Dienstag, 21. November 2017

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Tourismus von Januar bis August mit Gäste- und Übernachtungsplus

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Die rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe verzeichneten im Zeitraum von Januar bis August 2017 einen Anstieg der Gästezahlen gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten 6,45 Millionen Gäste im Land, das waren 2,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Gleichzeitig stiegen die Übernachtungszahlen in den ersten acht Monaten um ein Prozent auf 16,83 Millionen.

Tourismusregionen

In fünf der neun Tourismusregionen war das Übernachtungsaufkommen höher als im Vorjahreszeitraum, wobei das Rheintal mit einem Zuwachs von 3,4 Prozent an der Spitze lag. Dahinter folgten die Regionen Westerwald-Lahn und Rheinhessen (plus 3,1 bzw. plus 3,0 Prozent). In vier Regionen waren die Übernachtungszahlen niedriger als in den ersten acht Monaten des Vorjahres. Den letzten Platz belegte das Naheland (minus 2,5 Prozent). Die Gästezahlen stiegen in sieben der neun Regionen, wobei die Eifel mit einem Plus von 4,9 Prozent an erster Stelle stand.

Betriebsarten

Sechs der elf touristischen Betriebsarten verbuchten einen Übernachtungszuwachs. Die Camping- und Reisemobilplätze lagen mit einer Steigerung von 6,9 Prozent auf Rang eins. Die Übernachtungen in den Hotels garnis legten ebenfalls deutlich zu (plus 5,0 Prozent). Spürbare Rückgänge verzeichneten u. a. die Vorsorge- und Rehabilitationskliniken sowie die Privatquartiere und gewerblichen Kleinbetriebe mit weniger als zehn Fremdenbetten.

Herkunft

In den ersten acht Monaten 2017 nutzten fünf Millionen Besucherinnen und Besucher aus dem Inland die Angebote der rheinland-pfälzischen Beherbergungsbetriebe; das waren 2,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl ihrer Übernachtungen stieg um 1,8 Prozent auf 12,70 Millionen. Aus dem Ausland kamen von Januar bis August 1,44 Millionen Gäste (plus 1,1 Prozent). Sie buchten 4,13 Millionen Übernachtungen, was einen Rückgang um 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet.

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

Wahl der Mittelrhein Weinkönigin 2017/2018 am Samstag, den 04. November 2017 in Erpel

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Neue Trägerin für Mittelrhein Weinkrone gesucht

(rrt) Nach einem Jahr im Haar von Daniela Simon wechselt die Krone der Mittelrhein Weinkönigin ihre Trägerin. Am Samstag, den 04. November 2017 bekommt in Erpel eine andere junge Dame aus dem Weinanbaugebiet Mittelrhein die silbern schimmernde Weinkrone aufs Haupt gesetzt.

Für die Bewerberinnen der diesjährigen Wahl wird es langsam spannend.

Bis zum Wahltag haben die fünf jungen Frauen noch viel zu tun, um sich Tipps und Anregungen zur Vorbereitung einzuholen. Am Wahlnachmittag wird das Fachwissen der Bewerberinnen von einer Jury geprüft. Anspruchsvolle Fragen rund um die Weinbereitung, das Weinmarketing und zum Umgang mit Wein sollten sie kompetent, verständlich und prägnant beantworten. Zudem werden den jungen Frauen spielerische Aufgaben gestellt, in denen sie ihre Spontaneität zeigen können. Wer wird am besten mit Charme, Witz und Schlagfertigkeit überzeugen? Am Ende wird eine 20-köpfige Jury bestehend aus Weinfachleuten, Touristikern und Journalisten entscheiden, wer die Krone des Mittelrheins zukünftig tragen wird.

Die Mittelrhein Weinkönigin und ihre beiden Prinzessinnen sind ein Jahr im Amt. Es gilt etwa 100 Termine zu absolvieren. Dazu zählen Gespräche mit Weinfreunden, Weinmessen, Winzerfeste, Weinproben im Verbrauchergebiet sowie die Teilnahme an hochrangigen gesellschaftlichen Veranstaltungen. Die „scheidende“ Weinkönigin Daniela Simon aus Erpel und ihre Prinzessin Annika Kost aus Boppard blicken mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf ihre Amtszeit zurück. Sie freuen sich wieder auf mehr Freizeit, werden aber die Auftritte vermissen, bei denen man viele interessante Menschen kennen lernen kann.

Am Abend der Wahl können Freunde, Fans und Winzer nach Erpel kommen, um die Krönung der neuen Repräsentantinnen hautnah mit zu erleben.

Eintrittskarten zur Teilnahme am Krönungsempfang am Samstag, den 04. November 2017 um 18 Uhr im Bürgersaal zu Erpel können für 10 € je Gast angefordert werden beim Mittelrhein - Wein e.V., Am Hafen 2, 56329 St. Goar, Geschäftszeiten Mo, Mi und Do jeweils von 8-12 Uhr, Tel.: 06741-7712, Fax: 06741-7723 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Die Kandidatinnen sind:

Wiebke Burkard aus Linz, 27 Jahre alt, Linzer Weinprinzessin 2011/2012. Sie ist gelernte Bankkauffrau und arbeitet momentan als Verwaltungsfachangestellte bei der Kreisverwaltung Neuwied. Ihre Hobbys sind u. a. Marathon laufen, Kegeln, Reisen.

Jessica Gottsauner aus Bad Honnef, 20 Jahre alt, Weinkönigin von Rhöndorf 2015. Sie studiert an der Universität Koblenz-Landau und möchte Grundschullehrerin werden. Ihre Hobbys sind Singen, Kunst, Sport und Fitness.

Lea Lüdenbach aus Remagen, 25 Jahre alt,  Remagener Weinkönigin 2016/2017. Sie ist gelernte Immobilienkauffrau und studiert nebenberuflich an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie in Koblenz.

Dajana Owczarczak aus Linz, 22 Jahre alt. Sie befindet sich in Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten in der Verbandsgemeinde Linz und hat Spaß und Freude daran, Weine vom Mittelrhein zu präsentieren. Ihr Hobby ist Tanzen.

Mara Winkens aus Leutesdorf, 20 Jahre alt,  Leutesdorfer Weinkönigin 2016/2017. Sie studiert Pädagogik an der Universität Koblenz-Landau. Ihre Hobbys sind Fotografieren und Sport, außerdem engagiert sie sich im Junggesellenverein, bei der Feuerwehr und den Pfadfindern.

Schnellmeldung Tourismus August 2017:

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Mehr Gäste, aber weniger Übernachtungen

Die rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe verzeichneten im August 2017 gegenüber dem Vorjahresmonat eine leichte Zunahme der Gästezahlen. Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten 1,15 Millionen Gäste im Land; das waren 0,9 Prozent mehr als im August 2016. Die Besucherinnen und Besucher buchten 3,27 Millionen Übernachtungen (minus 1,1 Prozent).

Trotz des Übernachtungsrückgangs im August liegt das Gesamtergebnis für die ersten acht Monate 2017 über dem Vorjahreswert: Von Januar bis August besuchten insgesamt 6,45 Millionen Übernachtungsgäste das Land, was einen Zuwachs um 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet. Die Zahl der Übernachtungen stieg um ein Prozent auf 16,82 Millionen.

Diese ersten vorläufigen Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort. Zu diesem frühen Zeitpunkt können lediglich Eckzahlen veröffentlicht werden. Die Veröffentlichung fachlich und regional untergliederter Ergebnisse ist für den 20. Oktober 2017 geplant.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

„Auf der Suche nach der verschwundenen Zolltruhe“

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Die Familientour durch Oberwesel – das besondere Angebot in der Ferienzeit.

Endlich ist es wieder soweit und man sieht die kleinen und großen Schatzsucher durch die Straßen von Oberwesel ziehen und verschiedenste Rätsel lösen:

„Was wurde am roten Turm bewacht?“

„Was war das große hölzerne Laufrad im Mittelalter?“

„Wer sammelte im Kloster Geld für die Armen?“

Alle diese Hinweise von der kleinen Mauereidechse „Frieda“ helfen die wertvolle Truhe mit Goldmünzen wiederzufinden, welche dem Ritter Friedrich Hermann von Schönburg gestohlen wurde.

Am Ende der Tour konnte bisher noch jeder den wertvollen Schatz finden und natürlich ist für Alle eine kleine Überraschung darin.

Die Schatzsuche findet jeweils freitags an folgenden Terminen: 6. Oktober 2017, 13. Oktober 2017, 20. Oktober 2017, 27. Oktober 2017 und 3. November 2017 statt.
Dauer: ca. 2 Stunden; Kosten: 5,00 € pro Person
Anmeldung und weitere Informationen bei der Tourist-Information Oberwesel,
Tel.: 06744 – 710 624 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

IHK Trier sieht Bettensteuer der Stadt Trier nicht als bevorzugte Lösung

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Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier lehnt die Einführung von weiteren Abgaben grundsätzlich ab. Das betrifft auch die geplante Beherbergungssteuer der Stadt Trier, die am Donnerstag, 28. September 2017, dem Stadtrat zum möglichen Beschluss vorliegt und ab dem 1. Januar 2018 gelten soll. „Das ist für uns im Ergebnis keine zufriedenstellende Lösung“, sagt IHK-Geschäftsführer Albrecht Ehses. Die geplante Steuer sei nicht zweckgebunden und fließe in den allgemeinen Haushalt der Stadt Trier ein. „Daher ist nicht garantiert, dass die Einnahmen aus der Steuer auch dauerhaft dort ankommen, wo sie hingehören – im Tourismus.“

Die Unternehmen müssen bei der Mittelverwendung aktiv eingebunden werden. Nur so könne sichergestellt werden, dass die Einnahmen auch zur Tourismusentwicklung genutzt werden, sagt Ehses. Begrüßen würde die IHK Trier in diesem Zusammenhang die Einführung einer Gästekarte, die an Touristen bei der Buchung einer Unterkunft kostenlos ausgehändigt wird und ihnen Vergünstigungen ermöglicht. „Das würde die Akzeptanz der Gäste für die entstehenden Zusatzkosten steigern“, weiß Ehses.

„Wenn die Stadt schon eine Abgabe einführen muss, um ihre tourismusbezogenen Ausgaben gegenüber der Kommunalaufsicht zu rechtfertigen, dann bitte gut durchdacht“, sagt Ehses. Wenn freiwillige Lösungen nicht realisierbar sind und ein Tourismusbeitrag nicht praktikabel erscheint, sieht die IHK Trier einen Gästebeitrag als bevorzugte Variante gegenüber einer Beherbergungssteuer, weil dieser dem Tourismus zweckgebunden zugutekommen müsste. In mehreren Gesprächen mit der Stadt zu diesem Thema war die IHK Trier eingebunden. Allerdings hat sie gefordert, dass der bürokratische Aufwand einer Abgabe so gering wie möglich gehalten werden soll. In jedem Fall darf die im Satzungsentwurf der Stadt Trier festgelegte Steuer in Höhe von 3,5 Prozent des reinen Übernachtungspreises in keinem Fall überschritten werden. Bereits das führe zu einem klaren Wettbewerbsnachteil im Vergleich zum Umland der Stadt, sagt Ehses: „und von weniger Gästen hat am Ende keiner etwas.“

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