Samstag, 21. Oktober 2017

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Knappschaft verbessert Leistungen

Vertreterversammlung der DRV Knappschaft-Bahn-See tagte in Bochum

Die Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS) hat sich in ihrer heutigen Sitzung in Bochum unter anderem mit neuen Zusatzleistungen der Knappschaft, der gesetzlichen Krankenkasse der KBS, befasst.

Für die Krankenkasse Knappschaft war ein „Rund-um-Schutz“ für ihre Kunden schon immer selbstverständlich. Dies wird jetzt weiter ausgebaut. Aus diesem Grund werden ab dem 1. Juni zusätzliche Leistungen, die sich an alle Generationen richten, in das bisherige Angebot aufgenommen. Dazu zählen unter anderem neue medizinische Vorsorgeuntersuchungen, Geburtsvorbereitungskurse für Partner, Zahnversiegelung für Kinder und Jugendliche, Homöopathie für Kinder, Glattflächenversiegelung für Zahnspangenträger und ambulante Kuren. Damit bietet die Knappschaft zahlreiche Zusatzleistungen an, die weit über den gesetzlichen Leistungskatalog hinausgehen.

Die Vertreterversammlung, das Parlament der KBS, hat sich in der heutigen Sitzung auch zum neuen Wahltarif für Auszubildende verständigt. Am 1. Juni 2016 sollen die Selbstbehalttarife um eine neue Tarifvariante für Auszubildende erweitert werden. Der Wahltarif richtet sich an Mitglieder, die sich in Berufsausbildung gegen Arbeitsentgelt befinden, versicherungspflichtig sind und das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Für die Teilnahme erhalten die Auszubildenden eine Prämienzahlung von 120,00 Euro im Jahr.

Weniger gewerbliche Minijobber – mehr Minijobber in Haushalten

Die Vertreterversammlung nahm Kenntnis von den Anmeldezahlen bei der Minijob-Zentrale. Zum Stichtag 31. Dezember 2015 wurden 6.685.160 Minijobber im gewerblichen Bereich gezählt. Gegenüber dem Vorjahreswert reduzierte sich die Anzahl um 165.943 Personen
(-2,4 Prozent).

Bei den haushaltsnahen Beschäftigungen waren zum Jahresende 2015 296.326 Minijobber in Privathaushalten angemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Zahl um 4,1 Prozent.

Haushaltsjob-Börse

Die Haushaltsjob-Börse der Minijob-Zentrale hilft Familien oder Einzelpersonen bei der Entlastung von der Hausarbeit und leistet somit einen Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Privat- und Erwerbsleben. Aber auch Arbeitnehmern, die ihre Unterstützung bei der Haus-und Gartenarbeit oder bei der Betreuung von Familienmitgliedern anbieten, ist die Haushaltsjob-Börse ein hilfreiches Instrument bei der Job-Suche. Diesen Service nutzen deutschlandweit fast 25.000 Menschen. Tendenz: weiter steigend. Zwei Drittel der Anzeigen stammen von Arbeitgebern. 78 Prozent der Anzeigen sind dem Bereich Haushalt zuzuordnen. In den Rubriken Senioren, Kinder und Tiere gibt es hingegen mehr Jobgesuche als Angebote.

Abgrenzen möchte sich die Haushaltsjob-Börse von den anderen Portalen in der Internetlandschaft. Diese unterliegen im Gegensatz zur Haushaltsjob-Börse vorwiegend wirtschaftlichen Interessen und sind im Regelfall kostenpflichtig. Eine gründliche Anzeigenkontrolle zwecks Vermeidung von unseriösen Angeboten ist der Minijob-Zentrale genauso wichtig wie die Aufklärung nicht legitimierter Nutzer, wie zum Beispiel Dienstleistungsunternehmen. Die Haushaltsjob-Börse ist bewusst einfach konzipiert und steht Privatpersonen und  -haushalten kostenlos zur Verfügung. Nähere Informationen: www.haushaltsjob-boerse.de

Rechnungsergebnisse

Die Vertreterversammlung der KBS befasste sich in ihrer heutigen Sitzung auch mit den Rechnungsergebnissen des Jahres 2015. Dabei sind die Ergebnisse der Kranken- und Rentenversicherung noch vorläufig.

Die Knappschaft schließt das Jahr 2015 voraussichtlich mit einem leichten Fehlbetrag ab. Dieses Ergebnis bestätigt die solide Kalkulation und wurde bei einem unter dem Durchschnitt aller gesetzlichen Krankenkassen liegenden Zusatzbeitragssatz von 0,8 Prozent in 2015 erzielt.

Auch die Ergebnisse der übrigen Versicherungsbereiche der KBS liegen im Rahmen der Finanzplanungen für das Jahr 2015.

Medizinkarriere in Mayen-Koblenz: Landkreis unterstützt angehende Ärzte

Von Information bis zur Begleitung bei Verfahren, Praxisübernahme oder Standortsuche

KREIS MYK. Für Medizinstudenten stellt sich häufig schon an der Uni die Frage: Wie gestalte ich einmal meine berufliche Karriere? Eher im Krankenhaus oder in der eigenen Praxis? Wo liegen die Vor- und Nachteile? Welche Optionen habe ich? Und wie kann ich vor Ort unterstützt werden? Wie sind die Rahmenbedingungen zum Leben und Arbeiten in MYK für mich und meine künftige Familie? Im Landkreis Mayen-Koblenz werben gleich mehrere Institutionen für den Standort.

„Die flächendeckende ärztliche Versorgung im Landkreis können wir nur in Kooperationen sichern. Informationen über den Landkreis bieten, Anreize für eine Ansiedlung oder eine Praxisübernahme geben und für den Standort werben. Das ist ein wichtiger Mosaikstein für eine dauerhaft gesicherte medizinische Versorgung der Menschen“, erklärt Landrat Dr. Alexander Saftig.

In Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz, der Kreisärzteschaft Mayen-Koblenz und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises besteht nun das Angebot an Mediziner aller Fachrichtungen, ihre Wünsche und Vorstellungen mit den örtlichen Gegebenheiten im Landkreis Mayen-Koblenz zu koordinieren. „Themen in der Beratung können die eigene Praxis, eine Gemeinschaftspraxis, die Anstellung in einer bestehenden Praxis oder aber auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch beispielsweise gute Angebote der Kinderbetreuung sein“, sagt Lea Bales, Projektbeauftragte des Kreises. „Es gibt zudem Hilfe bei der Nachfolgeregelung von Praxen, die Vermittlung von Standorten und Gebäuden für die Errichtung einer eigenen Praxis im Verbund mit Gemeinden und Städten.“ Unterstützung gibt es ebenso durch Einbindung in Netzwerke mit Krankenhäusern, Kassenärztlicher Vereinigung und Kreisärzteschaft sowie bei der Begleitung behördlicher Genehmigungsverfahren und der Vermittlung von verschiedenen Förderprogrammen. „Wo wir können“, sagt der Landrat, „wollen wir Hürden und Hemmnisse abbauen, damit sich die Ärzte auf ihre Arbeit konzentrieren können – auf ihre Arbeit und ein gutes Leben bei uns im Landkreis.“

Den Flyer mit entsprechenden Kontaktdaten können Sie abrufen auf der Homepage des Landkreises www.kvmyk.de unter dem Stichwort Gemeinsam statt einsam.

 

IHKs begrüßen Wegfall der Störerhaftung

Die Einigung von Union und SPD auf eine Neuregelung des Telemediengesetzes schafft endlich Rechtssicherheit für nebengewerbliche Anbieter, die ihr WLAN für ihre Kunden öffnen wollen. Davon profitieren Unternehmen, die im Hauptgewerbe z.B. ein Hotel betreiben und das WLAN als Service anbieten. Die IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz unterstützt diese Gesetzesnovelle.

Öffentliche WLAN-Netze sind in im Zuge der Digitalisierung unseres Alltags in vielen Branchen zum selbstverständlichen Standard geworden. Insbesondere für Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel ist es wichtig, ihren Kunden beim Aufenthalt mit ihren Geräten die Internetnutzung zu ermöglichen. Bisher bestand jedoch die Gefahr, dass die Unternehmen für das Surfverhalten ihrer Kunden haften müssen.

„Wir begrüßen ausdrücklich, dass die Unsicherheit in Haftungsfragen endlich wegfallen soll,“ so die breitbandpolitische Sprecherin der IHK-Arbeitsgemeinschaft, Nicole Rabold. „Der Wegfall der Störerhaftung ist eine große Chance für die Wirtschaft. Sie ermöglicht Händlern und Gastronomen, mit der gesellschaftlichen Entwicklung und voranschreitenden Digitalisierung Schritt zu halten. Deutschland liegt bisher im internationalen Vergleich zurück, was das Angebot freier WLAN-Netze angeht. Das können wir uns nicht weiter leisten; mit der Störerhaftung entfällt eine große Hürde.“

Die Änderungsanträge zu dem Gesetz sollen in der nächsten Sitzungswoche im Bundestag beschlossen werden.

Statement der IHK Koblenz zu den Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft

Das Bundeskabinett hat heute eine Ausweitung der Lkw-Maut auf alle Bundesstraßen ab 2018 beschlossen. Arne Rössel, Hauptgeschäftsführer der IHK Koblenz, warnt vor den Folgen insbesondere für die regionale Wirtschaft:

"Wir sehen mit Sorge, dass die Bundesregierung die Finanzierungslast im Verkehrsbereich trotz Rekordsteuereinnahmen noch weiter in Richtung Wirtschaft verschieben will. Gemeinsam mit der ebenfalls angedachten Ausweitung der Maut auf Fahrzeuge unter zwölf Tonnen würde die regionale Wirtschaft durch die Neuregelung überdurchschnittlich belastet - weil gerade sie auf Bundesstraßen und mit kleineren Fahrzeugen unterwegs ist. Problematisch sehen wir zudem, dass der Bund über Mineralölsteuer, Mehrwertsteuer auf die Mineralölsteuer, Kfz-Steuer und Maut bereits jetzt jährlich mehr als 50 Milliarden Euro an Einnahmen aus dem Verkehr generiert, aber nur ein Teil dieser Einnahmen zum Erhalt und zum Ausbau der Verkehrsinfrastruktur verwendet wird. Deshalb betrachten wir trotz der Finanzierungsdefizite bei der Verkehrsinfrastruktur eine Ausweitung der Maut – und damit eine zusätzliche Belastung der Unternehmen – als nicht notwendig."

Gute Noten für die Konjunktur in der Region Trier

IHK-Umfrage: Aufschwung wird sich in moderatem Tempo fortsetzen

Die Unternehmen in der Region Trier sind mit ihren Geschäften überwiegend zufrieden, meldet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier unter Berufung auf ihre aktuelle Konjunkturumfrage. An der Befragung haben sich 170 Unternehmen mit mehr als 15 000 Beschäftigten beteiligt.

39 Prozent der Befragten berichten von guten, 51 Prozent von befriedigenden und zehn Prozent von schlechten Geschäften. Dabei zeigen sich alle drei großen Branchen, also Industrie, Dienstleistungssektor und Handel, mit der aktuellen Geschäftslage überwiegend zufrieden. Gegenüber dem Jahresbeginn, als 41 Prozent von guten und acht Prozent von schlechten Geschäften berichteten, hat sich die Lagebeurteilung jedoch leicht eingetrübt.

Ähnliches gilt für die mittelfristigen Geschäftserwartungen. Für die kommenden zwölf Monate rechnen 20 Prozent der Unternehmen mit besseren, 66 Prozent mit gleich bleibenden und 14 Prozent mit schlechteren Geschäften. Vor vier Monaten hatten 26 Prozent Optimisten 14 Prozent Pessimisten gegenüber gestanden.

Der IHK-Konjunkturklima-Indikator, in den die Untenehmenseinschätzungen zu Geschäftslage und Konjunkturerwartungen eingehen, ist gegenüber dem Jahresbeginn um fünf Punkte auf aktuell 117 Zähler gefallen. Werte über 100 signalisieren ein grundsätzlich positives Konjunkturklima.

"Es ist davon auszugehen, dass sich der aktuelle Konjunkturaufschwung im weiteren Jahresverlauf in moderatem Tempo fortsetzen wird. Im Industrie- und Dienstleistungssektor sind die Geschäftserwartungen nach oben gerichtet. Der Einzelhandel ist zwar leicht pessimistisch gestimmt, berichtet aber immerhin von einer guten aktuellen Wirtschaftslage", sagt IHK-Volkswirt Matthias Schmitt.
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