Donnerstag, 27. Juli 2017

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Volksbank Koblenz Mittelrhein eG ist jetzt auch „Beste Bank“ beim City Contest in Neuwied

Die Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH (GfQ) – eine unabhängige Gesellschaft zur Qualitätsmessung in Banken – testete nach DIN-Verfahren

(Neuwied/Koblenz, 23.05.2017). Die Volksbank Koblenz Mittelrhein eG geht beim Bankentest „City Contest 2017“ als Sieger und „Beste Bank“ in der Stadt Neuwied hervor. Der „City Contest“ soll interessierten Verbrauchern ein valides Ergebnis über die Beratungsqualität im Privatkundensegment bieten. Professionelle Testkäufer der GfQ führten bundesweit inkognito Gespräche in Banken durch, prüften deren Beratungsleistung anhand von standardisierten Vorgaben und kürten am Ende den Sieger, der vor Ort die beste Leistung erbracht hat.

Bereits 2016 schnitt die Volksbank Koblenz Mittelrhein eG als „Beste Bank“ in Koblenz ab.

Grundlage für den Bankentest ist die DIN-Norm SPEC 77222 „Standardisierte Finanzanalyse für Privathaushalte“, die für mehr Qualität und Sicherheit in der Bankberatung sorgen soll. Damit ist der Test, der an rund 400 Standorten durchgeführt wird, einzigartig in Deutschland und soll einen Beitrag zum aktiven Verbraucherschutz liefern.

Der „City Contest“ in Neuwied fand im ersten und zweiten Quartal in sieben Kreditinstituten statt: Neben der Volksbank Koblenz Mittelrhein eG waren das die Commerzbank AG, die Deutsche Bank AG, die Deutsche Postbank AG, die Sparkasse Neuwied, die TARGOBANK AG & Co. KGaA und die Volks- und Raiffeisenbank Neuwied-Linz eG.

Die Volksbank Koblenz Mittelrhein eG stellte sich mit einer Gesamtnote von 1,9 eindeutig an die Spitze.
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Wirtschaft und Innovation

Wissing: Neues Fahrzeug-Konzept aus Remagen überzeugt

Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing übergab gemeinsam mit ISB-Vorstand Dr. Ulrich Link einen Förderbescheid in Höhe von rund 410.000 Euro an die e-bility GmbH in Remagen.

„Es ist beeindruckend, wie viele überzeugende innovative Ideen und Projekte zur Verbesserung der Mobilität in Rheinland-Pfalz entwickelt werden. Wir unterstützen die Innovationsvorhaben der Unternehmen, denn wir wissen, das ist gut investiertes Geld in die Zukunft unseres Landes“, sagte Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing anlässlich der Übergabe eines Förderbescheides in Höhe von rund 410.000 Euro an die Geschäftsführung der e-bility GmbH in Remagen.

Mit Hilfe der Fördermittel will die e-bility GmbH, die 2010 von den Brüdern Patrik, Daniel und Philip Tykesson gegründet wurde, ein neuartiges Fahrzeugkonzept für den städtischen Raum entwickeln. Gegenüber dem bisherigen Stand der Technik hält das Konzept Vorteile im Handling, der Ausstattung und der Kompatibilität bereit. Gleichzeitig will es unter anderem den Mobilitätsbedürfnissen von Menschen mit altersbedingten oder körperlichen Behinderungen Rechnung tragen.

Mit derzeit 35 Mitarbeitern und rund 200 Service-Partnern in Europa und Kanada stellt e-bility Elektro-Roller im klassischen Design der 50er Jahre her und vertreibt diese unter der Marke Kumpan electric. Design und Entwicklung erfolgt am Standort Remagen ebenso wie der finale Zusammenbau der Fahrzeuge. Komponenten und Baugruppen werden nach entsprechenden Anforderungen des Unternehmens weltweit gefertigt.

„Als Landesregierung wollen wir innovative Projekte fördern und vorantreiben, um die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen auch weiterhin sicher zu stellen. Das ist gut für das Land und damit für die Menschen in Rheinland-Pfalz“, so Minister Wissing.

Für das Forschungs- und Entwicklungsprojekt erhält die Firma einen Zuschuss aus dem einzelbetrieblichen Innovations- und Technologieförderprogramm Rheinland-Pfalz (InnoTop), das durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mitfinanziert und von der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) im Auftrag des Wirtschaftsministeriums umgesetzt wird.

Dr. Ulrich Link, Mitglied des ISB-Vorstandes sagt: „Gute Ideen in marktfähige Produkte umzusetzen, ist oft kein leichter Weg. Das hier vorgestellte technologisch anspruchsvolle Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, das die Marktposition des Unternehmens in der rheinland-pfälzischen Wirtschaft festigen wird, hat uns überzeugt.“

Deutlich mehr Wohngeldhaushalte und höhere Ausgaben wegen Reform

Änderungen im Wohngeldgesetz haben die Zahl der unterstützten Haushalte im vergangenen Jahr deutlich ansteigen lassen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes bezogen Ende 2016 in Rheinland-Pfalz mehr als 28.200 Haushalte Wohngeld, das waren rund 6.800 bzw. 32 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Bei der ersten Reform seit 2009 wurden insbesondere die berücksichtigungsfähige Miete und die Einkommensgrenzen neu bewertet.

Im Jahr 2016 wurden insgesamt rund 49,4 Millionen Euro an Wohngeld ausgezahlt. Verglichen mit dem Vorjahr brachten Bund und Land somit 17,7 Millionen Euro mehr auf (plus 56 Prozent). Im Vorjahresvergleich stiegen die Wohngeldausgaben also deutlich stärker als die Zahl der Empfängerhaushalte. Im Durchschnitt hatte ein Empfängerhaushalt Ende 2016 einen monatlichen Wohngeldanspruch von 158 Euro (2015: 117 Euro).

Die überwiegende Mehrheit der betroffenen Haushalte (25.200 bzw. 89 Prozent) erhielt Wohngeld als Zuschuss zur Miete (Mietzuschuss), den übrigen Empfängerhaushalten (3.100 bzw. elf Prozent) wurde es als Zuschuss zu den Kosten selbst genutzten Wohneigentums gewährt (Lastenzuschuss). In fast 95 Prozent der Fälle hatten alle Haushaltsmitglieder einen Anspruch auf Wohngeld; hier spricht man von reinen Wohngeldhaushalten. In den übrigen fünf Prozent der Haushalte wohnten Personen mit und ohne Wohngeldanspruch zusammen (sogenannte wohngeldrechtliche Teilhaushalte).

Regionale Unterschiede

Die höchsten Zuschüsse im Jahr 2016 wurden mit durchschnittlich 218 Euro je Monat und Empfängerhaushalt im Rhein-Pfalz-Kreis gewährt, gefolgt vom Landkreis Kaiserslautern (192 Euro) sowie der kreisfreien Stadt Mainz (191 Euro). Am niedrigsten fielen die Zuschussbeträge in den kreisfreien Städten Pirmasens (119 Euro) und Zweibrücken (127 Euro) aus. Pirmasens weist bezogen auf die Bevölkerung die relativ höchste Zahl an Empfängerhaushalten auf. Auf 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner entfallen dort mehr als 15 Haushalte mit  Wohngeldbezug. Mit jeweils mehr als elf Haushalten je 1.000 Einwohner folgen Trier und Koblenz. Mit einem Wert von unter vier weist der Landkreis Trier-Saarburg die niedrigste Quote aus.

Wohngeld ist ein vom Bund und den Ländern je zur Hälfte getragener Zuschuss zu den Wohnkosten. Er wird einkommensschwachen Haushalten gewährt, damit diese die Aufwendungen für angemessenen und familiengerechten Wohnraum tragen können. Die Höhe des Wohngeldes richtet sich nach der Zahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder, der zu berücksichtigenden Miete bzw. Belastung sowie dem Gesamteinkommen des Haushaltes.

Zur Erstellung der Wohngeldstatistik erhält das Statistische Landesamt regelmäßig Angaben aus Verwaltungsdaten der rheinland-pfälzischen Wohngeldbehörden, das sind in der Regel die Verwaltungen der kreisfreien Städte, der Landkreise und der großen kreisangehörigen Städte. Diese Daten werden vierteljährlich aufbereitet.

Autorin: Dr. Julia Stoffel (Referat Auswertungen, Analysen Abteilung 1)

Bauhauptgewerbe im April: Mehr Umsatz, geringerer Auftragseingang

Das rheinland-pfälzische Bauhauptgewerbe verzeichnete im April 2017 weniger Aufträge und höhere Umsätze als im Vormonat. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes gingen die Auftragseingänge im Vergleich zum März 2017 – kalender- und saisonbereinigt – um 3,7 Prozent zurück. Der baugewerbliche Umsatz erhöhte sich dagegen um 3,7 Prozent. Gegenüber den ersten vier Monaten 2016 zog das Ordervolumen um 19,1 Prozent an, der Umsatz stieg um 9,8 Prozent.

Im Vergleich zum März 2017 erhöhte sich die Nachfrage nach Bauleistungen im Hochbau um 2,4 Prozent. Im Tiefbau blieben die bereinigten Auftragseingänge dagegen um 9,0 Prozent hinter dem Vormonatsergebnis zurück. Vor allem im Wohnungsbau sowie im gewerblichen Hochbau erhöhten sich die bereinigten Auftragseingänge (plus 9,1 bzw. plus 7,7 Prozent). Deutliche Auftragseinbußen errechneten sich dagegen für den öffentlichen Hochbau sowie den gewerblichen Tiefbau (minus 28,8 bzw. minus 10,5 Prozent). Gegenüber den ersten vier Monaten 2016 wurden sowohl im Hochbau als auch im Tiefbau kräftige Auftragszuwächse registriert (plus 19,9 bzw. plus 18,4 Prozent).

Baugewerblicher Umsatz nach Bauart und Auftraggeber

Im Vergleich zum März 2017 erhöhten sich die bereinigten Erlöse im Hochbau und im Tiefbau (plus 3,9 bzw. plus 3,5 Prozent). Am stärksten legten der öffentliche Hochbau sowie der Straßenbau zu (plus 9,0 bzw. plus 8,8 Prozent). Lediglich der sonstige öffentliche Tiefbau blieb hinter dem Umsatz des Vormonats zurück (minus 3,4 Prozent). Gegenüber den ersten vier Monaten 2016 zogen die baugewerblichen Umsätze sowohl im Tiefbau als auch im Hochbau deutlich an (plus 10,5 bzw. plus 9,3 Prozent).

Mit der Konjunkturmeldung im Bauhauptgewerbe wird die monatliche Entwicklung der Auftragseingänge sowie des baugewerblichen Umsatzes im Bauhauptgewerbe insgesamt, in den Teilbereichen Hochbau und Tiefbau sowie in der Gliederung nach Bauart und Auftraggeber bereitgestellt. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat oder zum jeweiligen Vorjahreszeitraum angegeben. Weitere Erläuterungen

Autor: Thomas Kirschey (Referat Analysen, Auftragsarbeiten, FDZ)

„Dein Tag für Afrika“:

„Tagwerk-Jobs“ für sieben Schülerinnen und Schüler bei Griesson - de Beukelaer -  Griesson - de Beukelaer unterstützt Kampagne zum achten Mal

Polch, 21. Juni 2017. – „Gemeinsam gleiche Chancen schaffen“: Unter diesem Motto des diesjährigen Aktionstages „Dein Tag für Afrika“ engagierten sich sieben Schülerinnen und Schüler aus der Region Polch einen Vormittag lang für die Aktion Tagwerk beim Familienunternehmen Griesson - de Beukelaer (GdB). Die Freiwilligen verzichteten auf ihren Stundenlohn von 9,80 Euro, den GdB stattdessen an den Organisator Aktion Tagwerk überweisen wird. Der Erlös wird für Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche in Ruanda, Uganda, Burundi, Südafrika und Ghana sowie für junge Geflüchtete in Deutschland eingesetzt.

Die sieben Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 und 15 Jahren halfen im Betriebsrestaurant, erledigten Arbeiten im Fabrikverkauf und unterstützten bei der Bewirtung von Gästen sowie in der Pflege der Außenanlagen. Insgesamt erarbeiteten sie 274,40 Euro. GdB stockt diesen Betrag auf und wird 500 Euro direkt an die Aktion Tagwerk weitergeben. GdB nimmt in diesem Jahr bereits zum achten Mal in Folge an dem bundesweiten Aktionstag teil. „Bei ‚Dein Tag für Afrika‘ setzen sich Jugendliche aus Deutschland für Gleichaltrige in einem anderen Kontinent ein, die dadurch qualifizierte Schul- und Ausbildungen und Zukunftsperspektiven erhalten – das schafft Bewusstsein, Verständnis und Toleranz. Wir freuen uns, einen Beitrag zu dieser einzigartigen Kampagne leisten zu dürfen“, sagt Peter Gries, Pressesprecher von GdB.

In Kooperation mit der Kinderhilfsorganisation Human Help Network e.V. veranstaltet die Aktion Tagwerk die Kampagne in diesem Jahr zum 15. Mal.  Seit drei Jahren ist auch das Hilfswerk Brot für die Welt als Projektpartner beteiligt.

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