Donnerstag, 25. Mai 2017

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Johanna-Loewenherz-Stipendien vergeben

Künstlerische Begabung, soziales Engagement und Mut waren die zentralen Eigenschaften, die den vier Frauen aus dem Landkreis bei der Stipendienvergabe der Johanna-Loewenherz-Stiftung bescheinigt wurden. Die Stipendien wurden von Landrat Rainer Kaul in einer Feierstunde im vollbesetzten Festsaal des Roentgen-Museums vergeben.

Die Schülerinnen Leonie Heinrichs und Laura Tserea vom Werner-Heisenberg-Gymnasium und Ronja Arndt vom Rhein-Wied-Gymnasium wurden von ihren Schulen vorgeschlagen und für ihre literarischen, bzw. musikalischen Leistungen, sowie ihr Engagement für die Schulgemeinschaft ausgezeichnet. Laura Tserea wurde ein außergewöhnliches musikalisches Talent bescheinigt. Die große sprachliche Begabung war ausschlaggebend für die Benennung von Leonie Heinrichs und Ronja Arndt.

Alle drei Schülerinnen beteiligten sich bisher mit ihren Talenten erfolgreich an verschiedenen Wettbewerben und Projekten ohne ihren Blick für die Schulgemeinschaft, also die Mitschülerinnen und Mitschüler zu verlieren.

Die vierte Preisträgerin, ein Vorschlag der CDU-Fraktion im Kreistag, Frau Fatemeh Mozzaffari engagiert sich in der Flüchtlingshilfe im Asbacher Land und ist wesentlich an der Integration von Flüchtlingen, insbesondere von Frauen beteiligt. Neben Hilfestellungen im Alltag für Frauen und ihre Familien und ausgiebige Dolmetschertätigkeit bei Schul- oder Arztbesuchen ist die strukturelle Verbesserung des Dialoges zwischen den Kulturen für sie von großer Bedeutung. Stellvertretend für alle Stipendiatinnen bedankte sich Leonie Heinrichs bei den Vorschlagenden und dem Landkreis Neuwied für den Preis. Das musikalische Rahmenprogramm gestaltete Jens Gilles mit Gesang und Klavier.