Montag, 24. Juli 2017

Letztes Update:08:25:50 AM GMT

region-rhein.de

RSS

Girls‘Day / Boys‘Day 2017: Griesson - de Beukelaer gewährt

Einblicke in technische Berufe -  13 Kinder und Jugendliche sind zu Gast bei GdB in Polch

Polch, 27. April 2017. – Griesson - de Beukelaer (GdB) beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder am Girls‘Day / Boys‘Day. Am heutigen Donnerstag gewährt das Unternehmen insgesamt 13 Kindern und Jugendlichen Einblicke in technische, handwerkliche und gewerbliche Berufe in der Keksfabrik in Polch. Im Rahmen des bundesweiten Zukunftstages lernen die jungen Leute die Ausbildungsberufe zum Industriemechaniker, Elektroniker und zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik kennen. Auch vom Berufsfeld eines Bürokaufmanns, Verkäufers, Mediendesigners, Kaufmanns, Koch und Hauswirtschafters können sie sich ein Bild machen.

Bei den Industriemechanikern haben die Mädchen die Aufgabe, unter der Anleitung von GdB-Azubis ein Teelicht zu fräsen. Fingerspitzengefühl ist auch für die Teilnehmerinnen beim Löten in der Elektriker-Werkstatt gefragt. Ran an die Rohstoffe für die Keksproduktion geht es bei der Fachkraft für Lebensmitteltechnik: Hier bestimmten die Jungen die Korngröße von Zucker. Es ist in diesem Jahr bereits das zweite Mal, dass GdB nicht nur Mädchen zum klassischen Girls‘Day eingeladen hat. Beim zeitgleich stattfindenden Boys‘Day sind auch Jungen zu Gast.

„Gerade bei den technischen und handwerklichen Berufen stehen wir wie viele andere Unternehmen vor der Herausforderung, qualifizierten Nachwuchs zu finden“, sagt Peter Gries, Pressesprecher von GdB. „Deswegen ist der Aktionstag eine gute Möglichkeit, junge Menschen schon früh für unser Unternehmen zu begeistern.“

Insgesamt beschäftigt GdB aktuell 75 Azubis, in Polch sind es derzeit 33. Neben den gewerblichen Berufen bildet GdB hier auch Industriekaufleute und Fachinformatiker aus.

Bezahlbarer Mietwohnraum in Koblenz - Finanzierung mit ISB-Darlehen

Seit einigen Jahren haben sich in den prosperierenden Regionen von Rheinland-Pfalz die Mietwohnungsmärkte erkennbar angespannt: Für Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen ist es schwieriger geworden, bezahlbaren Wohnraum zu finden, auch weil die Zahl der Wohnungen mit Miet- und Belegungsbindungen gesunken ist.

Dringend benötigter bezahlbarer Wohnraum
Mit Tilgungszuschüssen von bis zu 30 Prozent des Grunddarlehens fördert die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) Investitionen im sozialen Mietwohnungsbau. Die Förderung richtet sich an Unternehmen und private Investoren, die Mietwohnungen errichten und bereit sind, insbesondere an Haushalte mit niedrigem Einkommen zu vermieten. Je nachdem, ob es sich um Wohnungen für Haushalte über der Einkommensgrenze oder Haushalte mit niedrigen Einkommen handelt, liegt der Grundbetrag des Darlehens in Koblenz bei 1.050 Euro beziehungsweise bei 1.550 Euro. Neben dem Grunddarlehen können Zusatzdarlehen, beispielsweise für den Abriss oder den Einbau von Aufzügen, gewährt werden.

Weiterlesen...

Bauhauptgewerbe im Februar 2017: Mehr Aufträge und höhere Umsätze

Das rheinland-pfälzische Bauhauptgewerbe verzeichnete im Februar 2017 mehr Aufträge und höhere Umsätze als im Vormonat. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes stiegen die kalender- und saisonbereinigten Auftragseingänge um 3,2 Prozent. Der baugewerbliche Umsatz erhöhte sich um 6,4 Prozent. Gegenüber Februar 2016 zog das Ordervolumen um 25,1 Prozent an, der Umsatz stieg um 4,5 Prozent.

Auftragseingänge nach Bauart und Auftraggeber

Im Vergleich zum Januar 2017 erhöhte sich die Nachfrage nach Bauleistungen im Tiefbau um 3,3 Prozent. Im Hochbau blieben die bereinigten Auftragseingänge dagegen um 1,4 Prozent hinter dem Vormonatsergebnis zurück. Vor allem der öffentliche Hoch- und Tiefbau verzeichneten kräftige Zuwächse (plus 46,2 bzw. plus 14,7 Prozent). Auftragseinbußen errechneten sich insbesondere für den gewerblichen Hoch- und Tiefbau (minus 6,8 bzw. minus 4,2 Prozent). Gegenüber Februar 2016 zogen die Aufträge im Tiefbau und im Hochbau kräftig an (plus 25,2 bzw. plus 21,2 Prozent).

Baugewerblicher Umsatz nach Bauart und Auftraggeber

Im Vergleich zum Januar 2017 erhöhten sich die bereinigten Umsätze im Tiefbau und im Hochbau (plus 8,8 bzw. plus 4,1 Prozent). Alle Baubereiche verbesserten ihr Vormonatsergebnis. Die höchsten Zuwächse verzeichneten der öffentliche sowie der gewerbliche Tiefbau (plus 9,9 bzw. plus 8,9 Prozent). Für den Straßenbau sowie den öffentlichen Hochbau errechneten sich ebenfalls deutliche Umsatzsteigerungen (plus 8,2 bzw. plus 8,0 Prozent). Gegenüber Februar 2016 erhöhten sich die baugewerblichen Umsätze im Hochbau um 5,3 Prozent. Der Tiefbau konnte seine Erlöse um 3,8 Prozent steigern.

Mit der Konjunkturmeldung im Bauhauptgewerbe wird die monatliche Entwicklung der Auftragseingänge sowie des baugewerblichen Umsatzes im Bauhauptgewerbe insgesamt, in den Teilbereichen Hochbau und Tiefbau sowie in der Gliederung nach Bauart und Auftraggeber bereitgestellt. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat oder zum jeweiligen Vorjahreszeitraum angegeben. Weitere Erläuterungen

Autor: Thomas Kirschey (Referat Analysen, Auftragsarbeiten, FDZ)

Naspa erreicht 2016 ein „erfreuliches Ergebnis“

· Eigenkapitalbasis deutlich gestärkt
· Bewertungsergebnis im Kreditgeschäft sechstes Jahr in Folge positiv
· Ordentliches Ergebnis für dieses Jahr erwartet

26. April 2017. Ein „erfreuliches Ergebnis“ hat die Nassauische Sparkasse (Naspa) 2016 erreicht - so hat Naspa-Vorstandsvorsitzender Günter Högner die Geschäftsentwicklung einer der größten deutschen Sparkassen anlässlich der heutigen Pressekonferenz zusammengefasst. Mit 109 Mio. Euro, die sich aus knapp 51 Mio. Euro Jahresüberschuss und 58 Mio. Euro Vorsorgereserven ergeben, hat die Naspa ihre Eigenkapitalbasis deutlich gestärkt.

Zinsüberschuss über den Erwartungen


Der Zinsüberschuss verringerte sich im Vorjahresvergleich marktbedingt um 17,2 Mio. Euro oder 6,8 Prozent auf 236 Mio. Euro (2015: 253,2 Mio. Euro). „Der Rückgang war nicht so stark wie erwartet“, sagte Högner. Der Provisionsüberschuss liegt mit 85,3 Mio. Euro leicht unter Vorjahresniveau (2015: 86,8 Mio. Euro). Deutlich verringerte sich der Personal- und Sachaufwand um 9,3 Mio. Euro oder 4,3 Prozent auf 207,4 Mio. Euro (2015: 216,7 Mio. Euro). „Mit Blick auf den Zinsüberschuss bedeutet dies, dass wir über die Hälfte des Rückgangs durch stringentes Kostenmanagement wieder hereingeholt haben“, erläuterte der Vorstandsvorsitzende. „Unsere Erträge kommen zu über 80 Prozent aus dem Kundengeschäft und nicht aus Eigenanlagen oder Fristentransformation“, so Högner. „Dieser Umstand trägt zu einer gesunden Ertragsstruktur bei.“

Bewertungsergebnis im Kreditgeschäft sechstes Jahr in Folge positiv

„Wesentlicher Treiber unseres guten Ergebnisses ist das Bewertungsergebnis im Kreditgeschäft, das mit 14 Mio. Euro erneut einen positiven Saldo aufweist (2015: 11,2 Mio. Euro). Wir haben von der guten Konjunktur profitiert und diese vor allem im Immobilienbereich genutzt, um schwierige Engagements erfolgreich mit unseren Kunden zu bereinigen“, kommentierte Högner. „Wenn Sie die vergangenen fünf Jahre betrachten, in denen wir insgesamt 42,6 Mio. Euro aufgelöst haben, wird klar: Wir haben unsere Risiken im Griff! Aber unsere Problemengagements sind jetzt auf einem so niedrigen Level, dass kein nennenswertes Auflösungspotential mehr vorhanden ist.“

Wachstum im Kundenkreditgeschäft und bei den Kundeneinlagen

Im Kundenkreditgeschäft ist die Naspa im vergangenen Jahr um 3,1 Prozent auf knapp 9,1 Mrd. Euro gewachsen (2015: 8,8 Mrd. Euro). Dabei haben sich die beiden wichtigsten Kundengruppen, Privat- und Firmenkunden, gleichermaßen gut entwickelt. Zugelegt haben u.a. die Wohnungsbaufinanzierungen, der Bestand ist um rund 142 Mio. Euro oder 3,5 Prozent gewachsen.

Bei den Kundeneinlagen beträgt der Anstieg 4,5 Prozent. Der Trend zu kurzfristigen Anlagen hat weiter angehalten, die Sichteinlagen sind um zehn Prozent gestiegen.

„Wir werden unseren Kunden in 2017 verstärkt alternative Anlageformen, z.B. in Form von Fondssparplänen näher bringen. Wir wollen unseren Kunden eine attraktive Rendite ermöglichen,“ so Högner unter Verweis auf die gravierenden Folgen der Negativzinspolitik der EZB für die Menschen.

2017: Ordentliches Ergebnis erwartet

Für dieses Jahr plant die Naspa, ausgehend vom bestehenden Zinsniveau und analog der Gesamtbranche, mit einem weiteren Rückgang des Zinsüberschusses. Beim Verwaltungsaufwand erwartet die Sparkasse einen leichten Rückgang. Zurückzuführen ist dieser auf strategische Maßnahmen, die zu Einsparungen beim Sachaufwand in den kommenden Jahren führen werden. Im Kundenkreditgeschäft und bei den Kundeneinlagen geht sie von moderatem Wachstum aus. An der Gebührenschraube will sie nicht drehen. So werden 2017 weder Kontopreise erhöht noch Entgelte für die Nutzung der Geldautomaten eingeführt. Unter diesen Vorzeichen erwartet die Naspa für dieses Jahr ein ordentliches Ergebnis.

Naspa 4.0: Persönliche Beratung und digitales Spitzenangebot

Högner kündigte an, dass die Naspa weiter in ihr Filialnetz und in die Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter investieren werde. „Unser Anspruch ist es, qualifizierte Beratung in unserem Geschäftsgebiet sicherzustellen. Dafür brauchen wir unsere Finanz- und Servicecenter.“ In 2016 hat die Naspa 17 Standorte modernisiert, in diesem Jahr sind zwölf Standorte vorgesehen.

Gleichzeitig baue die Naspa ihre digitalen Angebote aus. „Die Digitalisierung bringt zusätzliche Anbieter aus der Finanz- und IT-Branche hervor, denen wir mit angemessenen Angeboten begegnen“, so Högner. Ziel sei es, künftig hervorragende persönliche Beratung mit einem digitalen Spitzenangebot zu verbinden. „Für uns als Naspa geht es darum, das Vertrauen und die Nähe zu den Kunden aus der physischen Welt, das heißt aus der Präsenz in der Fläche, in die digitale Welt zu übertragen und dem Kunden eine echte Wahlfreiheit zwischen digitalen und stationären Angeboten zu schaffen. Dabei ist es unser Anspruch, dem Kunden auf jedem Weg einen Top-Service zu bieten, so dass es für ihn keinen Grund gibt, zu einer anderen Bank zu wechseln,“ sagte Högner.

Seit Februar ist die neue Naspa-Internetfiliale online. Girokonten können jetzt innerhalb von zehn Minuten mittels Video-Legitimation eröffnet werden. Weitere Leistungen wie die Bestellung von SparkassenCards und Mastercards, Privatkredite und Versicherungen können direkt online abgeschlossen werden. In diesem Jahr ist noch geplant, für Tagesgeld, Prämiensparen und Dispokredite den Online-Abschluss einzuführen und das elektronische Postfach weiter auszubauen.

„Hände hoch fürs Handwerk“ – Kampagne inzwischen überregional bekannt

Die Kampagne „Hände hoch fürs Handwerk“, die 2015 von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH (WFG) gemeinsam mit der Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald und der Handwerkskammer Koblenz mit ins Leben gerufen wurde, wird jetzt nach Kinospots, Informationsveranstaltungen und einem großen Aktionstag im Westerwaldkreis - im wahrsten Sinne des Wortes - mobil!

Auf drei Bussen, die auf verschiedenen Linien im Schulbusverkehr (Westerburg - Montabaur - Höhr-Grenzhausen, Montabaur - Diez –Limburg und Montabaur - Ransbach-Baumbach - Höhr-Grenzhausen - Bendorf – Koblenz) eingesetzt werden, wird mit neun Partnerbetrieben gezielt für die Ausbildung geworben. Diese Kooperation zwischen der WFG und der Griesar Reisen GmbH läuft für 3 Jahre, also bis Mai 2020.

„Das Handwerk ist nicht nur im Westerwaldkreis unverzichtbar und es ist unsere gemeinsame Aufgabe, uns auch hier für die Sicherung der Nachwuchses einzusetzen. Das tun wir gerne, denn so bunt wie das Kampagnen-Logo, mindestens so vielfältig sind auch die Chancen für junge Menschen, die sich für eine Ausbildung entscheiden“, freut sich Landrat Achim Schwickert bei der „Bustaufe“ über die farbenfrohen Blickfänge. „Die Busse machen einfach gute Laune, sie signalisieren Freude und Begeisterung und genau das tut dem Handwerk gut, denn genau das zeichnet den Großteil der Handwerker aus – die Freude und Begeisterung für ihren Beruf“, zeigt sich auch Elisabeth Schubert, Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald, überzeugt von dieser Werbemaßnahme.

Die Zukunftschancen und spannende Aufgaben im Handwerk aufzuzeigen und eine Lanze für die Ausbildungsberufe zu brechen, das war und ist das Ziel der gemeinsamen Kampagne, die mittlerweile über die Grenzen des Westerwaldkreises hinaus bekannt ist. Die Staffelhölzer, mit denen das Kampagnenmotto bei dem Aktionstag im September 2015 an die Handwerkskammer Halle (Saale), die Stadt Norden und die WFG Saarpfalz weitergegeben wurde haben ihre Reise erfolgreich fortgesetzt. Inzwischen laufen Aktionen in den Landkreisen Saarpfalz, und Neunkirchen (Saarland), Oldenburg (Niedersachsen), Burgenlandkreis und Mansfeld Südharz (Sachsen-Anhalt) sowie in Lille (Frankreich)! In den Startlöchern stehen außerdem der Landkreis St. Wendel (Saarland) sowie der Wachstumsregion Ems-Achse (Niedersachsen).

Die werbende Partnerbetriebe sind:

Goerg & Schneider GmbH & Co. KG, Siershahn

hapack Packmittel GmbH & Co. KG, Montabaur-Elgendorf

Heep Fenster GmbH, Hunsangen

Koch Bedachungen GmbH, Wirges

ME-Michels Elektrotechnik GmbH, Höhr-Grenzhausen

Noll GmbH, Görgeshausen

PULTE Elektrotechnik GmbH & Co. KG, Heiligenroth

Verallia Deutschland AG, Wirges

Wünsche GmbH, Nistertal

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL