Samstag, 19. August 2017

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Novalis - HYMNEN AN DIE NACHT

Die Nacht und der Tag - Das Göttliche und der Mensch

Darsteller: Willy Praml / Marie Niesen,

Diese Dichtung der Frühromantik als Manifest des Nicht-Vollendeten des hinter dem Licht Existierenden, des Unentdeckten, des der Zukunft Vorbehaltenen.

Mit dem wahrscheinlich bedeutendsten Text der deutschen Frühromantik, einem kosmischen Gedicht von epochalem Ausmaß, theatralisch bearbeitet als szenischen Monolog mit einem Darsteller/Sprecher (Willy Praml), einem Pianisten (Leonhard Dering mit der Klaviersonate Op. Nr. 960 von Schubert) im Wechseldialog mit dem Text. – Eine ungewöhnliche (Wieder-)Begegnung mit den radikalen Gedanken der frühen Romantik, ihrer Konfrontation mit dem neuen Zeitalter nach der Französischen Revolution und ihrem unaufhaltsamen Aufbruch in die Moderne.

Aufführung: Samstag, 19.08.2017, 20:00 Uhr Rheinhöhenhalle, Oberwesel-Dellhofen

Tickets im Vorverkauf für 19,50 € pro Person in der Tourist-Information, Oberwesel

Eingebunden ist die Aufführung in das Festival „An den Ufern der Poesie“, welches vom 11. bis 20.08.2017 in Bacharach, Lorch und Oberwesel stattfindet.

Weitere Informationen hierzu erhalten Sie bei der Tourist-Information, Oberwesel.

Tel.: 06744 – 710 624 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Sommerpause

Vom 17. Juli bis zum 18. August 2017 verabschiedet sich das Staatsorchester Rheinische Philharmonie in die Sommerpause. In diesem Zeitraum gelten folgende Öffnungszeiten des Orchesterbüros:

17.07.17 bis 21.07.17: 9:00 Uhr – 12:00 Uhr

24.07.17 bis 11.08.17: Geschlossen!

14.08.17 bis 18.08.17: 9:00 Uhr - 12:00 Uhr.

Ab dem 21.08.17 gelten wieder die regulären Öffnungszeiten

(Mo-Do von 9:00 Uhr – 13:00 Uhr und 14:00 Uhr – 16:00 Uhr und freitags von 9:00 Uhr – 12:00 Uhr).

Wir freuen uns, Sie in der Spielzeit 2017/18 auf unseren Konzerten wieder begrüßen zu dürfen und wünschen Ihnen einen erholsamen Sommer.

Das Theater Koblenz ist vom 15. Juli bis zum 23. August 2017 in den Spielzeitferien.

Während der Vorstellungsbetrieb ruht, wird die Zeit für dringend notwendige Reparaturen, Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten genutzt.

Bereits am 14. August 2017 beginnt an der Theaterkasse (und online) der Vorverkauf für fast alle Vorstellungstermine der Spielzeit 2017/2018, bevor wir mit der traditionellen „Kostprobe“ am 1. September die neue Spielzeit festlich eröffnen.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer.

Kontakt, Karten und Informationen:
Theaterkasse im Forum Confluentes, Zentralplatz 1, täglich von 10:00 bis
18:00 Uhr geöffnet, Tel.: (0261) 129 2840 & 129 2841
Internet: www.theater-koblenz.de

Musik zur Reformation und spezielle Angebote für Kinder

Orgel-Wochen im Kultursommer: Zurück zu den Wurzeln und weitergedacht

25 Jahr Orgelmusik im Kultursommer Rheinland-Pfalz – ein guter Anlass für einen „Blick zurück und nach vorn“. Entstanden ist im 26sten Jahr ein Programm, das sich mit rund 20 Orgelkonzerten und vier Kinderkonzerten auf die Zeit nach den Sommerferien konzentriert und dabei einen besonderen Fokus auf das Kultursommer-Motto  „Epochen und Episoden“ setzt – und damit verbunden natürlich auf das Reformationsjubiläum.

Fast alle Konzerte, die vom 19. August bis 30. September erklingen, stellen einen Bezug zur Reformation her – und das nicht nur über Johann Sebastian Bach, der natürlich bei diesem Motto in der Orgelreihe nicht fehlen darf. Viele weitere musikalische Facetten werden beleuchtet: ob die Gegenüberstellung katholisch und protestantisch geprägter Orgelwerke, wenig bekannte Bearbeitungen von Luther-Chorälen oder Improvisationen auf deren Themen, der italienische Einfluss auf protestantische Musik oder sogar „Evangelischer Humor“ mit Orgelimprovisationen und heiteren Texten.

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Ein Sommernachtstraum in Urbar

6 Cellisten, eine laue Sommernacht und ein magischer Ort waren das Rezept für ein traumhaftes Konzert, das die Stommel Stiftung und die Anne Ehl Stiftung am 23.06. in Urbar veranstaltet haben. Der besondere Clou: Das Konzert fand nicht nur nachts und zum Teil im Freien statt: Auch die Werke, die zu hören waren, beschrieben alle auf die eine oder andere Weise, was in der Nacht so alles passieren kann: das reichte von der romantischen Serenade bis zum wilden Hexenritt auf dem kahlen Berge. Besonders beliebt beim Publikum war die „Grande Scène Espagnole“ von Jaques Offenbach, die mit ausgeprägt folkloristischem Flair und teilweise geradezu artistischen Soli der Musiker begeisterte.

Mit Einsetzen der Dunkelheit wurde das Konzert dann auf dem Platz vor der Stommel Stiftung von Lichtkünstler Garry Krätz aus Urbar stimmungsvoll illuminiert. Das passte perfekt zu „La Musica nottturna delle Strade di Madrid“ von Luigi Boccherini, für die sich die Cellisten unter das Publikum gemischt hatten. Auch der „Danse macabre“ von Camille Saint-Saëns klang inmitten der besonderen Szenerie herrlich gruselig.

Zum Abschluss wurde das neue Werk „Nacht und Zeit“ von Wolfram Klepsch aus der Taufe gehoben – ein Auftragswerk der beiden Veranstalterinnen. Hier wurde das Publikum mitgenommen auf eine Nachtwanderung durch die Musikgeschichte. Nach dem Konzert gab es dann die Möglichkeit, bei einem Glas Wein noch ein Wort mit den Cellisten des Abends zu wechseln: Yoël Cantori, Bettina Hagedorn, Mizuki Ideue, Frederik Jäckel, Bora Lee und Krisztina Megyesi waren ein wunderbares Ensemble, das den großen Beifall des Publikums mehr als verdient hatte.

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