüche unserer Gäste“, erklärt Petra Bückner, die Leiterin der Touristinformation.

Bald werden auch die Plakate mit einer Übersicht der Freizeitangebote fertig sein, die jedes Jahr an alle Hotels, Betriebe und Campingplätze verschickt werden. „Wir freuen uns über zwei weitere Besonderheiten, die wir in unsere Gästeangebote aufnehmen können“, so Bückner weiter. Ein ehemaliges Gesindehaus aus den 30er Jahren wurde liebevoll im nostalgischen Stil saniert und steht nun für Vermietungen zur Verfügung. Es liegt in Niederlahnstein in unmittelbarer Nähe zur Lahn und trägt den klanghaften Namen „Ferienhaus-good-old-lohnschde“. „dasNest “ ist die zweite neue Ferienwohnung im Portfolio der Touristik, die ihren Gästen eben dieses Gefühl der Gemütlichkeit und Behaglichkeit vermitteln soll. Sie befindet sich in Oberlahnstein und bietet damit ebenfalls eine gute Ausgangslage für den Besuch in der Stadt.

Bereits im letzten Jahr erfolgte die Neueröffnung und Zertifizierung des „Historischen Wirtshauses an der Lahn“, das für seine Themenzimmer mit 5 Sternen ausgezeichnet wurde. Im Moment erfolgen weitere Umbaumaßnahmen, denn ab Juli sollen fünf weitere hochwertige Themenzimmer sowie ein Beauty-Center zur Verfügung stehen. Auch in der Küche des bekannten Hauses hat sich etwas getan. Seit Anfang März kocht hier Markus Konieczny, der ehemalige Küchenchef des „Fährhauses am Stausee“, der vor allem auf regionale und biologische Zutaten setzt.

Ebenfalls seit dem 01. März hat auch das Burgrestaurant auf Burg Lahneck wieder geöffnet, das durch Familie Pehlivanov geführt wird. Neben guter Küche, laden vor allem auch die Terrasse mit Rheinblick und die Schenke zum Verweilen ein.

„Touristiker freuen sich immer, wenn sie sowohl ein gutes Gastronomie- als auch ein ansprechendes Beherbergungsangebot in ihrer Stadt haben“, meint Bückner. „So halten wir die Gäste hier vor Ort und daher unterstützen wir unsere Leistungsträger auch wo wir können. Das beginnt bei der kostenlosen Bereitstellung von Prospektmaterial, geht über das zentrale Buchungsportal auf der städtischen Homepage bis hin zur Entwicklung von gemeinsamen Angebotsideen.“

Umdenken im Schiffstourismus notwendig

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Seit Jahrzehnten, aber besonders vor und nach einer hervorragenden BUGA, gehen die Touristikzahlen in Koblenz stets nach oben. Bei aller Begeisterung in diesem Zuwachsbereich ist man seitens des SPD-Ortsvereins Altstadt-Mitte aber auch bereit sich vor den negativen Auswirkungen nicht zu verschließen.

Die Entscheidung, den Schiffstourismus am Moselufer mit Strom zu versorgen, war richtig und wichtig.

Denn gerade die Bewohnerschaft am Moselufer war mit Lärm und Abgasen stark betroffen. Nun fließen die Einnahmen zurück, weil die Touristikschiffe regen Nutzen vom Angebot der Stadt machen. Jedoch ist die entscheidende Frage zu stellen, die man nicht einfach beantworten kann. Die Frage lautet: Wollen wir eine Ausweitung des Schiffstourismus’? Denn trotz Stromversorgung, steigen die Belastungen, zum Beispiel durch Veranstaltungen an Bord, die nach wie vor Lärm verursachen, besonders in den Abend- und Nachtstunden. Eine Ausdehnung der Touristikschiffe in der dritten Reihe am Moselufer war Gegenstand der Diskussion im SPD-Ortsverein Altstadt-Mitte. Ratsmitglied Fritz Naumann und sein Stellvertreter Denny Blank sind gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern zur Erkenntnis gekommen, dass man sich gegen die Ausweitung des Schiffstourismus am Moselufer ausspricht. Unterstützung erhält der Ortsverein seitens der Fraktionsvorsitzenden Marion Lipinski-Naumann, seitens David Langner, Staatssekretär, sowie seitens des Bundestagsabgeordneten Detlev Pilger. Es gibt nach Auffassung der Sozialdemokraten zwei entscheidende Gründe, die gegen eine Ausweitung – in der dritten Reihe – nicht von der Hand zu weisen sind. Der wichtigste Grund ist, „dass mehr Schiffe – trotz Stromversorgung – mehr Lärm mit sich bringen“, meinen Naumann und Blank. Der zweite Punkt ist natürlich auch, dass „wiederum Investitionen anstehen, die von Seiten der Stadt Koblenz gemacht werden und die sich erst langfristig auszahlen“, führen Lipinski-Naumann und Langner an. Es gibt genügend Beispiele in der Republik, „dass Anwohnende und Vertreter zu der Erkenntnis kommen, dass der Schiffstourismus eingeschränkt werden muss“, ergänzt Pilger. Man sollte in diesem Zusammenhang auch nicht unerwähnt lassen, dass die Versorgung der Schiffstouristen im hohen Maße auf den Schiffen abgedeckt wird und nur in geringem Maße in der Stadt vollzogen wird. Die Genossen sind sich hierzu einig: „Wir wollen diesen Denkanstoß ins Gespräch bringen“. Alle sind sich bewusst, dass es ein erhebliches Für und Wider geben wird. „Jedoch bringt ein Mehr an Schiffen ein Mehr an Belastung für die Anwohnenden mit sich“, konstatieren die Sozialdemokraten.

Koblenz wird im Tourismusbereich wachsen, davon ist der SPD-Ortsverein überzeugt. Jedoch ist nicht jedes Wachstum als verträglich für die Bevölkerung zu sehen. Die Stadt Koblenz tut gut daran, diesen erheblichen wirtschaftlichen Zweig nicht zu vernachlässigen, aber auch nicht zu überfrachten. Die Thematik ist mit Augenmaß zu betrachten.

 

Radwandertag WIEDer ins TAL am 21. Mai 2017

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Am Sonntag, 21. Mai 2017 findet von 10:00 – 18:00 Uhr der Radwandertag WIEDer ins TAL statt. Die Landesstraße L255 im Wiedtal ist auf 50 Kilometern von Neuwied-Niederbieber bis Seifen im Westerwald nur für Fahrradfahrer, Inlineskater und Fußgänger geöffnet.

An zahlreichen Stellen entlang der Strecke haben Vereine und Gastronomen Stände mit Kaltgetränken, Grillimbiss oder Kaffee und Kuchen aufgebaut oder ihre Biergärten geöffnet. Kinderbelustigung, Live-Musik, Gesundheits-Checks und Verlosungen sorgen für Abwechslung. Das Freibad im Wiedtalbad in Hausen mit großer Liegewiese hat an diesem Sonntag von 10:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. Für die Reparatur von kleineren Defekten sind Servicestationen samt Pannenhilfe und Zubehörverkauf zu finden.

Der Radwandertag in den Landkreisen Neuwied und Altenkirchen findet bereits zum 19. Mal statt. Veranstalter sind die Verbandsgemeinden Waldbreitbach, Asbach, Flammersfeld und Puderbach sowie die Stadt Neuwied. Unterstützt werden sie von den Sparkassen Neuwied und Altenkirchen.

Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr sind im Einsatz und gewährleisten einen sicheren Verlauf der Veranstaltung. Es wurde gemeinsam ein umfangreicher Umleitungs- und Beschilderungsplan erstellt. Die Regio-Linie 131 zwischen Neuwied-Asbach verkehrt an diesem Tag nicht. Die Veranstalter bitten darum, zur eigenen Sicherheit Fahrradhelme zu tragen.

Informationen über Programmdetails sind unter www.wieder-ins-tal.de oder bei den Tourist-Informationen erhältlich.

Traditionelle Weinhexennacht am Sonntag, 30. April 2017

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Oberweseler Gewerbeverein (OGV) und Stadt Oberwesel unterstützen als Veranstalter der Weinhexennacht diesjährig die Aktion der VOR-TOUR der Hoffnung

Wer wird die neue Weinhex‘ von Wesel…? Diese Frage stellen sich die Oberweseler schon lange im Voraus. Doch dieses Geheimnis wird noch fest gehütet… bis am 30. April die neue Weinhex‘ mit Zauberknall und Hexenfeuer dem großen Weinfass auf dem historischen Marktplatz entsteigt.

Die Weinhex‘ ist die Repräsentantin der Weinregion Oberwesel. Zurückzuführen ist ihr Name auf einen Brauch aus früheren Jahrhunderten, wo auf den Hängen und auf den Rheinbergen die "Hexenfeuer" entzündet und Feuerräder gerollt wurden. Daran soll die Weinhex‘ erinnern und den Wein der Winzer zu einem edlen Tropfen werden lassen. Daher wird jedes Jahr am 30. April in einer traditionellen Zeremonie die „alte“ Weinhex‘ verabschiedet und die „neue“ Weinhex‘ inthronisiert.

Selbstverständlich können an diesem Abend auch die edlen Tropfen aus den Lagen um Oberwesel genossen werden. Neben den Ständen der Winzer wird die Gastronomie auf dem Platz für das leibliche Wohl sorgen.

Musikalisch wird die Veranstaltung wieder von „Les Patrons“, der wohl bekanntesten Tanz- und Coverband aus dem Rhein-Main-Nahe-Raum umrahmt. Seit 49 Jahren gibt es die Band und diese hat bis heute an ihrer Attraktivität nichts eingebüßt. – Im Gegenteil! Im Repertoire von Les Patrons befinden sich neben den aktuellen Top 40 Chart-Hits weit über 500 Titel der letzten 40 Jahre. Darunter die schönsten Oldies der Beatles, Simon & Garfunkel, Joe Cocker, ABBA, Eagles, Crosby Stills Nash & Young u.s.w.

Dieses Jahr unterstützen der Oberweseler Gewerbeverein (OGV), die Stadt Oberwesel und das Stadtmanagement als Veranstalter der Weinhexennacht aktiv am Abend der Weinhexennacht die Spendensammelaktion der VOR-TOUR der Hoffnung. Mehr zur Aktion unter: www.vortour-der-hoffnung.de.

Foto: Tourist-Information Oberwesel

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