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Ein großartiger Priester, Prediger und Mensch

Erinnerungen an Pater Johannes Leppich anlässlich seines 100. Geburtstages

Von Hans-Peter Meyer

REGION  Adenau / Bad Ems In meinem inzwischen über 65 Jahren andauernden Leben durfte ich vielen vor allem unterschiedlichen klerikalen Persönlichkeiten meiner eigenen römisch-katholischen Konfession, der ich seit meiner Geburt angehöre,  begegnen, so z.B. Joseph Kardinal Ratzinger (dem späteren Papst Benedikt XVI.), Leonardo Boff und Ernesto Cardenal, beide  renommierte südamerikanische  Befreiungstheologen, und auch Phil Bosmans, dem belgischen Ordenspriester, Seelsorger und Buchautor ("Vergiss die Freude nicht") mit Millionen Auflagen in der Literatur.  Jeder hat mich auf seine Art beeindruckt. Einer hat in meiner Erinnerung einen besonderen Platz:  Jesuitenpater Johannes Leppich. Ob er in meinem heutigen Wohnort Bad Ems oder in einem anderen Ort im Rhein-Lahn-Kreis je gepredigt hat, konnte ich bei  meinen Recherchen nicht feststellen. Dennoch möchte ich die interessierten Leser von "Blick aktuell"auch in meiner alten Heimat an meinen Begegnungen mit diesem großen authentischen Priester und Menschen mit der nachfolgenden Geschichte teilhaben lassen:

In meinem Elternhaus in der Eifel hatte ich in jungen Jahren seinen Namen gehört und es wurde im Blick auf unsere konfessionelle Herkunft respektvoll von ihm gesprochen.Es war im Frühjahr 1967, als in  meiner damals heimatlichen Presse und auf Plakaten eine Kundgebung auf dem Marktplatz vor der Pfarrkirche Sankt Laurentius in Ahrweiler für den 27. Mai 1967 mit Pater Johannes Leppich angekündigt wurde.
Dort konnte ich den Jesuitenpater in seiner Predigt vor über 7000 Menschen zum ersten Mal live erleben und ich war tief beeindruckt.
Er machte am Ende seines Vortrags auf  die von ihm gegründete action 365 , eine Laienbewegung, aufmerksam, der ich mich dann anschloss.
Dass er in der Zeit von 1970 bis 1980 dreimal im damaligen Dekanat Adenau zu Vorträgen kam, daran durfte ich dankenswerterweise mitwirken und anlässlich seines 100.  Geburtstages  soll an den großen Jesuiten Johannes Leppich erinnert werden.
Im Jahre 1970 konnte ich Pater Leppich gewinnen, bei einer Kundgebung auf dem Kirchplatz in Adenau zu sprechen. Bei der Vorbereitung und Organisation engagierte sich auch Dieter Becker, den ich von katholischen Jugendorganisation BDJK her kannte. Der Kirchplatz war mit Besuchern gefüllt, als Pater Leppich von vom Dach seines alten Opel-Blitz unter Benutzung eines Lautsprechers zu den Menschen sprach und auch bei der in diesem Zusammenhang durchgeführten Spendensammlung kam eine  beachtliche Summe von einigen tausend D-Mark zusammen, die nachweislich  sozialen Hilfsprojekten zugeführt wurden.
Einige Jahre später, als Leppich nach zwei Herzinfarkten gesundheitlich angeschlagen nur noch in Kirchen sprach, kam er Anfang November 1979 nochmals nach Adenau in eine bis auf den letzten Platz gefüllte Johanniter-Pfarrkirche, wo ihn  der unvergessene Pfarrer  und Definitor Fritz Göttert (*25.11.1928  †29.3.1997), übrigens  ein gebürtiger Koblenzer, herzlichst begrüßte. „Gott ja, Kirche nein“, war sein Thema, es ging ihm darum, laue Christen aufzuwecken und Gott fernstehende Menschen anzusprechen. Seine Worte waren eindringlich und er schreckte nicht davor zurück, Missstände  auch innerhalb der Kirche aufzudecken. Pater Leppich verlangte von ihr klare Antwort auf Fragen nach dem Jenseits und dem Diesseits und bohrte weiter: Was ist Kirche?
Obwohl er seine Predigt-  respektive Vortragstätigkeit aus Gesundheitsgründen weiter reduzierte, besuchte er dann nochmals die damals noch selbstständige Pfarrgemeinde Dümpelfeld (Ahr).
Als ich Pfarrer Stefan Berg (*12.3.1896  †13.91985) für das Vorhaben um seine Zustimmung bat, schüttelte er zunächst  „ungläubig“ den Kopf mit dem Hinweis, „Pater Leppich will tatsächlich zu uns kommen?“.
Und er kam und es ist für die älteren Mitbürger heute noch eine nachhaltige Erinnerung an diesen Vortragsabend mit dem damals schon legendären Jesuitenprediger mit klaren und unverständlich deutlichen Worten.

Johannes Leppich…

Johannes Leppich wurde am 16. April 1915  in Ratibor , Oberschlesien geboren; er war ein deutscher römisch-katholischer Priester und gehörte dem Jesuitenorden (lat.: Societas Jesu) an. Er wurde besonders in den 1950er und 1960er Jahren als „Wanderprediger“ bekannt.
Er war Sohn eines Zuchthausaufsehers und  trat als Zwanzigjähriger in den Orden der Gesellschaft Jesu (gegründet von Ignatius von Loyola) und war nach dem Studium der Philosophie und katholische Theologie in Breslau, Gleiwitz  als erster Lagerpfarrer im Flüchtlingslager Friedland seelsorgerlich tätig. 1946 gehörte er zu den Begründern des deutschen Zweigs der Christlichen Arbeiterjugend  (CAJ), war dessen Nationalkaplan und später in Gefängnissen und im Großstadtapostolat tätig. Im Februar 1948 hielt er im Zirkus Bügler in Essen seine erste große Ansprache zum Thema „Christus oder Chaos“ Danach bereiste er  regelmäßig die Städte Westdeutschlands und anderer westeuropäischer Länder, um sich den Menschenmassen, die zu seinen Versammlungen strömten, verständlich machen zu können. Durch  diese seine Volks- und Straßenpredigten in zahlreichen Städten steigerte sich der Bekanntheitsgrad von Johannes Leppich ganz erheblich (bis 1971). Wegen seiner beißenden Gesellschaftskritik hatte er in der politischen Adenauerzeit den Spitznamen „Maschinengewehr Gottes“ in Anlehnung an den US-amerikanischen Erweckungsprediger Billy Graham. Umstritten war Leppich, weil er nicht nur in seinen Predigten unnachgiebig für christliche Werte warb, sondern sich auch politisch klar positionierte. Konrad Adenauer hatte ihn seinerzeit empfangen und um Rat gebeten und Bundeskanzler Helmut Kohl würdigte ihn anlässlich seines 75. Geburtstages im April 1990 als einen Mann, der mit seinen Predigten und Publikationen Millionen Christen zur Arbeit in der Kirche und für die Kirche ermutigt habe. Die Glaubwürdigkeit seiner Persönlichkeit und sein großer Erfolg als Seelsorger beruhten auf seinem festen Glauben, seiner Standfestigkeit und auf einer Lebenserfahrung, die er nicht zuletzt durch seine Zuwendung zu Menschen am Rande des Lebens erworben habe
Pater Leppich war Mitbegründer der Telefonseelsorge und rief Anfang der 1960er Jahre die internationale„action 365“ ins Leben, eine missionarisch und sozial engagierte ökumenische Laienbewegung, deren geistliche Grundlage die tägliche Bibellesung ist. Leppich veröffentlichte unter  anderem die Bücher Pater Leppich spricht (1952) und Christus auf der Reeperbahn (1956).
Auch durch Reisen nach Pakistan, Indien, Thailand und Nordamerika lernte er die Armut in der Welt kennen und organisierte Sach- und Geldspenden. Auf seine Anregung sowie die des Gideonbundes  gehen die heute in Hotels üblicherweise ausliegenden Bibeln zurück.
Seit Anfang der 1980er Jahre nahm er nach zwei Herzinfarkten an keinen Massenveranstaltungen mehr teil und beendete seine Tätigkeit als Wanderprediger.
Es ist immer wieder  viel Spektakuläres berichtet worden. Da war vom „Maschinengewehr Gottes , vom „Freistiltheologen, vom „wortgewaltigen Prediger“ vom „brillanten Rhetoriker“ usw. die Rede.
Aber das war nur die eine Seite des Jesuitenpaters. Wer – wie ich das Glück hatte -, Johannes Leppich persönlich erleben zu dürfen, konnte auch einen ganz anderen Menschen kennen lernen. Wenn man ihn nach einem Vortrag im kleinen Kreis traf oder allein im Auto mit ihm unterwegs war, dann erlebte man einen anderen Leppich, einen nachdenklichen, in sich gekehrten – auch zweifelnden Menschen, der jeden Tag mit sich neu rang: als Anwalt der Armen und Schwachen.
Seinen Kirchenoberen war er oft ein Dorn im Auge, wenn er z.B. 1975 bei einer Kundgebung in Berlin sagte: „Weil ich die Kirche liebe, habe ich den Mut, sie auch anzuklagen. Natürlich riecht mir die Kirche etwas zu sehr nach Aktiengesellschaft und die Priester mit der Kirchensteuer etwas zu sehr nach Staatsbeamten“.
Mutige Worte, auch wenn er „seine“ Kirche aufforderte, Frieden zu machen mit den Geschiedenen und wiederverheirateten Geschiedenen.
Johannes Leppich war nie ein „obrigkeitsfromm“ Angepasster, er ist sich bis zu zuletzt treu geblieben. Er lebte das Evangelium vor. Ich bin dankbar, diesem großen Priester und Menschen begegnet zu sein.

Im November 1992 feierte  er sein Goldenes Priesterjubiläum.
Kurz danach starb er im Alter von 77 Jahren am 12. Dezember in der Raphaelsklinik in Münster.
Er fand auf dem Ordensfriedhof von Haus Sentmaring seine letzte Ruhestätte. Es finden sich dort die Grabstätten von rund  180 Jesuitenpatres und -brüdern
Nahezu  fast bis zuletzt hatte ich die Möglichkeit . telefonisch und brieflich mit ihm in Kontakt zu  bleiben  zu können und man spürte, wie die körperliche Kraft immer weniger wurde, wenngleich sein Geist weiterhin hellwach war.
Was bleibt sind auch nach über 35 Jahren unvergessliche Erinnerungen an eine große Priestergestalt und einen beispielhaften Menschen.

Text und Fotos: Hans-Peter Meyer

V I T A des Autors Hans-Peter Meyer

Hans-Peter Meyer (65)
geboren in Adenau (Eifel),
seit vielen Jahren Autor von Zeitungsbeiträgen
verschiedener Art,  auch nachdenklicher Texte
zu aktuellen Themen.

Seit 10 Jahren lebt er Bad Ems.

Ausstellung „25 Bäume“

Eröffnung der Ausstellung „25 Bäume“ mit Werken von Stefanie Maria Schmeink bei der Stommel Stiftung Urbar

Kraftquelle und Schönheit von 25 unterschiedlichen Baumarten: die Malerin Stefanie Maria Schmeink ergründet in ihren Gemälden, Zeichnungen und Texten Charakteristisches und Wesenhaftes, das den Betrachter in den Darstellungen tief berührt. Besonderheiten und Potentiale der Bäume offenbaren sich in Bildern, die in energievoller Ruhe Erlebnisräume öffnen.

Die in Bocholt/Westf. geborene Malerin studierte und arbeitete in Münster, Köln und Alfter b. Bonn. Seit 2009 lebt sie in Neuwied als freischaffende Künstlerin.

Die Vernissage bei der Stommel Stiftung in Urbar wird von der Cellistin Caroline Steiner (Beethovenorchester Bonn) und dem Pianisten Markus Krebel (Bonn) musikalisch begleitet. Der Eintritt ist frei und alle Besucher sind zu einem kleinen Sektempfang eingeladen. Die Vernissage findet statt am Sonntag, den 22. Mai 2016 um 15.00 Uhr. Das Stiftungsgebäude befindet sich in der Bornstr. 26 in Urbar. Infos unter: www.stommel-stiftung.de

Weitere Veranstaltungen zur Ausstellung werden sein: Ausstellungsführung und Gespräch mit der Künstlerin am Sonntag, 05.06. 2016 und Finissage am Sonntag den 26.06. 2016 jeweils um 15.00 Uhr.

Zu dem Werk „25 Bäume“ sind im Koblenzer Verlag Fölbach 2014 und 2015 von Stefanie Maria Schmeink ein Buch und ein Kartenset erschienen.

Cappella Taboris im Pfingstgottesdienst

MONTABAUR. Mit virtuoser barocker Musik für Solosopran, Altblockflöte und Basso continuo bereicherten vier Mitglieder der Cappella Taboris den Pfingstsonntagsgottesdienst in der evangelischen Pauluskirche Montabaur: in barocker Stimmtonhöhe und auf adäquaten Instrumenten erklangen unterschiedliche Arien aus verschiedenen Kantaten von Johann Sebastian Bach. Dabei warfen sich Angelika Wies mit ihrem hohen Sopran und Monika Schlößer als Altblockflötistin musikalisch die Bälle zu – begleitet von Susanne Schawaller am wertvollen Riegerpositiv und Dekanatskantor Jens Schawaller am Kontrabass, die in lebendiger Artikulation und barocker Klangsprache das Fundament für die konzertierenden Stimmen bildeten.

Was ist Pfingsten?

Eine verständliche Darstellung der Gaben des Heiligen Geistes...
Von Hans-Peter Meyer

Region. Pfingsten leitet sich vom griechischen Wort Pentekoste her, das einen fünfzigsten Tag bezeichnet. Pfingsten ist eines der großen christlichen FesteDarum wird es in unserem Land zwei Tage hindurch begangen. Es wird fünfzig Tage nach Ostern gefeiert und bezeichnet den Abschluss der Osterzeit. Doch trägt das Pfingstfest auch eigene Akzente. In ihm lebt, freilich verwandelt, ein im Alten Testament bezeugtes jüdisches Fest weiter: Im Buch Exodus wurde das „Fest der Erstlingsfrüchte von der Weinernte“, als Fest am fünfzigsten Tag bezeichnet, also als Pfingstfest (Ex 34,22). Nach dem Buch Deuteronomium war es auch eines der Wallfahrtsfeste im Laufe des Jahres (vgl. Dt. 6,9-12).

Aufgrund der Ostererfahrung der Christen erhielt das jüdische Pfingstfest, auch „Wochenfest“ genannt, eine neue Bedeutung: als die junge Christengemeinde am Pfingstfest versammelt war, wurde sie vom Heiligen Geist erfüllt, so berichtet die Apostelgeschichte im 2. Kapitel. Es erfüllte sich, was der Prophet Joel vorausgesagt hatte: „Ich (Jahwe)…werde von meinem Geiste ausgießen über alles Fleisch…“ Die erste Frucht der Begabung mit dem Heiligen Geist war der Glaube an Jesus, denn, so Paulus, „niemand kann sagen: Herr ist Jesus, außer im Heiligen Geist“ (1. Kor 12,3) Aber auch andere Früchte zeigten sich bei den an Pfingsten Versammelten: Liebe, Freude, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung“ (Gal 5,22 f). Am Pfingstfest ereignete sich darüber hinaus das Sprachenwunder. Die, die den Christen begegneten, hörten sie in ihren eigenen Sprachen reden und verstanden sie – ein Hinweis, dass das Evangelium nun in alle Völker hineingetragen werden soll. Die Kirche ist ja Gottes neues Volk aus Juden und Heiden.

Dass Pfingsten am fünfzigsten Tag nach Ostern gefeiert wird, hat seinen Grund zum einen in seiner alttestamentarischen Herkunft und zum anderen darin, dass die vom Evangelisten Lukas stammenden Berichte in der Apostelgeschichte von einem zeitlichen Abstand zwischen Ostern und Pfingsten ausgehen. Die
s hat zur heutigen Praxis geführt. Sachlich wäre es auch denkbar gewesen, die innere Zusammengehörigkeit des Oster- und Pfingstgeheimnisses stärker zu betonen – Sinne der Texte des Johannesevangeliums. Denn dort schenkt der auferstandene Christus seinen Jüngern den Heiligen Geist bereits bei seiner Begegnung mit ihnen am Abend des „ersten Tages der Woche“ also am Ostertag selbst (Joh 20, 19-23).

Nach dem Bericht des Lukas in der Apostelgeschichte gingen dem Pfingstfest einige Tage voraus, an denen die Jünger Jesu zusammen mit Maria, der Mutter Jesu, und einige anderen aus der christlichen Urgemeinde zum Gebet versammelt waren (Apg 1, 12-14) An dieses Beten erinnert die bis heute lebendige Praxis der Pfingstnovene. Vor Pfingsten beten Christen neun Tage hindurch um die Gaben des Heiligen Geistes für sich selbst und für die Kirche und die Welt. Seit einiger Zeit kommt in den Gebeten der Pfingstnovene ein ergänzender Akzent zum Tragen: Christen aus den verschiedenen Kirchen und Konfessionen beten um die Einheit der Christenheit...

Text: (a)Hans-Peter Meyer

Besucher und Fachpresse sind Feuer und Flamme

Die große Nero-Sonderausstellung in Trier
Am 14. Mai öffnet die Ausstellung „Nero – Kaiser, Künstler und Tyrann“ in drei Trierer Museen zum ersten Mal ihre Türen für Besucher. Die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz mit dem Rheinischen Landesmuseum, das Stadtmuseum Simeonstift und das Museum am Dom verwandeln sich in eine Schatzkammer auf Zeit und stellen 774 Exponate aus ganz Europa auf circa 2.000 Quadratmeter aus. Neue Forschungsergebnisse zeigen den berühmt-berüchtigten Kaiser Nero dabei in einem neuen Licht.

Einen Abend vor dem offiziellen Beginn hatten bereits mehr als 800 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur die Möglichkeit, sich vorab die große Schau anzusehen. Ministerpräsidentin Malu Dreyer eröffnete als Schirmherrin der Ausstellung den feierlichen Festakt in der antiken Konstantin-Basilika und dankte allen Beteiligten für ihr Engagement. „Durch das gute Zusammenwirken so vieler Personen ist eine großartige Ausstellung entstanden, die in den kommenden Monaten das Kulturereignis in Trier sein wird.“ Weitere Grußworte sprachen der Oberbürgermeister der Stadt Trier, Wolfram Leibe, sowie der Bischof des Bistums Trier, Dr. Stephan Ackermann. Die Kooperation des Landes Rheinland-Pfalz, der Stadt Trier und des Bistums Trier ist nach der erfolgreichen Konstantin-Ausstellung 2007 die erste gemeinsame Ausstellung der drei Museen.

In Trier, der einst größten römischen Metropole nördlich der Alpen, steht nun mit Nero erneut ein Kaiser der Antike im Mittelpunkt. Um den Imperator in Szene zu setzen, wurden in den Museen imposante Ausstellungsräume geschaffen, welche die Geschichten rund um sein Leben emotional und eindrucksvoll darstellen. Die ersten geladenen Gäste zeigten sich bei der Eröffnung bereits begeistert und überwältigt, sowohl von den einzigartigen Exponaten als auch von ihrer Präsentation. Aber die drei Ausstellungsstandorte werden auch in den kommenden Monaten viele Gäste begrüßen können: Fast 2.000 Gruppen aus ganz Deutschland sowie Österreich, Luxemburg, Frankreich, Belgien und den Niederlanden haben sich schon vor Ausstellungsbeginn angemeldet, um die Schau zu besichtigen. Den passenden Rahmen für das Großevent bietet das 30-jährige Jubiläum der römischen Bauten, wie der Porta Nigra und der Kaiserthermen, als UNESCO Welterbestätten.

Weitere Informationen unter: www.nero-ausstellung.de

Fotos: Eröffnung der Ausstellung „Nero – Kaiser, Künstler und Tyrann“
© GDKE – Rheinisches Landesmuseum Trier, Th. Zühmer

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