Montag, 25. September 2017

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Schnellmeldung Tourismus November 2016

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Plus beim Gästeaufkommen, Minus bei den Übernachtungen

Die rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe verzeichneten im November 2016 einen Anstieg der Gästezahlen gegenüber dem Vorjahresmonat. Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems besuchten 596.000 Gäste das Land, das waren 2,2 Prozent mehr als im November 2015. Die Besucherinnen und Besucher blieben durchschnittlich 2,3 Tage und buchten 1,40 Millionen Übernachtungen (minus 0,8 Prozent).

Von Januar bis November 2016 wurden 9,11 Millionen Gästeankünfte gezählt, was einem Zuwachs von 1,8 Prozent gegenüber den ersten elf Monaten des Vorjahres entspricht. Die Zahl der Übernachtungen belief sich auf 23,80 Millionen und blieb damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fast unverändert.

Diese ersten vorläufigen Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort. Zu diesem frühen Zeitpunkt können lediglich Eckzahlen veröffentlicht werden. Die Veröffentlichung fachlich und regional untergliederter Ergebnisse ist für Ende Januar 2017 geplant.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Referat Analysen/Auswertungen)

 

Zertifikatslehrgang zum Tourismusmanager (IHK)

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Bildungsangebot stärkt die Region

Das Reiseverhalten der Deutschen zeigt, Deutschland bleibt Urlaubsreiseziel Nummer eins, laut dem Deutschen Tourismusverband. Die Tourismuswirtschaft gehört daher zu einer Branche mit guter Zukunftsperspektive. Das Gastronomische Bildungszentrum (GBZ) der Industrie- und Handelskammer Koblenz erweitert aus diesem Grund das Portfolio und bietet neben dem Zertifikatslehrgang zum Campingmanager (IHK), jetzt auch die Weiterbildung zum Tourismusmanager (IHK) an. Als Bildungszentrum, selber in einer klassischen Urlaubsregion ansässig, bietet die geographische Lage des GBZ ideale Voraussetzung für Exkursionen und Marktbeobachtungen.

Der IHK-Zertifikatslehrgang Tourismusmanager richtet sich an Mitarbeiter von Reiseveranstaltern, aus dem Fremdenverkehr, dem Stadtmarketing und der Hotellerie. Die Teilnehmer lernen berufsbegleitend und entwickeln sich zu Tourismusexperten. Zu den Themenschwerpunkten der Qualifikation gehören: betriebswirtschaftliche Grundlagen, Tourismusmanagement, Produktentwicklung, Beschwerdemanagement und Qualitätssicherung. Ein weiterer Schwerpunkt ist die erfolgreiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Tourismusmarketing, das auch den Onlinevertrieb beleuchtet und Trends im Tourismus aufzeigt.

„Uns ist der Bezug zum Berufsalltag in der Tourismusbranche besonders wichtig. Deshalb arbeiten wir im Seminar verstärkt mit Fallstudien und Praxisbeispielen “, betont Yvonne Pauly, Leiterin der Hotelmanagement-Akademie des GBZ.

Der 10tägige Lehrgang ist modular aufgebaut und bietet so das Handwerkzeug für ein professionelles und modernes Destinationsmanagement.

Der Zertifikatslehrgang zum Tourismusmanager (IHK) startet am 06.03.

 

Wiedtalbad als Top-Partner von Travelzoo gewählt

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Hausen / Wied. Das Wiedtalbad wurde von den Mitgliedern von Travelzoo als einer der Top-Partner 2016 gewählt.

Das Angebot in Bad und Sauna steht für Erlebnisse in höchster Qualität. Besonders loben die Besucher den guten Service, das freundliche Personal und die nette und gemütliche Atmosphäre.

Travelzoo ist ein Media Commerce Unternehmen mit weltweit mehr als 29 Millionen Mitgliedern. Travelzoo publiziert von 25 Büros aus Angebote von über 2.000 Reise- und Erlebnisanbietern. Die Deal-Experten von Travelzoo recherchieren Angebote und testen vorab immer Preis, Verfügbarkeit und Qualität.

Saisonumfrage: Gastgewerbe bewertet vergangenen Sommer überwiegend positiv

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Trier. Obwohl der Sommer in diesem Jahr erst spät begonnen hatte, sind die heimischen Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe mit der abgelaufenen Saison zufrieden. 52 Prozent aller Betriebe stufen die Geschäftslage als gut ein. Das geht aus der aktuellen Saisonumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier hervor. Dabei sprachen 67 Prozent der Beherbergungsbetriebe von einer guten Geschäftslage. Das sind zehn Prozent mehr als noch im vergangenen Jahr.

Die Aussichten auf die aktuelle Wintersaison sind jedoch verhalten. Insgesamt gehen 63,5 Prozent der Befragten von einer gleichbleibenden Geschäftslage aus. Bei den Gastronomiebetrieben gehen die Erwartungen deutlich auseinander. Während 22,6 Prozent der Betriebe einen positiveren Verlauf erwarten, was einer fast neun prozentigen Steigerung im Vergleich zum Vorjahr entspricht, blickt ein gleich großer Teil pessimistisch auf die nächste Saison. 20,8 Prozent der Betriebe gehen von einem ungünstigeren Verlauf aus. Das sind etwa sieben Prozent mehr als im rheinland-pfälzischen Schnitt.

Die Umsätze im Gastgewerbe sind in der Region Trier 2016 überdurchschnittlich gut gestiegen. 44 Prozent der Beherbergungsbetriebe und 45 Prozent der Gastronomiebetriebe meldeten höhere Umsätze als noch ein Jahr zuvor. In dieser Kategorie liegt die Region Trier fünf Prozent über dem landesweiten Schnitt. Ebenfalls positiv ist die durchschnittliche Zimmerauslastung in der Region Trier. Diese liegt bei 58,6 Prozent, das entspricht einer Steigerung von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Der Klimaindex, der sich aus der Einschätzung der Geschäftslage des Vorjahres und den Erwartungen an die kommende Saison zusammensetzt, ist im gesamten Gastgewerbe minimal um 0,9 Prozent auf 120,5 Punkte gesunken. Das konjunkturelle Klima in der Freizeit- und Tourismuswirtschaft sei als neutral, sagt Anne Kathrin Morbach, Tourismusreferentin der IHK Trier.

Mit Blick auf die Zukunft sagt sie: „Der Fachkräftemangel gehört wie bereits im vergangenen Jahr neben den Arbeitskosten zu den größten Risikofaktoren in der Branche.“ Das Problem ließe sich auch in Zahlen ausdrücken: „Knapp die Hälfte der Betriebe können derzeit offene Stellen längerfristig nicht besetzen, weil sie keine passenden Arbeitskräfte finden.“ Die Attraktivität der Branche habe insbesondere aufgrund der ungünstigen Arbeitszeiten und der schlechten Bezahlung in den letzten Jahren sehr stark abgenommen, sagt Morbach.

Weniger ist mehr: Während kein Betrieb angegeben hat,  Personal mit einem Fachhochschulabschluss zu suchen, haben 66,7 Prozent der Beherbergungsunternehmen einen akuten Bedarf an Kräften ohne abgeschlossene Berufsausbildung und sogar 76,5 Prozent der Gastronomiebetriebe sind auf der Suche nach Personen mit einer dualen Berufsausbildung. Vor allem Berufe wie Köche oder Küchenhelfer werden im gastronomischen Bereich von 84,4 Prozent der Betriebe gesucht.

Jeder zweite betrieb plant inzwischen, Fachkräfte aus dem Ausland und/oder mehr ältere Mitarbeiter einzustellen. Auch können sich mit inzwischen 35 Prozent immer mehr Unternehmen vorstellen Flüchtlinge zu beschäftigen. „Diesen Schritt sind allerdings erst wenige Betriebe gegangen“, sagt Morbach: „Bei nur 7,5 Prozent der Unternehmen zählt ein Flüchtling bereits zu den Arbeitskräften.“ Mehr als die Hälfte der Unternehmen plant die Einstellung eines Flüchtlings als Helfer. Aber auch dem Bereich Ausbildung wird eine hohe Bedeutung zugesprochen. 43,5 Prozent der Betriebe können sich vorstellen einen Flüchtling in ihrem Betrieb auszubilden. „Die Beschäftigung bietet sowohl die Chance einen Teil zur erfolgreichen Integrationsarbeit der geflüchteten Menschen beizutragen als auch dem Fachkräfte- und Nachwuchsmangel in der Hotellerie und Gastronomie entgegenzuwirken“, sagt Morbach.

Weitere Informationen: IHK Trier, Anne Kathrin Morbach, Telefon (06 51) 97 77-2 40,

Tourismus

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Tourismus von Januar bis Oktober 2016: Plus bei den Gästezahlen – Übernachtungen unverändert

Die rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe verzeichneten in den ersten zehn Monaten 2016 einen Anstieg der Gästezahlen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten von Januar bis Oktober 8,51 Millionen Gäste im Land; das waren 1,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das Übernachtungsaufkommen lag mit 22,4 Millionen auf Vorjahresniveau.

Tourismusregionen

In fünf der neun Tourismusregionen waren die Übernachtungszahlen höher als im Vorjahreszeitraum, wobei Rheinhessen mit einer Steigerung um 5,5 Prozent den Spitzenplatz belegte, im Rheintal lag das Plus bei 2,3 Prozent. Die Regionen Mosel-Saar, Ahr und Westerwald-Lahn erzielten ebenfalls Zuwächse. In den übrigen Regionen waren die Übernachtungszahlen niedriger als im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang in der Eifel beruht allerdings zum Teil auf einem Sondereffekt, der auf Änderungen im Berichtskreis der Erhebung zurückzuführen ist. Aber auch Einbußen im Campingbereich trugen zu diesem Ergebnis bei. Sieben der neun Tourismusregionen verzeichneten steigende Gästezahlen. Mit einem Plus von 4,7 Prozent erreichte auch hier Rheinhessen die höchste Zunahme.

Betriebsarten

Unter den elf Betriebsarten verbuchten die Hotels garnis den größten Übernachtungszuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum (plus 5,1 Prozent). Es folgten Ferienhäuser und Ferienwohnungen (plus 4,3 Prozent). In sechs Betriebsarten war das Übernachtungsaufkommen geringer als in den ersten zehn Monaten des Vorjahres. Die größten Rückgänge verzeichneten die Privatquartiere sowie die Erholungs-, Ferien- und Schulungsheime.

Herkunft

Von Januar bis Oktober 2016 besuchten mehr als 6,66 Millionen Übernachtungsgäste aus Deutschland Rheinland-Pfalz, was einen Zuwachs  von 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet. Die Zahl ihrer Übernachtungen belief sich auf 17,06 Millionen und blieb damit fast unverändert (plus 0,2 Prozent). Aus dem Ausland kamen 1,85 Millionen Besucherinnen und Besucher, das waren 0,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Das Übernachtungsaufkommen verringerte sich ebenfalls um 0,6 Prozent und belief sich auf 5,34 Millionen.

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort.

Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen/Auswertungen)

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