Sonntag, 26. März 2017

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The Fall of the House of Usher

Oper von Philip Glass

Roderick Usher bittet seinen Jugendfreund William um einen Besuch auf seinem Anwesen. Es liegt in einer gespenstischen Umgebung an einem düsteren See und ist von einer Aura aus familiären Altlasten eines degenerierten Adelsgeschlechts umgeben. William trifft auf den jüngsten Nachfahren der Familie, der offenbar an einer Geisteskrankheit und stark überreizten Nerven leidet. Im Haus wohnt auch Rodericks Schwester, Lady Madeline, die ebenfalls in ärztlicher Behandlung ist. Von Albträumen heimgesucht, wird William Zeuge von unheimlichen Vorgängen zwischen Realität und Wahnvorstellungen, die im mysteriösen Tod Madelines gipfeln. Roderick und William begraben sie im unterirdischen Gewölbe des Hauses. Noch bevor William sich und seinen Freund aus dem Grauen befreien kann, erscheint ihnen abermals die blutüberströmte Madeline.
Die Musik von Philip Glass, einem der wichtigsten Vertreter der sogenannten Minimal Music, unterstützt die markerschütternde Handlung durch einen
schwebenden, vereinnahmenden Klangteppich, der den Hörer in eine Art meditativer Entrückung versetzt. Die scheinbare Ereignislosigkeit in der Musik unterstreicht, im Zusammenhang mit der Handlung, die albtraumhafte Atmosphäre dieser auf der gleichnamigen Erzählung von Edgar Allan Poe basierenden Schauerballade.
In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Leslie Suganandarajah
Inszenierung: Waltraud Lehner
Bühne: Ulrich Frommhold
Kostüme: Katherina Kopp
Video: Georg Lendorff
Dramaturgie: Christian Mayer

Mit: Ella Tyran/Irina Marinas, Juraj Holly, Nico Wouterse, Junho Lee, Jongmin Lim
Statisterie
Staatsorchester Rheinische Philharmonie

Premiere am Freitag, den 10. März 2017 um 19:30 Uhr im Großen Haus

Weitere Vorstellungen: 16./ 26. März; 7. April; 3./ 23. Mai; 12. Juni

Werkeinführung 30 Minuten vor jeder Vorstellung im Oberen Foyer

Kontakt, Karten und Informationen:
Theaterkasse im Forum Confluentes, Zentralplatz 1, täglich von 10:00 bis
18:00 Uhr geöffnet, Tel.: (0261) 129 2840 & 129 2841

Rasanter Anmelde-Start beim Mofarennen Damscheid

Livesendung für Fragen der Rennfahrer am Sonntag, 12. März

Damscheid/Rhein-Hunsrück-Kreis. Seit dem 1. Februar können sich Fahrer zum diesjährigen Mofarennen Damscheid anmelden. Bereits in den ersten beiden Tagen hatten sich rund 30 Teams registriert, deren Anmeldungen nun geprüft werden. Das Rennen startet am 26. August 2017 um 12 Uhr.

Livesendung am Sonntag

Mit einer Livesendung im Internet informiert das Mofarennen Damscheid am kommenden Sonntag, 12. März um 18 Uhr über das Rennen, die Regeln und das Rahmenprogramm.
In der Sendung am Sonntag können die Zuschauer und Schrauber aus ganz Deutschland ihre Fragen an die Rennleitung stellen, die dann sofort beantwortet werden. Einschalten kann man über die Webseite des Vereins unter www.mofarennen-damscheid.de

Der Vorsitzende Toni Rosner und Vorstandskollege Sebastian Fuchs vom Mofarennen Damscheid e.V. werden vor der Kamera die häufigsten Fragen der Teilnehmer beantworten. Außerdem zeigen die Veranstalter einige spannende Eindrücke aus den Rennen der letzten Jahre und erklären wie das Rennen abläuft und welche Anforderungen die Mofas erfüllen müssen.

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Vortrag über heimische Spechte

Die Waldökostation des Umweltamtes Koblenz lädt zu einem interaktiven Vortrag ein. Am Mittwoch, 8. März um 18.30 bis ca. 20.00 Uhr werden in der Waldökostation die sieben in Rheinland-Pfalz vorkommenden Spechtarten und deren Biologie und Lebensweise vorgestellt. Wie unterscheiden sich die Arten äußerlich, im Verhalten und ihren Rufen oder welche Nahrungsquellen nutzen sie? Welche Rolle spielen Spechte als Höhlenbauer für die Artenvielfalt unserer Wälder? Solche und viele Fragen mehr rund um die Trommler des Waldes werden beleuchtet und diskutiert. Treffpunkt der kostenlosen Veranstaltung ist die Waldökostation am Remstecken.

Pulse of Europe - auch in Koblenz ist ein Anfang gemacht

Es waren ca. 50 Personen, die sich am Sonntag um 14.00 Uhr am Deutschen Eck unter der Europa-Flagge versammelten. Hinter dem bronzenen Kaiser stand man im Kreis auf dem Rasen und beim »offenen Mikrofon« sagten alte, aber auch viele junge Europa-Fans, was sie bewegt hat, zur Pulse of Europe -Demo zu kommen.

Während bei den Älteren vor allem die Angst vor einem Rückfall in ein nationalstaatliches Europa des 20. Jahrhunderts die Reden beherrschte, brachten die Jüngeren zum Ausdruck, dass sie sich in erster Linie nicht mehr als Deutsche, Spanier, Franzosen oder Schweden, sondern vor allem als Europäer fühlten. Und dass sie dieses Europa mit seiner Freiheit und Offenheit, seiner Sicherheit und seinen Werten erhalten wollen und deshalb hier demonstrieren.

Dabei sind sie keineswegs allein. In 27 deutschen Städten waren an diesem Sonntag Menschen für Europa unterwegs, z.B. in Frankfurt am Main 2500 Teilnehmer. Auch in den Niederlanden, in Frankreich und sogar in Großbritannien entwickelt sich die Bewegung »Pulse of Europe« und die Zahl der POE-Städte nimmt kontinuierlich zu.

So wollen sich die Koblenzer Aktivisten auch am nächsten Sonntag wieder um 14.00 Uhr treffen, diesmal aber auf dem Jesuitenplatz in Koblenz, und für Europa demonstrieren, mit möglichst großer Unterstützung aus Koblenz und Umgebung.

Passionskonzert FRECHBLECH

MONTABAUR. Im diesjährigen Passionskonzert in der evangelischen Pauluskirche Montabaur ging Frechblech, das Soloquintett des evangelischen Dekanates Selters, mit anspruchsvoller Musik unter anderem aus der Familie von Johann Sebastian Bach im Rahmen einer weiteren Geistlichen Abendmusik an die Öffentlichkeit.

„Die Motetten des Altbachischen Archives sind wahre Perlen der frühbarocken Kompositionskultur in Mitteldeutschland“, meint Dekanatskantor Jens Schawaller (Leitung und Helikon), „und wir haben viel Freude daran, die sprachlich feinst nuancierte Musik bläserisch-artikulativ umzusetzen“.

Und in der Tat gelang es dem Wäller Ensemble mit Rudi Weide (Trompete und Flügelhorn), Claudia Liebe (Trompete und Flügelhorn), Dorit Gille (Waldhorn) und Benjamin Bereznai (Bariton und Basstrompete) mit der Psalmvertonung „Sicut cervus” von Giovanni Pierluigi da Palestrina, hochpolyphone Musik der Prima pratica lebendig werden zu lassen, um ihr dann mit Johann Sebastian Bachs großer fünfstimmiger Mottete über „Jesu, meine Freude“ eine dramatische Umsetzung des Lied- und Bibeltextes kontrastierend gegeneinander zu stellen.

Die Lesungen des Abends übernahmen ebenfalls die Musikerinnen und Musiker, die damit einen weiteren Kontakt zu den anwesenden Gästen herstellten. Mit Johann Bachs filigraner Motette „Unser Leben ist ein Schatten“ und Johann Michael Bachs intimen Kompositionen „Unser Leben währet siebenzig Jahr“ sowie „Ich weiß, daß mein Erlöser lebt“ erklangen Werke von tiefer Poetik und zarter Klangschönheit, die sich sowohl mit menschlichem Leiden und Sterben als auch dem christlichen Auferstehungsgedanken befassen. Hier zeigte sich das Quintett von besonderer kammermusikalischer Seite und musikalischer Dialogfähigkeit.

Die Passionschoräle begleitete Dekanatskantor Jens Schawaller vom wertvollen Riegerpositiv aus, das in Konzerten und Gottesdiensten zuverlässig seinen Dienst tut. Beschlossen wurde die Geistliche Abendmusik – Pfarrer Johannes Seemann begleitete das Konzert – nach Vater unser und Segen mit Johann Kuhnau Gründonnerstagsmotette „Tristis es anima mea“, einer weiteren polyphonen Motette des direkten Amtsvorgängers von Bach an der Leipziger Thomasschule. Die Gäste bedankten sich mit kräftigem Applaus bei den fünf Musikerinnen und Musikern.

Das Konzert findet noch einmal am Samstag, 11.03. um 18.00 Uhr in der Schloßkirche Westerburg statt.

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