Montag, 24. Juli 2017

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Beschäftigung im Gesundheitswesen 2015 erneut gestiegen

Im rheinland-pfälzischen Gesundheitswesen waren im Jahr 2015 rund 256.000 Beschäftigte tätig. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems entspricht dies einem Anstieg von 3.800 Beschäftigten bzw. 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr (Deutschland: plus 2,1 Prozent). Die meisten neuen Arbeitsplätze entstanden in stationären und teilstationären Pflegeeinrichtungen.

Das Gesundheitswesen gewinnt als Arbeitgeber weiter an Bedeutung. Die Zahl der Beschäftigten in Gesundheitseinrichtungen hat seit Beginn der Zeitreihe 2008 kontinuierlich zugenommen. Bis 2015 erhöhte sie sich insgesamt um 14,9 Prozent (Deutschland: plus 16,1 Prozent). Mit rund 1.800 Beschäftigten mehr als im Jahr 2014 entstanden die meisten neuen Arbeitsplätze im Bereich der stationären und teilstationären Einrichtungen. Zu diesen Arbeitgebern zählen Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationskliniken sowie stationäre und teilstationäre Pflegeeinrichtungen. Ein besonders starkes Plus verzeichneten die Einrichtungen der stationären und teilstationären Pflege (plus 1.300). Der zweithöchste Anstieg erfolgte in den ambulanten Einrichtungen, zu denen u. a. Arztpraxen und Apotheken gehören. Im Jahr 2015 erhöhte sich die Beschäftigtenzahl dieser Einrichtungen um knapp 900 auf 103.000. Den stärksten Zuwachs gab es dabei im Bereich der ambulanten Pflege (plus 800 Beschäftigte). Zurückzuführen sind die gestiegenen Beschäftigtenzahlen in den Pflegeeinrichtungen auf das zu Beginn des Jahres 2015 in Kraft getretene Pflegestärkungsgesetz, das u. a. eine bessere Betreuung in stationären Pflegeeinrichtungen vorsieht.

Das Gesundheitswesen zeichnet sich durch einen hohen Anteil weiblichen Personals aus. Im Jahr 2015 lag der Anteil der Frauen an allen Beschäftigten in Gesundheitseinrichtungen bei 76 Prozent (Deutschland: ebenfalls 76 Prozent), was einer Anzahl von 194.600 weiblichen Beschäftigten entspricht. Am höchsten waren die Frauenanteile in den ambulanten (82 Prozent) und den stationären bzw. teilstationären Einrichtungen (80 Prozent).

Die Ergebnisse werden von der Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder“ (AG GGRdL) berechnet. In diesem Jahr konnten erstmals Ergebnisse zum Gesundheitspersonal für alle 16 Bundesländer bereitgestellt werden.

Unter Gesundheitspersonal bzw. Beschäftigten werden Beschäftigungsverhältnisse verstanden, sodass Personen mit mehreren Arbeitsverhältnissen in verschiedenen Einrichtungen mehrfach gezählt werden.

Das Gesundheitswesen ist gemäß SHA (System of Health Accounts) definiert. Es ist nicht identisch mit Abteilung 86 der aktuellen Wirtschaftszweigklassifikation.

Autorin: Melanie Nofz (Referat Analysen, Auftragsarbeiten, FDZ)

Einzelhandel im ersten Quartal 2017 mit Umsatz- und Beschäftigtenplus

Der rheinland-pfälzische Einzelhandel setzte im ersten Quartal 2017 mehr um als im Vorjahreszeitraum. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems waren die Umsätze real, also um Preisveränderungen bereinigt, um 0,8 Prozent höher als im ersten Quartal 2016. Nominal, also zu jeweiligen Preisen, stiegen die Erlöse um 2,9 Prozent. Deutschlandweit legten die Einzelhandelsumsätze preisbereinigt um 1,2 Prozent zu (nominal: plus 3,2 Prozent).

Die Umsatzentwicklung war in den verschiedenen Bereichen des Einzelhandels unterschiedlich. Der umsatzstärkste Bereich ist der „Einzelhandel mit sonstigen Gütern“, zu denen Bekleidung, Schuhe und Lederwaren zählen. In diesem Handelssegment lagen die preisbereinigten Umsätze im ersten Quartal 2017 nur leicht über dem Niveau des Vorjahreszeitraums (plus 0,2 Prozent). Im zweitgrößten Bereich, dem „Einzelhandel mit sonstigen Haushaltsgeräten, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf“ erhöhten sich die Quartalserlöse real um 2,2 Prozent. Im „Einzelhandel mit Waren verschiedener Art“, zu dem Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte gehören, fielen die preisbereinigten Erlöse niedriger aus als im Vorjahreszeitraum (minus 1,1 Prozent). Der Handel mit Verlagsprodukten, Sportausrüstungen und Spielwaren setzte real 1,7 Prozent mehr um als ein Jahr zuvor. Im Handel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik nahmen die Umsätze preisbereinigt um 14,9 Prozent zu.

Beschäftigung

Die Zahl der Beschäftigten im Einzelhandel lag in der Zeit von Januar bis März 2017 leicht über dem Niveau des Vorjahreszeitraums (plus 0,3 Prozent). Die Zahl der Vollzeitkräfte und die Zahl der Teilzeitbeschäftigten nahmen jeweils um 0,3 Prozent zu.

Die Daten stammen aus der monatlichen Stichprobenerhebung bei ausgewählten Einzelhandelsunternehmen in Rheinland-Pfalz. Durch das Handelsstatistikgesetz wird die Zahl der zu befragenden Einheiten auf höchstens 8,5 Prozent aller Unternehmen begrenzt. Die Angaben für Filialbetriebe von Einzelhandelsketten mit Sitz in einem anderen Bundesland sind in den Ergebnissen enthalten.

Autorin: Marie-Luise Schmittel (Referat 34 Auswertungen, Analysen A3)

Volksbank präsentiert erfreulich gutes Ergebnis für 2016

    Niedrigzins vernichtet Werte und drückt Sparquote
    Digitalisierung und persönliche Beratung sind Erfolgsfaktoren
    57 Mitglieder für 50-jährige Treue geehrt
(Koblenz, 17.05.2017) Eine erfreulich gute Bilanz für 2016 ziehen Stephan Breser und Walter Müller, Vorstand der Volksbank Koblenz Mittelrhein eG: „Wir blicken gemeinsam auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurück. Trotz ungünstiger Rahmenbedingungen wie Niedrigzins, Regulatorik und turbulentem Börsengeschehen konnten wir uns souverän am Markt behaupten und in allen Geschäftsbereichen zulegen. Besonders stolz sind wir auch auf die Auszeichnung als „Beste Bank“ in Koblenz beim unabhängigen ‚City Contest 2016‘. Mittlerweile dürfen wir uns ebenso als ‚Beste Bank‘ in Neuwied bezeichnen.“

Die Bilanzsumme stieg um 28 Mio. Euro auf 701 Mio. Euro. Das betreute Kundenvolumen – also die Summe aller betreuten Kredite und Geldanlagen innerhalb und außerhalb der Bilanz – erhöhte sich um rund 66 Mio. Euro auf 1,67 Mrd. Euro.

Beim Einlagengeschäft wurde wieder deutlich, dass die Sparer auf Sicherheit und Verfügbarkeit setzen und Renditechancen noch nicht ausreichend nutzen. „Liquide täglich fällige Einlagen sind trotz Nullzins stark nachgefragt“, so Müller. Termineinlagen hingegen werden so gut wie nicht mehr verlangt und gingen um 16,6 Mio. Euro auf 29,7 Mio. Euro zurück. Die bilanzwirksamen Kundengelder stiegen um 16 Mio. auf 541 Mio. Euro, was einem Plus von 3,11 Prozent entspricht. Das gesamte betreute Einlagevermögen von Kunden stieg um rund 19 Mio. Euro auf insgesamt 954 Mio. Euro.

Müller: „Die extreme Niedrigzinspolitik der EZB gefährdet die Spar- und Vorsorgebereitschaft der Bürger massiv und dauerhaft. Das kann nicht im Interesse der Gesellschaft liegen. Nicht nur die Altersversorgung ist für viele Menschen gefährdet, die Sinnhaftigkeit des Sparens kann auch der jungen Generation kaum noch vermittelt werden. Kein Wunder also, dass die Sparquote heute bei gerade mal 10 Prozent liegt. Damit wird das Vermögen der Inflation überlassen. Die Lösung liegt in einer ausgeglichenen Vermögensstruktur mit einer gesunden Balance aus Rendite, Verfügbarkeit und Sicherheit. Unsere Beraterinnen und Berater zeigen Alternativen auf, die zu der persönlichen Lebenssituation passen.“

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Start der Bewerbungsphase für SUCCESS 2017

Mainz, 15 . Mai 2017. Unternehmen aus Rheinland-Pfalz, die neue Produkte, Produktionsprozesse, technologieorientierte Dienstleistungen oder anspruchsvolle IT-Vorhaben für technische Anwendungen in Forschungs- und Entwicklungsprojekten entwickelt haben und damit bereits auf dem Markt erfolgreich sind, können sich ab sofort bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) für die SUCCESS-Technologieprämien bewerben. Im Oktober 2017 wird die ISB wieder die besten Technik-Innovationen auszeichnen. Die zukunftsweisenden Ideen und innovativen Produkte werden mit Einzelprämien von bis zu 15.000 Euro gewürdigt.

Zusätzlich wird in diesem Jahr die Sonderprämie „Mit Innovationen neue Märkte erschließen“ vergeben. Die Sonderprämie richtet sich an Unternehmen, die mit einer technologischen Innovation strategisch neue Marktsegmente wirtschaftlich erfolgreich besetzen konnten.

Die Bewerbungsfrist für die Teilnahme am Wettbewerb „SUCCESS 2017“ endet am 15. August 2017. Die Anträge werden direkt bei der ISB gestellt. Die Bewerbungsunterlagen sind auf der Internetseite der ISB abrufbar unter www.isb.rlp.de, Wirtschaft; Förderung A–Z, Forschung und Entwicklung (SUCCESS).

Landesvorstand neu gewählt

Die Arbeitsgemeinschaft der Selbständigen in der SPD (AGS) haben neu gewählt. Bei der diesjährigen ordentlichen Landesversammlung im Abgeordentenhaus in Mainz, standen auch Neuwahlen an. Wegen des Ortes hatte auch der Referent des Abends, Dr. Denis Alt ein Heimspiel. Als Abgeordneter im Landtag Rheinland-Pfalz ist er in diesem Saal „zu Hause“.

In seiner Rede ging Alt auf die Rahmenbedingungen für Selbständige in Rheinland-Pfalz ein. Er zeigte die Möglichkeiten auf, die Unternehmensneugründer im Land haben. Die Teilnehmer bemängelten die Bereitschaft der Geldgeber, Risiken einzugehen. „Wie die Neu-Unternehmer selbst müssen auch die Geldgeber größere Risiken eingehen, als bei konven-tionellen Geldanlagen,“ so der Referent. „Das gilt auch und besonders für Banken und Sparkassen. Wenn denen die `Hände gebunden` sind, so muss an den Regeln etwas geändert werden. Es kann nicht sein, dass für große und kleine Banken mit unterschiedlichen Geschäftsfeldern die gleichen Regeln gelten“.

In seinem Rechenschaftsbericht zeigte Bernhard Kimmle die Aktivitäten der letzten 2 Jahre auf und gab einen Ausblick auf die Aufgaben der nächsten Wahlperiode.

Vom Thema Bildung (Schulen, duales Studium, Meister), Vererbung bzw. Übergang kleiner und mittlerer Unternehmen über die SPD-Parteireform bis zur Besteuerung der Unternehmen und ihrer Inhaber, um nur einige Beispiel zu benennen, gab es eine Reihe von Themen, mit denen sich der Landesvorstand beschäftigte.

Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Alter und neuer Vorsitzender ist Bernhard Kimmle, zu seinen Stellvertretern wählte die Versammlung Steffen Bouffleur und Aloys Leyendecker, neuer Schriftführer wurde Christoph Bretz.. Als Beisitzer wurden gewählt (alphabetisch) Sabine Barth, Esther Maria Czasch, Jens Kutscher, Hans-Joachim Michel, Robert Michel, Ender Önder, Bernd Schellhaas, Walter Unterberg, Karl-Heinz Wedel und Harald Weis. Hans Witsch ist nicht mehr im Landesvorstand vertreten. Bernhard Kimmle nahm dies zum Anlass, alle zur thematisch, kooptiver Mitarbeit im Vorstand aufzurufen. Die Versammlung hörte dies gerne.

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