Samstag, 24. Juni 2017

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"Der letzte Romantiker"

Michael Apitz und Klaus Brantzen im Museum Boppard

Boppard
. Am 30.03.2017, 19:00 Uhr, findet im Rheinsaal des Museums in der Kurfürstlichen Burg die Veranstaltung "Der letzte Romantiker" mit "Apitz + Brantzen" statt.
Ein Bühnenprogramm mit Geschichten und Abschnitten aus dem Leben des Malers und Grafikers Michael Apitz. Musik, Lieder und Texte vorgetragen von dem Schauspieler und Musiker Klaus Brantzen. Apitz und Brantzen verbinden bei ihren Programmen Malerei, Musik und Literatur („Colours of Wine“, „Sound of Riesling“). So hat Klaus Brantzen die Abenteuer der Comicfigur „Der Rheingauner“ (Comic: Michael Apitz, Text: Eberhard Kunkel) vertont.
In der Pause und im Anschluss an die Veranstaltung kann auch die laufende Ausstellung "Vom Rhein" besichtigt werden.
Karten sind im Museum Boppard erhältlich! www.museum-boppard.de

Der Internationale Frauentag

Gedanken und Erläuterungen zu einem Ehrentag

Von Hans-Peter Meyer

Der Internationale Frauentag – auch Weltfrauentag genannt – wird inzwischen stets am 8. März gefeiert und ist für Frauen auf der ganzen Welt ein wichtiges Datum. In einigen Ländern ist er sogar gesetzlicher Feiertag.

"Heraus mit dem Frauenwahlrecht!" war die Hauptforderung der "Mütter" des Internationalen Frauentags. Auch wenn diese Zielsetzung inzwischen erreicht wurde, so ist die Gleichstellung der Geschlechter dennoch weder in Deutschland noch im Rest der Welt eine Realität.

Der Internationale Frauentag hat seine Wichtigkeit daher nicht verloren und wird weiterhin jährlich begangen.
Frauen auf der ganzen Welt machen am 8. März mit Veranstaltungen, Feiern und Demonstrationen auf noch immer nicht verwirklichte Frauenrechte aufmerksam.

Den internationalen Charakter unterstützt auch die Tatsache, dass die Vereinten Nationen  an die Tradition des Internationalen Frauentags angeknüpft haben. 1977 rief die UN-Generalversammlung in einer Resolution einen Tag im Jahr zum „Tag für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“ aus. Die jährlich stattfindenden Veranstaltungen stehen seither unter wechselnden Schwerpunktthemen von länderübergreifender Relevanz.

2015 lautet das Motto der Vereinten Nationen zum Internationalen Frauentag: „Make It Happen“ (Lassen Sie es geschehen). In Deutschland lautet das Motto auch in diesem Jahr: “Heute für morgen Zeichen setzen“.

Deutschland gehört zum kleinen Kreis derjenigen Länder, in denen der Internationale Frauentag von 1911 an gefeiert wurde. Eine wichtige Rolle spielten dabei die  Sozialdemokratinnen Clara Zetkin und Käte Duncker, die mitgewirkt hatten, den Weltfrauentag offiziell ins Leben zu rufen.

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Ein Schatz an Erinnerungen: Erzählen Sie Ihre Geschichte!

Meine Großmutter war eine kluge und einfühlsame Frau. Ihre Lebensweisheiten wie „wer immer nach anderen schaut, verliert sein Ziel“ oder „geh nie ohne Ersatzstrumpfhose aus dem Haus“ haben mich und meinen Lebensstil sehr geprägt.

Allerdings über ihr eigenes Leben hat sie nur wenig erzählt, und wenn, haben ihre Augen weise gelächelt. Was sie wohl alles erlebt haben mag?

Das Leben älterer Menschen in Bild und Text festzuhalten, hat sich der Westerwälder Fotograf Günter Weber zur Aufgabe gemacht. In seinem neuen Projekt „Herzensangelegenheit-zwoelf2punkt0.de“ schauen die Befragten auf ihr Leben zurück, geben ihre Erfahrungen, auch Ratschläge weiter, berichten Alltägliches. So entsteht ein unbezahlbarer Schatz an Erinnerungen, ein Stück Alltagsgeschichte.

Da ist Heinz, 89 Jahre, Hobbygärtner und Schalke-Fan, der stolz aus seinem Leben mit seiner Frau Bernadette und seinen drei Söhnen erzählt u
nd für den „ganz viel Liebe, Geduld und Vertrauen“ die Voraussetzungen für ein gutes Miteinander sind.

Oder Christel, 80 Jahre aus Jastrow, die ihre Flucht als 9-jährige und die spätere Umsiedlung sehr geprägt haben, und der Familie, Zuhause und Geborgenheit besonders wichtig sind.

Oder Berthold, der 68-jährige Kultur- und Sportbürgermeister, der sich seit 40 Jahren politisch und ehrenamtlich engagiert, in seiner Freizeit gerne Theater spielt und „immer ein offenes Ohr für andere hat“.

In den Interviews, die Günter Weber führt, erzählen die Befragten ausschließlich das, was sie persönlich preisgeben möchten, was ihnen besonders am Herzen liegt. Schon während des Gesprächs nimmt der Fotograf sich Zeit, um die Befragten in ihrem Umfeld, an ihrem Lieblingsplatz oder bei ihrer Lieblingsbeschäftigung im Bild festzuhalten.

Aus den Fotos und Interviews entstehen anschließend die Geschichten, zunächst für einen Blog im Internet. Geplant sind allerdings eine Ausstellung und ein Buch, wenn „sich genügend Menschen für mein Projekt finden lassen“, so Günter Weber. Er ist gerne bereit, dafür zu reisen. Es ist eben seine Herzensangelegenheit.

Die Befragten, die mit einer Veröffentlichung einverstanden sein müssen, erhalten ihre Fotos kostenfrei zur privaten, nichtkommerziellen Nutzung.

Für sie entstehen keinerlei Kosten. Das Projekt verfolgt keinen kommerziellen Zweck.

„Ich möchte die Menschen so vorstellen, wie sie uns normalerweise alltäglich begegnen“, so der engagierte Fotograf, der sich freuen würde, wenn sich viele Menschen an seinem Projekt beteiligen. Denn jeder von uns hat seine Geschichte, die es sich zu erzählen lohnt.
(Fotos zur Vergrößerung anklicken)

Kontakt: Günter Weber, Telefon 0171/179 0378, Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Der Valentinstag - Tag der Liebenden

Entstehung und Bedeutung

Von Hans-Peter Meyer

Der Valentinstag (am 14. Februar des Jahres) gilt in einigen Ländern als Tag der Liebenden. Der Name des Tages wird heute zumeist auf die Legende des Bischofs Valentin von Terni zurückgeführt. Der religiöse, in der kirchlichen Liturgie wurzelnde Ursprung des Feiertages besteht darin, dass am 14. Februar in manchen Kirchen die Ankunft Jesu als himmlischer Bräutigam zur Himmlischen Hochzeit gefeiert wurde.

An Popularität gewann der Valentinstag durch den Handel mit Blumen, besonders jedoch durch die umfangreiche Werbung der Floristen. Der Tag wird mit traditionellem Brauch vermischt, ähnlich dem in den 1990er Jahren populär gewordenen und über die USA aus Irland importierten Halloween

Brauchtum…

Die Popularität des Datums im angelsächsischen Bereich beruht auf einem Gedicht des englischen Schriftstellers Geoffrey Chaucer, „Parlament der Vögel“ (Parlement of Foul(e/y)s), das 1383 vermutlich aus Anlass einer Valentinsfeier am Hof Königs Richard II. fertig gestellt und erstmals öffentlich vorgetragen wurde. In dem Gedicht von Chaucer wird dargestellt, wie sich die Vögel zu eben diesem Feiertag um die Göttin Natur versammeln, damit ein jeder einen Partner finde.

Seit dem 15. Jahrhundert werden in England Valentinspaare gebildet, die sich kleine Geschenke oder Gedichte schicken. Die Verbindung mit Blumengeschenken könnte auf die Gattin des Dichters Samuel Pepys zurückgehen, die 1667 mit einem Blumenstrauß auf Pepys´ Liebesbrief reagierte. Von da an wurde die Verbindung von Brief und Blumen in der noblen britischen Gesellschaft nachgeahmt.

Englische Auswanderer nahmen den Valentinsbrauch mit in die „Neue Welt“, die USA – und so kam durch US-Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg dieser Brauch nach Deutschland; 1950 veranstaltete man in Nürnberg den ersten „Valentinsball“; der Valentinstag wurde offiziell eingeführt. Allgemein bekannt wurde er durch die dann verstärkt einsetzende Werbung der Floristen und der Süßwarenindustrie.

Konfekt, Karten, Parfum…

Es gibt inzwischen unter anderem Valentinskonfekt, Valentinskarten und Parfums, doch die wichtigsten Geschenkartikel am Valentinstag sind nach wie vor Blumen. Während das Jahr über hauptsächlich Frauen Blumen kaufen, sind es am Valentinstag überwiegend Männer. Die Preise vor allem für rote Rosen steigen zu diesem Anlass stark an.

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KUNSTASYL. 17 – artist in residence for artists without residence

Die Möglichkeit, sich in seiner Kunst aus zu drücken, ist für jeden Künstler existentiell!

Aber: Was macht ein Künstler ohne Atelier? - Zumal wenn er fremd ist und über kein Netzwerk vor Ort verfügt?

Er nimmt teil am  KUNSTASYL.17 vom 10.März bis 26. März 2017 in der Galerie  Kunstetage 2.OG, TUFA.

Die TUFA als regionales soziokulturelles Zentrum bietet geflüchteten Künstlern auch 2017 wieder die Möglichkeit, in einem „Gemeinschaftsatelier“ in der Kunstetage 2.OG mit anderen Kunstschaffenden künstlerisch tätig zu werden. Um vielleicht trotz, oder gerade wegen einer Fluchterfahrung endlich einmal wieder der eigenen Kunst nachzugehen.

Bereits 2016 hat sich das Format KUNSTASYL als gute Möglichkeit erwiesen, um in Kontakt mit Künstlern vor Ort zu kommen und mit ihnen zu arbeiten. Aus den Erfahrungen 2016 heraus haben wir das Konzept angepasst und verbessert:

Wir sprechen dieses mal vor allem professionell ausgebildete Künstler*innen mit aktuellem Fluchthintergrund an. Außerdem wird das KUNSTASYL dieses Mal angegliedert an die Ausstellung adhoc.4 der Trierer Kunstvereine (ebenfalls 10. März bis 26. März 2017) im großen Ausstellungssaal der TUFA . Es handelt sich dabei um eine Überblicksschau der aktuellen Kunstszene in Trier und Umgebung.

Während des Ausstellungszeitraumes wird die GALERIE 2. OG, direkt neben der Ausstellung adhoc.4 als Atelier für Teilnehmende am Projekt KUNSTASYL inklusive Material kostenlos  zu ausgewiesenen Öffnungszeiten zur Verfügung gestellt.

In der Kombination mit der Ausstellung adhoc.4 liegt der Vorteil, dass etwaige Besucher, immer etwas zu sehen haben werden: Entweder sie kommen gezielt zu KUNSTASYL.17, um dort den künstlerischen Prozess zu verfolgen - in dem Fall können sie sich auch die Ausstellung adhoc.4 anschauen - oder sie kommen  gezielt zu adhoc.4 und können automatisch auch den Prozess in KUNSTASYL.17 wahrnehmen und vielleicht in einen Austausch treten.

Zur Begleitung der Aktion KUNSTASYYL.17 werden Laas Köhler, in Trier ansässiger Aktionskünstler und Jehan Abuaffar, aus Jordanien stammende und in Trier lebende Keramikerin, als Mentoren an die Seite der Teilnehmer gestellt. Angelehnt an das Prinzip des „artist in residence“ werden die beiden lokalen Künstler*innen in der GALERIE 2.OG, ihr temporäres Atelier einrichten, dort selbst künstlerisch arbeiten und bei Bedarf als Ansprechpartner vor Ort für Teilnehmende am KUNSTASYL.17 agieren.

adhoc.4 und KUNSTASYL.17 können sich gegenseitig befruchten, sowohl die Kunst, als die Künstler, als auch die Besucher.

Was am Ende dabei rauskommt und bleibt? Wir werden es sehen!

Kontakt: 0651/718 2412 | Christopher Stüber | Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Vortreffen: 03.03.2017, 18:00 Uhr 2. OG TUFA, Galerie

Offizielle Öffnungszeiten:

Di., Mi., Fr.: 14:00-17:00 Uhr | Do.: 17:00-20:00 Uhr | Sa.+So.: 11:00-17:00 Uhr

Mögliche Arbeitszeiten:

Mo.-Fr.: 9:00-21:00 Uhr | Sa.+So.: 11:00-17:00 Uhr

Regionale KünstlerInnen anwesend:

Mo.-Fr.: 16:00-21:00 Uhr | Sa.+So.: 11:00-17:00 Uhr

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