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33. Geistliche Abendmusik am 02.07.2016

MONTABAUR. Musik aus der Barockzeit bis hinein in die Moderne – für Violine und Orgel, aufgeführt in einer Geistlichen Abendmusik in der charmanten evangelischen Pauluskirche: ein Genuß für alle Zuhörenden!

Als besondere Gäste konnte Dekanatskantor Jens Schawaller die Dresdener Geigerin Viola Sumire Wallbrecht und Pfarrer Martin Frölich aus Gräveneck begrüßen – gemeinsam bilden sie das Duo Colla Parte und brachten Kammermusik von Georg Philipp Telemann, Joseph Rheinberger, Gustav Jensen, Sigfrid Karg-Elert, Friedrich Zehm sowie Eigenkompositionen zu den Seligpreisungen zu Gehör. „Hier merkt man, wie gut die beiden aufeinander eingespielt sind“, freut sich Jens Schawaller über die musikalische Leistung der beiden Interpretierenden „und komplettiert wird das Konzert durch meditative Texte, vorgetragen von Martin Frölich“.

Kein Wunder, konzertiert das kreative Duo doch bereits seit 2011 zusammen und macht sich um die Aufführungen von Originalkompositionen für Violine und Orgel verdient. „Schön auch, die historische Wagnerorgel von 1875 und das wertvolle Riegerpositiv konzertant zu hören“, erklärt der A-Kantor des Dekanates Selters.

Schließlich gehört die wertvolle Denkmalorgel in der Pauluskirche zu den ältesten Instrumenten der Kreisstadt und zeichnet sich durch eine ihr zueigne besondere Qualität im gesamten unteren Westerwald aus – und mit dem Positiv erklingt ein Instrument, das sowohl liturgischen wie konzertanten Ansprüchen voll und ganz gerecht wird.

Die anwesenden Zuhörerinnen und Zuhörer bedankten sich mit einem lang anhaltenden Applaus beim Duo Colla Parte und wurden durch eine Zugabe belohnt; beschwingt nahmen die Gäste die Spielfreude der beiden mit in den frühsommerlichen Abend.

Die Heiligen Petrus und Paulus

Gedanken zum Hochfest der beiden Hl.  Apostel

Von Hans-Peter Meyer

Wie in jedem Jahr, begehen wir (die Christen) am 29. Juni  das Hochfest der beiden Apostel Petrus (Peter)  und Paulus (Paul). Anlass, sich mit dem Werdegang und dem Wirken der beiden  großen Heiligen zu beschäftigen:.

Petrus wurde  geboren um Christi Geburt in Betsaida (Galiläa), gestorben ist er 64 oder 76 in Rom. Die Geburt von Paulus erfolgte  um 5 nach Christi Geburt in Tarsos (Türkei), gestorben ist er  67 in Rom.

"Du bist Petrus, der Fels, auf den ich meine Kirche bauen werde." Mit diesen Worten machte Jesus den einfachen Fischer aus Kafarnaum am See Genesareth zu seinem wichtigsten Gefolgsmann. Er war der Sprecher und Anführer der Apostel, und gehörte gemeinsam mit Jakobus und Johannes zu den engsten Vertrauten Jesu. So war er zum Beispiel gemeinsam mit ihnen Zeuge der Verklärung Jesu auf dem Berg Tabor.

Als Fischer war Petrus ehr ein praktisch veranlagter Mensch, jedoch nicht frei von Jähzorn. Dies zeigte sich, als er bei der Gefangennahme Jesu dem Diener des Hohepriesters ein Ohr abschlug. Kurz darauf verleugnete er Jesus drei Mal, was für ihn eine tiefe Schmach darstellte.

Auch nach der Auferstehung und den Pfingstereignissen war Petrus der Kopf der jungen Christengemeinde in Jerusalem. Später ging er nach Antiochien und Kleinasien, um dort zu missionieren. In dieser Zeit wurde er in Jerusalem von Jakobus vertreten. Schließlich reiste er nach Rom, um auch dort den Glauben zu verkünden. Dort fiel er der Christenverfolgung des Kaisers Nero zum Opfer, der ihn, vermutlich in seinen Gärten unweit des heutigen Vatikan, kreuzigen ließ. Die Überlieferung, dass Petrus auf eigenen Wunsch mit dem Kopf nach unten hängend ans Kreuz geschlagen wurde, ist nie wissenschaftlich bestätigt worden. Man hält sie aufgrund der historischen Gegebenheiten im römischen Reich für eher unwahrscheinlich.

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R(h)eingeblickt – Konzertvormittag für Familien

Generalprobe zum 4. Orchesterkonzert im Görreshaus

Auch beim letzten Orchesterkonzert dieser Spielzeit steht einen Tag vorher die Saaltür offen für neugierige Zuhörer, die verfolgen wollen, wie die Rheinische Philharmonie und Daniel Raiskin dem Konzertprogramm den letzten Schliff verleihen. Die offene Generalprobe findet am 02.07.2016 um 09:30 Uhr im Görreshaus statt. Bei diesem Konzertvormittag für die ganze Familie probt das Orchester das Programm des darauffolgenden Tages: Es erklingen Ausschnitte aus Bühnenmusiken von Korngold und Strauss sowie aus dem Konzert für Violine, Klavier und Streichorchester von Nikolai Kapustin. Romantische, heitere und jazzige Klänge – eine kurzweiliger und spannender Start in den Samstag!

Im Überblick:

Sa 02 07 16 | 09:30 Uhr

Görreshaus, Koblenz

R(h)eingeblickt – Konzertvormittag für Familien

Generalprobe zum 4. Orchesterkonzert im Görreshaus

Werke von Korngold, Kapustin und Strauss

Karten:

Orchesterbüro | t: 0261 3012-272

 

4. Orchesterkonzert im Görreshaus – Shakespeare trifft auf Molière

Größenwahn, Liebe und am Ende ganz große Gefühle: Das alles gibt es beim 4. Orchesterkonzert im Görreshaus am 03.07.2016 um 16:00 Uhr! Erich Wolfgang Korngold galt in Wien als komponierendes Wunderkind. Richard Strauss schrieb über ihn: „Das Gefühl, das einen überkommt, wenn man hört, dass dies von einem 11-jährigen Jungen geschrieben wurde, ist Schrecken und Furcht.“ Nach erfolgreichen Jahren gelangte Korngold in den Dreißigern über Umwege nach Los Angeles und wurde ein renommierter Filmkomponist. Die Suite aus „Viel Lärm um nichts“ ist allerdings lange davor entstanden, nämlich 1918/19 als Bühnenmusik für das Wiener Burgtheater. Mädchen im Brautgemach, betrunkene Wachleute und Gartenszenen – ein Schmachtstück im allerbesten Sinne!

Eine vortreffliche Synthese zwischen Klassik und Jazz gelingt immer wieder aufs Neue dem russischen Komponisten Nikolai Kapustin, der in seinen Werken die Tonsprache der russischen Romantik mit Blues und Bebop versöhnt: Eine Musik, die sich jeder Stilzuordnung entzieht. Für Kapustins „Konzert für Violine, Klavier und Streichorchester op. 105“ hat die Rheinische Philharmonie  renommierte Solisten eingeladen: Die Violinistin Madeline Adkins, die seit dieser Spielzeit Konzertmeisterin beim Utah Symphony Orchestra ist, und der Pianist Luís Magalhães, der sich als Interpret russischer Musik einen Namen gemacht hat.

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70. Geburtstag von Rafik Schami

Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Großer Einsatz für die Völkerverständigung

„Ihre Erzählungen und Geschichten bieten uns immer wieder Einblick in eine unbekannte Welt, sie berühren die Leser und Leserinnen.“ Mit diesen Worten hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer dem deutsch-syrischen Schriftsteller Rafik Schami zu seinem 70. Geburtstag gratuliert.

„Im vergangenen Jahr habe ich beim Vorlesetag Schülern und Schülerinnen aus „Erzähler der Nacht“ vorgelesen. Während des Lesens und im anschließenden Gespräch mit den jungen Menschen wurde deutlich, wie sehr sie von der Märchenerzählung bewegt waren“, sagte die Ministerpräsidentin.

Darüber hinaus würdigte die Ministerpräsidentin den Schriftsteller für sein Engagement zur Völkerverständigung. So setze sich Rafik Schami seit vielen Jahren für die Aussöhnung zwischen Palästinensern und Israelis ein. „Seine klugen Einordnungen zu aktuellen Fragen unserer Zeit sind eine Bereicherung“, betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Rafik Schami wurde 1946 in Damaskus geboren und floh als Oppositioneller 1970 über den Libanon nach Deutschland. Ursprünglich studierte er Chemie, wurde nach seiner Promotion jedoch Schriftsteller. Er lebt heute als einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren in der Pfalz. 2011 wurde Rafik Schami mit dem Georg-K.-Glaser-Literaturpreis des Landes Rheinland-Pfalz und des Südwestrundfunks ausgezeichnet.

„Für das neue Lebensjahr wünsche ich ihm alles Gute, Gesundheit und weiterhin viele glückliche und erfüllende Momente bei seinem literarischen Schaffen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer anlässlich des runden Geburtstags.


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