Donnerstag, 27. Juli 2017

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Industrie verzeichnet im März starken Anstieg der Auftragseingänge

Im März 2017 ist die Nachfrage nach Erzeugnissen der rheinland-pfälzischen Industrie stark gestiegen. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Werte lag der preis-, kalender- und saisonbereinigte Auftragseingangsindex um 9,6 Prozent über dem Niveau des Vormonats. Aus dem In- und Ausland gingen mehr Bestellungen ein als im Februar (plus 3,5 bzw. plus 10,2 Prozent).

Im Vergleich zum Vorjahresmonat erhöhte sich die Nachfrage ebenfalls deutlich (plus 17,2 Prozent). Das Ordervolumen aus dem Inland legte um 8,0 Prozent zu; aus dem Ausland gingen 20,3 Prozent mehr Bestellungen ein als im März 2016.

Ein wesentlicher Grund für die starke Steigerung der bereinigten Auftragseingänge ist die besonders dynamische Entwicklung in einem Teilbereich der Konsumgüterindustrie. Dadurch nahmen die Auftragseingänge im Konsumgüterbereich gegenüber dem Vormonat um 59,7 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 50,2 Prozent zu. Aber auch die Vorleistungsgüter- und die Investitionsgüterindustrie trugen zum Anstieg der Bestellungen bei. Das Ordervolumen lag in diesen beiden Hauptgruppen um 1,4 bzw. 1,5 Prozent über dem Niveau des Vormonats; gegenüber März 2016 ergaben sich kräftige Zuwächse von 11,9 bzw. 9,8 Prozent.

In zwei der drei umsatzstärksten Branchen des Verarbeitenden Gewerbes waren die bereinigten Auftragseingänge im März 2017 höher als im Februar. In der Chemischen Industrie, der größten Branche, stieg die Nachfrage um 2,8 Prozent. Der Maschinenbau, die Branche mit dem drittgrößten Umsatz, verzeichnete einen prozentualen Zuwachs in ähnlicher Größenordnung (plus 2,9 Prozent). Lediglich der Fahrzeugbau, die zweitgrößte Branche, musste im März einen leichten Rückgang der Auftragseingänge hinnehmen (minus 0,5 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es in allen drei Branchen deutliche Nachfragesteigerungen: In der Chemieindustrie war das Ordervolumen im März um 16,2 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Der Maschinenbau verbuchte einen kräftigen Zuwachs von 20,6 Prozent. Die Nachfrage im Fahrzeugbau erhöhte sich um 4,7 Prozent.

Die Schnellmeldungen zur Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe dienen der laufenden Messung der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie sowie in ausgewählten Branchen. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat angegeben. Weitere Erläuterungen

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

Branchentreff der Handelsvertreter

Freitag, 09. Juni 2017
15:30 Uhr
Casino Andernach, Rennweg 60, 56266 Andernach.

Dieses Jahr geht es beim Branchentreff der Handelsvertreter hoch hinaus. Gastredner Steve Kroeger erzählt von seiner faszinierende Reise auf die höchsten Gipfel der Kontinente und ermutigt seine Zuhörer, Lebensziele und -träume zu formulieren und zu verwirklichen. Nutzen Sie außerdem die Gelegenheit zum Austausch untereinander und nehmen Sie die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch mit unserem IHK-Vizepräsidenten Rolf Löhmar wahr. Auch in diesem Jahr wird es schon ab 13 Uhr eine begleitende Katalogmesse geben. Anmeldung zur kostenlosen Teilnahme bitte auf www.ihk-koblenz.de, Nummer 3698684.

Ideen aus Koblenz für gesundes Arbeiten gesucht

DAK-Gesundheit ruft Firmen zur Teilnahme am Förderpreis Betriebliches Gesundheitsmanagement 2017 auf

Koblenz, 04. Mai 2017. Firmen in Koblenz und der Region können mit innovativen Ideen und Projekten zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) an einem Wettbewerb teilnehmen: Die DAK-Gesundheit und die Kommunikationsberatung MCC schreiben zum dritten Mal den Deutschen BGM-Förderpreis aus. Im Fokus stehen 2017 die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt. Zu gewinnen gibt es insgesamt 60.000 Euro in Form von Sachleistungen, die die Gewinner bei ihren Vorhaben unterstützen. Einsendeschluss ist der 8. September 2017.

„Flexibel, mobil und digital – die Arbeitswelt ist einem starken Wandel unterworfen, der weiter andauert“, sagt Jürgen Wilhelm von der DAK-Gesundheit in Koblenz. Wie lässt sich im Zeitalter ständiger Erreichbarkeit eine Work-Life-Balance herstellen, die die Beschäftigten produktiv und gesund erhält? Wie helfen digitale Anwendungen dabei, Menschen zur Prävention zu motivieren? Das sind nur zwei von vielen denkbaren Fragestellungen, zu denen Projekte eingereicht werden können. „Wir unterstützen Unternehmen bereits seit Jahren dabei, sich vorausschauend für die Gesundheit ihrer Beschäftigten zu engagieren“, so Wilhelm weiter.

Experten entscheiden über Gewinner

Teilnehmen können Unternehmen, Dienstleister und lokale Netzwerke aus Koblenz und der Region, die eine neue Idee im Gesundheitsmanagement entwickelt haben und im betrieblichen Umfeld umsetzen möchten. Über die Gewinner entscheidet eine Expertenjury, der unter anderem Professor Bert Rürup angehört. Der erste Platz ist mit 30.000 Euro für Sachleistungen dotiert, die Zweit- und Drittplatzierten erhalten Leistungen im Wert von 20.000 und 10.000 Euro. Verliehen werden die Preise im Rahmen des Kongresses „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ am 26. Oktober 2017 in Düsseldorf. Weitere Informationen, Teilnahmebedingungen und das Anmeldeformular gibt es unter: http://www.bgm-foerderpreis.de/

 

Integrationsforum im Frankfurter Römer

Gemeinsam mit dem Presse- und Informationsamt der Bundesregierung veranstaltet die Deutsche Gesellschaft e.V. in diesem Jahr bundesweit sechs Integrationsforen. Nach Berlin und Düsseldorf fand die dritte Veranstaltung im Frankfurt am Main statt. Die Foren richten sich insbesondere an Flüchtlingsinitiativen und zivilgesellschaftliche Organisationen sowie Vertretern der Jobcenter und der Kommunen. Ziel ist es, diese Initiativen zu würdigen, gemeinsam mit Vertreterinnen bzw. Vertretern aus Politik und Gesellschaft den Stand sowie die Perspektiven der Integrationsarbeit zu erörtern und einen Erfahrungsaustausch zu ermöglichen. Neben Impulsvorträgen aus verschiedenen Blickwinkeln konnten sammelte die Journalistin und Moderatorin Andrea Thilo die aus dem Auditorium angesprochenen Problemlagen. Am Nachmittag konnten sich die Forumsteilnehmer unter der Prämisse „Was läuft gut, was läuft schlecht und wo kann die Bundesregierung mithelfen, bessere Strukturen aufzubauen sich in zwei Paneln einbringen. Das Panel "Bildung, Weiterbildung, Integration in den Arbeitsmarkt" unter der Leitung von Karl-Heinz, Huth, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Frankfurt am Main und Andrea Thilo wurde sehr deutlich, dass zwar in relativ kurzer Zeit viele Strukturen aufgebaut wurden, es allerdings immer noch viele Schnittstellenprobleme gibt. Es wurden zahlreiche Aspekte zusammengetragen und im Hinblick auf unterschiedliche Lösungsadressaten erörtert. U.a. wurde der Dschungel der Behörden und Anbieter thematisiert, der für viele Flüchtlinge und ihre ehrenamtlichen Unterstützer/innen oft kaum zu durchschauen ist. Als Lösung für die örtlich-kommunale Ebene wurden Kooperationen und gemeinsame Anlaufstellen angeregt. Viele Flüchtlinge, die kurz vor Beendigung ihrer Schulpflicht stehen, schaffen es nicht, genügend Deutschkenntnisse und damit die Grundlage für einen qualifizierten Schulabschluss zu erlangen. Die unterschiedlichen Lebenslagen im ländlichen und städtischen Räumen und mangelnde Mobilität waren ebenfalls Thema. Die Ergebnisse der 6 Integrationsforen werden der Bundesregierung vorgelegt.

Außenwirtschaftsreport Rheinland-Pfalz veröffentlicht: Zuversicht trotz großer Sorgen

Noch nie waren die Exporte aus Rheinland-Pfalz auf einem derart hohen Niveau wie im Jahr 2016 – und noch nie gab es zugleich so viele Risiken für die Exportwirtschaft. Dies sind zwei der Kernaussagen des „Außenwirtschaftsreports Rheinland-Pfalz 2016/2017“ der Arbeitsgemeinschaft der rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern (IHKs). Der Report ist die Landesauswertung der bundesweiten IHK-Unternehmensumfrage Going International 2016/2017.

Mehr als die Hälfte aller in Rheinland-Pfalz produzierten Waren wurde 2016 direkt nach Fertigstellung in das Ausland verkauft. Dies entspricht einem Warenwert von 52,6 Milliarden Euro und einer Exportquote von 55,4 Prozent (bundesweit 49,4 Prozent).

Trotz dieses Erfolgs sehen die Unternehmen Grund zur Sorge: „Mit Russland ist ein wichtiger Markt bereits weitgehend weggebrochen, andere wie die Volksrepublik China, Türkei oder auch USA sind zumindest stark gefährdet“, erläutert Volker Scherer, Sprecher International der rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern (IHKs). Hinzu kommen die ungewissen Auswirkungen des inzwischen auch formal beantragten Brexit, der die Unternehmer mit einer großen Planungsunsicherheit konfrontiert. Weitere Risiken bestehen durch die politischen Instabilitäten, etwa die Krise in Syrien oder auch die wirtschaftliche Flaute in Brasilien.

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