Donnerstag, 22. Juni 2017

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Familientheater, Klassiker und sommerliche Matinee

Rommersdorf Festspiele gehen in dritte Woche

Die Veranstaltungen der Festspiele in der ersten Juliwoche bieten wieder ein gewohnt breites Spektrum. Allerdings heißt es schnell sein, denn zwei Termine sind bereits ausverkauft.

Für den Nachwuchs spielt das Ensemble der Burgfestspiele Bad Vilbel zum Auftakt Ronja Räubertochter (1. Juli, 17 Uhr). Das Schauspiel von Astrid Lindgren für Kinder ab sieben Jahren erzählt die Geschichte von Ronja, die zwischen Räubern, Graugnomen und Wilddruden aufwächst. Eines Tages trifft sie auf ihren Streifzügen Birk, den Sohn der verfeindeten Sippe von Borka…

Als zweites Stück zeigt das Ensemble Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer (6. Juli, 10 Uhr, für Kinder ab 5 Jahre). Jim strandet auf der Insel Lummerland. Als die Insel für die Bewohner zu klein wird, verlässt er mit Lukas, dem Lokomotivführer, und der Lok Emma die Insel, um eine Lösung zu finden.

Aber auch für die Erwachsenen hat das Ensemble der Burgfestspiele Bad Vilbel mit Der Name der Rose (2. Juli, 20.15 Uhr) einen Klassiker im Gepäck, der wunderbar ins alte Gemäuer der Abtei Rommersdorf passt. Eine geheimnisvolle Mission führt den Franziskaner William von Baskerville in ein Benediktiner-Kloster. Hier dringt William bei der Aufklärung von fünf Morden an Klosterbrüdern tief in die Abgründe der Gemeinschaft ein.

Swing, Blues, Rock und Soul und dazu ausgewählte kulinarische Leckerbissen bietet die Vocal Jazz-Matinee (3. Juli, 11 Uhr). Gute Laune ist mit dem Jazz!Chor Neuwied, CHORiander aus Höhr-Grenzhausen und dem Junge Chor Koblenz garantiert.

Die Zusatzveranstaltung von MAYBEBOP (Donnerstag, 30. Juni) und von den SWR3 Live-Lyrix (Dienstag, 5. Juli) sind bereits ausverkauft.

Eine ausführliche Terminübersicht, weitere Informationen und Tickets sind erhältlich unter anderem in der Tourist-Information Neuwied, Tel. 02631 802 5555, bei allen Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen oder bei dem zentralen Online-Bestell-Service www.rommersdorf-festspiele.de.

 

 

Konstantin Wecker Trio Donnerstag, 15. Dezember 2016, 20 Uhr Lahnstein Stadthalle

Poesie und Musik mit Cello und Klavier

Konstantin Wecker geht mit Fany Kammerlander und Jo Barnikel auf Tour

Konstantin Wecker Trio

Donnerstag, 15. Dezember 2016, 20 Uhr, Lahnstein Stadthalle

Die Liebe zum Lied verbindet sie. „Poesie und Musik können vielleicht die Welt nicht verändern, aber sie können denen Mut machen, die sie verändern wollen“, so Konstantin Wecker, der sich seit über 40 Jahren für eine Welt ohne Waffen und Grenzen einsetzt. Nun setzt der Münchner Liedermacher mit zwei kongenialen Mitstreitern an seiner Seite zu einem musikalisch-poetischen Liebesflug der ganz besonderen Art an. Neben seinem langjährigen Bühnenpartner und Alter Ego am Klavier, Jo Barnikel, ist auch Fany Kammerlander bei seinem aktuellen Trio-Programm dabei. Die Ausnahme-Cellistin, die mit ihrem Spiel sowohl in der Klassik- als auch in der Popwelt zuhause ist, steht ebenso seit längerem mit Konstantin Wecker auf der Bühne. Zuletzt bei der umjubelten „Ohne Warum“-Tour, die durch ausverkaufte Säle in Deutschland und Österreich führte.

Die drei Musiker vereinen lyrisch-sensible Klavierstücke mit dem zart-schmelzenden Klang des Cellos, das Konstantin Weckers Liedern seit jeher ihre ganz persönliche Note gab.

Am liebsten würde man sie festhalten. Die Melodien. Und die Sehnsüchte. Auch darin sind sich die drei Musiker einig, deren neues Bühnenprogramm geprägt ist von Wut und Zärtlichkeit, Mystik und Widerstand - und immer auch von der Suche nach dem Wunderbaren. Eine Suche, die Mut macht. Und Hoffnung. Denn wer in die Lieder des neuen Trio-Programmes eintaucht, wird schnell erkennen, dass es durchaus eine Welt ohne Grenzen geben kann.

Karten gibt’s im Vorverkauf in allen bekannten Vorverkaufsstellen. Im Internet unter www.kultopolis.com. Ticket-Hotline: (0651) 97 90 770.

 

Donnerstagsvorträge 2016 in der StadtBibliothek Koblenz im Juli und August

(Koblenz, 22.06.16) An allen Donnerstagen im Juli und August 2016 finden wieder die beliebten DONNERSTAGSVORTRÄGE für Frauen statt. Gleichstellungsstelle und StadtBibliothek Koblenz haben auch in diesem Jahr  ein umfangreiches und bunt gefächertes Programm zusammengestellt. Die Vorträge umfassen viele Lebensbereiche. So geht es u.a. um Themen wie die Perfektionismus-Falle, um den Umgang mit Veränderungen, die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen, um Gelassenheit und um Resilienz.

Passend zum jeweiligen Vortragsthema präsentiert die StadtBibliothek stets ausgewählte Bücher, die gerne von interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausgeliehen werden können. Alle Vorträge finden in der StadtBibliothek Koblenz im Forum Confluentes statt (Arbeitsraum 1, 2. Etage). Sie sind kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Beginn ist um 17 Uhr, Einlass ist ab 16.30 Uhr. Bitte beachten Sie, dass nach Vortragsbeginn kein Zutritt mehr möglich ist. Die Vorträge richten sich in erster Linie an Frauen, aber zu (fast) allen sind auch interessierte Männer herzlich willkommen.

Ausführliche Informationen zu allen Angeboten finden Sie im Internet unter www.frauen.koblenz.de und www.stb.koblenz.de oder in den Flyern, die u.a. in der Stadtverwaltung und in der StadtBibliothek zur Mitnahme ausliegen. Gerne können Sie sich mit Ihren Fragen auch direkt an die Gleichstellungsstelle wenden: Fon 0261/ 129 1051 oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Musikalische Wanderungen

Bereits im 16 Jahr spielt das Mittelrhein Musik Festival mit vielfältigem Programm an außergewöhnlichen Spielorten rechts und links des Rheins. Neben den großen Orchesterkonzerten sind auch die Sonderveranstaltungen beliebt: musikalische Lesung und musikalische Weinprobe oder zwei musikalischen Wanderungen auf den Höhen der beiden Rheinseiten. Hierauf möchten wir Sie aufmerksam machen!

Sonntag, 3. Juli 2016, 11 Uhr

Musikalische Wanderung: Eine Rheinreise a cappella

von Maria Ruh Loreleyblick, Urbar/St. Goar bis zum Günderodehaus

Einen besseren Ausgangspunkt für eine Wanderung kann man am Mittelrhein wohl kaum finden: Vom Aussichtspunkt Maria Ruh aus - von dem viele behaupten, dass man von dort aus den besten Blick auf den Loreleyfelsen hat - führt diese Wanderung zum Günderodehaus.

Fachkundig und kurzweilig wird die Rheinreise von Naturschützer Manfred Braun, der sich seit mehr als vier Jahrzehnten am Mittelrhein und darüber hinaus einen Namen gemacht hat, begleitet.

Am Wegesrand wird es immer wieder musikalisch, und zwar mit dem siebenköpfigen A-Cappella-Ensemble „Die Ohmschele“ (Die Amseln).

Sie widmen sich seit der Gründung im Jahr 1979 kontinuierlich einem breiten Repertoire, darunter sind legendäre Songs der Rock- und Pop-Geschichte genauso wie mittelalterliches Liedgut, die Musik der Renaissance und der Klassik. Die Mischung macht’ s!

Die „Ohmschele“, A-Cappella-Ensemble

Manfred Braun, Naturkundliche Begleitung

Zur Information:

Wanderung 3-4 km, mittleren Schwierigkeitsgrades

Wanderzeit 1-1,5 Stunde zzgl. Musikeinlagen und Naturführung

Festes Schuhwerk notwendig

Gerne können Sie auch nach unserer Wanderung im Günderodehaus in Oberwesel verweilen und dort Speisen und Getränke zu sich nehmen, während Sie den bezaubernden Blick über den Rhein genießen. Reservierungen können telefonisch direkt beim Günderodehaus vorgenommen werden: 06744 714011

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Jacqueline Diffring – Retrospektive – Confluentia

25. Juni bis 25. September 2016

Kurator: Joachim Becker

Das Mittelrhein-Museum widmet seine neue Sonderausstellung Jacqueline Diffring: eine bedeutende Bildhauerin, die  in Koblenz geboren wurde, aber ihre künstlerische Ausbildung in England erfuhr und seit Jahrzehnten in Frankreich lebt. Erst in jüngster Zeit, durch die Verleihung des Kulturpreises der Stadt Koblenz im Jahr 2015, erfuhr sie endlich auch in ihrer Geburtsstadt eine erste Anerkennung ihres Lebenswerkes. Hier knüpft die Ausstellung des Mittelrhein-Museums an, die erstmals das Schaffen von Jacqueline Diffring in seiner ganzen Breite dem Publikum vorstellt. Dass man eine solche Künstlerin überhaupt wieder dem deutschen Publikum bekannt machen muss, ist eine Folge der nationalsozialistischen Unterdrückungs- und Verfolgungsmaßnahmen und ihrer Ausstrahlungen auf die deutsche Nachkriegsgesellschaft.

Geboren wurde Jacqueline Diffring 1920 in eine bürgerliche Koblenzer Familie, die dem Kulturleben der Stadt eng verbunden war. Nach 1933 machten die antijüdischen Repressalien des nationalsozialistischen Regimes ihrer Familie das Leben in Koblenz unmöglich. Jacqueline Diffring siedelte in das anonymere Berlin um, wo sie von 1937  bis 1939 an der Reimann-Schule Malerei und Zeichnen lernte. 1939 konnte sie noch vor dem Kriegsausbruch nach Großbritannien emigrieren.

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