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Parlament der Wirtschaft: Unternehmer wählen neue Vollversammlung der IHK Koblenz

Koblenz, 14. Oktober 2016: Neues „Parlament der Wirtschaft“ gewählt: Am Donnerstag ist die Wahl zur neuen Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz zu Ende gegangen. Vier Wochen lang waren die mehr als 90.000 IHK-Betriebe im Norden von Rheinland-Pfalz zur Abstimmung aufgerufen – jetzt steht fest, wer in den nächsten fünf Jahren über die IHK-Vollversammlung die Interessen der regionalen Wirtschaft vertritt.

Insgesamt waren 72 Sitze zu vergeben, 190 Unternehmerinnen und Unternehmer aus allen Branchen und Regionen hatten sich zur Wahl gestellt. So spiegelt die Zusammensetzung der Vollversammlung auch die Struktur der Wirtschaft nach Branchen und Regionen wider.

35 Vertreter haben die Unternehmer neu in die Vollversammlung gewählt. 37 der bisherigen Vollversammlungsmitglieder, die wieder zur Wahl angetreten waren, wurden erneut in das Gremium gewählt.  Unter den gewählten Kandidaten sind dieses Mal 14 Frauen. Der weit überwiegende Teil der Vollversammlungsmitglieder kommt aus klein- und mittelständischen, inhabergeführten Unternehmen. Das entspricht der klassischen Mitgliederstruktur der IHK Koblenz. Insgesamt beteiligten sich über 7000 Unternehmen aus der Region an der IHK-Wahl.

„Wir heißen die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Vollversammlung herzlich willkommen und danken ihnen schon jetzt für ihre Bereitschaft zu diesem Ehrenamt“, sagt Bertram Weirich, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Koblenz und organisatorisch verantwortlich für die IHK-Wahl. Weirich betont: „Die Vollversammlung mit ihren gewählten Unternehmensvertretern ist das oberste Organ der IHK. Die Mitglieder bestimmen die Schwerpunkte und wirtschaftspolitische Ausrichtung der IHK-Arbeit.“

Die neue IHK-Vollversammlung wird am 20. Januar 2017 erstmals in der neuen Besetzung zusammenkommen und ihre Tätigkeit für die Amtszeit von 2017 bis 2021 aufnehmen. Bei dieser Sitzung werden auch der Präsident oder die Präsidentin der IHK Koblenz und die Mitglieder des Präsidiums neu gewählt.

Martin Fuchs, der Vorsitzende des IHK-Wahlausschusses, richtet seinen Dank auch an die Wähler: „Mit Ihrer Stimme haben Sie einen aktiven Beitrag zur Gestaltung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geleistet“, so Fuchs. „Die Unternehmen dürfen sich auf eine starke Interessenvertretung der Vollversammlung gegenüber Politik und Verwaltung verlassen.“

► Die gewählten Kandidaten sind auf www.ihk-koblenz.de unter der Nummer 3515264 veröffentlicht.

„Arbeitsmarkt der Zukunft – Horrorszenario oder neue Freiheit?“

Die Digitalisierung krempelt bereits heute den Arbeitsmarkt um. Bei der Frage, wie Digitalisierung die deutsche Arbeitswelt verändert, rechnet die eine Seite mit der Vernichtung von immer mehr Jobs durch Roboter und Algorithmen – die andere sieht in der “Industrie 4.0” den nächsten großen Wachstums- und Beschäftigungsmotor. Einigkeit besteht darin, dass die Digitalisierung auch zukünftig einen enormen Veränderungsdruck auf Beschäftigte, Arbeitgeber und den Staat ausüben wird.

Gemeinsam mit der Agentur für Arbeit, der IHK Koblenz – Geschäftsstelle Montabaur und der Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald lädt die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH (WFG) Interessierte herzlich ein, am 3. November 2016 um 16:30 Uhr in der Stadthalle Haus Mons Tabor (Koblenzer Straße 2, Montabaur) über unterschiedliche Entwicklungsszenarien zu diskutieren und sich zu Gestaltungsmöglichkeiten auszutauschen.

Philippe Lorenz, Projektmanager bei der Stiftung Neue Verantwortung wir die Studie „Auf dem Weg zum Arbeitsmarkt 4.0?“ vorstellen. Arbeitsmarktexperten und Experten aus der digitalen Wirtschaft haben darin sechs mögliche Szenarien entworfen – von Deutschland als einer erfolgreichen Ingenieursnation mit bedingungslosen Grundeinkommen bis zu einem digitalen Importland mit niedrigen Löhnen. Stefan Schultz, Redakteur bei Spiegel online, moderiert und diskutiert diese Ausführungen mit Dr. Oliver Stettes (IW Köln, Leiter des Kompetenzfelds Arbeitsmarkt und Arbeitswelt), Sebastian Hebeisen (DGB Koblenz) sowie zwei Unternehmensvertretern. Im Anschluss besteht die Gelegenheit, mit den Referenten und anderen Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen und weitere Hintergründe sowie eigene Lösungsansätze zu erörtern.

Anmeldungen zu dieser kostenfreien Veranstaltung nimmt die WFG gerne entgegen und steht für Rückfragen zur Verfügung: Martina Höhn, Tel.: 02602 124-305, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

IHKs begrüßen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu CETA

Die Industrie- und Handelskammern in Rheinland-Pfalz sind erleichtert über die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zum Handelsabkommen Ceta. „Ein vereinfachter Warenverkehr ist unerlässlich für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland und Europa“, sagt Volker Scherer, der Sprecher International der Arbeitsgemeinschaft der IHKs im Land. Bei einem jährlichen Ausfuhrvolumen von etwa 330 Millionen Euro sei Kanada für Rheinland-Pfalz ein Handelspartner mit großem Potenzial.

Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes hat darüber hinaus auch eine große Signalwirkung für das Freihandelsabkommen mit den USA. „Für die Sicherung und Schaffung von Wohlstand und Arbeitsplätzen brauchen die exportorientierten Unternehmen in Zukunft unbedingt stabile wirtschaftliche Partnerschaften“, erläutert Scherer. Denn Unternehmen spürten die weltweite Wachstumsschwäche und die geringere Nachfrage aus Schwellenländern, insbesondere China, bereits deutlich.

Weiterbildung 4.0 - Strategiewechsel an Hochschulen zeichnet sich ab

DGWF-Landesgruppe Rheinland-Pfalz und Saarland diskutiert mit Vertreterinnen und Vertretern aus Hochschulen und Politik am Deutschen Weiterbildungstag an der JGU Mainz

Anlässlich des Deutschen Weiterbildungstags diskutierten am 29. September 2016 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Hochschulen an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zum Thema „Weiterbildung 4.0 – Zukunftspotenzial für die Hochschulen!?“. Mehr als 60 Teilnehmende aus Ministerien, Hochschulen, Kammern, Verbänden und Unternehmen waren der Einladung gefolgt. Die Veranstaltung wurde initiiert von der Landesgruppe Rheinland-Pfalz und Saarland der Deutschen Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium e.V. (DGWF), deren Vorsitzende Dr. Margot Klinkner die Moderation übernommen hatte.

In seinem Grußwort betonte der rheinland-pfälzische Staatsminister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Professor Dr. Konrad Wolf, die Chancen der zunehmenden Digitalisierung für die Hochschulen. Insbesondere die Weiterbildung könne davon profitieren, dass die Digitalisierung neue Zugangswege zu Bildung eröffne und flexiblere Studienformate ermögliche, was gerade für die Zielgruppe der Berufstätigen besonders bedeutsam sei. Diese  seien auf flexible Angebote angewiesen, um Beruf, Studium und Privatleben unter einen Hut zu bringen. Wolf kündigte einen Dialogprozess der Landesregierung an, in dem unter der Überschrift „Rheinland-Pfalz Digital: Wir vernetzen Land und Leute“ mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie Experten eine umfassende Digitalstrategie entwickelt werden soll.

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An die Arbeit statt in den Hörsaal

IHK Koblenz bietet offene Sprechstunde für Studienzweifler an der Universität Koblenz an

Ab sofort finden Studierende, die mit dem Gedanken spielen ihr Studium aufzugeben, Beratung und Hilfe direkt auf dem Campus der Universität Koblenz. An jedem ersten Mittwoch im Monat bietet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz dort von 14 bis 17 Uhr eine offene Sprechstunde für Studienzweifler an. „In der Beratung kann es um eine erste berufliche Orientierung gehen und die Frage, welche Ausbildungsberufe zu dem begonnenen Studium passen. Schließlich soll die investierte Zeit an der Hochschule und das gesammelte Wissen nicht ‚umsonst‘ gewesen sein“, beschreibt Sarah Weingarten, Projektleiterin Hochschule/Wirtschaft der IHK Koblenz, das Gesprächsangebot.

Entscheidet sich der Studierende tatsächlich für einen Studienabbruch und den Start in eine Berufsausbildung, bringt die IHK Koblenz Studienaussteiger und Unternehmen, die Studienaussteiger als Auszubildende einstellen möchten, zusammen. Denn Studienaussteiger sind als potentielle Auszubildende bei Unternehmen sehr beliebt. "Im Gegensatz zu den 'klassischen' Azubis, die in der Regel mit Berufsreife oder mittlerer Reife zu uns kommen, sind Studienaussteiger gestandene Persönlichkeiten. Sie mussten sich schon einmal an der Uni durchbeißen und haben gelernt, auf eigenen Beinen zu stehen. Sie haben schon etwas erlebt – und nicht nur Positives. Dadurch sind sie oft enorm gereift", ist Christoph Fischer, Prokurist und Verantwortlicher für Ausbildung und Nachwuchsförderung bei der Brucherseifer Transport + Logistik GmbH aus Wissen, überzeugt. Sein ehemaliger Auszubildender Manuel Blaß, ein früherer Maschinenbau-Student, hat sogar als Jahrgangsbester die Ausbildung im Unternehmen abgeschlossen.

Die offene Sprechstunde ist Teil des Projekts "NeuStArt" der Universität Koblenz-Landau, einem umfassenden Beratungsangebot für Studierende, die sich in ihrem Studium nicht mehr sicher sind und nach Alternativen suchen. Neben der IHK Koblenz bietet auch das Projektteam der Universität Koblenz-Landau sowie die Handwerkskammer Koblenz offene Sprechstunden an.

Sprechstunde der IHK Koblenz:
Jeder erste Mittwoch im Monat
14 bis 17 Uhr
Universität Koblenz-Landau
Campus Koblenz, Raum C222
Universitätsstraße 1
56070 Koblenz

Der Sprechstunden-Termin passt nicht? Über das Online-Kontaktformular unter www.ihk-koblenz.de, Nummer 125115, können individuelle Gesprächstermine vereinbart werden.

Ansprechpartnerin der IHK Koblenz:
Sarah Weingarten
Projektleiterin Hochschule/Wirtschaft
Telefon 0261 106-283
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

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