Dienstag, 25. April 2017

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Adventskonzerte der Montabaurer Kantorei und der Cappella Taboris

ALSBACH / MONTABAUR. Gemeinsam gaben die Montabaurer Kantorei und die Cappella Taboris mit einem Streichquartett unter der Leitung von Dekanatskantor Jens Schawaller ihre traditionellen zwei großen Adventskonzerte in der ev. Nicolaikirche in Alsbach sowie in der ev. Pauluskirche Montabaur mit Werken von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Friedrich Noack, Ferdinand Schmidt, Jan Bender, Walther Schmidt und Ingo Jungbluth. Als Solisten wirkten Angelika Wies (Sopran), Monika Schlößer (Alt und Blockflöte), Hildegard Sthamer (Tenor), Jens Schawaller (Evangelist) und Ingo Jungbluth (Bass) mit Susanne Schawaller (Orgel); als Instrumentalisten wirkten im Streichquartett Cornelia Heppner (Violine), Felix Kuhl (Violine), Sophie Jungbluth (Viola da braccia) und Gudula Marxsen (Kontrabass). Möglich wurden die beiden hochkarätigen Konzerte wieder durch die freundliche Unterstützung des evangelischen Dekanates Selters und den Förderverein Musica Sacra e. V., wodurch alle Gäste in beiden Kirchen bei freiem Eintritt empfangen werden konnten.

Adventskonzert des Polizeipräsidiums

Trier. Mehr als 600 begeisterte Gäste in der Trierer Basilika

Unter der Leitung von Stefan Grefig konnten das Landespolizeiorchester, unterstützt durch Kantor Martin Bambauer an der Basilika-Orgel und die Solistin Jana Sell, wieder einmal viele Menschen begeistern und auf die Vorweihnachtszeit einstimmen.

Mehr als 600 Besuchern folgten der Einladung vom Polizeipräsident Lothar Schömann, der Evangelischen Kirchengemeinde Trier und der Polizeiseelsorge zum diesjährige Konzert des Polizeipräsidiums und füllten die Trierer Basilika.

Neben den speziell arrangierten Weihnachtsliedern des Landespolizeiorchesters setzten Kantor Martin Bambauer mit „seiner“ Orgel und Jana Sell als Gesangssolistin die diesjährigen Akzente.

Mit seinen besinnlichen und doch nachdenklich stimmenden Wortbeiträgen schaffte es Polizeiseelsorger Hubertus Kesselheim in gewohnter Art und Weise, die Zuhörer in seinen Bann zu ziehen und für die adventliche Besinnlichkeit zu sorgen.

Dem traditionellen Spendenaufruf des Polizeipräsidenten folgte das begeisterte Publikum offensichtlich sehr gerne. Die Spende kommt in die diesem Jahr zwei sozialen Einrichtungen zugute. So wird das „Geschwister-Projekt“ der Villa Kunterbunt unterstützt, in dem Geschwistern von schwerstkranken Kindern besondere Hilfe und Unterstützung zuteilwird.

Die zweite soziale Einrichtung ist die Evangelische Kindertagesstätte Wichernhaus. Während der Begleitung der Kinder in ihrer Entwicklung zu respektvollem und achtsamen Umgang mit anderen Menschen und der Natur liegt hier ein besonderes Augenmerk auf der sprachlichen Förderung sowohl heimischer Kinder als auch von Kindern aus Flüchtlingsfamilien.

Die Übergabe der Spende erfolgt am 13. Dezember um 11 Uhr in der JKiTa Wichernhaus.

Grußwort der Kulturdezernentin zur Ausstellungseröffnung von Amos Yaskil

Kulturdezernentin Dr. Margit Theis-Scholz (2. v.r. auf dem Foto) sprach zu der Ausstellungseröffnung mit Werken des anwesenden Künstlers Amos Yaskil am vergangenen Wochenende in der Galerie LAÏK, das folgende Grußwort:

„Ich freue mich, Sie als Kulturdezernentin der Stadt Koblenz am heutigen zweiten Adventssonntag hier begrüßen zu dürfen.

Was treibt den Galeriebesucher an, an einem Sonntagvormittag nicht Zeitung lesend im Bett zu verbringen, sportlichen Aktivitäten nachzugehen, bei einem späten Frühstück oder Brunch mit Freunden kulinarischen Genüssen zu frönen, oder – die Liste der möglichen Alternativen ließe sich beliebig verlängern.

Lassen Sie mich Motive und Beweggründe annehmen: Sie als Galeriebesucherinnen und –besucher
- sind kunstinteressierte Individuen
- Bewunderer, Fan oder sogar Sammler des ausstellenden Künstlers,
- sie wünschen sich Informationen und erhellende Erläuterungen zur Arbeit und zu den ausgestellten Werken
- sie möchten gute Gespräche am Rande einer Vernissage, Midissage oder Finissage führen
- sie freuen sich auf die soziale Begegnung mit anderen kunstinteressierten Menschen und die zu erwartende Gastlichkeit in den Ausstellungsräumen,
Diese Annahmen alle zusammen genommen, lassen eine Ausstellungseröffnung in einer Kunstgalerie zu einem kulturellen Ereignis, einem größeren oder kleineren Event werden – das hängt ganz von der persönlichen Wahrnehmung ab.
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Barockmusik: Der Aufstieg der Orgel

Neuwied in der Barockregion: Gespräch mit Regionalkantor

Das Barockzeitalter wird gemeinhin mit Prunk und Opulenz, aber auch mit Verschwendungssucht in Verbindung gebracht. Dabei war es auch ein Zeitalter der Erfindungen und der Umorientierung. Das galt nicht nur für die Naturwissenschaften, sondern auch für die Musik. In den eineinhalb Jahrhunderten zwischen 1600 und 1750 erlebte die italienische Oper ihren Aufstieg, erste Virtuosen feierten Triumphe. Auch heute noch bedeutende Komponisten wie Bach und Händel, Purcell und Pachelbel, Monteverdi und Vivaldi schufen Werke von Dauer. Vor dem Hintergrund der Teilnahme der Stadt Neuwied am Barockjahr erläutert Thomas Sorger, der seit dem 1. Dezember 2014 Regionalkantor im Bistum Trier sowie Leiter der Kammerchöre in Neuwied und Koblenz ist, die Grundzüge der Barockmusik. Die Deichstadt verfügt im Übrigen mit Schloss Engers und der dort beheimateten Villa Musica über eine barocke Spielstätte par excellence.

Herr Sorger, was waren die einschneidendsten Neuerungen der Barockmusik?

In der Musik war ein einschneidendes Element eine um 1600 entstehende neue Art der Expressivität. In der Monodie, einem vom Generalbass begleiteten Sologesang, wurden völlig neue Ausdrucksmöglichkeiten entdeckt, die als sogenannte „seconda prattica“ der „prima prattica“, dem alten viel strengeren polyphonen Stil, gegenüberstand. Hier spielt eine musikalische Rhetorik eine Rolle, die sich unter anderem einer speziellen Art der Ornamentik bediente. Genannt werden müssen hier als markante Neuerung die Geistlichen Konzerte von Viadana. In der „Marienvesper“ von Claudio Monteverdi stehen sich der alte und der neue Stil bewusst gegenüber. In der Ornamentik und in starken harmonischen Symbolismen könnte man am ehesten Parallelen zu Prunk und Opulenz sehen. Das Wort „barock“ bedeutet ja ursprünglich „übertrieben“.

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Sankt Nikolaus – Ursprung und Brauchtum

Die Figur des heiligen Nikolaus und seine Geschichte.

Von Hans-Peter Meyer

Der legendäre Nikolaus ist eine Verschmelzung aus zwei historischen Personen: dem Bischof Nikolaus von Myra im kleinasiatischen Lykien, der wahrscheinlich im 4. Jahrhundert gelebt hat, und dem gleichnamigen Abt von Sion, der Bischof von Pinora war, und am 10. Dezember 564 in Lykien starb.
Aus diesen beiden historischen Personen entwickelte sich die ab dem 6. Jahrhundert in Legenden zu findende sagenumwobene Figur des wundertätigen Bischofs von Myra.
St. Nikolaus ist seit jeher einer der populärsten christlichen Heiligen. Nikolaus ist insbesondere der Schutzpatron der Seefahrer, reisenden Händler, Ministranten und Kinder. In der orthodoxen Kirche ist seine Verehrung seit dem 6. Jahrhundert belegt, als Justinian I. in Konstantinopel eine ihm geweihte Kirche errichtete.
Nach Deutschland kam der Nikolauskult im 11. Jahrhundert, vermutlich durch Theophanu, die byzantinische Frau Ottos des Zweiten. Ab dem 17. Jahrhundert bekam der Nikolaus Furcht einflößende Gehilfen als Begleiter zur Seite gestellt. In Deutschland Knecht Ruprecht oder Hans Muff, in der Schweiz Schmutzli, in Österreich den Krampus, in Luxemburg den Housecker, in den Niederlanden den Zwarte Piet. Das Gedenken an den Bischof von Myra ist katholischen Ursprungs und wurde von Martin Luther abgeschafft. Doch der Brauch lebt bis zum heutigen Tage weiter! Bei uns wird Sankt Nikolaus oft auch der „Heilige Mann“ genannt.

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