Mittwoch, 28. Juni 2017

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Die Heiligen Petrus und Paulus - Gedanken zum Hochfest (Namenstag) der beiden Hl. Apostel

Von Hans-Peter Meyer

Wie in jedem Jahr, begehen wir (die Christen) am 29. Juni  das Hochfest der beiden Apostel Petrus (Peter)  und Paulus (Paul). Anlass, sich mit dem Werdegang und dem Wirken der beiden  großen Heiligen zu beschäftigen:.

Petrus wurde  geboren um Christi Geburt in Betsaida (Galiläa), gestorben ist er 64 oder 76 in Rom.

Die Geburt von Paulus erfolgte  um 5 nach Christi Geburt in Tarsos (Türkei), gestorben ist er  67 in Rom.

"Du bist Petrus, der Fels, auf den ich meine Kirche bauen werde." Mit diesen Worten machte Jesus den einfachen Fischer aus Kafarnaum am See Genesareth zu seinem wichtigsten Gefolgsmann. Er war der Sprecher und Anführer der Apostel, und gehörte gemeinsam mit Jakobus und Johannes zu den engsten Vertrauten Jesu. So war er zum Beispiel gemeinsam mit ihnen Zeuge der Verklärung Jesu auf dem Berg Tabor.

Als Fischer war Petrus ehr ein praktisch veranlagter Mensch, jedoch nicht frei von Jähzorn. Dies zeigte sich, als er bei der Gefangennahme Jesu dem Diener des Hohepriesters ein Ohr abschlug. Kurz darauf verleugnete er Jesus drei Mal, was für ihn eine tiefe Schmach darstellte.

Auch nach der Auferstehung und den Pfingstereignissen war Petrus der Kopf der jungen Christengemeinde in Jerusalem. Später ging er nach Antiochien und Kleinasien, um dort zu missionieren. In dieser Zeit wurde er in Jerusalem von Jakobus vertreten. Schließlich reiste er nach Rom, um auch dort den Glauben zu verkünden. Dort fiel er der Christenverfolgung des Kaisers Nero zum Opfer, der ihn, vermutlich in seinen Gärten unweit des heutigen Vatikan, kreuzigen ließ. Die Überlieferung, dass Petrus auf eigenen Wunsch mit dem Kopf nach unten hängend ans Kreuz geschlagen wurde, ist nie wissenschaftlich bestätigt worden. Man hält sie aufgrund der historischen Gegebenheiten im römischen Reich für eher unwahrscheinlich.

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Kultur

Konrad Wolf überreicht Anna Maria Kubach-Wilmsen  Max-Slevogt-Medaille

Der Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Konrad Wolf hat heute Anna Maria Kubach-Wilmsen im Namen von Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Max-Slevogt-Medaille für ihre besonderen Ver­dienste auf dem Gebiet der Bildenden Kunst in Rheinland-Pfalz überreicht.

Kubach-Wilmsen lebt und arbeitet in Bad Münster am Stein, „sozusagen zwischen Max-Slevogts Leinsweiler Hof im Süden und dem Arp Museum Bahnhof-Rolandseck im Norden“ sagte Kulturminister Wolf heute bei der Übergabe.

„Ihre künstlerische Leidenschaft galt und gilt der Materie Stein. Steine begleiten Ihren künstlerischen Weg seit fünfzig Jahren. Die in Buchform gebrachten Steine aus verschiedensten Ländern und aus dem unterschiedlichsten Material, sei es Granit, Marmor, Quarz oder Onyx erzählen uns Geschichten der Entstehung unserer Erde. Sie werden so zu ‚Steinbüchern‘ und somit zu tragenden Formideen Ihres künstlerischen Schaffens.“ Es gebe Steinbücher in allen Größen und Zuständen sowie Steinzeitungen, Steinblätter, Steintafeln und steinerne Papierstapel, so Wolf.

Eine große Steinbibliothek aus 316 Steinbüchern habe ihren Platz in der Bibliothèque Nationale in Paris gefunden. Auch Mainz sei bei den auserwählten Orten. Es gelte aber nicht nur die künstlerischen Qualitäten anzuerkennen, sondern auch die Fähigkeiten als Stifter, Visionärin und Realisatorin hervorzuheben.

„Das Hauptziel ihrer Stiftung war, sich einen ganz ‚bescheidenen‘ Wunsch zu erfüllen: ein Steinskulpturenmuseum des japanischen Architekten Tadao Ando entwerfen und nach seinen Entwürfen realisieren zu lassen. Schon allein die Vorstellung, den weltberühmten japanischen Architekten Tadao Ando dazu zu bringen, eine Heimstatt für Skulpturen zu errichten, ist eine, die nicht nur Mut und Überzeugung, sondern auch einer Vision bedarf“, sagte Minister Wolf.

Mit dem Museum, das 2010 eingeweiht wurde, habe Rheinland-Pfalz „neben dem Arp Museum von Richard Meyer ein weiteres Museumsgebäude eines Stararchitekten vorzuweisen. In Rheinland-Pfalz liegen damit zwei der schönsten Museen Deutschlands“, sagte Wolf. „Für Ihre außergewöhnlichen Leistungen, Ihr Lebenswerk und den besonderen Beitrag zur Kulturlandschaft Rheinland-Pfalz gilt Ihnen der besondere Dank der Landesregierung und der Menschen im Land.“.

Die Max-Slevogt-Medaille wurde 1972 vom Land Rheinland-Pfalz gestiftet und wird seitdem durch den Ministerpräsidenten oder die Ministerpräsidentin des Landes ver­liehen. Damit werden Künstlerinnen und Künstler ausgezeichnet, die sich durch ihre Tätigkeit in der Bildenden Kunst besondere Verdienste in Rheinland-Pfalz erworben haben wie auch solche, die wesentlich dazu beigetragen haben, die Bildende Kunst in Rheinland-Pfalz zu fördern. Die Max-Slevogt-Medaille wurde erstmals an Franz Josef Kohl-Weigand verliehen und seitdem an Künstlerinnen und Künstler wie zum Beispiel Georg Meistermann oder Förderern der Bildenden Kunst wie Prof. Dr. Peter Ludwig oder Prof. Dr. Klaus Gallwitz.

Die Jahreszeit Sommer – Gedanken und Reflexionen

Von Hans-Peter Meyer

Der Sommer liegt zwischen den Jahreszeiten Frühling und Herbst und ist die wärmste Jahreszeit in der gemäßigten und arktischen Klimazone.

Aus astronomischer Sicht beginnt der Sommer mit der Sommersonnenwende und dauert bis zur Herbsttagundnachtgleiche (An diesem Tage sind überall auf der Erde der Tag und die Nacht mit 12 Stunden gleich lang).

Am Tag der Sommersonnenwende, dem längsten Tag des Jahres, steht die Sonne senkrecht über dem nördlichen Wendekreis.

Auf der nördlichen Halbkugel umfasst der Sommer die Zeit vom 21. Juni oder 22. Juni bis zum 22. September oder 23. September.

Auf der südlichen Halbkugel hingegen dauert der Sommer vom 21. Dezember oder 22. Dezember bis zum 20. Februar oder 21. Februar.

Wenn man von Nordsommer und Südsommer spricht, so ist damit jeweils der Sommer auf der Südhalbkugel und Nordhalbkugel gemeint.

Wie auch die anderen Jahreszeiten wiederholt sich der Sommer in jeder Hemisphäre (nördliche und südliche Halbkugel) in einem jährlich gleichen Rhythmus.

Der Grund dafür ist der wandernde Zenitstand der Sonne zwischen dem südlichen und dem nördlichen Wendekreis.

Weil die Umlaufbahn der Erde um die Sonne um 1,7 Prozent von einer Kreisbahn abweicht, sind die vier Jahreszeiten nicht ganz gleich lang.

Auch sind die Nordsommer wegen der Sonnenferne etwas milder als die Südsommer.

Meteorologisch (Meteorologie = Wissenschaft vom Klima und Wetter / Wetterkunde) gesehen beginnt der Sommer aber schon am 1. Juni. Denn die Meteorologen ordnen die Jahreszeiten den vollen Monaten zu.

Der Frühling endet für die Meteorologen im Mai. Der Sommer umfasst somit auf der Nordhalbkugel die Monate Juni, Juli und August.

Der Frühsommer liegt zwischen dem Vollfrühling und dem Hochsommer.

Er ist die Blütezeit der Wiesen, hier blühen jetzt viele bunte Sommerblumen. Viele Insekten fliegen von Blüte zu Blüte, um den Nektar zu sammeln, und daraus Honig zu machen.

Auf den Getreidefeldern wachsen in den Ähren bereits die Körner. Gegen Ende des Frühsommers beginnen die Bauern mit der Heuernte.

Der Hochsommer ist gewöhnlich die heißeste Jahreszeit und liegt in Deutschland meistens in den Monaten Juli und August.

Viele Früchte sind bereits reif (Johannisbeeren, Erdbeeren, Kirschen) und können gepflückt werden. In der Landwirtschaft wird jetzt das Getreide auf den Feldern geerntet.

Der Spätsommer liegt zwischen dem Hochsommer und dem Frühherbst.

Jetzt blüht das Heidekraut und einige frühe Obstsorten werden reif.

In der Landwirtschaft ist man mit der zweiten Heuernte beschäftigt, nur die Kartoffelfelder und Maisfelder werden erst später im Herbst abgeerntet.

Viele Menschen freuen sich ganz besonders auf den Sommer, denn die Tage sind lang und sonnig und man kann sich viel im Freien aufhalten.

In vielen Ländern Europas beginnen im Juli oder August die Sommerferien für die Kinder, und auch die Erwachsenen nehmen ihren Jahresurlaub. Daher ist auch im Sommer die Hauptreisezeit.

Auch die Jahreszeit Sommer ist ein Wunderwerk unserer Schöpfungsgeschichte.

© Hans-Peter Meyer

Mut zur Freiheit-Informel aus der Sammlung Anna und Dieter Grässlin

Laufzeit: 23.6.2017 bis 1.10.2017

Eröffnung: Donnerstag, den 22.6.2017 um 19.30 Uhr

„Die Situation war schwierig (…). Aber die große Freiheit, die man nach dem Ende des Krieges wiedergewonnen hatte, wog alles auf.“

Emil Schumacher

Krustige Oberflächen, verlaufende Farbspuren, Chaos und Struktur. In der Kunst des Informel, der Avantgarde der 1950er Jahre, war die Zerstörung des Krieges noch präsent. Nach Jahren der nationalsozialistischen Mal- und Denkverbote begann insbesondere für die deutschen Künstler eine Phase des Neuanfangs. Sie schöpften aus den Errungenschaften der klassischen Moderne, vernetzten sich in Künstlergruppen und erschlossen sich die zeitgenössische Szene in Paris und den USA.

„Art informel“ steht für eine auf freier gestischer Abstraktion beruhende Kunst. K. O. Götz, ein Hauptvertreter dieser künstlerischen Haltung, erläuterte dazu: „Wir wollten klassische Formelemente auflösen, das war bei mir die Schnelligkeit und die Ausschaltung des allzu bewussten Vorgangs.“ Mit Traumgestalten, Action-Painting, Material-Experimenten oder rätselhaften Zeichenbildern reagierten die informellen Künstler jeweils ganz individuell auf ihre Umwelt. K.R.H. Sonderborg, brachte dieses künstlerische Selbstverständnis auf den Punkt: „Denn man malt, um sich zu wehren, um auf die Dinge zu antworten.“

Das Mittelrhein-Museum zeigt erstmals die bedeutende Sammlung des Unternehmerehepaars Anna und Dieter Grässlin aus St. Georgen. Die Sammlung erschließt mit hochkarätigen Werken das breite Spektrum der informellen Ausdrucksformen: Malerei, dreidimensionale Objekte sowie Druckgrafik und Zeichnung. Mit über hundert Exponaten von zwölf Künstlern aus den Jahren 1946 bis 1974 veranschaulicht die Ausstellung die Vielgestaltigkeit des Informel. Ausgehend von Bildern Jean Fautriers und Wols, die als Wegbereiter dieser künstlerischen Haltung in die Kunstgeschichte eingingen, präsentiert der Rundgang Werke von Peter Brüning, Carl Buchheister, K.F. Dahmen, K.O. Götz, Gerhard Hoehme, Erich Hauser, Emil Schumacher, Bernard Schultze, K.R.H. Sonderborg und Fred Thieler.

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SommerKunstCamp Kunstreich

Vom 23.-25. Juni findet auf dem Fort Konstantin in Koblenz das 11. SommerKunstCamp Kunstreich statt. Unter dem Thema „Protestzone – Freie Meinung für jeden!“ arbeiten 50 junge Teilnehmer und Teilnehmerinnen zwischen 14 und 27 Jahren intensiv mit professionellen Künstlerinnen und Künstlern zusammen. Angelehnt an das Motto des Kultursommers „Epochen und Episoden“ im Rahmen des Reformationsjubiläums beschäftigen sich die Teilnehmer mit den Umständen, die Menschen wie Luther aus allen Jahrhunderten für einen gesellschaftlichen oder sozialen Wandel protestieren ließen. Dabei werden sie sich in den Workshops Graffiti, Zeichnung, Malerei, Audio und Fotografie auch kritisch mit der eigenen Generation und ihrem Willen zum Protest befassen.  Der Einfluss der sozialen Netzwerke spielt dabei ebenso eine Rolle wie die Entwicklung von Protest im Laufe der Jahrhunderte. Gibt es heutzutage überhaupt noch echten Protest oder findet dieser hauptsächlich in Form von wenig konstruktiven Anmerkungen auf Facebook oder Twitter statt?

Die geschützte Atmosphäre des Fort Konstantin hoch über den Dächern von Koblenz lädt die Teilnehmer zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema ein und fördert die Erweiterung der künstlerischen Fähigkeiten im Austausch mit anderen Kunstinteressierten. Begleitet werden sie von professionellen Künstlerinnen und Künstlern, die ihnen thematischen Input geben und sie fachlich begleiten werden.

Weitere Informationen und Anmeldung unter http://www.kunstreich-koblenz.de/

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