Montag, 20. November 2017

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Tourismus von Januar bis August mit Gäste- und Übernachtungsplus

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Die rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe verzeichneten im Zeitraum von Januar bis August 2017 einen Anstieg der Gästezahlen gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten 6,45 Millionen Gäste im Land, das waren 2,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Gleichzeitig stiegen die Übernachtungszahlen in den ersten acht Monaten um ein Prozent auf 16,83 Millionen.

Tourismusregionen

In fünf der neun Tourismusregionen war das Übernachtungsaufkommen höher als im Vorjahreszeitraum, wobei das Rheintal mit einem Zuwachs von 3,4 Prozent an der Spitze lag. Dahinter folgten die Regionen Westerwald-Lahn und Rheinhessen (plus 3,1 bzw. plus 3,0 Prozent). In vier Regionen waren die Übernachtungszahlen niedriger als in den ersten acht Monaten des Vorjahres. Den letzten Platz belegte das Naheland (minus 2,5 Prozent). Die Gästezahlen stiegen in sieben der neun Regionen, wobei die Eifel mit einem Plus von 4,9 Prozent an erster Stelle stand.

Betriebsarten

Sechs der elf touristischen Betriebsarten verbuchten einen Übernachtungszuwachs. Die Camping- und Reisemobilplätze lagen mit einer Steigerung von 6,9 Prozent auf Rang eins. Die Übernachtungen in den Hotels garnis legten ebenfalls deutlich zu (plus 5,0 Prozent). Spürbare Rückgänge verzeichneten u. a. die Vorsorge- und Rehabilitationskliniken sowie die Privatquartiere und gewerblichen Kleinbetriebe mit weniger als zehn Fremdenbetten.

Herkunft

In den ersten acht Monaten 2017 nutzten fünf Millionen Besucherinnen und Besucher aus dem Inland die Angebote der rheinland-pfälzischen Beherbergungsbetriebe; das waren 2,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl ihrer Übernachtungen stieg um 1,8 Prozent auf 12,70 Millionen. Aus dem Ausland kamen von Januar bis August 1,44 Millionen Gäste (plus 1,1 Prozent). Sie buchten 4,13 Millionen Übernachtungen, was einen Rückgang um 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet.

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)