Dienstag, 25. April 2017

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Feuerwerkskomposition "Ameria - The Metamorphosis of Lights“ für Rhein in Flammen Oberwesel steht

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Team aus 20 Technikern baut in vier Tagen tausende Effekte zu einem einzigartigen anspruchsvollen Kunstwerk zusammen

Weinmarkt und musiksynchrones Brilliantfeuerwerk sind besondere Highlights im Zentrum des Oberen Mittelrheintals. Beides wird seit vielen Jahren von Einheimischen wie den vielen tausend Besuchern mit absoluten Superlativen belegt. Auch in diesem Jahr verspricht der Frankfurter Feuerwerker C. Fritsch von der Firma „zündwerk“ beim drittgrößten musiksynchronen Feuerwerk in der Bundesrepublik ein Spektakel mit zehntausenden Effekten, an das sich alle Zuschauer lange staunend erinnern werden. Das diesjährige Thema der Show wird "Ameria - The Metamorphosis of Lights“ sein.

Wenn am 10. September 2016 wieder der Himmel über dem Rhein bei Oberwesel leuchtet, dann wird dieses Mal eine Besonderheit zu erwarten sein: Showdesigner Chris Fritsch arbeitet schon seit einigen Jahren mit dem bekannten Lightning Director Marc Brunkhardt an einer Metamorphose aus Licht und Feuer, die in diesem Jahr erstmals bei der Nacht der 1000 Feuer Premiere feiert.

Marc Brunkhardt, der das Lichtdesign für Konzerte von Stars wie Sarah Connor, Andrea Berg, Scooter oder DJ Bobo mitgestaltet hat und zusammen mit Chris Fritsch beim 25. Jubiläum des "Tag der deutschen Einheit" am 3.Oktober 2015 in Frankfurt mitwirkte, plant für den 10. September mit 48 Hochleistungsstrahlern ein Gitter aus Lichtbeams über den Rhein zu spannen.

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Tourismus im ersten Halbjahr 2016:

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Geringes Plus bei den Gästezahlen – Minus bei den Übernachtungen

Die rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe verzeichneten im ersten Halbjahr 2016 einen geringen Anstieg der Gästezahlen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten von Januar bis Juni fast 4,1 Millionen Gäste im Land, was einem Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Die Besucherinnen und Besucher buchten nahezu 10,4 Millionen Übernachtungen. Das waren 1,3 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2015.

Tourismusregionen

Vier der neun Tourismusregionen registrierten Zuwächse bei den Übernachtungen, wobei Rhein-hessen mit einer Steigerung um 5,1 Prozent den Spitzenplatz belegte. Dahinter stand die Ahr an zweiter Stelle (plus 2,2 Prozent). In fünf Regionen lagen die Übernachtungszahlen allerdings unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Der starke Rückgang in der Eifel beruht zum Teil auf einem Sondereffekt, der auf Änderungen im Berichtskreis der Erhebung zurückzuführen ist, aber auch ein deutliches Minus im Campingbereich trug zu diesem Ergebnis bei. Bei den Gästeankünften gab es mit Ausnahme der Pfalz und dem Gebiet Mosel-Saar in allen rheinland-pfälzischen Regionen einen Anstieg.

Betriebsarten

Bei den Betriebsarten verlief die Entwicklung ebenfalls unterschiedlich. Der überwiegende Teil verzeichnete im ersten Halbjahr steigende Übernachtungszahlen, wobei Ferienhäuser und Ferien-wohnungen das Ranking anführten. An zweiter Stelle lagen Jugendherbergen, Hütten und ähnliche Einrichtungen dicht gefolgt von den Hotels garnis. Dagegen mussten die Camping- und Reisemo-bilplätze den ungünstigen Witterungsverhältnissen Tribut zollen; hier gingen sowohl die Gäste- als auch die Übernachtungszahlen im zweistelligen Prozentbereich zurück.

Herkunft

Von Januar bis Juni 2016 besuchten fast 3,3 Millionen Übernachtungsgäste aus Deutschland Rheinland-Pfalz. Das war ein Plus von 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Zahl ihrer Übernachtungen ging um 0,8 Prozent auf 8,2 Millionen zurück. Aus dem Ausland kamen 805.000 Besucherinnen und Besucher (minus 3,1 Prozent). Sie buchten fast 2,2 Millionen Über-nachtungen, was eine Abnahme um drei Prozent bedeutete.

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Referat Unternehmensstatistiken)

Freie Fahrt im Wiedtal – Baustelle in Waldbreitbach beendet

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Nach gut 1,5 Jahren heißt es ab sofort: Freie Fahrt im Wiedtal! Die Erneuerung der Ortsfahrt Waldbreitbach ist abgeschlossen. Pünktlich zu den beiden anstehenden Highlights im Veranstaltungskalender, Wied in Flammen am 20.8. und Wiedtaler Wandertag am 28.8., gibt es keine Behinderungen oder Umleitungen mehr.

Die Restaurants und Geschäfte im Wiedtal sind froh, dass die L 255 (Neuwieder Straße) erneuert wurde, aber jetzt auch dass die Baustelle beendet ist. Es sind doch einige Besucher ausgeblieben und es gab immer wieder Anrufe von Gästen, ob Waldbreitbach momentan erreichbar sei. Der Radweg führt jetzt auch mitten durch den Ort und nicht mehr durch Nebenstraßen.

Touristische Halbzeitbilanz in Lahnstein fällt positiv aus

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Lahnstein. Die vorläufigen Übernachtungszahlen bis einschließlich Mai lassen Gutes vermuten, denn im Vergleich zum letzten Jahr zeichnet sich bei den Gästezahlen eine leichte Steigerung von 2,5 % und bei den Übernachtungen von 1,1 % ab. Vorläufig deshalb, weil dem Statistischen Landesamt noch nicht alle Meldungen der Betriebe vorliegen und die gemeldeten Bettenkapazitäten verändern sich nahezu jährlich. "Vor 10 Jahren hatten wir ein Angebot von 1280 Gästebetten, derzeit sind es 1025. Das wirkt sich natürlich auf die Übernachtungszahlen aus", erklärt Petra Bückner, Leiterin der Lahnsteiner Tourist-Information. „Außerdem wurden bis vor vier Jahren die Übernachtungszahlen der Dauercamper mit dazugerechnet, was heute nicht mehr der Fall ist. In diesem Bereich haben wir nach wie vor rund 30.000 Übernachtungen, die es zwar immer noch gibt, die aber nicht mehr in die Statistik einfließen.“

Insgesamt 12.490 Gäste kamen allein bis einschließlich Mai nach Lahnstein, 30.311 Übernachtungen wurden gezählt. Dabei sind die Zahlen der Camping- und Wohnmobilstellplätze nicht mit eingerechnet. "Wir haben bereits nach einem halben Jahr Stadtpläne und Infobroschüren nachdrucken müssen. Ergänzend dazu wurden Plakate zur Freizeitgestaltung entwickelt und an alle Hotels, Betriebe und Campingplätze zugestellt", so Bückner zur laufenden Saison.

Aufgrund der starken Nachfrage haben die Touristiker das Thema Wein aktuell verstärkt in den Vordergrund gestellt. Die „Schlenderweinprobe“ von Hobby-Winzer Frank Lambertin erfreut sich nach wie vor so großer Beliebtheit, so dass nun die Möglichkeit besteht die Führung in allen Stadtteilen einschließlich Lahnstein auf der Höhe zu buchen.

Für Weinproben steht nicht nur der neu renovierte Gewölbekeller vom "Historischen Wirtshaus an der Lahn“ zur Verfügung, sondern auch das „Alte Rathaus“. Unterstützt durch den Historiker Alexander Thon, der die Lahnsteiner Geschichte erläutert, ist die Veranstaltung auch als „Dämmerschoppen“ buchbar. Im Kloster Allerheiligenberg besteht inzwischen ebenfalls die Gelegenheit zur Weinprobe „Wein und Geist“.

Das Touristikteam entwickelt zudem nach den Wünschen der Gäste spezielle Führungen zu den Themen „Wein und Genuss“.

Auch was die Übernachtungsmöglichkeiten in der Stadt angeht, tut sich Einiges. "In diesem Jahr wurden bereits zwei herausragende Unterkünfte zertifiziert, auf die wir sehr stolz sind", freut sich Bückner. Zum einen das „Kloster Allerheiligenberg", das gleichzeitig auch die Kriterien des Deutschen Wanderverbandes erfüllt und somit auch Rheinsteigpartner ist.

Zum zweiten das "Historische Wirtshaus an der Lahn", dessen neue und sehr komfortabel eingerichteten Privatzimmer mit 5 Sternen ausgezeichnet wurden. Diese Kategorie ist bislang übrigens einzigartig am Mittelrhein.

Pünktlich zum Saisonbeginn im Frühjahr gab es auch Erfreuliches zur Burg Lahneck zu vermelden. Burg und Burg-Restaurant sind wieder geöffnet und nach wie vor ein Besuchermagnet. Gemeinsam mit dem neuen Pächter und in Abstimmung mit den Burgeigentümern hat die Lahnsteiner Tourist-Information verschiedene kulinarische und kulturelle Angebote entwickelt. Los ging es mit der Teilnahme am Lichtkunstfestival RheinLeuchten im Welterbe Oberes Mittelrheintal vom 18. bis 28. März. Die Burganlage wurde an zwei Wochenenden in einem phantasievollen Licht angestrahlt und auch im Burgrestaurant wurde das Thema einladend und mit einem darauf abgestimmten Speiseangebot umgesetzt. "Die Resonanz und das Feedback auf diese Veranstaltungen waren enorm und wir haben die Bereitschaft unserer Mitwirkung für das Jahr 2018 bereits signalisiert", verrät Bückner.

Erfolgreiche Veranstaltungspremieren gab es dieses Jahr auch schon. Erstmals machte an Pfingsten die Streetfood-Tour in Lahnstein Halt. Als Mitveranstalter waren auch die Mitarbeiter-/innen der Tourist-Information an beiden Tagen im Einsatz und freuten sich über guten Zuspruch. Eine kleine Lounge in den Arkaden am Salhofplatz begeisterte die Besucher.

Anfang Mai trafen nacheinander ein belgischer Motorrad-Club mit circa 400 Teilnehmern und eine Woche später noch einmal ebenso viele Triumph-Fahrer in Lahnstein ein. Die städtische Tourist-Information unterstützte auch hier bei der Gestaltung des Rahmenprogramms und der Planung der Sternfahrten.

Sportlich ging es Ende Mai mit dem Ultralauf „WiBolt" weiter, einem Extremlauf über den Rheinsteig, der auch in Lahnstein Station machte. Bückner und ihre Kollegin Renate Haas haben die Läufer in der Ruppertsklamm verpflegt und damit überregional beste Werbung für eine der prominentesten Freizeitangebote im Stadtgebiet gemacht.

Zum Tourismusgeschäft gehört auch die Erschließung neuer Zielgruppen. Dazu passt der kürzlich installierte Hotelschiffsanleger am Oberlahnsteiner Rheinufer, der erste seiner Art im Stadtgebiet. Nächste Saison in die Fahrpläne der Reedereien aufgenommen, wird er stärker frequentiert werden und Bückner wäre nicht Bückner, wenn sie nicht schon entsprechende Rahmen- und Freizeitangebote an die jeweiligen Schiffsagenturen eingereicht hätte.

Es läuft also gut bislang in der Tourismussaison 2016. Das bestätigte nun auch die erneute Auszeichnung der städtischen Tourist-Information durch den Deutschen Tourismusverband (DTV) mit der Lizenz i-Marke. Die i-Marke ist 3 Jahre lang gültig und sichert bestimmte Qualitätsverpflichtungen, die das Team der Tourist-Information Lahnstein in der täglichen Arbeit sicherstellen müssen und sie regelt auch die Bedingungen der Überprüfung dieser vor Ort. 15 Mindestkriterien müssen für die Lizenz erfüllt werden. Ein „Mystery-Check“, das heißt, eine geheime Überprüfung durch einen neutralen DTV-Prüfer, ist ebenfalls zu bestehen. Die wiederholte Auszeichnung ist eine besondere Freude für das Lahnsteiner Team: „Es hat sich gezeigt, dass wir an den Schwächen, die bei der letzten Überprüfung aufgefallen sind, gearbeitet und uns verbessert haben“, freut sich Bückner. „Wir sind uns sicher, dass auch die zweite Jahreshälfte sehr erfolgreich und abwechslungsreich wird und freuen uns darauf!"

(Foto: Stadtverwaltung Lahnstein)

7 Wochen, 7 Wege, 7 Weinberge

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Kulturland Rheingau lädt zum Wandern auf dem Riesling-Pfad ein. Am 21. August geht's von Geisenheim nach Geisenheim

Anlässlich des 40jährigen Jubiläums des Rheingauer Riesling-Pfades bietet die Rheingau-Taunus Kultur und Tourismus GmbH an allen sieben Sonntagen der hessischen Sommerferien eine informative Wanderung an. Die Touren werden von den Rheingauer Kultur- und Weinbotschaftern geführt und finden am 17. Juli, 24. Juli, 31. Juli, 07. August, 14. August, 21. August und am 28. August statt. Die sieben jeweils 4-5 stündigen Wanderungen beginnen und enden allesamt an einem Bahnhof, anschließend ist eine gemeinsame Einkehr möglich. Im Preis von je 7,-Euro sind sowohl die Gebühren für die Führung als auch ein Glas Wein und Mineralwasser enthalten. Zudem erhält jeder Wanderer ein Kärtchen, mit dem er am letzten Tag der Wanderserie an einer lukrativen Verlosung teilnimmt. Wer öfter mitgeht, hat mit mehr Kärtchen größere Gewinnchancen. Die letzte Wanderung (Sonntag, 28. August) endet mit einem Fest im Innenhof von Schloss Vollrads. Als Moderator fungiert der Rheingauer Kultur- und Weinbotschafter sowie Rheinsteig-Wegepate Wolfgang Blum.

Tour Nummer 6: Am 21. August von Geisenheim nach Geisenheim

Herrliche Aussichten, schöne Plätzen und guter Wein - damit lockt Katja Klein nach Geisenheim. Vom Geisenheimer Bahnhof macht sich die Gruppe auf,um einen (Wein)Berg mit herrlicher Aussicht zu erklimmen - den Rothenberg. Aber keine

Angst, mit nur 152,7 Meter Höhe wird man nach einem kurzen Aufstieg mit einer der schönsten Rundsichten im Rheingau belohnt. Nach kurzer Rastgeht es weiter durch die Weinberge Richtung Johannisberg. Auf dem Morschberg soll dann bei herrlicher Aussicht ein guter Tropfen genossen werden. Gestärkt folgt der Abstieg

durch den Stadtteil Pflänzer nach Geisenheim zur Schnakenbrücke, über die man an den Rhein gelangt. Hier schlüpft man aus den Schuhen und taucht ein in den warmen Sand und in das kühle Rheinwasser. Durch die gestaltete Schönborn ́sche

Aue wird der Weg bis zum Geisenheimer Weinprobierstand fortgesetzt. Dort endet die Wanderung. Wer noch bleiben will - gerne!

  • Wanderweglänge: ca. 7.5 km
  • Festes Schuhwerk empfohlen
  • Wanderung findet bei jeder Witterung statt
  • Dauer: ca.3 Stunden
  • Treffpunkt: Bahnhof Geisenheim
  • Uhrzeit: 13.00 Uhr
  • Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
  • Kosten: 7 Euro (inkl. 1 Glas Wein)
  • Verpflegung und Getränke für unterwegs sind mitzubringen
  • Kinder bis 14 Jahre sind frei
  • Weitere Informationen bei Katja Klein unter: 06722/750595

Die Touren - siehe auch: http://www.kulturland-rheingau.de/40jahrerieslingpfad/

17. Juli: Hochheim am Main

24. Juli: Assmannshausen - Lorch

31. Juli: Walluf

07. August: Rüdesheim - Assmannshausen

14. August: Eltville - Kiedrich

21. August: Geisenheim

28. August: Oestrich-Winkel

 

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