Freitag, 26. Mai 2017

Letztes Update:07:22:16 AM GMT

region-rhein.de

RSS

Deutscher Rohstoffeffizienz-Preis

Ein Mitgliedsunternehmen des Bundesverband Leichtbeton e.V. nimmt den Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis 2016 am 16.02.2017 im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin entgegen.

Foto: BGR/photothek - Der Parlamentarische Staatssekretär Uwe Beckmeyer (1. Reihe, 2.v.l.) mit den Preisträgern des Rohstoffeffizienz-Preises 2016

Seit 2011 würdigt das BMWi rohstoffeffizientes Wirtschaften mit dem Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis. Ausgezeichnet werden herausragende Beispiele im Bereich rohstoff- und materialeffiziente Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen sowie anwendungsorientierte Forschungsergebnisse. Vergeben wird der Preis jährlich unter der fachlichen Leitung der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in den Kategorien „Unternehmen“ (bis 1.000 Mitarbeiter) und „Forschungseinrichtung“.

Einer der Gewinner des Deutschen Rohstoffeffizienz-Preises 2016 ist die Firma Rausch Therm-Stein, Geschäftsführer Joachim Altenhofen (1. Reihe, 4.v.l.), ein Mitgliedsunternehmen des Bundesverband Leichtbeton e.V.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite www.deutscher-rohstoffeffizienz-preis.de

Gastgewerbe 2016 mit Umsatzanstieg – Beschäftigtenzahlen sinken

Das rheinland-pfälzische Gastgewerbe erwirtschaftete 2016 höhere Umsätze als im Vorjahr. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems lagen die Erlöse nominal, also zu jeweiligen Preisen, um 2,8 Prozent über dem Niveau von 2015. Real – d. h. um Preisveränderungen bereinigt – stiegen die Umsätze um 0,7 Prozent. In Deutschland erhöhten sich die Erlöse im Gastgewerbe nominal um 2,9 und preisbereinigt um 0,9 Prozent.

Umsatzentwicklung nach Wirtschaftszweigen

Die Gastronomiebetriebe, in denen etwa zwei Drittel der Gastgewerbeumsätze erwirtschaftet werden, verzeichneten 2016 nominale Erlössteigerungen um 1,9 Prozent. Real waren die Umsätze um 0,4 Prozent geringer als im Vorjahr. In der speisengeprägten Gastronomie, zu der Restaurants, Cafés, Eissalons und Imbissstuben zählen, nahmen die Erlöse in jeweiligen Preisen um 2,4 Prozent zu. Preisbereinigt lagen die Umsätze jedoch um 0,2 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die Caterer und Erbringer sonstiger Verpflegungsdienstleistungen verbuchten einen nominalen Umsatzanstieg von 1,8 Prozent; real belief sich der Zuwachs auf 0,3 Prozent. Das Beherbergungsgewerbe, das mehr als ein Drittel zu den Erlösen des Gastgewerbes beiträgt, setzte 2016 nominal vier Prozent mehr um als im Jahr zuvor; preisbereinigt entsprach das einer Erlössteigerung um 2,3 Prozent.

Beschäftigung

Die Zahl der Beschäftigten im Gastgewerbe ist 2016 um 0,6 Prozent gesunken. Während die Zahl der Vollzeitkräfte um 3,1 Prozent abnahm, erhöhte sich die Zahl der Teilzeitkräfte um 0,9 Prozent.

Die Daten stammen aus der monatlichen Stichprobenerhebung bei 270 ausgewählten Gastgewerbeunternehmen in Rheinland-Pfalz. Durch das Handelsstatistikgesetz wird die Zahl der zu befragenden Einheiten bundesweit auf höchstens fünf Prozent aller Unternehmen begrenzt. Die Angaben für Filialbetriebe von Hotel- und Restaurantketten mit Sitz in einem anderen Bundesland sind in den Ergebnissen enthalten. Da es sich um eine Stichprobenerhebung handelt, liegen absolute Werte sowie Regionalangaben nicht vor.

Die Ergebnisse sind vorläufig und können durch Korrekturmeldungen verändert werden. D. h. die Unternehmen haben 24 Monate die Möglichkeit zur Korrektur ihrer Angaben. Die Monatserhebung im Gastgewerbe basiert auf einer repräsentativen Stichprobe, die in Abhängigkeit vom Stichprobenumfang und der Streuung der zu beobachtenden Merkmale einem stichprobenbedingten Zufallsfehler unterliegt.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

Landwirtschaft

Gemüseanbau regional und betrieblich konzentriert

Im Jahr 2016 gab es in Rheinland-Pfalz 449 Betriebe mit Flächen, die ganz oder überwiegend für den Gemüsebau einschließlich der Produktion von Gemüsejungpflanzen genutzt wurden. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilte, waren das 47 Betriebe weniger als bei der letzten Strukturerhebung 2012. Trotz des Rückgangs der Zahl der Betriebe um 9,5 Prozent nahm die Grundfläche für den Gemüseanbau um zwölf Prozent auf 14.660 Hektar zu.

In Rheinland-Pfalz, wie in ganz Deutschland, wird Gemüse überwiegend im Freiland und nur wenig in Gewächshäusern erzeugt. Die Flächen in Gewächshäusern bzw. unter begehbaren Schutzabdeckungen wurden seit 2012 weiter verkleinert, und zwar um 8,2 Prozent auf nur noch 33 Hektar.

Die Erzeugung im Freiland als Feldgemüseanbau erfolgt vor allem in größeren Betrieben mit Grundflächen für den Gemüsebau von 20 Hektar und mehr. Diese Betriebe machten 2016 ein Drittel der Erzeuger aus; auf sie entfielen 89 Prozent der gut 14.600 Hektar Grundfläche. Im Durchschnitt erzeugte jeder dieser größeren Betriebe auf 86 Hektar Gemüse; im Jahr 2012 waren es 72 Hektar je Betrieb.

Im Laufe eines Jahres kann auf einer Grundfläche im Freiland mehrmals Gemüse gepflanzt oder gesät werden. Deshalb ergab sich 2016 in Rheinland-Pfalz eine Gemüseanbaufläche von insgesamt 19.550 Hektar; das ist etwa das 1,3-fache der Grundfläche, die für den Gemüseanbau genutzt wurde. Der ökologische Anbau umfasste davon sechs Prozent. In der Regel stellt ein Betrieb ganz auf ökologische Wirtschaftsweise um, zumal die Inanspruchnahme von Fördermitteln an eine Gesamtbetriebsumstellung gekoppelt ist. Die Zahl der Betriebe mit ökologischem Feldgemüsebau hat gegenüber 2012 um 38 Prozent auf 58 Betriebe zugenommen.

Verschiedene Salate und wenige weitere Gemüsearten beherrschen etwas mehr als zwei Drittel des Anbaus. Radieschen erreichten 2016 mit gut 2.400 Hektar den größten Anbauanteil von zwölf Prozent. An zweiter und dritter Stelle stehen mit jeweils neun bis zehn Prozent Möhren bzw. Karotten und Bundzwiebeln, auch als Frühlingszwiebeln bekannt. Auf jeweils sieben bis acht Prozent des Anbaus kamen Trockenzwiebeln und Spargel. Feldsalat folgt nach Spargel mit einem Flächenanteil von gut fünf Prozent. Er ist die flächenmäßig bedeutendste Salatart. Zusammen mit den anderen angebauten Salatarten entfallen auf Salate fast 19 Prozent der Anbaufläche.

Der einheimische Gemüseanbau kann vor allem im Sommerhalbjahr die Verbraucher regional mit Gemüse bedienen. In Rheinland-Pfalz hat der Gemüseanbau klimatisch bedingt seinen Schwerpunkt in der Pfalz. Sie gilt als das größte geschlossene Anbaugebiet für Freilandgemüse in Deutschland. Im Vergleich der kreisfreien Städte und Landkreise dominiert der Rhein-Pfalz-Kreis. Dort sind 28 Prozent der rheinland-pfälzischen Betriebe mit Freilandanbau ansässig, auf die 57 Prozent der Anbaufläche entfallen. Nimmt man den benachbarten Kreis Germersheim hinzu, der an zweiter Stelle rangiert, vereinen diese beiden Kreise mit 45 Prozent der Betriebe 77 Prozent der Anbauflächen auf sich.

Die Gemüseerhebung wird alle vier Jahre (zuletzt 2016) allgemein durchgeführt und in den Zwischenjahren nur repräsentativ. Bei den jährlichen Erhebungen wird zwischen Angaben über den Anbau und die Ernte von Gemüse und Erdbeeren im Freiland und in Gewächshäusern bzw. unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen unterschieden.

Im Rahmen der allgemeinen Erhebung werden zusätzlich Merkmale wie Grundflächen, aber auch bei allen Betrieben die Anbauflächen erhoben. Daher können alle vier Jahre regionale Ergebnisse und Strukturdaten zu den Betrieben bereitgestellt werden. Die Flächen werden in der regionalen Einheit nachgewiesen, die Sitz des Betriebes ist. In den repräsentativen Zwischenjahren beschränkt sich die Abfrage der Grundflächen auf die Jungpflanzenanzucht von Gemüse und Erdbeeren. Die Erntemengen werden in jedem nur Jahr repräsentativ erhoben.

In den Anbauflächen ist der Mehrfachanbau innerhalb eines Jahres auf derselben Grundfläche berücksichtigt (z. B. die mehrfach Nutzung einer Grundfläche durch frühe und späte Gemüsearten).

Seit 2010 werden nur noch landwirtschaftliche Betriebe erfasst mit Anbauflächen von mindestens 0,5 Hektar im Freiland oder mindestens 0,1 Hektar in Gewächshäusern bzw. unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen, auf denen Gemüse und/oder Erdbeeren oder deren jeweilige Jungpflanzen angebaut werden.

Autorin: Dr. Birgit Hübbers (Referat Auswertungen, Analysen A4)

ZFH macht mit: Bundesweiter Fernstudientag 2017

Online-Aktionsprogramm gemeinsam mit Hochschulen des ZFH-Verbundes

Koblenz, 16. Februar 2017 – Am Freitag, den 10. März findet der diesjährige Bundesweite Fernstudientag 2017 statt mit vielfältigen Informationen rund um das Thema Fernstudium und Fernlernen. Die Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) und die Hochschulen des ZFH-Verbundes beteiligen sich mit dem Online-Programm: „Einfach clever: Fernstudium“. In Online-Vorträgen, Live-Chats, Präsentationen und Videos erhalten alle Interessierten - bequem vom Büro oder von zu Hause aus - einen Einblick in die berufsbegleitenden Fernstudienangebote. In ausgewählten Fernstudiengängen bieten die Expertinnen und Experten an den Hochschulen individuelle telefonische Studienberatungen an. Die Teilnahme an allen Aktionen ist unverbindlich und kostenfrei – Interessenten können sich zu einem oder mehreren Programmpunkten unter www.zfh.de/fernstudientag anmelden.

„Neben Beruf und Familie flexibel und effektiv zum akademischen Abschluss“ heißt der Online-Vortrag mit anschließendem Live Chat, in dem die ZFH um 11:00 Uhr einen Überblick über die Weiterbildungsmöglichkeiten im ZFH-Verbund gibt. Von acht bis acht bietet Eva Nefen von der Hochschule Ludwigshafen telefonische Studienberatung zu den beiden Fernstudiengängen MBA Internationale Betriebswirtschaftslehre und MBA Unternehmensführung an. Die Hochschule Kaiserslautern berät von 09:00 bis 17:00 Uhr über fünf MBA-Fernstudien unterschiedlicher Ausrichtung. Von 10:30 bis 13:30 steht Verena Stimper, Hochschule Koblenz, zur telefonischen Studienberatung für das Master-Fernstudium Soziale Arbeit (MAPS) bereit. Die htw saar (Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes) stellt um 12:00 Uhr das Fernstudium Sicherheitsmanagement mit dem Abschluss Master of Arts online vor. Im Live-Austausch erfahren Interessierte, welche Berufschancen ihnen das Studium bietet. Den Bachelor-Fernstudiengang IT-Analyst stellt die Hochschule Kaiserslautern ebenfalls in einem Online-Vortrag mit Live-Austausch und einem Lernvideo vor. Von der Hochschule Trier gibt es Informationen für alle Quereinsteiger in die Informatik, die sich neben dem Job zum Master of Computer Science weiterqualifizieren möchten. Hier informiert Studiengangsleiter, Prof. Dr. Andreas Künkler die Interessierten ebenfalls per Online-Vortrag mit Live-Austausch von 17:00 – 18.00 Uhr. Ab 18:00 bietet Professor Dr. Marc Piazolo den Online-Vortrag "Flexibel zum Bachelor in Betriebswirtschaft: Hochschule Kaiserslautern bietet verschiedene Studienvarianten" an. Last but not least können sich alle an Elektro- und Informationstechnik Interessierten nonstop anschauen, welche Perspektiven sich ihnen eröffnen: Die Hochschule Aschaffenburg stellt einen Screencast mit dem Titel „Von der Automobilindustrie bis zur künftigen Energieversorgung“ bereit.

Das detaillierte ZFH-Programm, das weiterhin ergänzt wird, finden Interessierte auch unter www.zfh.de/fernstudientag

Den einzigartigen Info-Tag veranstaltet der Fachverband Forum DistancE-Learning einmal jährlich – in diesem Jahr findet 12.Bundesweite Fernstudientag statt. Anbieter von Fernunterricht und Fernstudium beteiligen sich mit einer großen Bandbreite an Veranstaltungen vom „Tag der offenen Tür über Info-Chats bis hin zu Online-Sessions mit Live-Austausch. Die kostenfreien Aktionen sollen die Weiterbildungsmethode DistancE-Learning weiter in den Fokus der Öffentlichkeit rücken.

Einzelhandel 2016 mit Umsatz- und Beschäftigtenplus

Der rheinland-pfälzische Einzelhandel beendete das Jahr 2016 mit einer positiven Bilanz. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems setzten die Einzelhandelsbetriebe nominal – also zu jeweiligen Preisen – 2,5 Prozent mehr um als 2015. Aufgrund des stabilen Preisniveaus stiegen die Erlöse real – also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung – in ähnlicher Größenordnung (plus 2,1 Prozent). Deutschlandweit verbuchte der Einzelhandel nominale Umsatzsteigerungen von 2,3 Prozent; preisbereinigt ergab sich ein Plus von 1,8 Prozent.

Umsatzentwicklung nach Wirtschaftszweigen

Ein starkes Umsatzplus war im Handel mit Verlagsprodukten, Sportausrüstungen und Spielwaren zu verzeichnen. Hier stiegen die Umsätze nominal um 6,9 und real um 4,8 Prozent. Im „Einzelhandel mit sonstigen Haushaltsgeräten, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf“ lagen die Umsätze in jeweiligen Preisen um 3,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahres; preisbereinigt nahmen sie um 2,8 Prozent zu. Beim „Einzelhandel mit sonstigen Gütern“ – dazu zählen u. a. Bekleidung, Schuhe und Lederwaren – verlief die Entwicklung ähnlich. In diesem Segment stiegen die Erlöse 2016 nominal um 3,3 und real um 2,2 Prozent. Der „Einzelhandel mit Waren verschiedener Art“, zu dem Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte gehören, steigerte seine Erlöse in jeweiligen Preisen um 1,8 und preisbereinigt um 1,2 Prozent. Im Handel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik legten die nominalen Umsätze nur geringfügig um 0,3 Prozent zu. Preisbereinigt fiel der Zuwachs mit plus 0,5 Prozent etwas höher aus, was auf leichte Preisrückgänge in diesem Handelssegment schließen lässt.

Beschäftigung

Mit der günstigen Umsatzentwicklung ging ein Anstieg der Beschäftigung einher. Im Jahr 2016 erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten im Einzelhandel um 1,4 Prozent. Dabei nahm die Zahl der Vollzeitkräfte um 1,1 und die der Teilzeitbeschäftigten um 1,5 Prozent zu.

Die Daten stammen aus der monatlichen Stichprobenerhebung bei ausgewählten Einzelhandelsunternehmen in Rheinland-Pfalz. Durch das Handelsstatistikgesetz wird die Zahl der zu befragenden Einheiten auf höchstens 8,5 Prozent aller Unternehmen begrenzt. Die Angaben für Filialbetriebe von Einzelhandelsketten mit Sitz in einem anderen Bundesland sind in den Ergebnissen enthalten. Da es sich um eine Stichprobenerhebung handelt, liegen absolute Werte sowie Regionalangaben nicht vor.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL