Dienstag, 25. April 2017

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Hochschulpreis der Wirtschaft 2017

IHK Koblenz zeichnet praxisnahe Studienarbeiten aus

Koblenz, 29. März 2017. Wirtschaft trifft Wissenschaft: Fünf Studienarbeiten hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz am Dienstag mit dem Hochschulpreis der Wirtschaft 2017 ausgezeichnet. Im Rahmen einer Feierstunde überreichte Jens Geimer, Vizepräsident der IHK Koblenz, die Urkunden und Preise und vergab zusätzlich acht „Lobende Anerkennungen“.

Mit dem Hochschulpreis der Wirtschaft würdigt die IHK Koblenz jährlich praxisorientierte Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten, die in Kooperation mit einem Unternehmen aus der Region entstanden sind. „Von einem intensiven Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft profitieren beide Seiten: Betriebe gewinnen frisches Know-how für unternehmerische Herausforderungen, während Institute und Hochschulen praxisnahe Impulse für ihre Forschung erhalten“, sagte Geimer. „Als Innovationsmotor Deutschlands ist der Mittelstand auch auf die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft angewiesen, um zukunftsfähig zu bleiben. Die ausgezeichneten Arbeiten sind Musterbeispiele dafür, wie ein solcher Wissenstransfer gerade in kleinen und mittleren Unternehmen gelingen kann.“

Mit der Auszeichnung möchte die IHK Koblenz auch auf die vielfältigen Karrieremöglichkeiten in der Region aufmerksam machen. „Nicht selten ebnen Studienarbeiten mit klarem Praxisbezug Absolventen den Weg zum ersten Arbeitsplatz – und Unternehmen den Weg zum dringend benötigten Nachwuchs“, betonte Geimer. „Die Betriebe im nördlichen Rheinland-Pfalz müssen sich nicht verstecken, sie bieten jungen Menschen hervorragende Einstiegs- und Aufstiegschancen.“

Rund 130 Gäste nutzten die Gelegenheit, sich über die vielfältigen praxisorientierten Studienarbeiten und Dissertationen zu informieren und die daran beteiligten Wissenschaftler und Unternehmen kennenzulernen. Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig, Oberbürgermeister der Stadt Koblenz, eröffnete die Feierstunde mit einem Grußwort. Das Thema Innovation aus der Sicht eines Industrieunternehmers beleuchtete Michael Oswald, Geschäftsführer der Alutecta Aluminiumprodukte GmbH, in seinem Kurzvortrag „Innovativer Mittelstand: Herausforderungen und Praxisbeispiele“. In einer Begleitausstellung zur Feierstunde wurden alle diesjährigen Bewerber sowie die beteiligten Professoren und Unternehmen gewürdigt.

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Brexit dämpft Geschäftserwartungen rheinland-pfälzischer Unternehmen

Die Regierung von Großbritannien beantragt am morgigen Mittwoch beim Europäischen Rat den Austritt des Landes aus der Europäischen Union. Dieser Schritt wird nach Einschätzung der deutschen Unternehmen einen deutlichen Dämpfer für den Handel mit Waren und Dienstleistungen mit sich bringen.

„Auch rheinland-pfälzische Unternehmen, die in größerem Umfang Geschäfte in Großbritannien tätigen, sind zur Zeit verunsichert“, erklärt Volker Scherer, Sprecher International der Arbeitsgemeinschaft der rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern (IHKs). „Die aktuelle Unsicherheit macht es den Firmen schwer, verlässlich zu planen.“  Die Geschäftserwartungen der rheinland-pfälzischen Wirtschaft für Großbritannien fallen aktuell deutlich negativ aus. Das zeigt die gerade veröffentlichte Außenwirtschaftsumfrage „Going International“ der IHK-Organisation.

Die Geschäftsperspektiven der Unternehmen, die mit dem Vereinigten Königreich verbunden sind, gehen demnach aktuell deutlich zurück. Erwartete zusätzliche Kostenbelastungen durch Zölle und Steuern sowie eine zunehmende Bürokratie an der neuen Grenze Europas werden die Geschäfte auf beiden Seiten negativ beeinflussen. „Wie groß dieser Effekt sein wird, hängt maßgeblich von den Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU ab“, so Scherer. Ungeachtet des konkreten Verhandlungsergebnisses plant schon heute jedes zehnte deutsche Unternehmen eine Verlagerung von Investitionen aufgrund des Brexits von Großbritannien vor allem nach Deutschland oder in andere Länder des EU-Binnenmarktes.

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Eier kommen selten, aber zunehmend häufiger aus Rheinland-Pfalz

Im Jahr 2016 wurden in Rheinland-Pfalz rund 715 000 Hennen in spezialisierten Betrieben gehalten, von denen jede 278 Eier legte. Insgesamt wurden 199 Millionen Eier erzeugt; das waren 1,7 Prozent der deutschen Produktion von knapp 12 Milliarden. Nur eins von 60 in Deutschland erzeugten Eiern stammt somit aus Rheinland-Pfalz.

Die Statistik erfasst Betriebe von Unternehmen mit 3.000 und mehr Haltungsplätzen. Von 1.759 Betrieben in Deutschland produzieren 50 in Rheinland-Pfalz. Seit 2012 sind es 18 Betriebe mehr. Zuvor hatte die Zahl der Betriebe jährlich abgenommen. Hierzu hatte auch das absehbare Verbot der konventionellen Käfighaltung in Form von Legebatterien beigetragen, das zum 1. Januar 2010 in Kraft trat.

In den letzten Jahren wurde die Eiererzeugung in Rheinland-Pfalz wieder gesteigert. Im Jahr 2016 hat sie um 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr zugenommen. Die meisten Eier, nämlich 93 Prozent, kommen aus der Bodenhaltung (Deutschland: 63 Prozent). Eier aus Freilandhaltung machen 2,5 Prozent der Erzeugung aus (Deutschland: 18 Prozent). Die übrige Erzeugung stammt aus ökologischer Produktion mit eigenen Vorschriften zum Freigang der Tiere, zur maximalen Herdengröße und zum eingesetzten Futter oder aus der nach wie vor erlaubten Kleingruppenhaltung in ausgestalteten Käfigen.

In Rheinland-Pfalz haben fünf Betriebe mehr als 30.000 Haltungsplätze; das sind zehn Prozent; in diesen Betrieben lebten 55 Prozent der Legehennen. In Deutschland fielen 23 Prozent der Betriebe in diese Größenklasse und hielten 69 Prozent der Hennen. Je nach Haltungsform gelten verschiedene Grenzwerte für Herdengrößen bzw. Stalleinheiten, die durch räumliche Trennung sichergestellt werden müssen. Informationen zur Zahl der Tiere in einer Stalleinheit bietet die Statistik nicht.

Mit der Erhebung bei spezialisierten Erzeugern werden nicht alle Legehennen in landwirtschaftlichen Betrieben erfasst. Außen vor bleiben kleine Bestände, die der Eigenversorgung dienen oder auch eine begrenzte regionale Versorgung bieten. Mit der Agrarstrukturerhebung wurden im Jahr 2016 insgesamt 17.600 landwirtschaftliche Betriebe erfasst. Davon hatten über 1.000 Betriebe Haltungsplätze für weniger als 1.000 Legehennen, überwiegend für weniger als 100 Tiere. Sie hielten im März 2016 rund 55.000 Legehennen.

Die Erhebung in Unternehmen mit Hennenhaltung wird monatlich in Unternehmen mit 3 000 und mehr Hennenhaltungsplätzen durchgeführt. Die Unternehmen geben ihre Meldung untergliedert nach Betrieben ab. Unternehmen mit Betrieben in verschiedenen Ländern haben für jedes Land in dem sie einen Betrieb haben, gesondert zu melden. Erhoben werden die Zahl der Hennenhaltungsplätze und der legenden Hennen, sowie die Zahl der erzeugten Eier getrennt nach Haltungsformen in den Betrieben. Die Ergebnisse dieser Statistik dienen primär der Produktionsvorausschätzung und Beurteilung der Marktlage für die Erzeugung von Konsumeiern und Eiern für verarbeitende Betriebe. Aufgrund der wenigen Betriebe in Rheinland-Pfalz unterliegen einige Ergebnisse der Geheimhaltung, so dass die Statistik in Teilen nur qualitative Darstellungen, z. B. zu den Haltungsformen, erlaubt.

In der Agrarstrukturerhebung wurden im Jahr 2016 landwirtschaftliche Betriebe mit fünf Hektar und mehr landwirtschaftlich genutzter Fläche und Betriebe mit weniger Fläche befragt, wenn sie über bestimmte pflanzliche oder tierische Mindesterzeugungseinheiten verfügten.

Dr. Birgit Hübbers (Referat Auswertungen, Analysen A4)

Luxemburg – Verstärkte Kontrollen auf Baustellen

HWK rät: Betriebe sollten Formalitäten unbedingt einhalten!
Die Gewerbeaufsicht ITM (Inspection du Travail et des Mines) in Luxemburg hat zum Jahresanfang weitere Arbeitsinspektoren eingestellt und kontrolliert seither vermehrt auf Baustellen im Großherzogtum. Davon betroffen sind insbesondere auch ausländische Handwerksbetriebe, die ihr Personal nach Luxemburg entsenden.
Die Handwerkskammer Trier rät ihren in Luxemburg tätigen Mitgliedsbetrieben dringend dazu, die Vorschriften, die das luxemburgische Recht bei einer Entsendung vorsieht, einzuhalten. Um Bußgelder zu vermeiden, sollten sie außerdem die Dokumente regelmäßig auf Aktualität überprüfen, so die HWK. Unterlagen wie Arbeitsverträge, A1-Formulare der Krankenkassen sowie Bescheinigungen über arbeitsmedizinische Untersuchungen der Arbeitnehmer müssen stets aktuell sein, heißt es.
Die entsprechenden Formulare stehen mit der jeweiligen Meldung der Entsendung im Online-Portal „E-Détachement“ unter https://guichet.itm.lu/edetach/ zur Verfügung. Zudem weist die HWK darauf hin, dass vorübergehende Dienstleistungen jährlich wiederholt an das Wirtschaftsministerium in Luxemburg gemeldet werden müssen. Den entsendeten Arbeitnehmern muss ein sogenannter „Badge Social“ mitgegeben werden. Das dazugehörige Formular lässt über dieses Portal ebenfalls aufrufen und ausdrucken.
Die Außenwirtschaftsberatung der Handwerkskammer Trier stellt  einen kostenlosen Leitfaden zur Verfügung. Interessenten können ihn im Internet als Download abrufen: www.hwk-trier.de, Menüpunkt „Betriebsführung / Außenwirtschaft“. Des Weiteren berät die HWK Handwerksbetriebe kostenlos zu diesem Thema. Ansprechpartnerin: Michèle Schneider, Tel. 0651/207-107, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .
HWK rät: Betriebe sollten Formalitäten unbedingt einhalten!
Die Gewerbeaufsicht ITM (Inspection du Travail et des Mines) in Luxemburg hat zum Jahresanfang weitere Arbeitsinspektoren eingestellt und kontrolliert seither vermehrt auf Baustellen im Großherzogtum. Davon betroffen sind insbesondere auch ausländische Handwerksbetriebe, die ihr Personal nach Luxemburg entsenden.
Die Handwerkskammer Trier rät ihren in Luxemburg tätigen Mitgliedsbetrieben dringend dazu, die Vorschriften, die das luxemburgische Recht bei einer Entsendung vorsieht, einzuhalten. Um Bußgelder zu vermeiden, sollten sie außerdem die Dokumente regelmäßig auf Aktualität überprüfen, so die HWK. Unterlagen wie Arbeitsverträge, A1-Formulare der Krankenkassen sowie Bescheinigungen über arbeitsmedizinische Untersuchungen der Arbeitnehmer müssen stets aktuell sein, heißt es.
Die entsprechenden Formulare stehen mit der jeweiligen Meldung der Entsendung im Online-Portal „E-Détachement“ unter https://guichet.itm.lu/edetach/ zur Verfügung. Zudem weist die HWK darauf hin, dass vorübergehende Dienstleistungen jährlich wiederholt an das Wirtschaftsministerium in Luxemburg gemeldet werden müssen. Den entsendeten Arbeitnehmern muss ein sogenannter „Badge Social“ mitgegeben werden. Das dazugehörige Formular lässt über dieses Portal ebenfalls aufrufen und ausdrucken.

Die Außenwirtschaftsberatung der Handwerkskammer Trier stellt  einen kostenlosen Leitfaden zur Verfügung. Interessenten können ihn im Internet als Download abrufen: www.hwk-trier.de, Menüpunkt „Betriebsführung / Außenwirtschaft“. Des Weiteren berät die HWK Handwerksbetriebe kostenlos zu diesem Thema. Ansprechpartnerin: Michèle Schneider, Tel. 0651/207-107, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Gegen den Klimawandel ist entschlossenes Handeln nötig

Energieagentur Rheinland-Pfalz und Gemeinschaftsinitiative „Wir Westerwälder!“ veranstalten drittes Regionalforum zu Energiewende und Klimaschutz im Westerwald.

Altenkirchen, 17.03.2017: Das Regionalbüro Westerwald der Energieagentur Rheinland-Pfalz lädt zum Regionalforum 2017 „Energiewende und Klimaschutz im Westerwald – Wir müssen nur wollen!“ ein. Das Forum, das wieder in Kooperation mit der Gemeinschaftsinitiative „Wir Westerwälder!“ der Landkreise Altenkirchen, Neuwied und des Westerwaldkreises veranstaltet wird, findet am Donnerstag, den 30. März 2017, um 16:30 Uhr, im Sport- und Seminarhotel Glockenspitze in Altenkirchen statt.

Neben Fachleuten aus der kommunalen Praxis werden beim diesjährigen Regionalforum Dr. Gunther Tiersch, Chefmeteorologe des ZDF, und Dr. Ulrich Matthes, Leiter des Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrums für Klimawandelfolgen, mit ihren Beiträgen Impulse für die Veranstaltung geben. Das Regionalforum bietet die Möglichkeit, sich einerseits über die Folgen des Klimawandels bei anerkannten Experten aus erster Hand zu informieren und andererseits Praxisbeispiele kennenzulernen, wie kleine und große Gemeinden ihre eigene Energiewende Schritt für Schritt vorantreiben. Dabei soll es nicht um abstrakte Konzepte gehen, sondern um konkrete Ziele und Maßnahmen, die vor Ort ganz pragmatisch umgesetzt werden, um so einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Zur Planung und Umsetzung von Projekten vor Ort soll das Regionalforum praktische Anregungen und Ideen liefern. „Die Veranstaltung möchte zeigen, dass erfolgreicher Klimaschutz und Energiewende – und somit auch die Zukunftsfähigkeit unserer Städte und Gemeinden – in den Händen von uns allen liegen und wir den Schlüssel zum Handeln bereits haben. Wir müssen nur wollen!“, so beschreibt Thomas Pensel, Geschäftsführer der Energieagentur Rheinland-Pfalz, die Zielsetzung des Regionalforums. „Nutzen Sie die Möglichkeit zum Austausch mit den Fachleuten und lernen Sie von guten Beispielen, um die Zukunft Ihrer Kommune sinnvoll zu gestalten.“

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung unter www.energieagentur.rlp.de/westerwald ist erforderlich. Dort sind auch das Programm der Veranstaltung und weiterführende Informationen zu finden.

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