Mittwoch, 20. September 2017

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Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur

Filmprojekte mit 76.000 Euro gefördert

Die Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur fördert fünf verschiedene Filmprojekte mit 76.000 Euro. Das gaben Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur, und Kulturminister Konrad Wolf heute bekannt.

Bei den geförderten Projekten handelt es sich um Dokumentarfilme, Spielfilme oder auch Drehbuchentwicklungen, die das breite Spektrum der Stiftung in der Kategorie Film verdeutlicht. Barbara Trottnow will in ihrem Filmprojekt „Zukunft und Vergangenheit – Von New York nach Essenheim“ nach den Wurzeln einer nach Amerika emigrierten Essenheimerin suchen und deren schmerzhafte Familiengeschichte während der NS-Zeit aufarbeiten. Das Projekt „Close up – Meine Reise mit Mario“ will dem Menschen Mario Adorf näherkommen und seine Herkunft aus der Eifel als Bedingung seiner Karriere beleuchten. „Hiwwe wie Driwwe“ hat die Massenauswanderung aus Rheinland-Pfalz im 18. Jahrhundert nach Amerika zum Thema. Weiter unterstützt die Stiftung die Drehbuchentwicklung zu einem Spielfilm, der das Leben der Atomkraftgegnerin Helga Vowinckel erzählen wird, die 1977 wesentlich zum Baustopp des Kernkraftwerks Mühlheim-Kärlich beitrug.

„Die Unterstützung großer wie kleiner Projekte aus den unterschiedlichsten Sparten zeigt, wie wichtig die Kulturstiftung als Förderpartnerin für Kulturschaffende in Rheinland-Pfalz ist“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Die Kulturlandschaft von Rheinland-Pfalz zeichnet sich vor allem durch ihre Vielfalt aus, die sich im breiten Förderspektrum der Kulturstiftung wiederfindet“, ergänzte Kulturminister Wolf.

Die Stiftung wurde von der Landesregierung 1991 zur Förderung von Kunst und Kultur gegründet. Sie beteiligt sich an der Finanzierung besonderer Kulturprojekte und veranstaltet den Kultursommer Rheinland-Pfalz, unterhält zwei Künstlerhäuser und vergibt Stipendien an Schriftstellerinnen und Schriftsteller sowie bildende Künstlerinnen und Künstler.