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Erneute Zinssenkung bei ISB-Darlehen für selbst genutztes Wohneigentum und Modernisierung

1,30 Prozent für zehn Jahre Laufzeit

2,15 Prozent bis zur Vollrückzahlung

Mainz, 26. Juli 2016. Erneut bietet die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) vergünstigte Konditionen für die nachrangig gesicherten ISB-Darlehen Wohneigentum. Für den Neubau, den Erwerb und die Modernisierung von selbst genutzten Wohnimmobilien sind Zinsen in Höhe von jährlich 1,30 Prozent bei einer Zinsfestschreibung von zehn Jahren zu zahlen; 1,70 Prozent und 1,90 Prozent im Jahr beträgt der Zinssatz bei Zinsfestschreibungen von 15 beziehungsweise 20 Jahren. Zusätzlich bietet die ISB beim Neubau oder Erwerb einer selbstgenutzten Immobilie eine Zinsfestschreibung von 2,15 Prozent bis zur Vollrückzahlung innerhalb von rund dreißig Jahren an. Seit Anfang des Jahres bietet die rheinland-pfälzische Förderbank für alle Laufzeiten eine einheitliche Tilgung von jährlich 2,20 Prozent an und gibt damit  vor dem Hintergrund der Niedrigzinsphase die günstigen Bedingungen direkt an den Antragsteller weiter.

„Im Jahr 2016 hat die ISB bis Juni 2016 insgesamt 570 Wohneinheiten mit den ISB-Darlehen Wohneigentum gefördert, das sind 16 Prozent mehr als im Jahr 2015 im vergleichbaren Zeitraum“, so Dr. Ulrich Link, Mitglied des Vorstandes der ISB. „Das Angebot der ISB, lange Laufzeiten, sehr niedrige Zinssätze und eine Tilgungsrate von 2,20 Prozent miteinander zu kombinieren, ermöglicht insbesondere jungen Familien, die Finanzierung eines Eigenheims sicher und langfristig zu planen.“ Mit dem ISB-Darlehen Wohneigentum kann beispielsweise ein Vierpersonenhaushalt mit einem Jahresbruttoeinkommen in Höhe von 77.570 Euro das Darlehen beantragen. Alle Informationen zu den Konditionen und zur Ausgestaltung der Förderprogramme finden Interessierte unter http://isb.rlp.de/de/wohnraum/ und telefonisch unter: 06131 6172-1991.

Veranstaltungen professionell planen und durchführen

Zertifikatslehrgang zum Eventmanager (IHK) liefert notwendiges Rüstzeug

In Zeiten der Digitalisierung wird der persönliche Kontakt zu Kunden immer wichtiger. Unternehmen müssen Begegnungen gezielt nutzen, um das Vertrauen ihrer Kunden zu gewinnen und eine direkte Verbindung aufzubauen. Daher investieren immer mehr Betriebe einen Großteil ihres Etats in Marketingevents. Durch professionell ausgerichtete Veranstaltungen können Kundenkontakte aufgebaut und intensiviert werden - ein wichtiger Schritt um die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens zu sichern.

Diesen Trend hat die Hotelmanagement-Akademie (HMA) des Gastronomischen Bildungszentrums Koblenz erkannt und daraus den Zertifikatslehrgang zum Eventmanager (IHK) entwickelt. Diese Weiterbildung richtet sich an alle Mitarbeiter, die das notwendige Rüstzeug für die professionelle Planung und Durchführung von Veranstaltungen lernen wollen. Von der betriebswirtschaftlichen Planung, über die innovative Vermarktung, bis hin zur Nachbereitung von Veranstaltungen werden die Teilnehmer trainiert und entwickeln sich dadurch zu echten Event-Experten.

Theorie und Praxis sind in dem Zertifikatslehrgang eng miteinander verbunden, sodass die Studierenden die Unterrichtsinhalte direkt in ihrem Arbeitsalltag anwenden können. Als Leistungsnachweis bearbeiten die Teilnehmer eine Fallstudie und präsentieren ihre Ergebnisse im Team. Nach erfolgreich absolvierter Zertifikatsprüfung wird der Titel des Eventmanagers (IHK) verliehen.

„Unser neu konzipierter Zertifikatslehrgang richtet sich an alle Mitarbeiter aus der Hotellerie und Gastronomie, die on the job sind und sich nebenberuflich im Veranstaltungsmanagement weiterqualifizieren wollen“, erklärt Yvonne Pauly, Leiterin der Hotelmanagement-Akademie.

Der Zertifikatslehrgang zum Eventmanager (IHK) ist in sechs Module à zwei Tage gegliedert und startet am 24.10.2016 in Koblenz. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.gbz-koblenz.de oder telefonisch: 02 61/3 04 89-32.

Konjunktur aktuell

Bauhauptgewerbe im Mai 2016: Aufträge und Umsätze höher als im Vormonat und im Vorjahresmonat

Das rheinland-pfälzische Bauhauptgewerbe verzeichnete im Mai 2016 mehr Aufträge und höhere Umsätze als im Vormonat. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes stiegen die Auftragseingänge im Vergleich zum April 2016 – kalender- und saisonbereinigt – um 1,3 Prozent. Der baugewerbliche Umsatz verbesserte sich um 2,4 Prozent. Gegenüber den ersten fünf Monaten 2015 zog das Ordervolumen um 15,3 Prozent an, der Umsatz erhöhte sich um 3,7 Prozent.

Auftragseingänge nach Bauart und Auftraggeber

Gegenüber April 2016 erhöhte sich die Nachfrage nach Bauleistungen im Hochbau um 2,6 Prozent. Im Tiefbau zeigten sich die bereinigten Auftragseingänge im Vormonatsvergleich nur leicht verbessert (plus 0,2 Prozent). Die größten Zuwächse verzeichnete der gewerbliche Tiefbau (plus 15,4 Prozent). Im Straßenbau (plus 5,8 Prozent), im gewerblichen Hochbau (plus 4,0 Prozent) sowie im öffentlichen Hochbau (plus 3,6 Prozent) wurden ebenfalls mehr Bestellungen registriert. Deutliche Auftragsrückgänge errechneten sich für den öffentlichen Tiefbau sowie für den Wohnungsbau (minus 19,4 bzw. minus 8,8 Prozent). Im Vergleich zu den ersten fünf Monaten 2015 zogen die Aufträge im Tiefbau kräftig an (plus 22,1 Prozent). Der Hochbau verbesserte sich um 8,2 Prozent.

Baugewerblicher Umsatz nach Bauart und Auftraggeber

Gegenüber April 2016 stiegen die bereinigten Erlöse im Hochbau um 6,0 Prozent. Für den Tiefbau errechnete sich dagegen ein leichter Rückgang (minus 1,3 Prozent). Die stärksten Umsatzsteigerungen gab es im öffentlichen sowie im gewerblichen Hochbau (plus 14,7 bzw. plus 12,2 Prozent). Vor allem im öffentlichen Tiefbau sowie im Wohnungsbau (minus 12,6 bzw. minus 6,5 Prozent) blieben die Umsätze hinter dem Vormonatsergebnis zurück. Im Vergleich zu den ersten fünf Monaten 2015 verzeichneten sowohl der Hochbau als auch der Tiefbau steigende baugewerbliche Umsätze (plus 5,6 bzw. plus 2,1 Prozent).

Mit der Konjunkturmeldung im Bauhauptgewerbe wird die monatliche Entwicklung der Auftragseingänge sowie des baugewerblichen Umsatzes im Bauhauptgewerbe insgesamt, in den Teilbereichen Hochbau und Tiefbau sowie in der Gliederung nach Bauart und Auftraggeber bereitgestellt. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahreszeitraum angegeben. Weitere Erläuterungen

Autor: Thomas Kirschey (Referat Analysen)

Fachveranstaltung 28. Juli 2016 Halbe Zeit. - Volle Kraft.

Flexible Arbeitszeitmodelle für den erfolgreichen Spagat zwischen Karriere und Familie

Ort: Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Weißenthurm,

Kärlicher Str. 4, 56575 Weißenthurm

Beginn: 18.00 Uhr (Einlass ab 17.30 Uhr)

Veranstalter: Jobcenter Mayen-Koblenz (INKA-MYK & MYKfamnetz)

und die Europäisch und Türkische Unternehmergemeinschaft  (ETUG)

Gastbeitrag: Frau Natalia Reschetnikow, Hochschule Ludwigshafen am Rhein,

Kompetenzzentrum Zukunftsfähige Arbeit in Rheinland-Pfalz

Veranstaltungshinweis:

Globalisierung, demografischer Wandel sowie der Wunsch nach Vereinbarkeit von Familie und Beruf haben den Arbeitsmarkt nachhaltig verändert. Der klassische Acht-Stunden-Tag im Büro ist in vielen Branchen nicht mehr zeitgemäß. Für Unternehmen stellt daher die Einführung von flexiblen Arbeitszeitmodellen eine Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit dar.  Zur Steigerung der eigenen Attraktivität werben Firmen mit Desk-Sharing und Home-Office, um so begehrte Fachkräfte auch in Erziehungs- oder Pflegephasen an sich zu binden.

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Anstieg der Steuereinnahmen:

Finanzämter sichern Einnahmen und finanzieren öffentliche Aufgaben
Erneuter Anstieg auch in Rheinland-Pfalz
Nach dem Rekordjahr 2015 zeigt die Bilanz auch nach dem ersten Halbjahr 2016 einen erneuten Anstieg der Steuereinnahmen: Bundesweit wurden bis Ende Juni dieses Jahres bereits rund 317 Milliarden Euro und damit 5,6% mehr als im Vorjahreszeitraum durch die Finanzämter eingenommen. Für Rheinland-Pfalz entspricht dies mit rund 12,5 Milliarden Euro einer Steigerung von über 1,1 Milliarden Euro und damit fast 10 % im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015.
Die insgesamt 25 rheinland-pfälzischen Finanzämter sorgen mit ihrer täglichen Arbeit somit für die nötigen finanziellen Mittel, ohne die der Staat öffentliche Aufgaben, wie den Bau und die Sanierung von Straßen, Schulen, Turnhallen, Krankenhäusern oder die Einstellung von Lehrern und Polizisten, nicht bewältigen könnte. Dabei bitten die Finanzämter um Verständnis, dass gerade nach dem 31. Mai – dem Ende der Abgabefrist für die Steuererklärung – aufgrund der Menge der eingehenden Erklärungen mit längeren Bearbeitungszeiten zu rechnen ist. Um weitere Verzögerungen zu vermeiden, sollte daher von Nachfragen nach dem Verbleib des Steuerbescheids abgesehen werden.

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