Dienstag, 25. April 2017

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Die Heiligen Petrus und Paulus

Gedanken zum Hochfest der beiden Hl.  Apostel

Von Hans-Peter Meyer

Wie in jedem Jahr, begehen wir (die Christen) am 29. Juni  das Hochfest der beiden Apostel Petrus (Peter)  und Paulus (Paul). Anlass, sich mit dem Werdegang und dem Wirken der beiden  großen Heiligen zu beschäftigen:.

Petrus wurde  geboren um Christi Geburt in Betsaida (Galiläa), gestorben ist er 64 oder 76 in Rom. Die Geburt von Paulus erfolgte  um 5 nach Christi Geburt in Tarsos (Türkei), gestorben ist er  67 in Rom.

"Du bist Petrus, der Fels, auf den ich meine Kirche bauen werde." Mit diesen Worten machte Jesus den einfachen Fischer aus Kafarnaum am See Genesareth zu seinem wichtigsten Gefolgsmann. Er war der Sprecher und Anführer der Apostel, und gehörte gemeinsam mit Jakobus und Johannes zu den engsten Vertrauten Jesu. So war er zum Beispiel gemeinsam mit ihnen Zeuge der Verklärung Jesu auf dem Berg Tabor.

Als Fischer war Petrus ehr ein praktisch veranlagter Mensch, jedoch nicht frei von Jähzorn. Dies zeigte sich, als er bei der Gefangennahme Jesu dem Diener des Hohepriesters ein Ohr abschlug. Kurz darauf verleugnete er Jesus drei Mal, was für ihn eine tiefe Schmach darstellte.

Auch nach der Auferstehung und den Pfingstereignissen war Petrus der Kopf der jungen Christengemeinde in Jerusalem. Später ging er nach Antiochien und Kleinasien, um dort zu missionieren. In dieser Zeit wurde er in Jerusalem von Jakobus vertreten. Schließlich reiste er nach Rom, um auch dort den Glauben zu verkünden. Dort fiel er der Christenverfolgung des Kaisers Nero zum Opfer, der ihn, vermutlich in seinen Gärten unweit des heutigen Vatikan, kreuzigen ließ. Die Überlieferung, dass Petrus auf eigenen Wunsch mit dem Kopf nach unten hängend ans Kreuz geschlagen wurde, ist nie wissenschaftlich bestätigt worden. Man hält sie aufgrund der historischen Gegebenheiten im römischen Reich für eher unwahrscheinlich.

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R(h)eingeblickt – Konzertvormittag für Familien

Generalprobe zum 4. Orchesterkonzert im Görreshaus

Auch beim letzten Orchesterkonzert dieser Spielzeit steht einen Tag vorher die Saaltür offen für neugierige Zuhörer, die verfolgen wollen, wie die Rheinische Philharmonie und Daniel Raiskin dem Konzertprogramm den letzten Schliff verleihen. Die offene Generalprobe findet am 02.07.2016 um 09:30 Uhr im Görreshaus statt. Bei diesem Konzertvormittag für die ganze Familie probt das Orchester das Programm des darauffolgenden Tages: Es erklingen Ausschnitte aus Bühnenmusiken von Korngold und Strauss sowie aus dem Konzert für Violine, Klavier und Streichorchester von Nikolai Kapustin. Romantische, heitere und jazzige Klänge – eine kurzweiliger und spannender Start in den Samstag!

Im Überblick:

Sa 02 07 16 | 09:30 Uhr

Görreshaus, Koblenz

R(h)eingeblickt – Konzertvormittag für Familien

Generalprobe zum 4. Orchesterkonzert im Görreshaus

Werke von Korngold, Kapustin und Strauss

Karten:

Orchesterbüro | t: 0261 3012-272

 

4. Orchesterkonzert im Görreshaus – Shakespeare trifft auf Molière

Größenwahn, Liebe und am Ende ganz große Gefühle: Das alles gibt es beim 4. Orchesterkonzert im Görreshaus am 03.07.2016 um 16:00 Uhr! Erich Wolfgang Korngold galt in Wien als komponierendes Wunderkind. Richard Strauss schrieb über ihn: „Das Gefühl, das einen überkommt, wenn man hört, dass dies von einem 11-jährigen Jungen geschrieben wurde, ist Schrecken und Furcht.“ Nach erfolgreichen Jahren gelangte Korngold in den Dreißigern über Umwege nach Los Angeles und wurde ein renommierter Filmkomponist. Die Suite aus „Viel Lärm um nichts“ ist allerdings lange davor entstanden, nämlich 1918/19 als Bühnenmusik für das Wiener Burgtheater. Mädchen im Brautgemach, betrunkene Wachleute und Gartenszenen – ein Schmachtstück im allerbesten Sinne!

Eine vortreffliche Synthese zwischen Klassik und Jazz gelingt immer wieder aufs Neue dem russischen Komponisten Nikolai Kapustin, der in seinen Werken die Tonsprache der russischen Romantik mit Blues und Bebop versöhnt: Eine Musik, die sich jeder Stilzuordnung entzieht. Für Kapustins „Konzert für Violine, Klavier und Streichorchester op. 105“ hat die Rheinische Philharmonie  renommierte Solisten eingeladen: Die Violinistin Madeline Adkins, die seit dieser Spielzeit Konzertmeisterin beim Utah Symphony Orchestra ist, und der Pianist Luís Magalhães, der sich als Interpret russischer Musik einen Namen gemacht hat.

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70. Geburtstag von Rafik Schami

Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Großer Einsatz für die Völkerverständigung

„Ihre Erzählungen und Geschichten bieten uns immer wieder Einblick in eine unbekannte Welt, sie berühren die Leser und Leserinnen.“ Mit diesen Worten hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer dem deutsch-syrischen Schriftsteller Rafik Schami zu seinem 70. Geburtstag gratuliert.

„Im vergangenen Jahr habe ich beim Vorlesetag Schülern und Schülerinnen aus „Erzähler der Nacht“ vorgelesen. Während des Lesens und im anschließenden Gespräch mit den jungen Menschen wurde deutlich, wie sehr sie von der Märchenerzählung bewegt waren“, sagte die Ministerpräsidentin.

Darüber hinaus würdigte die Ministerpräsidentin den Schriftsteller für sein Engagement zur Völkerverständigung. So setze sich Rafik Schami seit vielen Jahren für die Aussöhnung zwischen Palästinensern und Israelis ein. „Seine klugen Einordnungen zu aktuellen Fragen unserer Zeit sind eine Bereicherung“, betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Rafik Schami wurde 1946 in Damaskus geboren und floh als Oppositioneller 1970 über den Libanon nach Deutschland. Ursprünglich studierte er Chemie, wurde nach seiner Promotion jedoch Schriftsteller. Er lebt heute als einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren in der Pfalz. 2011 wurde Rafik Schami mit dem Georg-K.-Glaser-Literaturpreis des Landes Rheinland-Pfalz und des Südwestrundfunks ausgezeichnet.

„Für das neue Lebensjahr wünsche ich ihm alles Gute, Gesundheit und weiterhin viele glückliche und erfüllende Momente bei seinem literarischen Schaffen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer anlässlich des runden Geburtstags.


Wechsel des Artothek - Bestandes

Wie in jedem Jahr wechselt die Artothek wieder vor den Sommerferien ihren Bestand.

Die Möglichkeit neue Werke einzureichen bzw. die Exponate aus der Artothek 26 auszutauschen besteht an  folgenden Terminen:

Di. 28.06.2016 – Fr. 01.07.2016 jeweils von 14:00 – 20:00 Uhr

Sa. 02.07.2016 – So. 03.07.2016 jeweils von 11:00 – 17:00 Uhr

Di. 05.07.2016 – Fr. 08.07.2016 jeweils von 14:00 – 20:00 Uhr

Sa. 09.07.2016 – So. 10.07.2016 jeweils von 11:00 – 17:00 Uhr

Wer mitmachen möchte, kann bis zu drei Arbeiten im Höchstwert von je 2500 Euro einreichen.

Die Werke dürfen nicht älter als drei Jahre sein und eine maximale Größe von 120 x 100 cm nicht überschreiten. Die Arbeiten verbleiben ein Jahr als Leihgabe in der Artothek und sind für diesen Zeitraum auch versichert. Gegen eine monatliche Gebühr von 8 Euro können die Exponate ausgeliehen werden.

Die Werke müssen datiert und signiert, auf der Rückseite mit Namen, Adresse und Titel versehen sein und eine stabile Aufhängung haben, die mit unserem Hänge- & Regalsystem kompatibel ist.

Über die Aufnahme der Werke in die neue Artothek entscheidet das Kunstgremium der Tuchfabrik. Der TUFA Vorstand stellt auch in diesem Jahr einen Betrag für den Ankauf einzelner Werke zur Verfügung.

Die Eröffnung der Artothek 27 findet im Rahmen des TUFA-Sommerfestes am Samstag den 03.09.2016 mit einer Ausstellung aller eingereichten Werke statt.

Weitere Informationen unter 0651/ 718 2413 bzw. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

 

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