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Kaiserin Augusta – Das Fest

04.06.2017, Rheinanlagen Koblenz  

Kaiserin Augusta – Das Fest

Zu Ehren Kaiserin Augusta – der Begründerin der Koblenzer Rheinanlagen – präsentiert der städtische Eigenbetrieb Koblenz-Touristik am 04. Juni 2017 das „Kaiserin Augusta Fest“. Die Koblenzer Kaiserin-Augusta-Anlagen am Koblenzer Rheinufer verwandeln sich in eine Flaniermeile und laden die ganze Familie ein, sich an diesem Tag in die Zeit der Kaiserin zurückversetzen zu lassen. Geboten werden Schauspiel und Lesungen in historischen Kostümen, Auftritte regionaler Chöre und Ensembles, Kutschfahrten, Aktionen und Spielangebote für Kinder und Familien sowie Informations- und Gastronomiestände von lokalen Vereinen und Institutionen.

Kaiserin Maria Luise Augusta Katharina wurde 1811 in Weimar geboren und feierte im Jahr 2011 ihren 200. Geburtstag. Zu Ehren von ihr wird jedes Jahr am bundesweiten UNESCO-Welterbetag am ersten Sonntag im Juni in Koblenz das Augusta-Fest gefeiert. In Koblenz lebte sie als Gattin von Kaiser Wilhelm I. acht Jahre lang und schenkte 1865 der Stadt Koblenz ihre heute so geliebten Rheinanlagen.

Erstmalig in diesem Jahr besucht eine Abordnung des Rakoczy-Fests in Bad Kissingen, ein historisches Fest, das seit über 65 Jahren jährlich rund 40.000 Besucher anlockt, das Augusta-Fest. Im Rahmen der Kooperation werden auf dem Augusta Fest Königin Therese, Luitpold, Prinzregent von Bayern, sowie das Bad Kissinger Blechbläser Ensemble zu Gast sein.

Das Augusta-Fest wird von dem Koblenzer Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig um 13.00 Uhr am Kaiserin-Augusta-Denkmal eröffnet. Die Stände öffnen bereits um 11.00 Uhr.

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Lutz Berger: Die Entstehung des Islam

Freitag, 09. Juni, 19:00 Uhr

Leutesdorf, Weingut Mohr

Lutz Berger: Die Entstehung des Islam

Die ersten hundert Jahre - von Mohammed bis zum Weltreich der Kalifen

Innerhalb von nur hundert Jahren entstanden der Islam und das Weltreich der Kalifen und veränderten tiefgreifend die politischen und kulturellen Koordinaten der Welt. Lutz Berger erklärt dieses "Wunder" aus dem Wandel der spätantiken Gesellschaften und beschreibt anschaulich, wie sich der Islam Hand in Hand mit den arabischen Eroberungen formiert hat. Über das plötzliche Auftauchen des Islams im 7. Jahrhundert ist viel spekuliert worden: Handelte es sich ursprünglich um eine christliche oder jüdische Sekte? Auf welche Quellen geht der Koran zurück? Lutz Berger zeigt auf der Grundlage neuester Forschungen, wie sich in der Konkurrenz monotheistischer Erlösungsreligionen von Mekka aus eine arabische Spielart mit eigenem Propheten und heiligem Buch verbreitete und die zersplitterte arabische Halbinsel befriedete. Durch die Aufnahme des persischen Erbes entstand eine ganz neue Kultur, die die Zivilisation der Antike bewahrte - während der Nordwesten Europas kulturell zurückfiel. Lutz Berger vollbringt das Kunststück, den Aufstieg des Islams ganz aus den Bedingungen der Zeit zu erklären und zugleich in eine welthistorische Perspektive zu stellen, die das Buch zu einer faszinierenden Fallstudie über die Geburt von Imperien macht.

Lutz Berger, Studium der Islamwissenschaft, Zentralasienkunde und Geschichte in Göttingen. 1997 Promotion zur älteren Islamischen Mystik. Ab 1998 wissenschaftlicher Assisitent/Akademischer Rat in Tübingen. Habilitation 2006 mit einer Arbeit über die Geschichte Syriens in Osmanischer Zeit. Seit 2007 Professor für Islamwissenschaft und Turkologie an der Universität Kiel. Forschungsschwerpunkte: Geschichte des Vorderen Orients in islamischer Zeit, Ideologien und Konflikte im zeitgenössischen Vorderen Orient insbesondere in der Türkei.

Eintrittspreis: 12 €, ABK 15 €

 

Carmen Korn: Töchter einer neuen Zeit

Donnerstag, 8. Juni, 19:00 Uhr

Altenkirchen, Martin-Luther-Saal der Ev. Kirchengemeinde (Schlossplatz, Wilhelmstr.)

Carmen Korn: Töchter einer neuen Zeit

VIER FRAUEN ZWEI WELTKRIEGE
HUNDERT JAHRE DEUTSCHLANd

Einer neuen – einer friedlichen – Generation auf die Welt helfen, das ist Henny Godhusens Plan, als sie im Frühjahr 1919 die Hebammenausbildung an der Frauenklinik Finkenau in Hamburg-Uhlenhorst beginnt. Gerade einmal neunzehn Jahre ist sie alt, doch hinter ihr liegt bereits ein Weltkrieg. Jetzt herrscht endlich Frieden, und Henny verspürt eine große Sehnsucht nach Leben.
Drei Frauen begleiten sie auf ihrem Weg: die rebellische Käthe, Ida, Tochter aus wohlhabendem Hause, und die junge Lehrerin Lina. So verschieden die Frauen sind, so eng ist ihre Freundschaft, auch wenn diese in den kommenden Jahrzehnten oft auf die Probe gestellt wird.
Carmen Korn verwebt deutsche Geschichte mit vier bewegten Frauenleben. In ihrer Trilogie, deren zweiter Teil noch im Juni 2017 erscheint, erzählt sie die Geschichte einer Generation, die Geschichte eines Jahrhunderts.

Carmen Korn wurde 1952 in Düsseldorf als Tochter des Komponisten Heinz Korn geboren. Nach ihrer Ausbildung an der Henri-Nannen-Schule arbeitete sie als Redakteurin für den «Stern». Carmen Korn lebt selbst seit vierzig Jahren in Hamburg-Uhlenhorst. Sie ist in dem Viertel tief verwurzelt und beschäftigt sich schon seit langem mit dessen Geschichte.

Eintrittspreis: 10 €, ermäßigt 8 €

VVK: EÖB Altenkirchen, buchladen Wissen, alle TR-VVK-Stellen und ww-lit.de (11,75 €/ 9,30 €)

Feridun Zaimoglu: Evangelio

Mittwoch, 7. Juni 2017 - 19.30 Uhr
57627 Hachenburg, Pfarrsaal der Kath. Kirchengemeinde, Salzgasse 1

Feridun Zaimoglu:  Evangelio

Die Versuchungen des Bibelübersetzers – Feridun Zaimoglu überrascht mit einem teutschen Roman

4. Mai 1521 bis 1. März 1522: Martin Luther hält sich auf der Wartburg auf. Gänzlich unfreiwillig, denn er ist auf Geheiß des Kurfürsten von Sachsen in Gewahrsam genommen worden. Dort sieht er sich größten Anfechtungen ausgesetzt, vollbringt aber auch sein größtes Werk: In nur zehn Wochen übersetzt er das Neue Testament ins Deutsche. Landsknecht Burkhard, ein ungeratener Kaufmannssohn, ist Martin Luther zum Schutze an die Seite gestellt. Die Perspektive dieser erfundenen Figur ist es, die den Blick auf das Leben, das Streben und die Qualen des Reformators eröffnet. Burkhard selbst ist Katholik und Anhänger des alten Brauchs und sieht Luthers Wirken mit Sorge. Er will nicht abfallen, nicht mit der Sitte brechen und muss doch den, der dieses tut, schützen und bewahren. Ja, er muss Luther sogar begleiten, als dieser heimlich die Burg verlässt und sich bei Melanchthon in Wittenberg aufhält. Und er muss Luther beistehen, als ihn die sogenannte Teufelsbibel in schlimmste Teufelsvisionen stürzt. Mit klingender Sprache, erstaunlichem Kenntnisreichtum und dramatischer Zuspitzung erzählt Feridun Zaimoglu von einem großen Deutschen, einer Zeit im Umbruch und der Macht und Ohnmacht des Glaubens.

Feridun Zaimoglu, geboren 1964 im anatolischen Bolu, lebt seit seinem sechsten Lebensjahr in Deutschland. Er studierte Kunst und Humanmedizin in Kiel und schreibt für zahlreiche überregionale Zeitungen. Seit 2002 wurde er mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet. Nach seinen Bestsellern »Leyla« und »Liebesbrand« erschien zuletzt der erfolgreiche Roman »Siebentürmeviertel«. 2016 erhielt Feridun Zaimoglu die Ehrenprofessur des Landes Schleswig-Holstein.

Eintritt: VVK 10.- € / AK 12,- €
VVK: hähnelsche buchhandlung (Tel. 02662 7518), StadtBücherei Hachenburg, alle TR-VVK-Stellen und über ww-Lit.de (11,75 €)

 

Mittelaltermarkt in Boppard

Gemeinsame Veranstaltung des Museum Boppard und der Agentur Lorraine Médiévale

Am 10. und 11. Juni 2017 wird es ein Fest rund um die Kurfürstliche Burg und im Römerkastell in der Angertstraße in Boppard geben, bei dem die Besucher in eine fast vergessene Zeit eintauchen können, in die Entstehungsphase der Burg des 13. und 14. Jahrhunderts. Hierbei werden Handwerker, wie Fahnen- und Bannermaler, Kerzenzieher, Schmied, Wollspinner oder Siegelgraveur ihre Kunst vorführen und auch Rede und Antwort zu ihrem Gewerke stehen können. Händler bieten ihre Waren feil und buhlen um die Silberlinge der Leute. Silberschmuck, Bernstein, Gewandungen, Rüstungen und Schwerter, Parfüme, Räucherwerk, Damastmesser, Reiterbögen, handgefertigte Seifen, Steinfiguren nach historischen Vorlagen, Töpferware, Essige und Öle, Liköre und Honigwein, Lederwaren und vieles mehr stehen zur Auswahl.

Für das leibliche Wohl wird auch gesorgt sein. Schwein am Spieß, Würste und Fleischfladen, Puten- oder Gemüsespieße im Teigmantel, Feldbeckerey mit Broten, Schokokringel und belegten Teigfladen. Das Wanderpub bietet viele verschiedene Sorten Biere, Met und Limonaden an, aus Kräutern oder Zitrusfrüchten. Bei Malus Domesticus sagt der Namen schon, hier bekommt man Säfte, Wein, Met, Liköre und Schnäpse aus dem Apfel.

Natürlich gibt es auch künstlerische Unterhaltung. Die Gruppe „Fremitus“ aus der Koblenzer Gegend spielt mit Dudelsack, Flöten und Trommeln auf und bringt auch lustige Anekdoten zum Besten. Der Barde Amo aus Ulmen/Eifel wird auf seiner Laute Balladen aus verschiedenen Ländern vortragen. Unterdessen wird der Gaukler Micha Mangiafuoco, (Feuerfresser) nicht nur Jonglage und Schabernack treiben, sondern auch seines Namens gerecht, Feuer fressen und auch wieder ausspucken. Die Kinder, welche hoffentlich zahlreich erscheinen werden, können sich über ein handgetriebenes Karussell freuen, aber auch sich handwerklich betätigen, zum Beispiel beim Kerzenziehen oder in der Töpferei, wo sie sich einen eigenen Kopf töpfern können. Der Herold Carolan kündigt die einzelnen Aktionen an und wird auch mit den Honoratioren täglich den Markt eröffnen. Hierbei werden die Regularien verlesen, damit die Besucher, aber auch die Marktleute genau wissen, wie sie sich zu benehmen haben, oder mit welchem Maß gemessen werden soll.

"Das Mittelalter im Visier" heißt es am Sonntag, 11. Juni von 15 bis 18 Uhr im Museum in der Kurfürstlichen Burg. Autorinnen und Autoren der Lesebühne Schiefertafel tragen eigens für diese Veranstaltung ihre Texte und Geschichten vor.

Eintritt Museumspreis.

Der Eintritt zum Markt ist frei. Die Marktstände werden am Samstag von 12 bis 22 Uhr und Sonntag von 11.30 bis 19 Uhr öffnen.

Da der Aufbau des Marktes schon am Freitag, 9. Juni 2017 beginnt und der Abbau bis Montag um 12 Uhr andauern wird, werden die jeweiligen Straßen um die Kurfürstliche Burg für den Verkehr gesperrt sein. Wir bitten Anwohner und Anlieger um Verständnis.

Die Baustelle Rheinallee Kurfürstliche Burg wird an diesen Tagen für die Fährzufahrt und zur Durchfahrt in Richtung Koblenz für den Verkehr freigegeben. Die Burgstraße vom Marktplatz in Richtung Rheinallee bleibt ebenfalls für den Verkehr frei.

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