Dienstag, 25. April 2017

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Wir trauern um Roger Willemsen

Liebe Afghanistan-Freundinnen und Freunde,

in der Nacht zum Montag ist Roger Willemsen, unser Freund und Schirmherr des Vereins, gestorben. Unsere Trauer darüber ist unfassbar groß. Wir sind alle bestürzt, dass ein so edler Menschenfreund aus unsere Mitte gegangen ist. Er hinterlässt eine große Lücke in unseren Herzen und wir werden sein Andenken immer in Ehren halten.

Im April 2006 hatte Roger Willemsen die Schirmherrschaft über den Afghanischen Frauenverein zu unserem großen Stolz übernommen und sich seitdem wie kein anderer Schirmherr engagiert. Mit viel Courage hat er sich für die Menschen in Afghanistan eingesetzt. Er besuchte unsere Schulen, Kliniken und Brunnen auch in jenen abgelegenen Dörfern und Regionen Afghanistans, in die sich sonst kein Reisender traut. Dabei scheute er nie die Gefahren und die Strapazen der Reisen. Er sprach mit den Menschen auf der Straße, mit Bauern, mit Lehrerinnen, Schülerinnen und Ärztinnen und gewann durch sein gütiges Auftreten das Lächeln und die Herzen der Menschen.

Roger Willemsen hat Afghanistan so gut verstanden. Er hat in unsere Herzen hineingeschaut und das Gesehene mit seiner Feder niedergeschrieben und weitergetragen. Für uns und unseren Verein war er ein einfühlsamer und kluger Berater. Wann immer wir uns in einer Sackgasse sahen, zeigte er uns den richtigen Weg und öffnete uns neue Perspektiven.

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Flüchtlinge und Aufnahmegesellschaft im Fokus

Fonds Soziokultur vergibt 525.000 Euro Fördermittel an 68 Kulturprojekte

Auf seiner Vergabesitzung für das erste Halbjahr 2016 hatte das Kuratorium des Fonds Soziokultur erneut die Qual der Wahl. Es galt, aus insgesamt 373 vorliegenden Anträgen, davon rund ein Drittel dem Thema »Flucht und Flüchtlinge« gewidmet, die besten auszuwählen. Positiv beschieden wurden schließlich 68 Modellvorhaben mit einer Fördersumme von rund 525.000 Euro. Darunter waren wiederum 29 Projekte, also über 40 %, die das Verhältnis von Einheimischen und Geflüchteten mit künstlerischen Mitteln thematisieren.

Auf die Suche nach dem „Geschmack der Heimat“ begibt sich z.B. der Kulturverein Päwesin bei Brandenburg. Eine Volksküche, eine Theaterperformance und ein Chor bringen Einheimische und Flüchtlinge mit ihren jeweils national gefärbten Eigenarten zusammen: beim Kochen, beim Theater spielen und beim Singen. In „Heimaten – eine aktionistische Recherche“ von label m, der Werkstatt für Jugendkultur aus Saarbrücken, drehen Jugendliche mit Migrationshintergrund einen biografisch gefärbten Dokumentarfilm zum aktuellen Fluchtgeschehen und verknüpfen diesen mit der Frage nach den Menschenrechten. Die „Odyssee.16“ der Tuchfabrik Trier versammelt schließlich junge AsylbewerberInnen im Theater, um gemeinsam mit ortansässigen Handwerkern ihre Fluchtgeschichten in Bühnenbilder umzusetzen und dabei erste Perspektiven einer möglichen Ausbildung aufzuzeigen.

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MITTELRHEIN MUSIK FESTIVAL mit neuer Leitung

Verein der Freunde übernimmt Trägerschaft

Der Vorstand der Freunde des Mittelrhein Musik Festivals freut sich, bekannt zu geben, dass Sonja Kitz aus Hamburg die neue Leiterin des Festivals ist. Sie bringt reichhaltige Erfahrung in der verantwortlichen Durchführung großer Veranstaltungen mit. Vielen Menschen in der Region Koblenz ist Sonja Kitz noch aus ihrer Zeit als Leiterin der Abteilung „Kultur und Veranstaltungen“ der Bundesgartenschau 2011 bekannt. Mit dem erfolgreichen BUGA-Festival 2012 verabschiedete sich Frau Kitz nach Hamburg, wo sie zuletzt als Geschäftsführerin der HamburgJazz gGmbH tätig war.

„Ich freue mich sehr auf die Rückkehr ins Mittelrheintal und die erneute Kooperation mit den Kulturschaffenden, diversen Kulturinstitutionen und Spielorten der Region“ berichtet Frau Kitz motiviert. Zum ersten Arbeitsgespräch war sie bereits am Mittelrhein, um das Programm für den Festivalsommer 2016 mit den Festivalfreunden weiter zu planen.

„Für das diesjährige Festival wird der Freundeskreis die Trägerschaft übernehmen. Mit der bewährten Unterstützung unserer Kooperationspartner und der neuen Festivalleitung schauen wir voller Vorfreude und Zuversicht auf den Sommer 2016“ so der 1. Vorsitzende des Freundeskreises, Hans-Dieter Gassen.

 

 

Wasserkristallfotografie nach Dr. Masaru Emoto

Neue, bisher nicht bekannte physikalische Grundeigenschaft, die 4. Phase des Wassers und ihre Zusammenhänge mit der Wasserkristallfotografie nach Dr. Masaru Emoto

Vortragabend mit Dr. Yasuyuki Nemoto und Akiko Stein im Kulturhaus, Oberwesel

-  Laboratorium für die Wasserkristallfotografie als Verbindungsoffice des Masaru Emoto wird in Oberwesel eingerichtet.

Im Kulturhaus Oberwesel fand am 19. Januar 2016  ein „Roundtable“ mit Vorträgen von Dr. Yasuyuki Nemoto ( Präsident Office Masaru Emoto, Zell-Biologe aus Toyko) und Akiko Stein ( Leiterin des Kinderfriedensprojekt Emoto Peace Project, Wasserkristallfotografin Office Masaru Emoto Germany ) statt.

Der Abend begann mit der inspirierenden und zauberhaften Stimme von Sabine van Baaren (Heilsängerin aus Köln). Diese Veranstaltung, die innerhalb 1,5 Wochen entstanden ist, besuchten überraschend viele Menschen aus der Region Mittelrhein und füllten somit den Saal des Kulturhauses mit 60 Zuschauer.

Akiko Stein, japanische Oberweselerin, war die Organisatorin dieser Veranstaltung. Sie arbeitet seit 2013 mit dem Office Masaru Emoto in Tokyo zusammen und leitet das Kinderfriedensprojekt, welches im 2005 bei der Vereinten Nation, New York vorgestellt und einstimmig empfohlen wurde.

Frau Stein wird demnächst ein offizielles Laboratorium außerhalb von Japan eröffnen und zwar in Oberwesel. Während der Einführung erzählte Akiko Stein über ihre Begegnung mit Dr. Emoto und wie es alles begann.

Christian Eggerbauer (Universophonist und Musiklehrer an der Montesori-Schule) begleitete den Abend mit seinem selbst konzipiertem Instrumentarium Universophon harmonischen Klängen und Frequenzen für das Publikum.

Dr. Yasuyuki Nemoto reiste extra für diesen Anlass aus Tokyo nach Deutschland, um die Tätigkeit seiner Mitlaborantin in Deutschland zu unterstützen. 

Dr. Nemoto arbeitet seit 2002 für das Office Masaru Emoto, um die Botschaft und Theorie des Dr. Emoto aus der wissenschaftlichen Sicht zu analysieren und zu belegen. Nach dem Tod des großen Missionär des Wassers referiert Dr. Nemoto als offizieller Nachfolger bereits zahlreiche Vortragreise In- und Ausland.  Im Herbst 2014 hielt  er anstelle von Dr. Masaru Emoto den Hauptvortrag in einem Fachsymposium des Wassers in Bulgarien, über die Botschaft des Wassers und den wissenschaftliches Zusammenhang mit der Wasserkristallfotografie. (Information über das Symposium: Conference on Physics, Chemistry and Biology on Water, http://www.waterconf.org/participants-materials/ )

Dr. Nemoto war einer der drei Hauptredner, in dieser Konferenz, neben dem weltbekanntem Wasserforscher Prof. Jerald Pollack von der Universität Washington und dem DNA Forscher und Nobelpreis-Träger, Prof. Luc Montagnier. Seit dieser Konferenz im 2014 begann die wundervolle, freundschaftliche und wissenschaftlich basierte Verbindung und Zusammenarbeit zwischen dem Office Masaru Emoto und diesen Spitzenforschern.

In der Vergangenheit stießen die Arbeit und Thesen von Dr. Masaru Emoto manchmal auf heftige Kritik als reine Esoterik oder Hokus Pokus. Die These, dass das Wasser Gedächtnis hat und alle Information sowohl speichern und transformieren kann, wurde auf der ganzen Welt umstritten und kritisiert.

Es ist daher äußerst erfreulich, dass es nun tatsächlich einen wissenschaftlichen Beweis für das Gedächtnis des Wassers gibt und durch die wundervolle und bahnbrechende Entdeckung, der sog. 4. Phase des Wassers, d.h. 4. Aggregatszustand des Wassers neben der Flüssig-, Fest- und Gasförmig bewiesen werden konnte und dass ein offizielle Laboratorium in dieser äußerst spannende Epoche in der Geschichte als zur Zeit einzig offiziell anerkanntes Labor außerhalb Japans in Oberwesel errichtet werden kann, um von hier aus die neueste Erkenntnisse und wichtige Botschaft des Wassers an die Kinder in Europa weiter zu geben. 

Das Laboratorium von Akiko Stein ist gesponsert von dem Wasserbetrieb St. Leonhards Quelle (http://www.st-leonhards-quelle.de/) und von einigen anderen Privatsponsoren.

An dem Abend stellte sich Akiko Stein ihre ersten Ergebnisse von den Experimenten vor und begeisterten das Publikum mit der Vielfalt und tiefen Bedeutung der Wasserkristallfotografien. Sehr interessant und spannend waren die Ergebnisse, wie das Wasser auf die Schwingung von Kunst reagieren kann oder wie die Schwingung des Weins, dessen Hauptbestandteil natürlich Wasser ist, als Wasserkristall wiederspiegeln lässt.

Weitere Experimente waren ein Projekt mit einer Goldschmiede-Meisterin aus Düsseldorf. Ihr Symbolschmuck mit einer Motiv Blume des Lebens wurde untersucht, wie dieses Symbolschmuck auf das Wasser Einfluss nehmen kann. Egal ob Kunst, Wein oder Schmuck werden die Eindrücke und der Geschmack als unsichtbare Frequenzen durch unseres Sinnesorganen sowohl auf unserem Bewusstsein, aber auch vom Unterbewusstsein aufgenommen und löst somit eine chemische- oder elektronische Veränderung in unserem Organismus aus. Wenn wir durch Kristallfotografie des Wassers sichtbar machen können, wie das Wasser auf verschiedenen Frequenzen bzw. Informationen reagieren kann, bedeutet das auch, dass unsere Körperflüssigkeit genau das Gleiche tut. Das geweihtes Wasser von der ehrwürdigen Großmutter Nah Kin wurde auch zu diesem Experiment extra aus Mexiko geliefert und das Ergebnis war ebenso sehr interessant. Dieser Abend hat sich durch die Unterstützungen und den Einsätzen zahlreicher Freunde und Mitstreiter von Akiko Stein gemeinsam zu einer gelungenen Veranstaltung entwickelt und Herr Anton Heinrich Hütte von der Kulturstiftung Hütte stellte spontan dafür auch den Raum im Kulturhaus in Oberwesel zur Verfügung. So konnte diese Veranstaltung ohne Raummiete und ohne Eintritt realisiert werden. Sowohl alle Beteiligte als auch Zuschauer haben sehr stark gespürt, was alles möglich sein kann, wenn wir gemeinsam für ein Ziel arbeiten.

Befreundete Musikerinnen und Musikern, die spontan ihre Klänge, Stimmen und den Rhythmus zur Verfügung stellten, waren: Christian Eggerbauer, Sabine von Baaren & Mark Joggerst und Wolfgang Saus (Obertonsänger aus Aachen).

Durch diesen Abend wurde eine neue unsichtbare Brücke zwischen Toyko und Oberwesel geschlagen.

Weitere Information und Anfrage über dieses Thema:  www.emoto-labo.com

Fotos: Ruth Vogel

37. Verleihung der Carl-Zuckmayer-Medaille

Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Sven Regener vereinigt Lyrik mit Musik

„Sven Regener ist ein Mann mit vielen Talenten, der sich in den verschiedensten künstlerischen Disziplinen zur deutschen Sprache bekennt. Dabei überschreitet er künstlerische Grenzen und schafft etwas Neues“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der 37. Verleihung der Carl-Zuckmayer-Medaille im Mainzer Staatstheater. Sie zeichnete den Musiker und Schriftsteller für seine Verdienste um die deutsche Sprache mit der höchsten kulturellen Auszeichnung des Landes aus. Sie wird in Erinnerung an den großen rheinhessischen Schriftsteller und Dramatiker an dessen Todestag verliehen.

Rund 900 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur, aber auch Schülerinnen und Schüler aus Mainzer Schulen nahmen an der Feierstunde im Mainzer Staatstheater teil. Unter ihnen konnte Ministerpräsidentin Malu Dreyer auch die früheren Preisträger Fred Oberhauser, Thomas Brussig, Hans Werner Kilz und Bruno Ganz begrüßen.

Die Ministerpräsidentin würdigte den Preisträger Sven Regener als einen Künstler, der schon lange nicht mehr aus der deutschen Musik- und Literaturszene wegzudenken sei. „Seine Band ‚Element of Crime‘, die er vor 30 Jahren gründete, hat in Deutschland längst Kultstatus erreicht. Seine Texte sind tiefgründig und nachdenklich und fangen auf eine ganz feinfühlige Art und Weise Stimmungen und Konflikte ein. Das ist Lyrik mit Musik vereint“, so die Ministerpräsidentin. Dass Sven Regener ein Ausnahmekünstler sei, habe er im Jahr 2001 eindrucksvoll bewiesen, als sein Debütroman ‚Herr Lehmann‘ ein Sensationserfolg wurde. „Mit weiteren Werken wie ‚Neue Vahr Süd‘ konnte er an diesen Erfolg anknüpfen und gehört mit über drei Millionen verkauften Exemplaren zu den erfolgreichsten Schriftstellern unserer Zeit“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Während seine Werke von stiller Zurückhaltung geprägt seien, könne der Künstler Regener auch unbequem und öffentlich laut werden. Klar und deutlich beziehe er dort Position, wo Kritik angebracht sei. Die Ministerpräsidentin erinnerte daran, dass er 2011 öffentlich gegen Musik-Piraterie vorging und dabei die Auseinandersetzung mit den Mächtigen der Wirtschaft nicht scheute. „Es ist nicht nur Aufgabe der Kunst, uns zu unterhalten. Es ist gerade der kritische Blick auf gesellschaftliche Prozesse, der das künstlerische Werk und seine Schöpfer zu wichtigen, unabhängigen Instanzen unserer Gesellschaft macht“, so die Ministerpräsidentin.

Carl Zuckmayer sei ein kritischer Geist und Querdenker gewesen in einer Zeit, die Abweichungen von der dominierenden Denkweise nicht duldete. Seine kritische Haltung habe ihn jedoch zu einem Vertriebenen gemacht, der aus Nazi-Deutschland floh und zunächst in die Schweiz und dann über Kuba in die USA zog. „Heimatlosigkeit und Flucht, diese Begriffe sind in der Gegenwart, in der täglich tausende Menschen aus Krisengebieten zu uns fliehen, aktueller denn je“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Die Ministerpräsidentin erinnerte an die besondere Beziehung von Carl Zuckmayer zum rheinhessischen Wein. Deshalb sei es gute Tradition, dass die Verleihung mit einem Fass Wein verbunden sei. Zu der Auszeichnung gehöre auch eine Medaille aus Bronze, die von dem Künstler Otto Kallenbach gestaltet wurde. Sie dankte dem Leiter des Feuilletons der FAZ, Edo Reents, der die Laudatio auf Sven Regener hielt. „Der promovierte Germanist ist seit langem Experte der deutschen Literatur- und Musikszene und kennt sich bestens mit dem Schaffen  von Sven Regener aus“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Die Trägerinnen und Träger der Carl-Zuckmayer-Medaille seit 1979 sind:
Günther Fleckenstein (1979), Werner Hinz (1980), Georg Hensel (1982), Friedrich Dürrenmatt (1984), Ludwig Harig (1985), Dolf Sternberger (1986), Tankred Dorst (1987), Günter Strack (1988), Hanns Dieter Hüsch (1989), Martin Walser, Adolf Muschg, André Weckmann (1990), Albrecht Schöne (1991), Hilde Domin (1992), Hans Sahl (1993), Fred Oberhauser (1994), Grete Weil (1995), Mario Adorf (1996), Katharina Thalbach (1997), Harald Weinrich (1998), Eva-Maria Hagen (1999), Peter Rühmkorf (2000), Mirjam Pressler (2001), Herta Müller (2002), Monika Maron, Wolf von Lojewski (2003), Edgar Reitz (2004), Thomas Brussig (2005), Armin Mueller-Stahl (2006), Udo Lindenberg (2007), Bodo Kirchhoff (2008), Volker Schlöndorff (2009), Emine Sevgi Özdamar (2010), Hans Werner Kilz (2011), Uwe Timm (2012), Doris Dörrie (2013), Dieter Kühn (2014), Bruno Ganz (2015).


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