Freitag, 26. Mai 2017

Letztes Update:07:22:16 AM GMT

region-rhein.de

RSS

Wandern, Singen und dabei Gutes tun

Das erlebten die ca. 100 Gäste des Mittelrhein Musik Festivals (MMF) bei der musikalischen Wanderung um das Burg-Ensemble „Die feindlichen Brüder“ am vergangenen Sonntag.

Wandern:

Das Sommerfestival hatte eingeladen zu einem musikalischen Wanderspaziergang auf die Burg Sterrenberg, wo Gästeführerin und Moderatorin Birgit Hoernchen durch das sonntägliche Nachmittagsprogramm führte: „Heinrich liebt die schöne Hildegard. Doch Hildegard liebt Konrad. Heinrich lenkt sich ab, geht auf Kreuzzug. Da folgt Konrad ihm und kehrt mit einer hübschen Griechin zurück. Hildegard geht vor Liebeskummer ins Kloster. Heinrich auch. In ein anderes natürlich ...“

Singen:

Begleitet wurden die Wanderer vom Chor „Vocawäller, der mit seinem Namen „Vocawäller“ seine Verbundenheit zur Heimat, dem Westerwald, zeigt. Beim Spaziergang von Burg Sterrenberg zu Burg Liebenstein und noch ein Stück weiter gab der Chor unter der Leitung von Jens Röth kleine Platzkonzerte mit Liedern aus der Rheinregion – auch das Loreleylied fehlte nicht. Es dauerte nicht lang, da animierten die Sänger die Wanderer zum Mitsingen – flugs waren die Noten und Texte verteilt und es schalten die 100 hochmotivierten Stimmen der Wanderer über das Rheintal. Der Ausflug endete mit einem längeren Platzkonzert im Innenhof der Burg Sterrenberg, der ältesten erhaltenen Burganlage im Welterbe Oberes Mittelrheintal.

Gutes tun:

Ein Teil der Ticketeinnahmen geht an die Kriminalitätsopferhilfe WEISSER RING, deren Koblenzer Außenstellenleiter Werner Blatt einen kurzen Überblick über die Opferschutzorganisation gab.

Der gelungene Nachmittag endete für viele Konzertbesucher im Restaurant der Burg Sterrenberg, die eigens für diesen Anlass eine „kleine Konzert Tafeley“ servierte.

Mit dem nächsten Konzert des Mittelrhein Musik Festivals wird die Kooperation mit der Villa Musica fortgesetzt: das „Kinderkonzert für die ganze Familie: Schubert & die Schwammerlsauce“ findet am Sonntag 28.08.2016 im Schloss Engers um 11 Uhr statt. Mit dem Abschlusskonzert mit Ute Lemper in der historischen Gießhalle in Sayn endet am 11.09.2016 das Sommerfestival, das vor 16 Jahren ins Leben gerufen wurde, um Zuschauer an besondere Stätten in der Region Mittelrhein zu führen und das UNESCO-Welterbe kulturell zu stärken. Karten für die beiden Konzerte sind erhältlich bei den bekannten VVK-Stellen, an der Frühabendkasse und im Internet bei www.mittelrheinmusik.de

Michael Kißener : Preußen am Rhein

7. September, 19:00 Uhr, Unkel, Rheinhotel Schulz

Michael Kißener: Preußen am Rhein

Vortrag

Kommt es unter einen Hut? Ich glaube, 's kommt eher unter eine Pickelhaube!“

(aus dem österreichischen Satiremagazin Kikeriki, August 1870)

Auf dem Wiener Kongress 1814/15 erhielt Preußen weite Teile des Rheinlandes zugesprochen, sowie die Gebiete des früheren Kurfürstentums Trier.

Der Staat Preußen gliederte seine Provinzen in Regierungsbezirke und Kreise. So entstanden 1816 der Kreis Altenkirchen und der Landkreis Neuwied im Regierungsbezirk Coblenz, während die linksrheinische Pfalz an Bayern fiel. Die beiden Westerwälder Kreise dürfen daher in diesem Jahr ihren 200. Geburtstag feiern. Prof. Kißener wird aus diesem Anlass einen landesgeschichtlichen Vortrag über "Hasslieben am Rhein" halten, in dem er vergleichende Beobachtungen zur bayerischen und preußischen Präsenz am Rhein im 19. und 20. Jahrhundert anstellt.

Michael Kißener, geboren 1960, studierte Geschichte, Germanistik und Pädagogik und promovierte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms Universität Bonn.

Er war Projektleiter des RAABE-Fachverlags für Wissenschaftsinformation, Geschäftsführer der „Forschungsstelle Widerstand" an der Universität Karlsruhe und ist seit 2002 Professor für Zeitgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem marienthaler forum statt.

Eintrittspreis: 10 €

100. Serenade auf Schloss Schönstein

Samstag, 10. September, 19 Uhr -  Schloss Schönstein, Innenhof

Unbeschwerte Klassik mit Mozart und seinen Freunden

Das Mainzer Kammerorchester, das sich bereits 2015 offiziell aufgelöst hat, tritt eigens am 10. September noch einmal zusammen, um die langjährige Zusammenarbeit mit der VHS Wissen e.V. und dem Haus Hatzfeldt feierlich abzuschließen.

Der künstlerische Leiter des MKO, Volker Müller, hat zum runden Geburtstag der Serenaden ein Divertimento zusammengestellt, eine musikalische Unterhaltung, die beispielhaft die große Bandbreite und Virtuosität des Ensembles wiedergibt.

Ob sie nun Divertimento, Notturno, Serenade oder Cassation genannt wurden: es waren dies alles Unterhaltungsmusiken des 18. Jahrhunderts, für verschiedenste Vergnügungs-Anlässe. Dazu gehört auch Mozarts  „Musikalischer Spaß“ der bei diesem Konzert im Mittelpunkt steht.Das Mainzer Kammerorchester hat  ein kurzweiliges Programm um Mozart ausgewählt, bei dem die befreundeten Haydn-Brüder Joseph und Michael, sein hoch geschätzter Zeitgenosse Gluck, dessen Gast er gelegentlich war, aber auch sein Nachfolger im Geiste, Rossini, zu Gehör kommen.Ein Streichquintett, eine Flöte und 2 Hörner versprechen ein abwechslungsreiches Klang-Erlebnis.

Eintrittspreis: 18 €, ermäßigt für Schüler, Studenten und Schwerbehinderte 15 €. VVK im buchladen Wissen, Tel. 02742 1874. Bei schlechtem Wetter findet das Konzert auf der Galerie im Vestibül des Schlosses statt. Daher werden im Vorverkauf nur 80 Karten zu erwerben sein. Bei gutem Wetter sind weitere Karten an der Abendkasse ohne Zuschläge erhältlich. Auf dem Gelände des Schlosses gibt es keine Parkplätze. Die Gäste werden gebeten, die Parkplätze am Schützenplatz Schönstein und im Frankenthal (schöner Spaziergang über die Heubrücke) zu nutzen.

 

 

15. Westerwälder Literaturtagenach der Sommerpause:

04. September 2016, 20:00 Uhr

Hotel zur Post, Waldbreitbach

Bernd Gieseking: Gefühlte Dreißig - Ein Hoffnungsbuch für Männer um die 50

"Es mag sein, dass der eine oder andere von uns alt aussieht. Na und? Sollten all die Biere umsonst gewesen sein?" (S. 12)

Der Buchautor und Kabarettist Bernd Gieseking weiß, wovon er spricht. Er hat die 50 hinter sich und kennt das Gefühl »Hälfte rum« ganz genau. Aber er weiß auch, dass noch ganz viel kommt. Immerhin steigen Hundertjährige heutzutage aus Fenstern, verschwinden und erleben noch so allerhand.
Witzig und mit viel tiefgründigem Humor berichtet er von den Wünschen, Träumen und Zielen der Männer seiner Generation und gibt seinen Leidensgenossen Hoffnung. Denn es kommt letztlich nicht auf die Höhe des Flugs an, sondern darauf, überhaupt losgeflogen zu sein! Ein Buch, das Männern Mut macht, wie ein guter Wein zu reifen. Und die betroffenen Frauen und sonstigen Angehörigen dürfen wahlweise verstehen, genießen oder sich amüsieren. Oder alles auf einmal.

Wenn Bernd Gieseking (geboren 1958 in Minden/Kutenhausen) nicht als Kabarettist auf der Bühne steht, dann schreibt er: Kolumnen für die »Wahrheit«-Seite der »taz«, Kinderbücher, Kinderhörspiele für den WDR Hörfunk sowie Bücher – zuletzt über Finnland: »Finne dich selbst!« und »Das kuriose Finnland-Buch – Was Reiseführer verschweigen«.

Tickets: 12 €, Schüler, Studenten und Schwerbehinderte 10 €, ABK 15 €/13 €

VVK: Hotel zur Post, buchladen Wissen und alle TR VVK-Stellen (13,95 €/11,50 €)

 

15. Westerwälder Literaturtagenach der Sommerpause:

Sabine Ludwig: Hilfe, mein Lehrer geht in die Luft

Das brandneue Buch der Bestseller-Autorin Sabine Ludwig beschert ihren Fans ein Wiedersehen mit Felix, Schmitti und Ella aus dem Bestseller und Kino-Erfolg "Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft".  Im Vorgängerbuch muss der 12jährige Felix das Hexen-Einmaleins bemühen. Denn unversehens hat er die von allen gehasste Mathelehrerin auf die Größe von 15,3 Zentimeter verkleinert. Auf der Suche nach der Ursache der Verwandlung wird Felix immer mutiger und lässt sich zunehmend weniger herumkommandieren. Nun wird die neu gewonnene Freundschaft des zwölfjährigen Felix Vorndran mit seinen Kumpels und vor allem mit Ella auf eine harte Probe gestellt. Doch was haben der vermeintlich nette, vom Fliegen träumende Bio-Vertretungslehrer Dr. Dr. Witzel und die wieder auferstandene Hulda Stechbarth damit zu tun? Und warum wird dieses Mal Felix geschrumpft? Das alles erzählt Sabine Ludwig in gewohnt temporeicher und spannender Manier. Leichtfüßig und mit großem Sprachwitz erzählt.

Sabine Ludwig wurde 1954 in Berlin geboren. Nach dem Studium der Germanistik, Romanistik und Philosophie war sie kurze Zeit an einem Berliner Gymnasium als Lehrerin tätig. Danach arbeitete sie als Regieassistentin, Pressereferentin und Rundfunkredakteurin. Seit 1987 schreibt Sabine Ludwig Geschichten für Kinder. Darüber hinaus übersetzt sie aus dem Englischen, verfasst Hörspiele und Theaterstücke und arbeitet als Journalistin für den Rundfunk und verschiedene Printmedien. Ihr Riesenerfolg „Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft“ kam 2015 ins Kino.

1. September  - 18.30 Uhr

galerie der hähnelschen buchhandlung

57627 Hachenburg, Wilhelmstr. 21

Eintritt: Kinder bis 12 Jahre 3,-/Erwachsene. 6,-/Keine Abendkasse

VVK: hähnelsche buchhandlung und TR (3,80 €/7,10 €)

 

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL