Donnerstag, 23. November 2017

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Staunen und genießen in historischem Ambiente

Ausstellung WERTE 2017 findet erstmals in der Gießhalle der Sayner Hütte statt

Bendorf-Sayn. Am 25./26. März 2017 öffnet die Ausstellung WERTE 2017 – Werkstätten traditioneller Handwerkskunst erstmals in der Sayner Hütte in Bendorf ihre Tore. Wo früher die Hochöfen glühten, geben nun hochqualifizierte Restauratoren und preisgekrönte Handwerksunternehmen einmalige Einblicke in ihre Arbeit und schlagen dort einen bemerkenswerten Bogen zwischen Gestern und Heute. Die frisch sanierte Gießhalle erweist sich geradezu als ideal für die Präsentation von Restaurierungs-, Handwerks- und Genussthemen.

Die Ausstellung ist am Samstag von 13 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Zusätzlich werden an beiden Tagen jeweils um 14.00 Uhr und 16.00 Uhr Führungen von Barbara Friedhofen (Leiterin des Rheinischen Eisenkunstguss-Museums) durch das historische Hütten-Ensemble angeboten. Der Eintritt ist frei.

Der Veranstaltungsort ist zwar neu, nicht jedoch die Veranstaltungsreihe

WERTE, die bereits 2013 und 2015 im Koblenzer Kurfürstlichen Schloss zu Gast war und zahlreiche Besucherinnen und Besucher anlockte, präsentiert sich nun erstmals in der architektonisch ansprechenden  Gießhalle in Sayn und eröffnet damit das Veranstaltungsjahr.

Interessierte können beispielsweise beim Polstern zusehen, Wissenswertes zum Umgang mit Antiquitäten erfahren oder umgearbeitete Pelz- und Lederbekleidung bewundern. Ebenso werden Restauratoren im Goldschmiedehandwerk den aufwändigen Entstehungsprozess ihrer Schmuckstücke zeigen.

Wer selbst ein Erbstück zuhause hat und dazu professionellen Rat sucht, ist bei der WERTE 2017 ebenso gut aufgehoben. Alle Aussteller/-innen sind Experten auf ihrem Gebiet und können fachkundig über Wert und Maßnahmen zum Erhalt Auskunft geben.

Auch der Gaumen kommt auf seine Kosten

Abgerundet wird das Spektrum der Teilnehmer durch ein vielseitiges Angebot an Genussvollem: von der Vinothek über die erste Westerwälder Lachs-Räucher-Manufaktur bis hin zu französischem Backwerk und einer Kaffeerösterei aus der Region.

Flanieren Sie also mit einem Gläschen Wein in der Hand, den Duft französischer Backwaren in der Nase und informieren Sie sich zusätzlich über Wissenswertes rund um Restaurierung, Konservierung und Handwerkskunst.

Außergewöhnliche Idee

Das Konzept der Messe WERTE 2017 geht auf das Jahr 1997 zurück, als der Stuttgarter Möbelrestaurator Ralf Futterknecht zusammen mit Kollegen in seiner Werkstatt traditionelle Handwerkstechniken präsentierte. Im Lauf der letzten vier Jahre hat sich diese außergewöhnliche Idee zu einer bundesweit stattfindenden Veranstaltungsreihe entwickelt. Mittlerweile fanden in ganz Deutschland bereits 18 WERTE-Ausstellungen mit stetig wachsenden Aussteller- und Besucherzahlen statt.

Nähere Informationen erhalten Sie unter www.werte2017.de

The Fall of the House of Usher

Oper von Philip Glass

Roderick Usher bittet seinen Jugendfreund William um einen Besuch auf seinem Anwesen. Es liegt in einer gespenstischen Umgebung an einem düsteren See und ist von einer Aura aus familiären Altlasten eines degenerierten Adelsgeschlechts umgeben. William trifft auf den jüngsten Nachfahren der Familie, der offenbar an einer Geisteskrankheit und stark überreizten Nerven leidet. Im Haus wohnt auch Rodericks Schwester, Lady Madeline, die ebenfalls in ärztlicher Behandlung ist. Von Albträumen heimgesucht, wird William Zeuge von unheimlichen Vorgängen zwischen Realität und Wahnvorstellungen, die im mysteriösen Tod Madelines gipfeln. Roderick und William begraben sie im unterirdischen Gewölbe des Hauses. Noch bevor William sich und seinen Freund aus dem Grauen befreien kann, erscheint ihnen abermals die blutüberströmte Madeline.
Die Musik von Philip Glass, einem der wichtigsten Vertreter der sogenannten Minimal Music, unterstützt die markerschütternde Handlung durch einen
schwebenden, vereinnahmenden Klangteppich, der den Hörer in eine Art meditativer Entrückung versetzt. Die scheinbare Ereignislosigkeit in der Musik unterstreicht, im Zusammenhang mit der Handlung, die albtraumhafte Atmosphäre dieser auf der gleichnamigen Erzählung von Edgar Allan Poe basierenden Schauerballade.
In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Leslie Suganandarajah
Inszenierung: Waltraud Lehner
Bühne: Ulrich Frommhold
Kostüme: Katherina Kopp
Video: Georg Lendorff
Dramaturgie: Christian Mayer

Mit: Ella Tyran/Irina Marinas, Juraj Holly, Nico Wouterse, Junho Lee, Jongmin Lim
Statisterie
Staatsorchester Rheinische Philharmonie

Premiere am Freitag, den 10. März 2017 um 19:30 Uhr im Großen Haus

Weitere Vorstellungen: 16./ 26. März; 7. April; 3./ 23. Mai; 12. Juni

Werkeinführung 30 Minuten vor jeder Vorstellung im Oberen Foyer

Kontakt, Karten und Informationen:
Theaterkasse im Forum Confluentes, Zentralplatz 1, täglich von 10:00 bis
18:00 Uhr geöffnet, Tel.: (0261) 129 2840 & 129 2841

Rasanter Anmelde-Start beim Mofarennen Damscheid

Livesendung für Fragen der Rennfahrer am Sonntag, 12. März

Damscheid/Rhein-Hunsrück-Kreis. Seit dem 1. Februar können sich Fahrer zum diesjährigen Mofarennen Damscheid anmelden. Bereits in den ersten beiden Tagen hatten sich rund 30 Teams registriert, deren Anmeldungen nun geprüft werden. Das Rennen startet am 26. August 2017 um 12 Uhr.

Livesendung am Sonntag

Mit einer Livesendung im Internet informiert das Mofarennen Damscheid am kommenden Sonntag, 12. März um 18 Uhr über das Rennen, die Regeln und das Rahmenprogramm.
In der Sendung am Sonntag können die Zuschauer und Schrauber aus ganz Deutschland ihre Fragen an die Rennleitung stellen, die dann sofort beantwortet werden. Einschalten kann man über die Webseite des Vereins unter www.mofarennen-damscheid.de

Der Vorsitzende Toni Rosner und Vorstandskollege Sebastian Fuchs vom Mofarennen Damscheid e.V. werden vor der Kamera die häufigsten Fragen der Teilnehmer beantworten. Außerdem zeigen die Veranstalter einige spannende Eindrücke aus den Rennen der letzten Jahre und erklären wie das Rennen abläuft und welche Anforderungen die Mofas erfüllen müssen.

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Vortrag über heimische Spechte

Die Waldökostation des Umweltamtes Koblenz lädt zu einem interaktiven Vortrag ein. Am Mittwoch, 8. März um 18.30 bis ca. 20.00 Uhr werden in der Waldökostation die sieben in Rheinland-Pfalz vorkommenden Spechtarten und deren Biologie und Lebensweise vorgestellt. Wie unterscheiden sich die Arten äußerlich, im Verhalten und ihren Rufen oder welche Nahrungsquellen nutzen sie? Welche Rolle spielen Spechte als Höhlenbauer für die Artenvielfalt unserer Wälder? Solche und viele Fragen mehr rund um die Trommler des Waldes werden beleuchtet und diskutiert. Treffpunkt der kostenlosen Veranstaltung ist die Waldökostation am Remstecken.

Pulse of Europe - auch in Koblenz ist ein Anfang gemacht

Es waren ca. 50 Personen, die sich am Sonntag um 14.00 Uhr am Deutschen Eck unter der Europa-Flagge versammelten. Hinter dem bronzenen Kaiser stand man im Kreis auf dem Rasen und beim »offenen Mikrofon« sagten alte, aber auch viele junge Europa-Fans, was sie bewegt hat, zur Pulse of Europe -Demo zu kommen.

Während bei den Älteren vor allem die Angst vor einem Rückfall in ein nationalstaatliches Europa des 20. Jahrhunderts die Reden beherrschte, brachten die Jüngeren zum Ausdruck, dass sie sich in erster Linie nicht mehr als Deutsche, Spanier, Franzosen oder Schweden, sondern vor allem als Europäer fühlten. Und dass sie dieses Europa mit seiner Freiheit und Offenheit, seiner Sicherheit und seinen Werten erhalten wollen und deshalb hier demonstrieren.

Dabei sind sie keineswegs allein. In 27 deutschen Städten waren an diesem Sonntag Menschen für Europa unterwegs, z.B. in Frankfurt am Main 2500 Teilnehmer. Auch in den Niederlanden, in Frankreich und sogar in Großbritannien entwickelt sich die Bewegung »Pulse of Europe« und die Zahl der POE-Städte nimmt kontinuierlich zu.

So wollen sich die Koblenzer Aktivisten auch am nächsten Sonntag wieder um 14.00 Uhr treffen, diesmal aber auf dem Jesuitenplatz in Koblenz, und für Europa demonstrieren, mit möglichst großer Unterstützung aus Koblenz und Umgebung.

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