Donnerstag, 25. Mai 2017

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Im ersten Quartal mehr Aufträge und höherer Umsatz im Bauhauptgewerbe

Das rheinland-pfälzische Bauhauptgewerbe verzeichnete im März 2017 mehr Aufträge und höhere Umsätze als im Vormonat. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes stiegen die Auftragseingänge im Vergleich zum Februar 2017 – kalender- und saisonbereinigt – um 2,6 Prozent. Der baugewerbliche Umsatz erhöhte sich um 1,6 Prozent. Gegenüber dem ersten Quartal 2016 zog das Ordervolumen um 25,5 Prozent an, der Umsatz stieg um 4,0 Prozent.

Auftragseingänge nach Bauart und Auftraggeber

Im Vergleich zum Februar 2017 erhöhte sich die Nachfrage nach Bauleistungen im Tiefbau um 4,3 Prozent. Im Hochbau blieben die bereinigten Auftragseingänge dagegen um 8,7 Prozent hinter dem Vormonatsergebnis zurück. Im öffentlichen sowie im gewerblichen Tiefbau erhöhten sich die bereinigten Auftragseingänge (plus 6,7 bzw. plus 4,5 Prozent). Deutliche Auftragseinbußen errechneten sich dagegen für den Wohnungsbau sowie den öffentlichen Hochbau (minus 10,7 bzw. minus 8,9 Prozent). Gegenüber dem ersten Quartal 2016 wurden sowohl im Tiefbau als auch im Hochbau kräftige Auftragszuwächse registriert (plus 26,3 bzw. plus 23,1 Prozent).

Baugewerblicher Umsatz nach Bauart und Auftraggeber

Im Vergleich zum Februar 2017 erhöhten sich die bereinigten Erlöse im Tiefbau um 3,5 Prozent. Für den Hochbau errechnete sich dagegen ein leichter Rückgang um 0,2 Prozent. Am stärksten legte der öffentliche Tiefbau zu (plus 10,2 Prozent). Der Wohnungsbau erzielte einen Zuwachs von 4,6 Prozent. Dagegen blieben der öffentliche sowie der gewerbliche Hochbau hinter dem Umsatz des Vormonats zurück (minus 3,2 bzw. minus 2,6 Prozent). Gegenüber dem ersten Quartal 2016 stiegen die baugewerblichen Umsätze im Hochbau sowie im Tiefbau um jeweils 4,0 Prozent.

Mit der Konjunkturmeldung im Bauhauptgewerbe wird die monatliche Entwicklung der Auftragseingänge sowie des baugewerblichen Umsatzes im Bauhauptgewerbe insgesamt, in den Teilbereichen Hochbau und Tiefbau sowie in der Gliederung nach Bauart und Auftraggeber bereitgestellt. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat oder zum jeweiligen Vorjahreszeitraum angegeben. Weitere Erläuterungen

Autor: Thomas Kirschey (Referat Analysen, Auftragsarbeiten, FDZ)

IHK-Konjunkturbericht Rheinland-Pfalz: Konjunktur bleibt auf Kurs

Trotz anhaltender wirtschaftspolitischer Risiken zeigt die rheinland-pfälzische Wirtschaft auch im Frühsommer 2017 ein erfreuliches Stimmungsbild. Das geht aus dem aktuellen Konjunkturbericht der rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern (IHKs) hervor. Sowohl die vom robusten Arbeitsmarkt gestützte Binnennachfrage als auch die anziehenden Investitionen wirken dabei als Konjunkturstütze.

Der Bericht basiert auf den Antworten von mehr als 1.000 Betrieben, die in Bezug auf Branche, Größe und Standort einen repräsentativen Querschnitt der Wirtschaft in Rheinland-Pfalz darstellen.

Der sogenannte IHK-Konjunkturklimaindikator, der Lagebeurteilung und Erwartungshaltung der Unternehmen zusammenfasst, liegt aktuell bei 122 Punkten, nach 124 Punkten zum Jahresbeginn. Trotz der kleinen Korrektur zeigt der Indikator damit erneut eine konjunkturelle Boom-Situation an.

Aus Sicht der IHKs erfreulich ist die erneut höhere Investitionsneigung der Unternehmen. Jeweils rund 30 Prozent der Befragten wollen branchenübergreifend in die Ausweitung ihrer Produktionskapazitäten und in die Umsetzung von Produktinnovationen investieren. Auch die Beschäftigungsabsichten legen gegenüber der Vorumfrage nochmals zu. „Angesichts der erfreulichen Investitions- und Beschäftigungsabsichten rechnen wir auch für den Rest des Jahres mit einer stabilen konjunkturellen Entwicklung im Land“, sagt Arne Rössel, Sprecher der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz.

„Die positive Stimmungslage unserer Wirtschaft steht auf den ersten Blick im Gegensatz zu der Vielzahl an wirtschafts- und geopolitischen Risiken, mit denen sich die Unternehmen heute beschäftigten müssen“, erläutert Rössel. Tatsächlich sähen die Firmen zuletzt weniger Risiken, mittelfristig bestünden mit dem Fachkräftemangel, der Entwicklung der Faktorpreise für Arbeit, Rohstoffe und Energie sowie den allgemeinen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen aber durchaus Stolpersteine für die wirtschaftliche Entwicklung.

„Von Seiten der Politik muss die aktuelle konjunkturelle Situation genutzt werden, um langfristig sinnvolle Investitionen zu tätigen und die Situation der öffentlichen Haushalte zu verbessern. Nur so entstehen Spielräume, um in schwierigen Zeiten konjunkturelle Impulse setzen zu können“, fordert Rössel.

„RegioTisch“: Global denken – Regional handeln

Netzwerkgedanke steht hinter neuer Veranstaltungsreihe zu Personal- und Arbeitsmarkthemen

Andernach. Personalgewinnung, Arbeitgeberattraktivität, Nachwuchssicherung – Schlagworte, die in Zeiten des „Fachkräftemangels“ deutschlandweit inzwischen kaum einem Betrieb mehr fremd sind. Nach Lösungen wird allerorts gesucht.

Um diese „globalen“ Themen regional zu betrachten, hatte das Jobcenter-Projekt INKA-MYK (Innovation, Netzwerk und Kompetenz für Arbeitgeber in MYK) gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Andernach GmbH kleine und mittlere Betriebe aus dem Wirtschaftsraum Andernach in das historische Rathaus von Andernach geladen.

RegioTisch heißt die neue Veranstaltungsreihe, die regionale Akteure zusammenbringen möchte, um Probleme, aber auch Schnittstellen, aufzudecken. In einem nächsten Schritt werden konstruktive Handlungsansätze entwickelt, erprobt und umgesetzt.

Besonders lebhaft diskutiert wurden die Herausforderungen der Betriebe bei der Suche nach und der Beschäftigung von Auszubildenden. Mit der ebenfalls an der Veranstaltung teilnehmenden St. Thomas Realschule plus kam man überein in Sachen Berufsorientierung eng zusammenzuarbeiten. So soll ein regionales Netzwerk geschaffen werden, welches sich gegenseitig informiert und bereichert: die Betriebe werden bspw. zukünftig auf eigene Initiative hin oder auf Anfrage der Schule ihre Berufsfelder und Ausbildungsmöglichkeiten den Jugendlichen vorstellen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Thema Arbeitgeberattraktivität. Hier gilt es die Potentiale insbesondere der kleinen und mittleren Betriebe aufzuspüren und bewusst zu machen, um diese dann für die Eigenwerbung zielgerichtet einzusetzen. Am Beispiel eines Andernacher Friseurbetriebes wurde deutlich, wie gewinnbringend eine familiäre Atmosphäre in Bezug auf eine langfristige Mitarbeiterbindung und auch für die Gewinnung neuer Mitarbeiter und Auszubildender sein kann.

Die Ergebnisse des RegioTisches werden aufbereitet und den Betrieben auf der Webseite des Projektes INKA-MYK www.myk-zukunft.de zur Verfügung gestellt.

INKA-MYK ist ein Projekt des Jobcenters Landkreis Mayen-Koblenz und wird gefördert durch das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Weitere Informationen unter www.myk-zukunft.de und www.jobcenter-myk.de

VERTICAS stellt Führungsebene mit Prokuristen-Duo neu auf

(Wiesbaden, Mai 2017) Strategisch wichtige Neubesetzung bei Verticas, einem der führenden Premiumwerbe- und Merchandisingartikel-Dienstleister mit Sitz im hessischen Wiesbaden:

Das Unternehmen erweitert mit den langjährigen Branchenkennern Saskia Knausenberger als Prokuristin im Bereich Vertrieb und Christopher Müller als Prokurist im Bereich Service die Führungsspitze. Saskia Knausenberger zeichnet verantwortlich für alle Vertriebsaktivitäten und Christopher Müller obliegen in seiner Funktion sämtliche prozessualen Abläufe der Service-Unit. „Saskia Knausenberger und Christopher Müller sind für uns die Idealbesetzung. Beide arbeiten bereits seit vielen Jahren im Unternehmen und sind mit sämtlichen internen und externen Unternehmensabläufen und Prozessen vertraut. Als erfahrene Mitarbeiter in diesen Bereichen bringen sie die besten Voraussetzungen mit, in leitender Funktion unseren Wachstumskurs zukünftig weiter voranzutreiben“, so Steffen Weigand, Geschäftsführer Verticas. Die zwei Prokuristenstellen wurden eigens geschaffen, um auch in Zukunft weiter solide wachsen zu können und das Management rund um die Bereiche Produkt und Prozess zu ergänzen und die Geschäftsführung auf breitere Beine zu stellen.

Saskia Knausenberger ist bereits seit rund fünf Jahren für die Verticas GmbH tätig. Hier verantwortete die studierte Betriebswirtin – Master of International Business Administration, FH Wiesbaden – zuvor als Key Account Manager sämtliche Marketing- und Projektaktivitäten internationaler B2B- und B2C-Kunden. Vor ihrem Start bei Verticas war Saskia Knausenberger in verschiedenen Projektleitungs- und Projektmanagementpositionen in der Kommunikationsbranche beschäftigt. Christopher Müller ist auch kein Unbekannter. Bereits seit zehn Jahren ist der gebürtige Wiesbadener Teil des Verticas Service-Teams. Im Jahr 2007 begann der Diplom-Betriebswirt seine Karriere bei Verticas als Mitarbeiter im Bereich Service, übernahm 2011 die Teamleitung dieser Unit und wurde 2016 zum Prokuristen ernannt. Seine Kernkompetenz umfasst alle Bereiche der Full-Service-Abwicklung – vom Lager über E-Shop-Systeme bis hin zur Distribution der Ware.

Zukunftsorientiert und digital erfolgreich
Die strategische Ausweitung der Führungsebene war auch für Klaus Ritzer, Gründer und Geschäftsführer Verticas, ein notweniger Schritt: „Unser Geschäftsvolumen ist in den vergangenen Jahren nicht nur im Werbe- und Merchandisingartikel-Segment, sondern auch im Bereich Corporate Wear und Fashion kontinuierlich gewachsen. Zudem wollen wir weiter intensiv in innovative Digitalangebote investieren. Das braucht umfassendes Know-how und professionelle Ressourcen. Mit Saskia Knausenberger und Christopher Müller haben wir zwei hochkarätige und langjährige Merchandisingprofis an Bord, die uns in den Bereichen Vertrieb und Service ­– und insbesondere vor dem Hintergrund der digitalen Transformation – entscheidend voranbringen werden.“ So entwickelt Verticas bereits seit 1999 innovative E-Shop-Lösungen, die u. a. Lagerbestände in Echtzeit anzeigen und nutzerbezogene Auftragshistorien abbilden. „Mit der Ausweitung unseres Full-Service-Angebots wollen wir unsere Auftraggeber noch enger an Verticas binden und zu den besten Anbietern im Markt gehören“, so Steffen Weigand. Dafür wird das Wiesbadener Erfolgsunternehmen in Zukunft weiter stark auf intelligente E-Shop-Angebote und -Lösungen setzen, die neben Einsteigermodellen auch hoch individualisierte Systeme mit unterschiedlichen Features für jeden nationalen oder internationalen Anspruch bieten.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.verticas.de.

Zehn Jahre ISB-Gründertag: Informative Workshops und praktische Tipps

Mainz, 19. Mai 2017. Bereits zum zehnten Mal bietet der gemeinsame Gründertag der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau sowie der Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz GmbH am 1. Juni 2017, um 14 Uhr, im Foyer der ISB in der Holzhofstraße 4 in Mainz verschiedene Workshops, praktische Tipps und umfassende Informationen rund um das Thema Existenzgründung.

Nach der Begrüßung durch ISB-Vorstandssprecher Ulrich Dexheimer spricht Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing einleitend über das Thema „Gründen in Rheinland-Pfalz“. Unter dem Motto „Wir für Sie!“ stellen die ISB und die Bürgschaftsbank ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner bei Fragen rund um das Thema Finanzierungsmöglichkeiten von Existenzgründungen vor.

Die ersten Schritte in die Selbstständigkeit sollten gut geplant sein. Wertvolle Inhalte und Tipps aus der Praxis vermitteln die sechs Workshops: „Steuerliche Fragen bei der Gründung“, „Welches Finanzierungsinstrument passt zu meiner Gründung?“, „Business Model Canvas“, „Corporate Design, Selbstmarketing, Netzwerk“, „Strategische Betriebsnachfolge“ oder „Existenzgründungen aus der Wissenschaft“.

Die Teilnahme am ISB-Gründertag ist kostenlos, die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Um Anmeldung unter www.isb.rlp.de wird gebeten.

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