Dienstag, 25. April 2017

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Das Theater Koblenz spielt wieder

Zurück aus der Sommerpause lädt das Theater Koblenz für Donnerstag, den 8. September um 20:00 Uhr zur Werkschau zu "Hamlet" (Treffpunkt Foyer). Einblicke in Inszenierung und Konzeption des Schauspiels von William Shakespeare, das am 17. September 2016 Premiere feiert, geben der Regisseur Markus Dietze sowie die stückbetreuende Dramaturgin Juliane Wulfgramm. Die Zuschauer können die Probenarbeit mit allen Darstellern hautnah erleben und sehen exklusive Ausschnitte der Inszenierung. Karten zu 7 Euro sind an der Theaterkasse oder am Donnerstagabend am Haupteingang erhältlich.

Noch vor der offiziellen Spielzeiteröffnung präsentiert das Theater Koblenz wie in jedem Jahr Einblicke in kommende Produktionen bei der "Kostprobe" am Freitag, den 9. September um 19:30 Uhr. Zu der Kultveranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis des Theaters Koblenz e.V. gibt es nur noch wenige Restkarten an der Abendkasse.

Einen Einblick hinter die Kulissen, in Werkstätten und auf Probebühnen gewinnen Theaterfreunde bei der öffentlichen Führung mit Pressereferent Markus Scherer, die am kommenden Samstag, 10. September, stattfindet. Wo entstehen die Bühnenbilder, wer entwirft die Kostüme, und wo wird probiert?

Ab 15:00 Uhr erfahren die Teilnehmer neben der Geschichte des klassizistischen Theaterbaus, welche Rädchen an einem Theater ineinandergreifen, damit bei der abendlichen Vorstellung alles glatt läuft. Die Führung kostet 4,20 Euro pro Person. Karten gibt es an der Theaterkasse und auf der Website www.theater-koblenz.de.

Kontakt, Karten und Informationen:
Theaterkasse im FORUM CONFLUENTES, Zentralplatz 1, täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, Tel.: (0261) 129 2840 & 129 2841
Internet: www.theater-koblenz.de
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Großkonzert der Cappella Taboris mit Il Quadro Animato

SELTERS. Das evangelische Dekanat Selters lädt auch dieses Jahr wieder zu einem prächtigen Barockkonzert der Spitzenklasse ein:

Am Sonntag, 25.9. konzertiert die Cappella Taboris mit Angelika Wies (Sopran), Monika Schlößer (Alt), Jens Schawaller (Tenor), Fabio Schnug (Bariton), Ingo Jungbluth (Bass) und Susanne Schawaller (Orgel) als das besondere Vokalensemble des Dekanates um 17.00 Uhr in der evangelischen Kirche an der Kirchstraße von 56242 Selters; alle Ensemblemitglieder sind sängerisch geschult und wirken professionell und semiprofessionell in der hiesigen Dekanatskirchenmusik.

Auf dem Programm stehen Werke aus dem „Israelsbrünnlein“ von Johann Hermann Schein, verschiedene Kantaten von Johann Rosenmüller und Antonio Vivaldi, zwei Orgelkonzerte mit Orchesterbegleitung aus der Feder von Georg Friedrich Händel – hier wirkt Susanne Schawaller als Solistin – sowie die große doppelchörige Motette „Der Geist hilft unser Schwachheit auf“ und das „Dona nobis pacem“ aus der h-moll-Messe mit der Sinfonia in D-Dur für Orgel und Orchester aus der Ratswahlkantate von Johann Sebastian Bach.

Zusammen mit der Cappella Taboris musiziert Il Quadro Animato aus Frankfurt; Cellistin in diesem Ensemble ist Isabel Walter, die aus Montabaur stammt und schon als Schülerin häufig mit der Montabaurer Kantorei musiziert hat. Nach ihrem Studium des Barockcellos studiert sie in Frankfurt noch das Fach Gambe, wo sie an der dortigen Hochschule den Kontakt zu den Musikerinnen und Musikern von Il Quadro Animato fand.

Das Quintett, das sich der Musik des Barock und der frühen Klassik verschrieben hat, wurde von Lorenzo Gabriele (Traversflöte), Francesca Venturi Ferriolo (Barockbratsche) und Emanuele Breda (Barockgeige) in Mailand gegründet. Neben den Gründungsmitgliedern musizieren im bevorstehenden Konzert Anna Kaiser (Barockvioline), Isabel Walter (Barockcello) und Jane Lazarovic (Violone).

Im vergangenen Jahr wurde dem Ensemble in San Ginesio, Italien, beim Internationalen Kammermusikwettbewerbs „Premio Selífa 2015“ ein erster Preis verliehen, .in diesem Jahr belegte Il Quadro Animato in einer Trio-Besetzung aus Lorenzo Gabriele, Isabel Walter und Flora Fabri beim XVII. Biagio-Marini-Wettbewerb in Neuburg an der Donau den 1. Platz.

Der Eintritt zu diesem hochkarätigen Konzert beträgt 15 € (für Schüler und Studenten 10 €), Einlass ist ab 16.00 Uhr. Die Gesamtleitung liegt in den Händen von Dekanatskantor Jens Schawaller.

 

Schreibwettbewerb „Durchschrift“ für Jugendliche gestartet

Startschuss für die vierte Runde des landesweiten Schreibwettbewerbs „Durchschrift“: Nach einer beeindruckenden Resonanz auf die drei ersten Runden können Jugendliche und junge Erwachsene erneut ihr literarisches Können unter Beweis stellen.

„Der neue Schreibwettbewerb Durchschrift macht das Talent junger Autorinnen und Autoren sichtbar und unterstützt sie dabei, dieses weiter zu entfalten. Die Vielfalt der Themen und Genres der eingereichten Beiträge ist immer wieder verblüffend“, so Kulturminister Konrad Wolf.

Ins Leben gerufen hat die Landesregierung die Initiative 2013. Nach den zahlreichen Bewerbungen in den ersten Jahren bewertete eine Fachjury in der dritten Runde Texte von rund 100 Bewerberinnen und Bewerbern und suchte erneut die besten für eine Anthologie aus, die im Juli 2016 unter dem Titel Durchschrift 3 im Ministerium vorgestellt wurde. Darin enthalten sind Texte von 29 jungen Autorinnen und Autoren aus Rheinland-Pfalz, die die ganze literarische Bandbreite abdecken.

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Ruanda-Treasure-Painting auf der “KUNST direkt” 2016

Ein Schwerpunkt der diesjährigen „KUNST direkt“, der Kunstmesse des Landes vom 2. bis 4. September in der Mainzer Rheingoldhalle, ist Ruanda.

Im Herbst 2015 war der Mainzer Künstler Stefan Budian im Rahmen eines dreimonatigen Projektstipendiums des Landes Rheinland-Pfalz für sieben Wochen in Kigali, der Hauptstadt Ruandas. Dieses Stipendium zwischen Ruanda und Rheinland-Pfalz soll den Künstleraustausch zwischen beiden Partnerländern ermöglichen. Dabei entstand in Zusammenarbeit mit 17 ruandischen Künstlerinnen und Künstlern eines seiner multimedialen „Schatzbilder“. In etwa 10.000 Einzelfotografien wurde der Prozess einer gemeinsamen malerischen „Jamsession“ festgehalten. Anschließend wurde ein Film montiert. In diesem Film werden die Träume und Sehnsüchte der ruandischen Künstlerinnen und Künstler erfahrbar.

Auf der „KUNST-direkt“ zeigt Stefan Budian diesen Film und stellt das Projekt vor: Sylvie Nsangamariya und Bruce Niyonkuru, zwei der am Schatzbild beteiligten Künstlerinnen und Künstler aus Ruanda, werden ab dem 6. September 2016 für sechs Wochen als Stipendiaten des Landes Rheinland-Pfalz in Mainz leben und in der Waggonfabrik arbeiten können. Die Stadt Mainz, die die Förderateliers in der Waggonfabrik vergibt, unterstützt damit ihren Aufenthalt.

Einzelne Bildzustände des „Ruanda-Treasure-Painting“ stehen als Drucke zum Verkauf. Ein Teil der Einnahmen kommt den ruandischen Künstlerinnen und Künstlern sowie der Fortführung des Austauschprojektes zugute.

Während der KUNST-direkt findet ein Empfang des Freundschaftskreises Mainz-Kigali statt, auf dem das „Ruanda-Treasure-Painting“ und die weiteren Ziele des Projektes vorgestellt werden. Ziel ist es, diesen Künstleraustausch auf eine breitere Basis zu stellen.

Die Partnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und Ruanda besteht seit über 30 Jahren und agiert seither gemeinsam mit Menschen beider Länder auf lokaler Ebene .Der Verein Partnerschaft Rheinland-Pfalz-Ruanda mit dem Koordinationsbüro in Kigali begleitet das Ruanda-Stipendium aktiv und ist ebenfalls auf der „KUNST direkt“ mit einer eigenen Koje vertreten. Zu sehen sind Werke von: Emmanuel Tutu, geboren 1980 in Kigali, Fahad Ndangiza, geboren 1984 in Gisenyi,  Allen Mugisha, geboren 1989 in Kigali,  Patrick Ruganitwali geboren 1983 in Kigali und der seit 1994 in Kibungo bestehende Frauenkooperative Kakira.

Website: http://www.stefanbudian.de/rwanda-treasure-paining.html

 

Mainz: Überreichung des Gerty-Spies-Literaturpreises 2016 an Ulrich Peltzer

Ulrich Peltzer erhält am 27. September 2016 den mit 5.000 Euro dotierten Gerty Spies-Literaturpreises der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz im Mainzer SWR-Landesfunkhaus


Am Dienstag, 27. September 2016 bekommt der Schriftsteller Ulrich Peltzer im Foyer des Landesfunkhauses des SWR in Mainz den Gerty-Spies-Literatur-Preis der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz überreicht. Peltzer erhält die Auszeichnung als "unbequemer Schriftsteller und zugleich großer deutschsprachiger Erzähler, der narrative Kraft mit politischer Bewusstheit und scharfsichtiger Gegenwartsanalyse verbindet. Als Autor verbindet Peltzer Ästhetik und Engagement zu einer literarischen Zeitzeugenschaft, für die auch die Namensgeberin des Preises, Gerty Spies, mit ihrer Person und ihrem Werk einstand."

Die Jury-Begründung:
"Peltzers Romane garantieren aufregende Lektüre, aber sie sind keine Schmöker, sondern Laboratorien. In ihnen lotet der Autor die Möglichkeiten des urbanen Romans und des Erzählens in der Gegenwart aus. Dabei setzt er auf aufmerksame Lesende, die stets bereit sind, sich von alarmierenden Einsichten in unsere Gegenwart irritieren zu lassen. Besonders in seinen jüngsten Romanen "Teil der Lösung" (2009) und "Das bessere Leben" (2015) reflektiert er erzählend Möglichkeiten und Grenzen individuellen politischen Engagements: hochpolitisch und präzise in der Analyse ihrer erzählten Welten - sei es derjenigen der Global Player aus den Chefetagen oder derjenigen des akademischen Prekariats. Mit hohem Ethos erzählt Peltzer vom Unbehagen als Bewohner eines Landes, das zum Überwachungsstaat tendiert - und einer globalisierten Welt, die zwischen Finanzkapital und Big Data aufgerieben wird."

Ulrich Peltzer,
1956 in Krefeld geboren, studierte Philosophie und Psychologie in Berlin, wo er seit 1975 lebt. Peltzer ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Seit 2015 ist er Direktor der Sektion Literatur der Berliner Akademie der Künste. Zu seinen Auszeichnungen zählen der Anna-Seghers-Preis, der Preis der SWR-Bestenliste, der Berliner Literaturpreis, der Heinrich-Böll-Preis und der Peter-Weiss-Preis.

Der Gerty-Spies-Literaturpreis
ist nach der 1897 in Trier geborenen Schriftstellerin Gerty Spies benannt, die am 10. Oktober 1997 hundertjährig in München gestorben ist. Als Holocaust-Überlebende kämpfte sie mit ihren Gedichten und Erzählungen wider das Vergessen. Die letzten Preisträgerinnen und Preisträger waren:

2010 Günter Wallraff
2011 Christoph Hein
2012 F.C. Delius
2013 Eva Menasse
2014 Navid Kermani
2015 Ursula Krechel

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