Montag, 25. September 2017

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Universitätsmedizin

Prof. Dr. Ulrich Förstermann als Wissenschaftlicher Vorstand der
Universitätsmedizin Mainz im Amt bestätigt

Der Fachbereichsrat der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz hat auf Vorschlag des Aufsichtsrates der Universitätsmedizin Mainz in seiner gestrigen Sitzung Univ.-Prof. Dr. Ulrich Förstermann mit überwältigender Mehrheit erneut zum Wissenschaftlichen Vorstand gewählt. Damit kann der 62-Jährige Pharmakologe am 01. April 2018 seine zweite Amtszeit antreten. Dies teilte der Aufsichtsratsvorsitzende der Universitätsmedizin, Staatssekretär Prof. Dr. Salvatore Barbaro, mit.

„Ich begrüße die Entscheidung des Fachbereichsrates. Gerade erst hat der Wissenschaftsrat in seiner ausführlichen Stellungnahme das Spitzenniveau von Forschung und Lehre an der Universitätsmedizin bestätigt - daran hat die Leistung von Herrn Prof. Förstermann großen Anteil. Ich bin sicher, dass es ihm auch gelingen wird, dieses Niveau zu halten und auszubauen und dabei das Profil der Universitätsmedizin weiter zu schärfen!“

Der Medizinische Vorstand und Vorstandsvorsitzende der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, gratulierte dem alten und neuen Wissenschaftlichen Vorstand zu seiner Wiederwahl: „Herr Professor Förstermann kann auf eine erfolgreiche erste Amtszeit zurückblicken – neue Sonderforschungsbereiche wurden etabliert und bestehende verlängert, die Drittmitteleinwerbungen haben sich sehr erfreulich entwickelt und es wurde erfolgreich ein Antrag für das neue Helmholtz-Institut HI-TRON gestellt.“ Auch die Rahmenbedingungen für Forschung und Lehre konnten in den vergangenen Jahren kontinuierlich verbessert werden – etwa durch den Neubau des Paul Klein-Zentrums für Immunintervention, die Sanierung des Biomedizinischen Forschungszentrums oder die Etablierung der neuen Rudolf Frey Lernklinik.

Industrie 4.0 quo vadis?

Hochschule Koblenz und Wirtschaftsförderer informieren Unternehmen der Region

KOBLENZ/KREIS MAYEN-KOBLENZ. An Unternehmerinnen und Unternehmer der Region richtet sich die Informationsveranstaltung zum Thema „Industrie 4.0 quo vadis?“, zu der die Hochschule Koblenz in Kooperation mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein (WFG) und der WFG Koblenz am 27. September 2017 um 17:00 Uhr einladen. Die Veranstaltung findet am RheinMoselCampus der Hochschule Koblenz in der Konrad-Zuse-Straße 1 im Oberlichtsaal N105 statt.

Im Rahmen dieser Informationsveranstaltung präsentiert der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Koblenz die auf der Grundlage einer empirischen Untersuchung gewonnenen Erkenntnisse des Forschungsprojektes „Industrie 4.0 im Landkreis Mayen-Koblenz“. Zudem wird das zukünftige Beratungsangebot der Koordinierungsstelle Industrie 4.0 der Hochschule Koblenz vorgestellt, das von den Wirtschaftsförderungsgesellschaften des Landkreises und der Stadt finanziert wird.

Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften hatte in Kooperation mit der WFG am Mittelrhein ein Gutachten erarbeitet, das die erwarteten Wirkungen von „Industrie 4.0“ betont: „Steigende Kundennachfrage nach individualisierten Produkten in Verbindung mit immer kürzer werdende Produktlebenszyklen und wachsender Produkt- und Prozesskomplexität stellen für die heutige Produktion immer neue Herausforderungen dar. In diesem Zusammenhang werden die modernen Technologien der Vision Industrie 4.0 als Erfolgsfaktor für die Konkurrenzfähigkeit der Industrieunternehmen gesehen. Das Ziel ist dabei eine intelligente Vernetzung von Produkten und Prozessen der industriellen Wertschöpfung.“ Gemeinsam haben die Wirtschaftsförderungsgesellschaften und die Hochschule Koblenz Handlungsfelder identifiziert, die den Unternehmen der Region vorgestellt werden.

Der Eintritt ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Als Ansprechpartnerin steht ihnen Kim Dahlem-Lay ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ; Tel.: 0261 – 9528 – 192) zur Verfügung.

Wechsel in der Geschäftsführung der Bürgschaftsbank Rheinland Pfalz GmbH

Mainz, 21. September 2017. Torsten Eickhoff ist neuer Geschäftsführer der Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz GmbH. Seit 1. September 2017 leitet er gemeinsam mit Birgit Szöcs die Bürgschaftsbank mit Sitz in Mainz. Er folgt auf Jürgen Leif, der seine Position aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kann.

Nach Abschluss seines Jurastudiums und der Zulassung zum Steuerberater im Jahr 2009 begann Torsten Eickhoff seine berufliche Laufbahn in der Rechtsabteilung der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) und wirkte an der Ausgründung der Bürgschaftsbank mit. Mit Gründung der Bürgschaftsbank 2011 verließ er die ISB, um als Prokurist die neue Gesellschaft voranzubringen.

Neben seiner Tätigkeit in der Bürgschaftsbank hat Eickhoff seit November 2014 die Position des Geschäftsführers bei der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Rheinland-Pfalz mbH (MBG) inne.

„Wir bedanken uns bei Herrn Leif für die geleistete Arbeit. Mit Herrn Eickhoff folgt ein kompetenter und engagierter Geschäftsführer, der die Bürgschaftsbank und deren Geschäft sehr gut kennt“, so Ulrich Dexheimer, Aufsichtsratsvorsitzender der Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz. Chancen für die Bürgschaftsbank sieht Eickhoff in der Unterstützung von Existenzgründungen sowie der Begleitung von Unternehmensnachfolgen.

Jannik Menten zählt zu den besten Bankkaufleuten

(Koblenz, 21.09.2017). Auszubildende bei der Volksbank Koblenz Mittelrhein zählen häufig zu den besten ihres Jahrgangs. So auch Jannik Menten. Der 22-jährige hat seine Ausbildung zum Bankkaufmann mit dem Traumergebnis von 96 Punkten abgeschlossen und ist damit einer der besten frisch gebackenen Bankkaufleute.

Gestern wurde er hierfür bei der „Bestenehrung“ der Industrie- und Handelskammer Koblenz für seine „sehr guten“ Prüfungsergebnisse ausgezeichnet.

Claudia Hinze, Ausbildungsbetreuerin bei der Volksbank Koblenz Mittelrhein eG, freut sich: „Es ist immer wieder toll zu sehen, wie die jungen Leute sich in der relativ kurzen Zeit ihrer Ausbildung entwickeln. Wir bieten in unserer Bank einen umfassenden Einblick in sehr viele Bereiche – von der Kundenberatung bis zum Rechnungswesen – und unsere Azubis haben viele Möglichkeiten, sich mit ihren Fähigkeiten und Ideen einzubringen. Das macht Freude und diese Freude, denke ich, drückt sich auch in den immer wieder hervorragenden Ergebnissen bei der Abschlussprüfung aus.“

Jannik Menten ist jetzt als Kundenberater der Geschäftsstelle Koblenz-Karthause im Einsatz. Berufsbegleitend absolviert er ein Studium „Banking and Finance“ an der ADG Business School in Montabaur.

Thyssenkrupp/Rasselstein

Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: Land unterstützt Standort Andernach nach Kräften

Mit Sorge blickt die rheinland-pfälzische Landesregierung auf den geplanten Zusammenschluss der europäischen Stahlaktivitäten von Thyssenkrupp und Tata Steel. Bei der geplanten Fusion sollen bei beiden Konzernen je 2.000 Stellen wegfallen. Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler halten es für unerlässlich, dass bei dem nun anstehenden Prozess über die Vertragsinhalte eng mit allen Sozialpartnern zusammengearbeitet wird. Ministerpräsidentin Malu Dreyer betonte erneut, wie bei ihrem Besuch der Betriebsversammlung bei Rasselstein vor drei Wochen, dass der Fokus der Landesregierung auf dem Erhalt des Standortes Andernach und der Arbeitsplätze am Standort liege und dass die Landesregierung dies nach Kräften unterstüze.

„Auch ich bin der Meinung des Vorstandsvorsitzenden der Thyssenkrupp AG, dass die Bereitschaft zur Veränderung die Zukunftsfähigkeit sichert. Dies geht jedoch nur, indem neben der Einhaltung der bestehenden Vereinbarungen an den jeweiligen Standorten vor allem auch Standort- und Investitionszusagen vertragsfest gemacht werden“, so die Ministerpräsidentin. Denn nur diese sicherten die Arbeitsplätze am Standort in Andernach. Der Standort zeichne sich durch hochkompetente und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus, die sich stark mit ihren Unternehmen identifizierten, so die Arbeitsministerin.

Rasselstein ist der größte Arbeitgeber in Andernach und Umgebung und weltweit bekannt für Verpackungsstahl in höchster Qualität. Die Prognosen für die Weißblecherzeugung sind sehr gut, womit hier auch gute Voraussetzungen für eine weiterhin gute Beschäftigung vorliegen. Der Standort habe nur aufgrund der Beständigkeit im Bereich von Vertrieb, Finanzen und Organisation in Andernach diesen Erfolg. Würden die eigenständige GmbH und eigenständige Vorstände für die Bereiche Personal, Technik und Vertrieb in Andernach wegfallen, müsste auch überprüft werden, ob die Rahmenbedingungen für die EEG-Umlage-Befreiung vom Land Rheinland-Pfalz noch erfüllt wären, so die Ministerpräsidentin.

Die Befürchtung des Betriebsrates, dass durch den Zusammenschluss der Nummer Zwei und der Nummer Drei in Europa die Kartellbehörde verlangen würde, dass Mengen aus dem Markt genommen werden müssten, liege nahe. „Für uns hat die Zukunft des Standortes in Andernach und der Erhalt der Arbeitsplätze oberste Priorität. Der Betriebsrat kann auf die Unterstützung der Landesregierung bauen“, so Bätzing-Lichtenthäler.

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