Freitag, 26. Mai 2017

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Weltreise an einem Tag - Tagesfahrt zur Zoom-Erlebniswelt nach Gelsenkirchen

Die Kreisjugendpflege Neuwied bietet in Zusammenarbeit mit den Kreisjugendpflegen Altenkirchen und Montabaur („Wir Westerwälder“) am Samstag, 20. Mai 2017 eine Fahrt zum Zoo in Gelsenkirchen an.  Einen Tag lang geht es in die wunderbare Tierwelt der Zoom-Erlebniswelt. Der Zoo ist in drei Erlebniswelten unterteilt: Afrika, Alaska und Asien. Nach einem in Europa einzigartigen Zoo-Konzeptes leben die Tiere in natürlichem Lebensraum, in dem sie sich nahezu frei bewegen können. Ihnen ohne sichtbare Barrieren begegnen zu können, ist das Motto der Zoo-Erlebniswelt.

Die Fahrt richtet sich an Familien mit Kindern oder Jugendliche ab 12 Jahren. Zustiegsmöglichkeiten gibt es in Altenkirchen, Oberhonnefeld und Montabaur.

Für Kinder bis drei Jahren ist die Teilnahme kostenfrei, von vier bis zwölf Jahren beträgt die Teilnehmergebühr 11 Euro, von 13-17 Jahren 13 Euro und Erwachsene zahlen 17,50 Euro.

Weitere Informationen und Anmeldung bei der Kreisjugendpflege des Westerwaldkreises unter Telefon (02602) 124-317 sowie per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

„Guter Westen“ hat nichts mit der Realität zu tun

Gastprofessor Lüders beleuchtete zum Auftakt die Interventionspolitik im Iran

„Wie nahe ist der Nahe Osten?“ Dies ist die zentrale Frage der nunmehr fünften vom Freundeskreis Trierer Universität gestifteten Gastprofessur. Antworten blieb der promovierte Journalist, Autor und Wissenschaftler Michael Lüders den gut 200 Zuhörern im ersten seiner drei Vorträge am Montagabend an der Universität Trier nicht schuldig.

Michael Lüders ist kein Freund von Weichzeichner-Rhetorik. Seine Standpunkte vertritt er unmissverständlich, gelegentlich in drastischer Wortwahl und mit einer Prise Ironie. Er demaskiert den Narrativ westlicher Politik, „in erster Linie Gutes tun zu wollen“, als Deckmantel für interessen- und machtgetriebene Geopolitik. „Es ist ein bequemes Weltbild, dass wir im Westen die Guten sind, aber es hat nichts mit der Realität zu tun“, mahnt Lüders.

„Geopolitik handelt nie humanitär. Den Preis dafür bezahlen seit Jahrzehnten die betroffenen Völker“, stellt Lüders fest. Auch wenn dieser Abend zu einer Generalabrechnung mit westlicher Politik gerät, fokussiert er seine Kritik weniger auf Akteure als auf das Handeln: „Egal ob Russen, Amerikaner, Chinesen oder andere – sie haben alle gleich schmutzige Hände.“ Der Maßstab, ob etwas richtig oder falsch ist, „bemisst sich meiner Meinung danach, was mit den Menschen geschieht“.

Am Beispiel des Iran führt der Gastprofessor das Kindchen-Schema „Wir die Guten – ihr die Bösen“ ins Absurde. Dass er westlich geprägt und demokratisch gewählt war, habe den iranischen Premierminister Mohammad Mossadegh nicht davor bewahrt, 1953 vom britischen und amerikanischen Geheimdienst gestürzt zu werden, weil er sich mit der Verstaatlichung der iranisch-britischen Ölgesellschaft gegen britische Wirtschaftsinteressen stellte. Durch die Installation des Schahs zum Nachfolger hätten sich die USA und Israel zu den größten Feindbildern der Iraner gemacht, die sich mit der sogenannten islamischen Revolution von 1979 des Schahs entledigt und sich gegenüber dem Westen völlig neu orientiert hätten, so Lüders.

Auch im ersten Golfkrieg zwischen Iran und Irak betrieben die USA als Waffenlieferant ein unrühmliches Geschäft. Die achtjährige Auseinandersetzung habe den Irak in die Pleite und in den zweiten Golfkrieg getrieben. Der Überfall auf die „amerikanische Tankstelle“ Kuwait leitete eine „Dämonisierung“ des irakischen Präsidenten Saddam Hussein ein, die 2003 in der Besetzung des Irak durch eine Koalition unter Führung der USA gipfelte.

Weil „alles mit allem zusammenhängt“ richtete Michael Lüders in seinem frei gesprochenen Vortrag auch Seitenblicke auf Afghanistan, Pakistan, auf die Taliban und Al-Qaida – um stets dem Publikum vor Augen zu führen: Nicht humanitäres Wohlwollen, sondern geopolitisches Kalkül treibt die Großmächte an und löst Gegenreaktionen von 9/11 bis zum Islamischen Staat aus: „Dass wir heute nicht hundert Dschihadisten und tausend Unterstützer, sondern Tausende Dschihadisten und Hunderttausende Unterstützer haben, ist Folge amerikanischer Politik“, so Lüders.

Wie nahe ist also der Nahe Osten? Folgt man Michaels Lüders´ Vortrag, dann ist er dem Westen äußerst nahe, wenn es darum geht, dort seine Interessen zu wahren. Aber doch so fern, wenn die Menschen und deren Wohlergehen im Mittelpunkt stehen sollten.

Weitere Vorträge von Michael Lüders im Rahmen der Gastprofessur 2017, jeweils montags, 18.00 Uhr, Universität Trier, C-Gebäude, Hörsaal 4:

12. Juni:
The unknown known: Wie Washington seit 1949 regime change in Damaskus betreibt

10. Juli:
Flüchtlinge und Terror: Die sichtbarsten Kehrseiten der Strategie „Sieben Kriege in fünf Jahren“

AfD-Fraktion unzensiert: Start der AfD-Vortragsreihe am 11. Mai in Westerburg

Unter dem Motto: „Was Sie immer schon einmal über unsere Landespolitik wissen wollten, aber nie zu fragen wagten“, startet am Donnerstag, dem 11. Mai ab 19 Uhr in der Stadthalle Westerburg eine Bürgerveranstaltung der AfD-Fraktion Rheinland-Pfalz.

Abgeordnete der rheinland-pfälzischen AfD-Fraktion stehen in der Veranstaltungsreihe „AfD-Fraktion unzensiert“ interessierten Bürgern Rede und Antwort. Unter anderem zu folgende Themen:

  • Ditib, der verlängerte Arm Erdogans
    Was bedeutet der Machtausbau der Türkei-gesteuerten Pro-Erdogan-Organi­sation Ditib und die Moschee-Neubauprojekte in Hachenburg, Bad Kreuznach sowie Germersheim für die Souveränität und innere Sicherheit unseres Landes?
  • Bildung in Rheinland-Pfalz: Nicht jeder muss studieren!
    Mittelständische Unternehmen brauchen Fachkräfte, finden aber kaum ausbildungs­reifen Nachwuchs. Damit steht die Zukunft unserer Wirtschaft auf dem Spiel, weil wir zu wenige Facharbeiter und Meister ausbilden.
  • „Einbruchsland“ Rheinland-Pfalz
    Wir brauchen mehr Sicherheit. Der „Einbruchstourismus“ an der A3 muss gestoppt werden!
  • Einwanderung
    Abgelehnte Asylbewerber sind konsequent abzuschieben und Einwanderer müssen sich an Deutschland anpassen – nicht umgekehrt.
  • Entwicklung ländlicher Regionen: „Lust aufs Land“
    Das Land braucht eine bessere Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und benötigt ein schnelles Internet. Kleine Grundschulen müssen erhalten bleiben!
  • Tourismus: „Unsere Heimat ist schön“

Tourismus von Familien mit Kindern sowie Jugendlichen muss stärker gefördert werden. Besonders Wander- und Hüttentourismus sowie Kultur- und Städtereisen.

Nach dem Fachvortrag des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Joachim Paul und der Rede von Fraktionschef Uwe Junge haben die Bürger die Möglichkeit, mit unseren Abgeordneten zu diskutieren. Der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion Rheinland-Pfalz, Dr. Jan Bollinger, wird die Veranstaltung moderieren.

Tag der Geodäsie am 20. Mai 2017

Tag der Geodäsie am 20. Mai 2017 auch in Koblenz - „Wir Geodäten auf dem Spielplatz Erde“ auf der Bühne von „Koblenz spielt“

Am Samstag, 20. Mai 2017 findet der bundesweite Tag der Geodäsie mit vielen Aktionen auch im Land Rheinland-Pfalz statt. In Koblenz haben sich die drei Akteure Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz, das Amt für Stadtvermessung und Bodenmanagement der Stadtverwaltung Koblenz sowie der Öffentlich bestellte Vermessungsingenieur Manfred Buchholz zusammen geschlossen, um auf der Bühne von „Koblenz spielt“ die Geodäsie mit vielfältigen und modernen Anwendungen hautnah zu präsentieren. Unter dem Motto: „Wir Geodäten auf dem Spielplatz Erde“ wird die Geodäsie erlebbar gemacht.
Veranstaltungsort für den Koblenzer Tag der Geodäsie ist der Zentralplatz vor dem Forum Confluentes sowie die Weinlounge im Forum. Die Veranstaltung findet von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr statt.
Das vielversprechende Programm bietet Spaß für Kids und für die ganze Familie. Nicht nur für die Väter interessant ist der Flug einer Vermessungsdrohne - ein Highlight, das vom Dach des Forums aus präsentiert wird. Beim Wettbewerb Medizinballstoßen können die Kinder erleben, wie die olympische Weitenmessung funktioniert. Das 3D-Körperscanning dürfte nicht nur bei Frauen Interesse wecken, denn die Kids und Jugendlichen können sich sozusagen in eine Punktwolke beamen. Am Selfie-Point „Heute Geodät“ heißt es sich als Vermesser verkleiden, Spaß haben und die Bilder anschließend an Freunde posten. Auch Geocaching - die moderne Schatzsuche ist im Angebot. Auf einer Route durch die Innenstadt seinen Schatz per GPS zu suchen und zu finden, verspricht ebenfalls Spannung und Spaß für Groß und Klein. Und nicht zuletzt werden die Informationen zu Ausbildung und Studium in der Geodäsie schon den Jüngsten neue Perspektiven eröffnen.
In der Weinlounge werden kurze Filme zum Thema Geodäsie und Geocaching präsentiert. 3D-Modelle - digital und analog - sowie vieles mehr zeigen den vielfältigen Einsatzbereich der heutigen Vermessung. Es lohnt sich auch hier vorbeizuschauen.

Bereits seit einigen Jahren wird der bundesweite Tag der Geodäsie von zahlreichen Akteuren wie Berufsverbänden, Hochschulen, Vermessungsbehörden etc. durchgeführt. Ziel ist es, die Geodäsie mit ihrem breiten Aufgabenspektrum bekannter zu machen. Vor allem soll Interesse von Schülerinnen und Schülern an der Geodäsie, einem Berufsfeld mit enormen Zukunftsperspektiven, geweckt werden.

Tag der offenen Tür am 06.05.2017 in der Zeit von 13:30 – 17:00 Uhr

Die Musikschule der Stadt Koblenz lädt am Samstag, 06. Mai von 13.30 bis 17.00 Uhr zum „Tag der offenen Tür“ ein. Interessierte können sich einen Überblick über das Leistungsangebot der Musikschule in der Hoevelstraße 6 verschaffen können.
Neben den Vorstellungen aller Instrumente durch das Fachpersonal werden in beiden Konzertsälen zu gleicher Zeit verschiedene Ensembles, Bands und Orchester Auszüge ihrer aktuellen Konzertliteratur vorführen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit alle Instrumente auszuprobieren und an Informationsvorträgen teilzunehmen.
Die Musikschule der Stadt Koblenz ist mit 3100 Schülerbelegungen die größte kommunale Musikschule in Rheinland-Pfalz. Das Angebot spricht alle Altersstufen vom 5. Lebensmonat bis zum altersgerechten Seniorenunterricht an. Unterrichtet wird in der Hauptstelle im Rauental, an über 20 Zweigstellen im Stadtgebiet, in Kooperation mit den allgemeinbildenden und weiterführenden Schulen, in Seniorenheimen und seit einem Jahr sehr erfolgreich in der JVA.

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