Donnerstag, 23. November 2017

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Vielfältiges Seminarprogramm des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau

Von baulichen Anlagen bis zum Führerscheinrecht ein volles Programm

Koblenz. Mit dem Seminar „Neue bauliche Anforderungen an Fahrsilo-, Gülleanlagen und Fermenter“ beginnt am 26. Oktober 2017 die aktuelle Herbst-Seminarreihe des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau. Die neue JGS-Anlagenverordnung muss beim Planen und Bau neuer Lagerungsbehälter berücksichtigt werden. Referenten der SGD-Nord und der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz erläutern die Neuerungen und aktuellen Anforderungen.

Am 07. November 2017 verbessert Anne Weller, Stimm- und Präsentationstrainerin, mit dem Seminar „Raus mit der Stimme – Jetzt wird’s deutlich“, interessierten Teilnehmern ihre ganz persönliche Außenwirkung. Das Sprach- und Präsentationstraining ist ein ganz persönlicher Gewinn für alle, die auf ihre Wirkung auf andere Menschen Wert legen.

Rechtsanwalt André Nienhaus aus Bocholt wird im Seminar „Wie schütze ich meine Weinbezeichnung?“ am 09. November über den für Winzer und Direktvermarkter wichtigen Markenschutz referieren und unter anderem die Vorgehensweise bei der Markenanmeldung erläutern.

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Erfolg durch Haltung – Allen Widerständen zum Trotz!

Unternehmertag der Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein

KREIS MYK. Jährlich lädt die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Mayen-Koblenz (WFG) zum Unternehmertag. Landrat Dr. Alexander Saftig und WFG-Geschäftsführer Henning Schröder begrüßten mehr als 250 Unternehmer aus der Region sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft bei der Veranstaltung in der neue Stadt- und Kongresshalle in Vallendar.

Im Mittelpunkt des Netzwerktreffens stand ein Impulsvortrag des erfolgreichen Business-Coachs, Unternehmensberaters und Buchautors Saliya Kahawatte. Seine Vita ist geprägt von zahlreicheichen gesundheitlichen, beruflichen und privaten Rückschlagen. Allen Widerständen zum Trotz bewies der fast Blinde, dass man mit Haltung, viel Ausdauer und Optimismus eine beeindruckende Karriere in der Welt der Sehenden einschlagen kann. Durch bloßes Zuhören schaffte er das Abitur, absolvierte eine Ausbildung zum Hotelfachmann und machte Karriere in der Hotellerie. Jahrelang verschweigt er dabei seine Behinderung. Erst als er lernte, seine Behinderung zu akzeptieren, kam er wirklich im Leben an und absolvierte als erster hochgradig Sehbehinderter ein Management-Studium. Danach machte er seinen Makel zur Marke und gründet aus Hartz IV heraus sein eigenes Unternehmen. Die Firma operiert mittlerweile im In- und Ausland und zählt börsennotierte Konzerne, mittelständische Betriebe sowie Privatpersonen zu ihren Kunden.

Inflationsrate steigt im August auf 1,8 Prozent

ie Teuerungsrate ist im August 2017 gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 1,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Juli hatte die Inflationsrate 1,5 Prozent betragen.

Ein Grund für den Anstieg der Teuerungsrate ist die Energiepreisentwicklung. Die Energiepreise waren im August 2017 um 2,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Insbesondere Mineralölprodukte wurden deutlich teurer (plus 6,5 Prozent). Die Preise für Heizöl legten um 11,4 Prozent und die Kraftstoffpreise um 5,4 Prozent zu. Die Strompreise sowie die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme blieben hingegen fast unverändert (plus 0,2 bzw. minus 0,2 Prozent). Gas war um 1,2 Prozent billiger als im August 2016.

Die Nahrungsmittelpreise lagen im August mit einem Plus von 3,5 Prozent deutlich über dem Niveau des Vorjahresmonats. Dazu trugen aufgrund ihrer hohen Verbrauchsbedeutung insbesondere die Molkereiprodukte und Eier bei, deren Preise um 14,7 Prozent stiegen. Speisefette und -öle waren ebenfalls wesentlich teurer als im August 2016 (plus 31,3 Prozent). Dies ist in erster Linie auf die starke Erhöhung der Butterpreise zurückzuführen (plus 70,4 Prozent). Die Gemüsepreise sanken dagegen unter das Niveau des Vorjahresmonats (minus 4,4 Prozent). Obst wurde ebenfalls billiger (minus 1,7 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oft auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, blieb unverändert. Sie belief sich im August wie im Juli auf plus 1,4 Prozent.

 

Durch die kräftige Steigerung der Nahrungsmittelpreise wies die Hauptgruppe „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“ unter den zwölf Hauptgruppen die höchste Teuerungsrate auf (plus 3,4 Prozent). Es folgten alkoholische Getränke und Tabakwaren (plus 2,9 Prozent) sowie die Hauptgruppe „Verkehr“ (plus 2,8 Prozent). In der Hauptgruppe „Nachrichtenübermittlung“ sank das Preisniveau hingegen um 0,6 Prozent.

Veränderungen gegenüber Juli 2017

Gegenüber dem Vormonat ist der Verbraucherpreisindex im August 2017 um 0,2 Prozent gestiegen. Vor allem für Bekleidung und Schuhe mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher tiefer in die Tasche greifen (plus 2,9 Prozent). Auch im Verkehrsbereich waren Preissteigerungen zu verzeichnen (plus 0,5 Prozent; darunter Kraftstoffe plus 1,7 Prozent). Preisrückgänge gab es unter anderem in der Hauptgruppe „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ (minus 0,4 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem Verbraucherpreisindex dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird die Veränderung des Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat August 2017 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 5. September 2017 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

Durchschnittliche Getreide- und Rapsernte

Die diesjährige Getreide- und Rapsernte ist trotz der unbeständigen Witterung in den letzten Wochen weitgehend abgeschlossen worden. Nach einer ersten Bilanz des Statistischen Landesamtes in Bad Ems werden die rheinland-pfälzischen Landwirte im laufenden Jahr 1,4 Millionen Tonnen Getreide ernten. Gegenüber dem Vorjahr ist eine Zunahme von vier Prozent zu verzeichnen. Allerdings liegt sie um gut ein Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt der Jahre 2011 bis 2016.

Die Getreide- und Winterrapsbestände waren im Allgemeinen gut durch den Winter gekommen. Die hohen Temperaturen im März boten den Pflanzen gute Wachstumsbedingungen. Die Frostnächte im April hatten – im Gegensatz zum Wein- und Obstbau – nur geringen Einfluss auf das Getreide oder den Raps. Im weiteren Verlauf war es wegen fehlender Niederschläge zu trocken. Die wechselhafte Witterung ab Mitte Juni sorgte mit ihren Niederschlägen noch für einen Zuwachs, so dass zumindest mengenmäßig eine durchschnittliche Ernte eingebracht wurde.

Getreide wurde 2017 auf 220.500 Hektar angebaut und lag damit nur geringfügig unter der Vorjahresfläche. Der durchschnittliche Getreideertrag wird auf 6,5 Tonnen je Hektar geschätzt, im vergangenen Jahr waren es 6,2 Tonnen (plus fünf Prozent). Gegenüber dem langjährigen Mittel betrug der Ertragszuwachs gut zwei  Prozent.

Die Anbaufläche für Winterraps wurde um rund sechs Prozent auf 42.400 Hektar reduziert. Die Erntemenge (149.100 Tonnen) wird das Vorjahresergebnis voraussichtlich um knapp vier Prozent unterschreiten. Der langjährige Durchschnittswert wird um fast sieben Prozent verfehlt. Der Hektarertrag liegt mit 3,5 Tonnen über dem Vorjahreswert von 3,4 Tonnen (2,5 Prozent). Im mehrjährigen Durchschnitt wurden knapp 3,6 Tonnen Winterraps von einem Hektar geerntet.

Die wichtigste Getreideart ist Winterweizen, der auf 113.400 Hektar angebaut wurde. Der Hektarertrag liegt mit sieben Tonnen voraussichtlich sieben Prozent über dem Vorjahreswert (6,6 Tonnen). Gegenüber dem langjährigen Durchschnittsertrag (6,9 Tonnen je Hektar) beträgt der Zuwachs 1  Prozent. Die erwartete Erntemenge liegt bei 792.000  Tonnen. Damit entfallen 56 Prozent der Getreideernte auf Winterweizen.

Wintergerste verzeichnet mit 38.000 Hektar im Vergleich zum Vorjahr eine geringfügige Ausdehnung der Anbaufläche. Der Ertrag beträgt 6,8 Tonnen je Hektar und wird damit das langjährige Mittel um sieben Prozent übertreffen. Gegenüber dem Vorjahr ist eine geringfügige Zunahme von knapp einem Prozent zu verzeichnen. Die für Wintergerste geschätzte Erntemenge beläuft sich auf 258.700 Tonnen. Sommergerste (36.200 Hektar) liegt mit 5,3 Tonnen je Hektar sieben Prozent über dem Niveau des Vorjahres (5,0 Tonnen) und ein Prozent über dem mehrjährigen Mittel. Die Erntemenge (193.200 Hektar) liegt 15 Prozent über dem Vorjahreswert.

Die Daten stammen aus der Besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung sowie der Ernte- und Betriebsberichterstattung. Bei der Besonderen Ernteermittlung wurden bisher 379 der 460 ausgewählten Getreide- und Winterrapsfelder vollständig abgeerntet und das Erntegut verwogen. Im Rahmen der Ernte- und Betriebsberichterstattung berichten rund 300 Landwirte regelmäßig über die Wachstumsbedingungen und die Erträge von Feldfrüchten. Da noch nicht alle Proben ausgewertet werden konnten, sind die Ergebnisse noch mit Unsicherheiten behaftet; Veränderungen sind möglich.

Autor: Jörg Breitenfeld (Referat Landwirtschaft, Weinbau, Umwelt, Energie

Steuerverwaltung

Rheinland-pfälzische Finanzämter sind zielorientiert, gerecht und effizient

Die rheinland-pfälzische Steuerverwaltung sichert zielorientiert, gerecht und effizient die Einnahmen des Landes und trägt damit wesentlich zur Stärkung der gesellschaftlichen Entwicklung und damit verbunden des Gemeinwohls bei.

Klare, auf Bundesebene festgelegte Vollzugsziele über bestimmte Leistungskennzahlen der Steuerverwaltung tragen dazu bei, den Steuervollzug zu optimieren sowie Steuer- und Wirtschaftskriminalität effektiv zu bekämpfen. Seit 2014 vereinbaren die obersten Finanzbehörden aller 16 Bundesländer mit dem Bundesministerium der Finanzen bilateral Vollzugsziele über bestimmte Leistungskennzahlen der Steuerverwaltung. Die Leistungskennzahlen umfassen unter anderem die Erledigungsquote der Einkommensteuerfälle und die Anzahl der Betriebsprüfungen.

Die rheinland-pfälzischen Finanzämter schneiden im Bundesvergleich mit sehr guten Ergebnissen ab und haben ihre Ziele erreicht. Das ist die Bilanz des kürzlich seitens des Bundesministeriums der Finanzen veröffentlichten Jahresberichts 2016 über die Vollzugsziele der Steuerverwaltungen.

„Dieses positive Ergebnis dokumentiert eindrucksvoll die sehr gute Arbeit der rheinland-pfälzischen Finanzämter. Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die tatkräftig dazu beigetragen haben, diese Ergebnisse zu erreichen, möchte ich meinen ausdrücklichen Dank aussprechen“, sagte die rheinland-pfälzische Finanzministerin Doris Ahnen dazu heute in Mainz.

Damit auch zukünftig effizient und kompetent gearbeitet werden kann, investiert das Land in qualifizierte Nachwuchskräfte. In den kommenden Jahren werden jährlich rund 300 Anwärterinnen und Anwärter ausgebildet.

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