Donnerstag, 25. Mai 2017

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Pater Richard Henkes/ Gedenkveranstaltungen zum 71. Todestag

„Märtyrer der Nächstenliebe“ starb vor 71 Jahren im KZ Dachau

Gedenkgottesdienste in Limburg und Vallendar

Am Sonntag, den 21. Februar 2016 begehen die Pallottiner in Limburg und Vallendar den Todestag von P. Richard Henkes, einen Tag bevor sich dieser  zum 71. Mal jähren wird. Der aus Ruppach-Goldhausen im Westerwald stammende Pallottiner starb im KZ Dachau, weil er sich als Häftling freiwillig zur Pflege Typhuskranker meldete, sich dabei infizierte und nach kurzer Zeit der Erkrankung starb.

Die Gedenkveranstaltungen zu P. Richard Henkes‘ Todestag beginnen um 16 Uhr mit einer Andacht in der Marienkirche in Limburg und dem anschließenden Gang zu seinem Grab auf dem Pallottinerfriedhof.

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Schlichter-Lesung in der StadtBibliothek

Im Rahmen der Rudolf Schlichter-Ausstellung im Mittelrhein-Museum veranstaltete die StadtBibliothek in Kooperation mit dem Museum und dem Förderverein
"Lesen und Buch - Freunde der StadtBibliothek Koblenz" einen literarisch-musikalischen Abend. Thema der Veranstaltung waren der Maler Rudolf Schlichter und sein Umfeld im Berlin der 20er Jahre.

Geschickt ausgewählt und zusammengestellt waren amüsante und kritische Texte über die politischen Wirrnisse der Zeit und die spannende Lebensgeschichte des Künstlers und seiner Frau Speedy. Dabei kamen die erotischen Vorlieben Schlichters zur Sprache, aber auch seine Freundschaften zu so unterschiedlichen Zeitgenossen wie Bert Brecht, George Gross, Ernst von Salomon oder Ernst Jünger. Das Publikum lauschte gebannt den drei bewährten Vorlesern des Fördervereins Margarete Ries, Gerold Engelmann und Hein Mecker.

Musikalisch umrahmt wurde die Lesung von Kammersängerin Claudia Felke und Carsten Huschke am Klavier, beide bestens bekannt vom Theater Koblenz.
Natürlich durften die berühmten Songs von Bert Brecht und Kurt Weill nicht fehlen und das begeisterte Publikum der ausverkauften Veranstaltung erklatschte sich manche Zugabe.

Weitere Infos zu den Veranstaltungen der StadtBibliothek unter www.stb.koblenz.de.

Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Dada auch heute noch aktuell

„Den Dadaisten verdanken wir bis heute revolutionäre Neuerungen künstlerischer Ausdrucksmittel. Die Fragen nach den Grenzen zwischen Kunst, Politik und Leben ist faszinierender und aktueller denn je. In diesem Sinne tut Dada uns allen gut“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der Eröffnung der Ausstellung „Genese Dada“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck. Rheinland-Pfalz sei besonders dafür prädestiniert, den 100. Geburtstag von Dada umfassend zu würdigen. Zum einen sei Hugo Ball in Pirmasens geboren. Zum anderen stehe das Patronatsmuseum des zweiten historischen Initiatoren, Hans Arp, hier in Rolandseck. „Es liegt also mehr als auf der Hand, dass das Arp Museum Bahnhof Rolandseck der kreative Motor des Jubiläums ‚100 Jahre Dada‘ ist“, so die Ministerpräsidentin.

In enger Zusammenarbeit mit dem Zürcher Cabaret Voltaire und dessen Direktor Adrian Notz sei eine sehenswerte Ausstellung zusammengestellt worden, die die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte einer der wichtigsten Kunstströmungen des 20. Jahrhunderts näher beleuchte. „Besonders gut gefällt mir die Verbindung zur Gegenwart“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Neben der historischen Ausstellung befasse sich ‚Seepferdchen und Flugfische‘ mit der Relevanz von Dada aus heutiger Sicht. Und schließlich werde das Dada-Kunstjahr im Arp Museum auch eine Ausstellung jugendlicher Nachwuchskünstler und die Schau „Die andere Wirklichkeit“ mit Mitgliedern des Landesverbandes Lebenshilfe RLP e.V. umfassen.

Sie dankte allen Beteiligten, die diesen Kunstgenuss in Rolandseck ermöglicht haben. „Ich bin immer wieder begeistert von der Kreativität und der Qualität, die wir im Arp Museum erleben dürfen“, so die Ministerpräsidentin.

Der Valentinstag - Tag der Liebenden

Entstehung und Bedeutung

Von Hans-Peter Meyer

Der Valentinstag (am 14. Februar des Jahres) gilt in einigen Ländern als Tag der Liebenden. Der Name des Tages wird heute zumeist auf die Legende des Bischofs Valentin von Terni zurückgeführt. Der religiöse, in der kirchlichen Liturgie wurzelnde Ursprung des Feiertages besteht darin, dass am 14. Februar in manchen Kirchen die Ankunft Jesu als himmlischer Bräutigam zur Himmlischen Hochzeit gefeiert wurde.

An Popularität gewann der Valentinstag durch den Handel mit Blumen, besonders jedoch durch die umfangreiche Werbung der Floristen. Der Tag wird mit traditionellem Brauch vermischt, ähnlich dem in den 1990er Jahren populär gewordenen und über die USA aus Irland importierten Halloween

Brauchtum…

Die Popularität des Datums im angelsächsischen Bereich beruht auf einem Gedicht des englischen Schriftstellers Geoffrey Chaucer, „Parlament der Vögel“ (Parlement of Foul(e/y)s), das 1383 vermutlich aus Anlass einer Valentinsfeier am Hof Königs Richard II. fertig gestellt und erstmals öffentlich vorgetragen wurde. In dem Gedicht von Chaucer wird dargestellt, wie sich die Vögel zu eben diesem Feiertag um die Göttin Natur versammeln, damit ein jeder einen Partner finde.

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Wir trauern um Roger Willemsen

Liebe Afghanistan-Freundinnen und Freunde,

in der Nacht zum Montag ist Roger Willemsen, unser Freund und Schirmherr des Vereins, gestorben. Unsere Trauer darüber ist unfassbar groß. Wir sind alle bestürzt, dass ein so edler Menschenfreund aus unsere Mitte gegangen ist. Er hinterlässt eine große Lücke in unseren Herzen und wir werden sein Andenken immer in Ehren halten.

Im April 2006 hatte Roger Willemsen die Schirmherrschaft über den Afghanischen Frauenverein zu unserem großen Stolz übernommen und sich seitdem wie kein anderer Schirmherr engagiert. Mit viel Courage hat er sich für die Menschen in Afghanistan eingesetzt. Er besuchte unsere Schulen, Kliniken und Brunnen auch in jenen abgelegenen Dörfern und Regionen Afghanistans, in die sich sonst kein Reisender traut. Dabei scheute er nie die Gefahren und die Strapazen der Reisen. Er sprach mit den Menschen auf der Straße, mit Bauern, mit Lehrerinnen, Schülerinnen und Ärztinnen und gewann durch sein gütiges Auftreten das Lächeln und die Herzen der Menschen.

Roger Willemsen hat Afghanistan so gut verstanden. Er hat in unsere Herzen hineingeschaut und das Gesehene mit seiner Feder niedergeschrieben und weitergetragen. Für uns und unseren Verein war er ein einfühlsamer und kluger Berater. Wann immer wir uns in einer Sackgasse sahen, zeigte er uns den richtigen Weg und öffnete uns neue Perspektiven.

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