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33. Geistliche Abendmusik am 02.07.2016

Am Samstag, dem 02.07. lädt Dekanatskantor Jens Schawaller zur 33. Geistlichen Abendmusik um 18.30 Uhr in die evangelische Pauluskirche in Montabaur ein: es musiziert das Duo Colla Parte Werke für Violine und Orgel u .a. von G. Ph. Telemann, J. Rheinberger und G. Jensen; komplettiert wird das Konzert durch meditative Texte. Der Eintritt zur 33. Geistlichen Abendmusik ist frei!

Im Duo Colla Parte – gegründet im Jahr 2011 – wirken Viola Sumire Wallbrecht und Martin Frölich; das Ensemble bringt in erster Linie Originalkompositionen für Violine und Orgel vom Barock bis in die Gegenwart zur Aufführung und konzertierte u. a. bereits in Erfurt, Lippstadt, Dortmund, Potsdam, Mainz, Gotha, Berlin, Dresden, Neustadt / Sachsen, Reinhardtsgrimma, Köln, Vézelay, Weilburg, Prag, Jaffa und Jerusalem.

Die deutsch-japanische Geigerin Viola Sumire Wallbrecht erhielt ihren ersten Geigenunterricht mit neun Jahren; als Schülerin von Shizuka Ishikawa und Wolfram König studierte sie u. a. in Trossingen und in Prag. Seit 2010 ist sie Geigenlehrerin an der Musik-, Tanz- und Kunstschule Bannewitz bei Dresden. Neben ihrer pädagogischen Tätigkeit widmet sie sich auch der Kammermusik, hierbei besonders der Geigenliteratur mit Orgelbegleitung.

Pfarrer Martin Frölich, Gräveneck, begann mit dem Klavierunterricht im Alter von sechs Jahren und studierte bei Agathe Wanek im Konservatorium in Mainz. Orgelunterricht erhielt er mit 15 Jahren bei Kantor Hanswolf Scriba in Mainz, seine kirchenmusikalische Ausbildung schloss er in Schlüchtern ab. Als Organist war Frölich zehn Jahre in Mainz tätig, heute spielt er gelegentlich in Köln. Er leitet den Posaunenchor Gräveneck.

 

100 Jahre DADA

Ministerpräsidentin Malu Dreyer: DADA prägt die Kunst bis heute

„DADA hat die Kunst für immer verändert und prägt sie bis heute. Den Dadaisten verdanken die Künstler und Künstlerinnen revolutionäre Neuerungen künstlerischer Ausdrucksmittel.“ Dies sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der Eröffnung der Ausstellung „Seepferdchen und Flugfische“ in Trier.

Die gemeinsame Ausstellung der Generaldirektion Kulturelles Erbe und des Künstlerhauses Schloss Balmoral zeigt zum zweiten Mal eine Abschlussausstellung eines Stipendiatenjahrgangs von Schloss Balmoral in den Trierer Viehmarktthermen. Die 15 Stipendiatinnen und Stipendiaten des Jahres 2015 haben sich anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der DADA-Kunst mit dem Thema ‚DADA heute‘ beschäftigt.

„Sie wurden als diejenigen Künstler und Künstlerinnen ausgewählt, die DADA ein zeitgenössisches Gesicht geben“, betonte die Ministerpräsidentin. „100 Jahre sind eine lange Zeit. Dennoch strahlt DADA immer noch stark und beeinflusst das Kunstleben bis heute.“ Die Ministerpräsidentin lobte die gelungenen künstlerischen Beiträge der Stipendiatinnen und Stipendiaten zur Ausstellung: „Die aktuelle künstlerische Bestandsaufnahme zeigt deutlich: auch wenn nicht überall explizit DADA drauf steht, so kann DADA sehr wohl enthalten sein.“

Neben der kürzlich gestarteten Nero-Ausstellung biete Trier mit der DADA-Ausstellung somit ein weiteres kulturelles Highlight. Ministerpräsidentin Malu Dreyer unterstrich in diesem Zusammenhang die besondere Rolle von Rheinland-Pfalz. Das Land sei einer der wichtigen Partner zum 100-jährigen DADA-Jubiläum, denn mit dem aus Pirmasens stammenden Autor und Biograph Hugo Ball sowie dem Maler, Bildhauer und Lyriker Hans Arp haben gleich zwei Initiatoren ihre Heimat im Land. In Rolandseck befindet sich das Arp Museum Bahnhof Rolandseck mit bedeutenden Werken des deutsch-französischen Malers. „Das Arp-Museum Bahnhof Rolandseck war und ist der kreative Motor des Jubiläums ‚100 Jahre DADA‘ in Rheinland-Pfalz“, hob Ministerpräsidentin Malu Dreyer hervor.

„In diesem Jahr feiern wir neben 100 Jahren DADA auch die 25. Ausgabe des rheinland-pfälzischen Kultursommers, der unter dem Motto ‚Der Sommer unseres Vergnügens steht. Ich bin immer wieder begeistert von der kulturellen Kreativität und Vielfalt, die wir in Rheinland-Pfalz erleben dürfen“, sagte die Ministerpräsidentin.

Was für eine Sommernacht!

Rufus Beck & Trio Tango Transit
beim Mittelrhein Musik Festival


Es war die richtige Entscheidung, den Standort zu wechseln! Während es draußen blitzte, donnerte und regnete, lies Rufus Beck im Schloss Rheinfels die Sommernacht zum Traum werden. Auch ein wetterbedingter Stromausfall irritierte weder den brillanten Schauspieler noch die hervorragenden Jazzmusiker des Trio Tango Transit und schon gar nicht die begeisterten Zuschauer. Im größten freitragenden Gewölbekellers Europas fühlten sich die 250 Besucher sicher und folgten begeistert der humorvoll-ironischen Interpretation des Sommernachtstraums von Shakespeare, bei der Rufus Beck musikalisch-theatralisch in die zahlreichen Figuren des Stücks schlüpfte.

Das war das 5. Konzert des diesjährigen Sommerfestivals am Mittelrhein. Am kommenden Sonntag (12.06.) folgt um 11 Uhr ein Kinderkonzert für die ganze Familie sowie um 18 Uhr eine musikalische Lesung – beides in Spay in der alten Kirche. Karten sind erhältlich an den bekannten VVK-Stellen sowie im Internet unter www.mittelrheinmusik.de

Besondere Ehrung für die Schauspielerin Tatjana Hölbing

Im Rahmen einer Feierstunde am Sonntag, 5. Juni 2016 im Oberen Foyer des Theaters Koblenz hat der Oberbürgermeister der Stadt Koblenz Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig der Schauspielerin Tatjana Hölbing in Würdigung ihrer künstlerischen Gesamtleistung den Ehrentitel „Kammerschauspielerin am Theater Koblenz“ verliehen.

In seinem Grußwort betonte der Oberbürgermeister die Bedeutung insbesondere des Ensemble-Theaters für den Zusammenhalt der städtischen Zivilgesellschaft.

Die Stadt Koblenz würdigt mit dieser Auszeichnung Tatjana Hölbings künstlerische Gesamtleistung, die nach beruflichen Stationen unter anderem an den Theatern in Lübeck, Pforzheim, Wilhelmshaven, Innsbruck und Heilbronn als Ensemblemitglied seit der Spielzeit 1999/2000 wesentlich das Gesicht des Koblenzer Schauspiel-Ensembles prägt.

Als Tatjana Hölbing mit sechs Jahren in einem Schauspiel den Sohn ihrer eigenen Mutter, ebenfalls eine Schauspielerin, spielte, beeinflusste das ihre berufliche Laufbahn auf ungeahnte Weise. Geboren wurde Hölbing in Innsbruck, und dort blieb sie auch, um ihre Schauspielausbildung zu absolvieren.

Mit ihrer langjährigen Berufserfahrung ist sie neben ihren herausragenden darstellerischen Qualitäten auf der Bühne eine allseits geschätzte Kollegin und Mitarbeiterin und gerade Berufsanfängern im herausfordernden Beruf des Schauspielers Vorbild und geschätzte Ratgeberin.

In den Jahren ihres Koblenzer Engagements hat Tatjana Hölbing weit über 30 Hauptrollen in zahllosen Inszenierungen verkörpert. Herausragende, von regionaler und überregionaler Kritik und Publikum besonders gelobte Rollen waren dabei unter anderem Heidrun Werner in der Uraufführung des John-von-Düffel-Stücks „Alle 16 Jahre im Sommer“, Cathy in „Die Anarchistin“ von David Mamet, Frau Dasseldorf in „Die Wandlung der Susanne Dasseldorf“, und zuletzt Violet Weston in „Eine Familie (August: Osage County)“, eine Rolle, die zum besonderen Triumph für Tatjana Hölbing wurde.

Künstlerisch umrahmt wurde die Feierstunde von Ensemblemitgliedern des Theaters, die ihrer geschätzten Kollegin Tatjana Hölbing auch auf diesem Wege herzlich gratulierten.

Künstlergespräch mit Stefanie Schmeink bei der Stommel Stiftung in Urbar

Auf großes Interesse ist die Ausstellung „25 Bäume“ mit Werken von Stefanie Maria Schmeink gestoßen, die am 22. Mai bei der Stommel Stiftung eröffnet wurde. Obwohl das Thema „Baum“ in der Kunstgeschichte nicht neu ist, hat die Künstlerin einen ganz eigenen Zugang zu der Materie gefunden: nicht um naturalistische Abbildungen, Farbeffekte oder formale Experimente geht es ihr: ihr Anliegen ist es, dem Wesen der unterschiedlichen Bäume auf den Grund zu gehen. Was genau dahintersteckt, können Interessierte beim Künstlergespräch am Sonntag, den 06.05.2016 um 15.00 erfahren: Die Malerin führt in die Thematik und in die Werkgeschichte der ausgestellten Bilderserie ein.  Zu sehen sind aus der Serie 25 Bäume insgesamt 21 Gemälde und 9 Zeichnungen im Gebäude der Stiftung in der Bornstraße 26 in Urbar.

Die Bilder setzen sich mit dem Wuchs, der Besonderheit, dem Charakteristischem, der Wirkung auf den Menschen, insbesondere der jeweiligen Heilwirkung von bestimmten Bäumen auseinander. Mit Hilfe von homöopathischen Verreibungen der einzelnen Bäume ist die Künstlerin tief in die Besonderheiten der jeweiligen Bäume eingedrungen und gibt Einblicke aus ihren Erfahrungen über die Zusammenhänge von Mensch und bestimmten Bäumen.

Die in Bocholt/Westf. geborene Künstlerin studierte Sozialpädagogik und Malerei sowie Kunsttherapie und arbeitete in Münster, Köln und Alfter b. Bonn. Seit 2009 lebt sie als freischaffende Künstlerin in Neuwied. Nach dem Künstlergespräch ist die Ausstellung noch bis 20.00 Uhr geöffnet.

Weitere Termine: Ausstellungsführung und Finissage am Sonntag den 26.06.2016 um 15.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 

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