Sonntag, 22. Oktober 2017

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Das Theater Koblenz ist vom 15. Juli bis zum 23. August 2017 in den Spielzeitferien.

Während der Vorstellungsbetrieb ruht, wird die Zeit für dringend notwendige Reparaturen, Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten genutzt.

Bereits am 14. August 2017 beginnt an der Theaterkasse (und online) der Vorverkauf für fast alle Vorstellungstermine der Spielzeit 2017/2018, bevor wir mit der traditionellen „Kostprobe“ am 1. September die neue Spielzeit festlich eröffnen.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer.

Kontakt, Karten und Informationen:
Theaterkasse im Forum Confluentes, Zentralplatz 1, täglich von 10:00 bis
18:00 Uhr geöffnet, Tel.: (0261) 129 2840 & 129 2841
Internet: www.theater-koblenz.de

Musik zur Reformation und spezielle Angebote für Kinder

Orgel-Wochen im Kultursommer: Zurück zu den Wurzeln und weitergedacht

25 Jahr Orgelmusik im Kultursommer Rheinland-Pfalz – ein guter Anlass für einen „Blick zurück und nach vorn“. Entstanden ist im 26sten Jahr ein Programm, das sich mit rund 20 Orgelkonzerten und vier Kinderkonzerten auf die Zeit nach den Sommerferien konzentriert und dabei einen besonderen Fokus auf das Kultursommer-Motto  „Epochen und Episoden“ setzt – und damit verbunden natürlich auf das Reformationsjubiläum.

Fast alle Konzerte, die vom 19. August bis 30. September erklingen, stellen einen Bezug zur Reformation her – und das nicht nur über Johann Sebastian Bach, der natürlich bei diesem Motto in der Orgelreihe nicht fehlen darf. Viele weitere musikalische Facetten werden beleuchtet: ob die Gegenüberstellung katholisch und protestantisch geprägter Orgelwerke, wenig bekannte Bearbeitungen von Luther-Chorälen oder Improvisationen auf deren Themen, der italienische Einfluss auf protestantische Musik oder sogar „Evangelischer Humor“ mit Orgelimprovisationen und heiteren Texten.

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Ein Sommernachtstraum in Urbar

6 Cellisten, eine laue Sommernacht und ein magischer Ort waren das Rezept für ein traumhaftes Konzert, das die Stommel Stiftung und die Anne Ehl Stiftung am 23.06. in Urbar veranstaltet haben. Der besondere Clou: Das Konzert fand nicht nur nachts und zum Teil im Freien statt: Auch die Werke, die zu hören waren, beschrieben alle auf die eine oder andere Weise, was in der Nacht so alles passieren kann: das reichte von der romantischen Serenade bis zum wilden Hexenritt auf dem kahlen Berge. Besonders beliebt beim Publikum war die „Grande Scène Espagnole“ von Jaques Offenbach, die mit ausgeprägt folkloristischem Flair und teilweise geradezu artistischen Soli der Musiker begeisterte.

Mit Einsetzen der Dunkelheit wurde das Konzert dann auf dem Platz vor der Stommel Stiftung von Lichtkünstler Garry Krätz aus Urbar stimmungsvoll illuminiert. Das passte perfekt zu „La Musica nottturna delle Strade di Madrid“ von Luigi Boccherini, für die sich die Cellisten unter das Publikum gemischt hatten. Auch der „Danse macabre“ von Camille Saint-Saëns klang inmitten der besonderen Szenerie herrlich gruselig.

Zum Abschluss wurde das neue Werk „Nacht und Zeit“ von Wolfram Klepsch aus der Taufe gehoben – ein Auftragswerk der beiden Veranstalterinnen. Hier wurde das Publikum mitgenommen auf eine Nachtwanderung durch die Musikgeschichte. Nach dem Konzert gab es dann die Möglichkeit, bei einem Glas Wein noch ein Wort mit den Cellisten des Abends zu wechseln: Yoël Cantori, Bettina Hagedorn, Mizuki Ideue, Frederik Jäckel, Bora Lee und Krisztina Megyesi waren ein wunderbares Ensemble, das den großen Beifall des Publikums mehr als verdient hatte.

Platzkonzert FRECHBLECH

MONTABAUR. Zwei Stunden sommerlich-flotte Musik und zahlreiche Gäste: wieder einmal konzertierte mit FRECHBLECH das witzig-geistreiche Wäller Soloquintett des evangelischen Dekanates Selters unter der Leitung von Dekanatskantor Jens Schawaller (Sousaphon) vor dem alten Rathaus in der Fußgängerzone von Montabaur mit Rudi Weide (Trompete und Flügelhorn), Claudia Liebe (Trompete und Flügelhorn), Dorit Gille (Waldhorn) und Ben Bereznai (Bariton und Basstrompete).

 

Die Heiligen Petrus und Paulus - Gedanken zum Hochfest (Namenstag) der beiden Hl. Apostel

Von Hans-Peter Meyer

Wie in jedem Jahr, begehen wir (die Christen) am 29. Juni  das Hochfest der beiden Apostel Petrus (Peter)  und Paulus (Paul). Anlass, sich mit dem Werdegang und dem Wirken der beiden  großen Heiligen zu beschäftigen:.

Petrus wurde  geboren um Christi Geburt in Betsaida (Galiläa), gestorben ist er 64 oder 76 in Rom.

Die Geburt von Paulus erfolgte  um 5 nach Christi Geburt in Tarsos (Türkei), gestorben ist er  67 in Rom.

"Du bist Petrus, der Fels, auf den ich meine Kirche bauen werde." Mit diesen Worten machte Jesus den einfachen Fischer aus Kafarnaum am See Genesareth zu seinem wichtigsten Gefolgsmann. Er war der Sprecher und Anführer der Apostel, und gehörte gemeinsam mit Jakobus und Johannes zu den engsten Vertrauten Jesu. So war er zum Beispiel gemeinsam mit ihnen Zeuge der Verklärung Jesu auf dem Berg Tabor.

Als Fischer war Petrus ehr ein praktisch veranlagter Mensch, jedoch nicht frei von Jähzorn. Dies zeigte sich, als er bei der Gefangennahme Jesu dem Diener des Hohepriesters ein Ohr abschlug. Kurz darauf verleugnete er Jesus drei Mal, was für ihn eine tiefe Schmach darstellte.

Auch nach der Auferstehung und den Pfingstereignissen war Petrus der Kopf der jungen Christengemeinde in Jerusalem. Später ging er nach Antiochien und Kleinasien, um dort zu missionieren. In dieser Zeit wurde er in Jerusalem von Jakobus vertreten. Schließlich reiste er nach Rom, um auch dort den Glauben zu verkünden. Dort fiel er der Christenverfolgung des Kaisers Nero zum Opfer, der ihn, vermutlich in seinen Gärten unweit des heutigen Vatikan, kreuzigen ließ. Die Überlieferung, dass Petrus auf eigenen Wunsch mit dem Kopf nach unten hängend ans Kreuz geschlagen wurde, ist nie wissenschaftlich bestätigt worden. Man hält sie aufgrund der historischen Gegebenheiten im römischen Reich für eher unwahrscheinlich.

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