Freitag, 24. November 2017

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Gesamtzahl der Minijobber verbleibt auf gleichem Niveau

Angemeldete Haushaltshilfen liegen 2,3 Prozent über Vorjahresniveau

Die Zahl der gewerblichen Minijobber in Deutschland ist im dritten Quartal 2016 weiterhin auf einem hohen Niveau. Zum Stichtag 30. September 2016 waren 6.658.557 Minijobber bei der Minijob-Zentrale der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS) angemeldet und damit sind es knapp 2.000 Minijobber mehr als im Vorjahr. Dies geht aus dem jetzt veröffentlichten Quartalsbericht der Minijob-Zentrale hervor.

Die Zahl der angemeldeten Minijobber in Privathaushalten ist seit September 2015 um 2,3 Prozent gestiegen. Sie liegt jetzt bei rund 300.000 Personen. Der Anstieg der Minijobber in Privathaushalten ist positiv zu bewerten, da nur angemeldete Haushaltshilfen legal beschäftigt sind. Bei diesen Arbeitsverhältnissen stieg vor allem die Zahl der unter 20-Jährigen (16,9 Prozent) gegenüber dem Vorjahr an; bezogen auf Bundesländer war der Anstieg im Saarland mit 4,2 Prozent und in Bayern und Hessen mit jeweils 3,6 Prozent am höchsten. In keinem Bundesland gab es einen Rückgang von angemeldeten Minijobbern in Privathaushalten zu beobachten. Die Zahl der männlichen Beschäftigten erhöhte sich mit 4,2 Prozent stärker als die Zahl weiblicher Beschäftigter (2,2 Prozent). Die Anzahl der ausländischen Minijobber erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 10,7 Prozent.

Am 30. September 2016 lag die Gesamtzahl aller Minijobber in Deutschland bei rund 6,96 Millionen Personen und damit 0,2 Prozent über dem Niveau der ersten verlässlichen Erhebung von Dezember 2004. Damit sind Minijobs ein stabiler Faktor auf dem deutschen Arbeitsmarkt.

Die Zahl der Arbeitgeber, die mindestens einen Minijobber beschäftigen, liegt bei 2.178.938 Mio. und ist damit minimal gegenüber dem Vorjahr angestiegen.

Der vollständige Quartalsbericht steht unter http://www.minijob-zentrale.de/quartalsbericht zum Download bereit.

Dr. Groß (AfD): Lehrberufe aufwerten

In Ochtendung bei Koblenz fand kürzlich die Auszeichnung der besten Absolventen der Fortbildungsprüfungen der Industrie- und Handelskammer (IHK) statt. Frau Dr. Groß, AfD-Abgeordnete im rheinland-pfälzischen Landtag,  „Ich möchte den Absolventen gerne persönlich zu ihren außergewöhnlichen Leistungen gratulieren und freue mich, an dieser Feierstunde teilnehmen zu dürfen".

Herausragende Leistungen erbrachten in diesem Jahr 69 Absolventen aus 28 verschiedenen IHK-Fortbildungen, und sie alle stehen als leuchtende Beispiele gegen den gegenwärtig in Deutschland vorherrschenden Drang zu mehr Akademisierung. „Für die AfD ist eine gesellschaftliche Aufwertung von Lehrberufen eine Herzensangelegenheit, weswegen wir schon seit Langem „Mehr Meister statt Master“ fordern. Es ist ein Irrweg, bei den Planungen für die Zukunft vorwiegend auf Akademiker setzen zu wollen und das gewaltige Potential klassischer Lehrberufe, inklusive den Fort- und Weiterbildungen, so stiefmütterlich zu behandeln“ führte Groß aus.

 

Konjunktur aktuell; Industrie

Industrieproduktion im Oktober 2016: Rückgang gegenüber dem Vormonat und dem Vorjahresmonat

Die rheinland-pfälzische Industrieproduktion ist im Oktober 2016 gesunken. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Werte lag der preis-, kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex, der die mengenmäßige Ausbringung der Industrie misst, um 2,7 Prozent unter dem Niveau des Vormonats. Gegenüber dem Vorjahresmonat war ein Produktionsrückgang um 2,3 Prozent zu verzeichnen.

Zwei der drei umsatzstärksten Bereiche des Verarbeitenden Gewerbes drosselten im Oktober ihre Produktion. In der Chemischen Industrie, der größten Branche des Verarbeitenden Gewerbes, war der Güterausstoß um 5,8 Prozent geringer als im September. Zugleich fiel der Output um 7,6 Prozent niedriger aus als ein Jahr zuvor. Auch im Fahrzeugbau, der den zweitgrößten Umsatzanteil innerhalb des Verarbeitenden Gewerbes aufweist, lag der Güterausstoß im Oktober deutlich unter dem Niveau des Vormonats (minus 8,0 Prozent). Gegenüber dem Vorjahresmonat schrumpfte der Output um 9,7 Prozent. Lediglich der Maschinenbau, die Branche mit dem drittgrößten Umsatzanteil, steigerte im Oktober ihre Produktion (plus 1,0 Prozent). Außerdem war der Güterausstoß um 2,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

Die Schnellmeldungen zur Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe dienen der laufenden Messung der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie sowie in ausgewählten Branchen. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat angegeben. Weitere Erläuterungen

Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen/Auswertungen)

Steuerliche Anforderungen an Registrierkassen:

IHK informiert über Änderungen der Kassenführung ab 2017

Viele Unternehmen, die Bargeld einnehmen, nutzen Registrierkassen oder PC-Kassensysteme, obwohl die Nutzung von elektronischen Kassen in Deutschland nicht verpflichtend ist. Hintergrund ist die im Jahr 2010 vom Bundesfinanzministerium neu definierte Regelung zur Kassenführung und Nachrüstungspflicht. Die Übergangsfrist zur Nachrüstung von elektronischen Kassen läuft im Dezember 2016 ab. Ab dem 1. Januar 2017 dürfen dann nur noch Kassen geführt werden, welche den neuen steuerlichen Anforderungen entsprechen. Bei unterlassener Nachrüstung ist keine ordnungsgemäße Buchführung gegeben. Dies kann zu hohen Bußgeldern führen. Daher informiert die IHK Koblenz am 15. Dezember, in ihren Räumen in der Schlossstraße 2, im Rahmen eines Businessfrühstücks zum Thema "Steuerliche Anforderungen an Registrierkassen". Beginn ist um 08.30 Uhr, die Veranstaltung ist kostenfrei. Unter www.ihk-koblenz.de/recht können Interessierte sich anmelden.

Konjunktur aktuell

Industrie im Oktober 2016: Auftragseingänge höher als im Vormonat, aber niedriger als im Vorjahresmonat

Im Oktober 2016 ist die Nachfrage nach Erzeugnissen der rheinland-pfälzischen Industrie leicht gestiegen. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Werte war der preis-, kalender- und saisonbereinigte Auftragseingangsindex um 0,5 Prozent höher als im September. Das Ordervolumen aus dem Inland erhöhte sich um ein Prozent; die Bestellungen aus dem Ausland lagen um 0,2 Prozent über dem Niveau des Vormonats. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Nachfrage um 1,5 Prozent. Während aus dem Inland etwas mehr Aufträge eingingen als im Oktober 2015 (plus 0,4 Prozent), nahmen die Bestellungen aus dem Ausland um 2,7 Prozent ab.

In den drei umsatzstärksten Branchen entwickelten sich die bereinigten Auftragseingänge unterschiedlich. In der Chemischen Industrie, dem größten Bereich des Verarbeitenden Gewerbes, verringerte sich das Ordervolumen im Oktober um 3,3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat blieb die Nachfrage fast unverändert (minus 0,1 Prozent). Der Fahrzeugbau, die Industriebranche mit dem zweitgrößten Umsatz, verbuchte gegenüber dem Vormonat einen Zuwachs von 4,8 Prozent. Zugleich gingen 2,2 Prozent mehr Bestellungen ein als im Oktober 2015. Auch im Maschinenbau, der Branche mit dem drittgrößten Umsatzanteil, fiel die Nachfrage höher aus als im Monat zuvor (plus 4,7 Prozent). Gegenüber dem Vorjahresmonat legten die Auftragseingänge um 0,9 Prozent zu. Deutliche Schwankungen waren in den vergangenen Monaten im Konsumgüterbereich zu verzeichnen. Im Oktober lag das Ordervolumen um 3,5 Prozent unter dem Niveau des Vormonats und war um 23 Prozent geringer als ein Jahr zuvor.

Die Schnellmeldungen zur Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe dienen der laufenden Messung der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie sowie in ausgewählten Branchen. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat angegeben. Weitere Erläuterungen

Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen/Auswertungen)

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