Mittwoch, 26. April 2017

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Tag der offenen Tür am 06.05.2017 in der Zeit von 13:30 – 17:00 Uhr

Die Musikschule der Stadt Koblenz lädt am Samstag, 06. Mai von 13.30 bis 17.00 Uhr zum „Tag der offenen Tür“ ein. Interessierte können sich einen Überblick über das Leistungsangebot der Musikschule in der Hoevelstraße 6 verschaffen können.
Neben den Vorstellungen aller Instrumente durch das Fachpersonal werden in beiden Konzertsälen zu gleicher Zeit verschiedene Ensembles, Bands und Orchester Auszüge ihrer aktuellen Konzertliteratur vorführen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit alle Instrumente auszuprobieren und an Informationsvorträgen teilzunehmen.
Die Musikschule der Stadt Koblenz ist mit 3100 Schülerbelegungen die größte kommunale Musikschule in Rheinland-Pfalz. Das Angebot spricht alle Altersstufen vom 5. Lebensmonat bis zum altersgerechten Seniorenunterricht an. Unterrichtet wird in der Hauptstelle im Rauental, an über 20 Zweigstellen im Stadtgebiet, in Kooperation mit den allgemeinbildenden und weiterführenden Schulen, in Seniorenheimen und seit einem Jahr sehr erfolgreich in der JVA.

Marion Davies – Absence and Loss

Eindrucksvolle Ausstellung der britischen Fotografin im Museum Boppard, Kurfürstliche Burg.

Ausstellungseröffnung So., 7. Mai 2017, 11:30 Uhr

„Absence and Loss“
ist eine bewegende und eindrucksvolle Ausstellung der britischen Fotografin Marion Davies. Sie richtet ihren Blick auf Berliner Holocaust-Gedenkstätten, Denkmäler, Kunst-Installationen, Ungewöhnliches und Ungewohntes im öffentlichen Raum. Detaillierte Bildunterschriften regen den Besucher an, über Diskriminierung, Vorverurteilung, Rassismus und Extremismus nachzudenken – Themen, die bis heute große Relevanz haben.

Marion Davies: „Als Tochter jüdischer Flüchtlinge, die in den 1930er Jahren aus Nazi-Deutschland fliehen konnten, war es mir ein Anliegen herauszufinden, wo meine Vorfahren über Jahrhunderte gelebt haben. Während eines Besuches in Berlin versuchte ich einen Einblick in das Leben der Generation meiner Eltern zu bekommen und ihren Irrglauben zu verstehen, Juden hätten sich vor der Machtübergabe an Hitler erfolgreich in die deutsche Gesellschaft integriert.

Ich fotografierte Holocaust-Gedenkstätten, die ich an Straßenecken, auf einem Marktplatz oder auf einer Brücke über Eisenbahngleise fand. Dabei faszinierte mich die Anziehungskraft, die diese Plätze auf Passanten ausübten und fragte mich, wie sie es schafften, eine derart kraftvolle Nachricht auszusenden.

Die Ausstellung entstand nachträglich und geht den Fragen nach, wie Deutsche sich mit den Konsequenzen ihrer Vergangenheit auseinandersetzen und wie sie die Leere begreifen, die durch die weitgehende Vernichtung der Juden entstand.“

Gunter Pakendorf, Holocaust-Zentrum, Kapstadt: „Diese Bilder sind zutiefst bewegend, gerade wegen ihrer Zurückhaltung, dem Fehlen von Farbe und dem Fokus auf ein Objekt“.

Neben vielen Institutionen in Großbritannien und den Niederlanden zeigten das Goethe Institut Johannesburg und das Holocaust Zentrum in Kapstadt Marion Davies Ausstellung. Zudem dient sie als Anschauungsmaterial in vielen Schulen.

Im Rahmen dieser Ausstellung werden auch Fundstücke aus der ehemaligen Synagoge, Binger Gasse 35, Boppard gezeigt.

„Absence and Loss“ wird bis Ende August 2017 im Museum Boppard zu sehen sein.

Hinweis: Parallel findet in der Kurfürstlichen Burg Boppard am Fr., 12. Mai 2017, 19:00 Uhr zum Projekt „Boppard setzt Stolpersteine“ eine Abendveranstaltung mit Gunter Demnig, dem Gründer des Kunstprojektes Stolpersteine, statt.
Musikalische Begleitung: Nicole Mercier

Im Anschluss besteht die Möglichkeit die Ausstellung „Absence and Loss“ zu besichtigen.

Ute Maria Lerner und Mark Weigel: Auf den Spuren von Erika & Klaus Mann (Szenische Lesung)

Mittwoch, 10. Mai, 20:00 Uhr

Wied Scala, Neitersen

Erika und Klaus, die berühmten Thomas-Mann-Kinder, waren beide Schriftsteller, beide Bohémiens, beide Antifaschisten, beide auf der Flucht, beide Suchende -  immer unterwegs.

Gemeinsamkeiten gab es viele, doch es war noch mehr: seelisch waren sie aufeinander angewiesen. Gerne gaben sie sich als Zwillinge aus, obwohl sie ein Jahr und neun Tage auseinander waren. Diese tiefe Bindung prägte auch ihr unruhiges Exilleben kreuz und quer durch Europa und die USA. Doch später wuchs jedoch die Distanz zwischen ihnen.

Die beiden Schauspieler Ute Maria Lerner und Mark Weigel nähern sich den Künstlern ebenso wie den Menschen Erika und Klaus Mann.

Ute Maria Lerner, freischaffende Schauspielerin, kommt vom Theater, wirkte aber auch in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit. Seit 2015 lebt sie (wieder) im Westerwald und gründete dort in ihrem Elternhaus die Kulturreihe "Blauer Salon".

Mark Weigel, in Köln lebender Schauspieler und Sänger, ist seit vielen Jahren an renommierten deutschen Theaterbühnen und Opernhäusern unterwegs. Aktuell ist er u.a zu sehen in Evita an der Oper Bonn.

Eintrittspreis: VVK 12 €, ABK 15 € im CineXX Hachenburg, Wied Scala Neitersen und über alle TR VVK-Stellen (13,95 €)

 

Stunde der Philharmonie 8

Auch in der Stunde der Philharmonie 8 gestaltet ein bekanntes Ensembles der Rheinischen Philharmonie eine anspruchsvolle Matinée. Am 30. April um 11:00 Uhr konzertiert das Meander Quartett im Görreshaus Koblenz.

Im Sommer 2012 gegründet, hat sich das Ensemble trotz des relativ kurzen Bestehens bereits ein sehr vielfältiges Repertoire erarbeitet und in vielbeachteten Konzerten dargeboten. Das Repertoire reicht unter anderem von den sogenannten drei „großen B“ – Bach, Beethoven, Brahms – über Felix Mendelssohn Bartholdy bis zu Erich Wolfgang Korngold, Arnold Schönberg, Tōru Takemitsu und Aribert Reimann. An diesem Sonntagvormittag wird das Meander Quartett unterstützt von Cellist Yoël Cantori, der Bratschistin Keiko Suginaka sowie der Sopranistin Monica Mascus.

Den Auftakt des Konzerts bildet „Maiblumen blühten überall“ für Sopran und Streichsextett von Alexander Zemlinsky. Der Kompositionsprozess des Stücks begann vermutlich im Jahre 1898. In dieser Zeit pflegte Zemlinsky regen Kontakt zu seinem Schüler Arnold Schönberg, der 1899 sein Streichsextett „Verklärte Nacht“ vollendete. Bis heute ist unklar, wer in diesem Fall wen zu seinem jeweiligen Werk inspirierte. Zemlinskys Stück basiert auf dem Gedicht „Die Magd“ von Richard Dehmel.

Die Matinée wird mit Maurice Ravels Streichquartett F-Dur fortgesetzt. Das Stück aus dem Jahre 1903 gilt als Wendepunkt in Ravels kammermusikalischen Schaffen. Der Komponist selbst betrachtete die Fertigstellung des Streichquartetts als Abschluss seiner musikalischen Ausbildung und widmete es daher seinem Lehrer und Vorbild Gabriel Fauré. Der kompositorische Fortschritt Ravels im Vergleich zu seiner vorangegangenen Violinsonate von 1897 ist enorm. Im Streichquartett F-Dur zeichnen sich jene Elemente ab, die künftig zu den typischen stilistischen Charakteristika Ravels gehören sollten.

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AUFTAKT-KONZERT des MITTELRHEIN MUSIK FESTIVAL mit TÖLZER KNABENCHOR

Samstag, 20.05.2017, 20:00 Uhr | Vallendar, Pilgerkirche

AUFTAKT: „Chorissimo“

TÖLZER KNABENCHOR & SEINE SOLISTEN

MÄNNERCHOR DES TÖLZER KNABENCHOR

Clemens Haudum, Orgel / Klavier

Christian Fliegner, musikalische Leitung

Am Samstag, 20. Mai startet das MITTELRHEIN MUSIK FESTIVAL den Festivalsommer um 20 Uhr mit einem feierlichen Eröffnungskonzert mit dem weltberühmten TÖLZER KNABENCHOR. "Chorissimo" lautet das Programm, bei dem neben dem Knabenchor mit seinen Solisten auch der Männerchor des Tölzer Knabenchor auftritt. Clemens Haudum begleitet die Sänger an der Orgel / Klavier. Musikalischer Leiter ist Christian Fliegner.

Für den Festivalauftakt hat die Festivalleiterin Sonja Kitz die Pilgerkirche in Vallendar gewählt: „Die TÖLZER werden mit geistlichen und weltlichen Chorwerken die Kirche auf wunderbare Weise erklingen lassen. Wer den imposanten Kirchenraum kennt, weiß um seine hervorragende Akustik!“

Der internationale Erfolg des TÖLZER KNABENCHORES basiert neben der professionellen Ausführung auf dem anspruchsvollen und vielseitigen Repertoire. Für die zahlreichen Aufführungen großer geistlicher Vokalwerke zusammen mit namhaften Orchestern genießt der TÖLZER KNABENCHOR höchstes Ansehen in aller Welt. Die Chormitglieder singen jährlich bei bis zu 250 Konzerten und Opernaufführungen – mit Musik vom Mittelalter bis in die Moderne.

Die Tölzer blicken aber auch über Notenpult und Bühne hinaus: Nach den Anschlägen von Paris setzten sie nur wenige Tage später in München ein großartiges Zeichen der Solidarität, als sie mit einem Konzert im Münchner Dom den Reichtum der christlich geprägten Kultur aufglänzen ließen, die alle Europäer vereint!

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