Dienstag, 24. Oktober 2017

Letztes Update:05:34:47 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Axel Bettendorf wird neuer HWK-Chef

Leiter des Umweltzentrums übernimmt Dr. Bitters Amt am 1. Oktober

Axel Bettendorf wird Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer (HWK) Trier. Die Vollversammlung der Kammer wählte den Leiter des HWK-Umweltzentrums heute zum Nachfolger von Dr. Manfred Bitter, der Ende September nach sieben Jahren an der Spitze der Kammerverwaltung in den Ruhestand geht. Das höchste Gremium der Handwerkskammer sprach sich einhellig (bei einer Stimmenthaltung) für den 47-Jährigen Trierer aus. Der neue HWK-Chef wird sein Amt am 1. Oktober antreten.

Bettendorf ist verheiratet und hat zwei Kinder. Nach einer Banklehre bei der Sparkasse Trier studierte er Bauphysik und war zunächst als stellvertretender Leiter einer Materialprüfstelle tätig. Seit 1999 führt er mit seinem Bruder die Geschäfte der Bettendorf Lava-Steinwerk GmbH in Trier und steht seit acht Jahren an der Spitze des HWK-Umweltzentrums. „Axel Bettendorf kennt und ‚kann’ Handwerk“, betonte Kammerpräsident Rudi Müller nach der Wahl. „Aufgrund seiner Persönlichkeit, seiner Berufs- und Lebenserfahrung ist er der richtige Mann, um die Handwerkskammer in die Zukunft zu führen.“

Der künftige HWK-Chef freut sich auf diese Herausforderung: „Erfolgreiche Betriebe, qualifizierte Mitarbeiter und leistungsfähige Handwerksorganisationen im Bezirk sind auch mein persönliches Ziel“, versicherte er nach seiner Wahl gegenüber der Vollversammlung. Diese Aufgabe werde ich mit großer Begeisterung und im Vertrauen auf die Stärken des Handwerks angehen – gemeinsam mit dem Ehrenamt, den Innungen und den Kreishandwerkerschaften.“

Zu den vorrangigen Zielen der Kammer zähle die Fachkräfte- und Nachwuchssicherung ebenso wie die Errichtung des neuen HWK-Ausbildungszentrums, unterstrich der designierte Hauptgeschäftsführer. In die Planung des Neubaus, der im kommenden Herbst beginnt und 2019 fertig sein soll, ist Diplom-Ingenieur Bettendorf bereits federführend eingebunden. „Dieses Projekt erfolgreich zu Ende zu führen, wird auch in der neuen Position zu meinen wichtigsten Aufgaben gehören“, hob er hervor.

 

Unternehmen erwarten weiter gute Geschäfte im Ausland

Unternehmen in Rheinland-Pfalz zeigen sich mehrheitlich zuversichtlich, dass es für sie im Auslandsgeschäft weiter bergauf gehen wird. Dies zeigt der „Außenwirtschaftsreport Rheinland-Pfalz 2015/2016", der auf einer Befragung von international tätigen Unternehmen durch die rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern (IHKs) beruht.

Im vergangenen Jahr lieferten rheinland-pfälzische Firmen Waren im Wert von 51,2 Mrd. Euro ins Ausland. Damit erreichten die Exporte einen neuen Rekordwert. Entsprechend wichtig ist das Auslandsgeschäft für die heimische Wirtschaft: Der Anteil der Exporte an den Umsätzen der rheinland-pfälzischen Industrie betrug im letzten Jahr 56 Prozent.

Mit Blick auf die weitere Entwicklung ihres Auslandsgeschäfts zeigen sich die befragten Unternehmen verhalten optimistisch: 26 Prozent rechnen mit einer weiteren Belebung der Exporte, 61 Prozent gehen von unveränderten Exportgeschäften aus.
Weiterlesen...

Küchenleiter Norbert Barth nach über 40jähriger Betriebszugehörigkeit in den Ruhestand verabschiedet

Nach über 40jähriger Tätigkeit in der Tagungsstätte Trier der Deutschen Richterakademie wurde am 02. Juni 2016 der Küchenleiter der Einrichtung Norbert Barth durch den Direktor der Deutschen Richterakademie Dr. Stefan Tratz in den Ruhestand verabschiedet.

Nach seiner Kochlehre und seinem Grundwehrdienst begann Herr Barth im Februar 1976 als Jungkoch in der Tagungsstätte Trier. Im Jahr 1987 wurde er zum 1. Koch und gleichzeitig zum stellvertretenden Küchenleiter berufen. Aufgrund der herausragenden Qualität seiner Arbeit und seiner Leidenschaft für die Kochkunst wurde er im Jahr 2000 mit der Funktion des Küchenleiters betraut. Mit Norbert Barth trete ein „Urgestein“ der Akademie in den wohlverdienten Ruhestand. Er habe in den 40 Jahren seiner Tätigkeit vielen Gästen gemeinsam mit seinem Küchenteam zu einem angenehmen Aufenthalt in der Deutschen Richterakademie verholfen. Namens der Deutschen Richterakademie dankte Direktor Dr. Tratz dem scheidenden Küchenleiter für seine Arbeit und seinen Einsatz zum Wohle der gesamten Richterakademie.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichte Dr. Tratz eine Dankurkunde an Norbert Barth verbunden mit den besten Wünschen für den wohlverdienten Ruhestand. Auch die Vorsitzende des Personalrats Katja Plein-Füssel dankte im Namen der Kolleginnen und Kollegen Norbert Barth für seinen Einsatz.

Standortumfrage der IHK Koblenz Meinung der Betriebe ist gefragt

Koblenz, 8. Juli 2016: Wie zufrieden sind rheinland-pfälzische Unternehmen mit ihren Standortbedingungen? Das untersucht die Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz noch bis Ende Juli in einer breit angelegten Mitgliederbefragung. Anhand der Ergebnisse möchte die IHK konkrete Handlungsfelder identifizieren, um im Dialog mit der Politik aktuelle Bedürfnisse der Unternehmen aufzugreifen und sich noch gezielter für die Interessen der Wirtschaft im nördlichen Rheinland-Pfalz einzusetzen. „Die Standortfaktoren einer Region entscheiden nicht nur über ihre Qualitäten als Wirtschaftsraum. Sie bestimmen auch ganz wesentlich mit, wie attraktiv eine Region für Menschen zum Leben und Arbeiten ist. Weil die Regionen heute zunehmend miteinander im Wettbewerb stehen, prägen die Standortbedingungen ihre zukünftige Entwicklung maßgeblich“, erklärt Robert Lippmann, Geschäftsführer des Bereichs Standortpolitik bei der IHK Koblenz, die Hintergründe der Mitgliederbefragung.

Weiterlesen...

Brexit: Rheinland-pfälzische Firmen reagieren besonnen

Stand heute bleibt der mögliche Brexit ohne negative Rückwirkungen auf die Investitionen und Beschäftigung in Rheinland-Pfalz: 95 Prozent der rheinland-pfälzischen Unternehmen, die aktive Geschäftsbeziehungen mit Großbritannien unterhalten, planen keine Änderung ihrer Beschäftigtenzahl aufgrund des möglichen Austritts Großbritanniens aus der EU. Neun von zehn Unternehmen geben darüber hinaus an, auch bei den Investitionsausgaben keinen Anpassungsbedarf zu sehen. Das sind die zentralen Ergebnisse einer aktuellen Befragung der Industrie- und Handelskammern (IHKs) in Rheinland-Pfalz, die ein erstes Stimmungsbild der rheinland-pfälzischen Wirtschaft nach dem Brexit-Referendum zeichnet.

„Diejenigen Unternehmen aus Rheinland-Pfalz, die Geschäftsbeziehungen mit Großbritannien unterhalten, haben die mit einem Brexit verbundenen Risiken bewusst und differenziert im Blick“, so Arne Rössel, Sprecher der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz. „Dabei reagieren die Firmen mit Bedacht. Direkte negative Auswirkungen auf Investitionen und Beschäftigung in Rheinland-Pfalz sind – insbesondere wegen der mehrjährigen Übergangszeit bis zu einem tatsächlichen Brexit – aktuell nicht zu befürchten. Mittelfristige Auswirkungen sind aber natürlich nicht auszuschließen.“ Tatsächlich rechnen fast 50 Prozent der antwortenden rheinland-pfälzischen Unternehmen mit Rückgängen bei Importen wie Exporten nach Vollzug des formalen Austritts Großbritanniens aus der EU.

Als wesentliche Risiken für die künftigen Geschäftsbeziehungen mit Großbritannien sehen die rheinland-pfälzischen Unternehmen allerdings mehrere Faktoren: Jeweils mindestens zwei Drittel der Unternehmen erwarten eine Zunahme nicht-tarifärer Handelshemmnisse wie Normen und Standards ebenso wie länger andauernde politische und rechtliche Risiken, steigende Zölle und wachsende Wechselkursrisiken infolge des Brexit.
Dementsprechend sieht die rheinland-pfälzische Wirtschaft die Perspektiven für Investitionen und Beschäftigung in Großbritannien skeptisch: Knapp ein Viertel der dort aktiven rheinland-pfälzischen Unternehmen plant, künftig weniger in Großbritannien zu investieren; 15 Prozent rechnen zudem mit einer Reduzierung der Beschäftigtenzahl vor Ort. 60 Prozent gehen zugleich von einer Verlangsamung des gesamtwirtschaftlichen Wachstums in Großbritannien über mehrere Jahre aus.

„Bislang ist weder bei den rheinland-pfälzischen IHKs noch bei der Deutschen Auslandshandelskammer (AHK) in London eine Zunahme an individuellem Beratungsbedarf seitens der Unternehmen in direkter Folge des Brexit-Votums festzustellen“, so Rössel. „Sollte sich die Stimmung aber drehen, steht den Unternehmen jederzeit die Außenwirtschaftsberatung der vier rheinland-pfälzischen IHKs mit 30 qualifizierten Ansprechpartnern zur Verfügung.“

Hintergrund:
Um die möglichen Rückwirkungen eines Brexit auf die heimische Wirtschaft fundiert beurteilen zu können, hatten die Industrie- und Handelskammern deutschlandweit ihre außenwirtschaftsaktiven Mitgliedsunternehmen um eine erste Einschätzung aus Unternehmersicht gebeten. Die Befragung fand im Zeitraum vom 27. bis 29. Juni 2016 statt.

Die Befragungsergebnisse für Rheinland-Pfalz basieren auf den Antworten von 306 rheinland-pfälzischen Unternehmen, die aktive Geschäftsbeziehungen nach Großbritannien unterhalten.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL