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Diskussion um Mittelrheinbrücke: IHK Koblenz fordert klare Aussagen

Koblenz, 16. Dezember 2016: Mit gleichlautenden Schreiben an die zuständigen Minister Roger Lewentz und Volker Wissing sowie die Landräte und Fraktionsvorsitzenden der Kreistage des Rhein-Lahn- und des Rhein-Hunsrück-Kreises schaltet sich die Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz erneut in die Diskussion um den Bau der Mittelrheinbrücke ein.  „Wir appellieren an die Verantwortlichen in Mainz und beiderseits des Rheins, schnellst-möglich einen  gemeinsam einen Weg zu finden, um in das Raumordnungsverfahren einzusteigen“, so Robert Lippmann, Geschäftsführer Standortpolitik der IHK Koblenz, zur Intention des Schreibens.

„Die Verantwortlichen stehen gemeinsam in der Pflicht, die Zukunftsfähigkeit der betroffenen Regionen mit der Brücke zu stärken. Dafür und darüber müssen alle Akteure im Gespräch bleiben.“ Aus Sicht der IHK Koblenz ist ein Raumordnungsverfahren geboten, um insbesondere die Welterbe-Verträglichkeit der Mittelrheinbrücke sicherzustellen.

„Nachdem die Wirtschaft am Mittelrhein seit Jahrzehnten auf eine Brücke hofft, will sie keine weiteren Diskussionen, sondern klare Entscheidungen“, so Lippmann. Vor diesem Hintergrund fordert die IHK Koblenz von den Beteiligten klare Aussagen, innerhalb welches Zeitkorridors das Raumordnungs- und das darauf folgende Planfeststellungsverfahren abgeschlossen werden sollen.

Zu einer fundierten Planung gehört aus Sicht der IHK auch eine baldmöglichste Klärung der Kostenfrage – inklusive der Prüfung, inwieweit ein Bundeszuschuss für den Brückenbau möglich wäre. Nach Einschätzung der IHK bietet das Bundesfernstraßengesetz hierfür grundsätzlich Möglichkeiten.

Insolvenzen

Zahl der Unternehmensinsolvenzen deutlich rückläufig
Verbraucherinsolvenzen auf Vorjahresniveau

In den ersten neun Monaten des Jahres 2016 mussten deutlich weniger rheinland-pfälzische Unternehmen einen Insolvenzantrag stellen als im Vorjahreszeitraum. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems ging die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Vergleich zu 2015 um 18,8 Prozent auf 559 zurück. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen blieb auf Vorjahresniveau. Von Januar bis September 2016 wurden 2.488 Fälle registriert, lediglich 1,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Unternehmensinsolvenzen

Von den beantragten Unternehmensinsolvenzen waren insgesamt 3.500 Beschäftigte betroffen; die Zahl der gefährdeten Arbeitsplätze stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,9 Prozent. Die Summe der geltend gemachten Gläubigerforderungen verringerte sich um fast die Hälfte; sie sank um 46,6 Prozent auf 239 Millionen Euro. Damit war jedes insolvente Unternehmen durchschnittlich mit 427.066 Euro verschuldet (Januar bis September 2015: 649.272 Euro).

Die meisten Insolvenzanträge stellten Unternehmen aus dem Baugewerbe (105 Unternehmen) und dem Wirtschaftszweig „Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen“ (100). Mit Abstand folgten der Bereich „Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen“ (56), das Gastgewerbe (55) und das Verarbeitende Gewerbe (52).

Die Insolvenzhäufigkeit war in der kreisfreien Stadt Pirmasens mit 7,4 Unternehmensinsolvenzen je 1.000 wirtschaftlich aktive Unternehmen am höchsten. Unter den Kreisen verzeichnete der Landkreis Bad Kreuznach den höchsten Wert (6,8). Am niedrigsten war die Insolvenzhäufigkeit in der kreisfreien Stadt Neustadt an der Weinstraße mit 2,1 Unternehmensinsolvenzen je 1.000 Unternehmen. Von allen Landkreisen registrierte der Landkreis Vulkaneifel den günstigsten Wert (0,8).

Verbraucherinsolvenzen

Die Summe der voraussichtlichen Forderungen der Verbraucherinsolvenzen belief sich auf knapp 119 Millionen Euro, das waren fast 20 Prozent weniger als von Januar bis September 2015. Die durchschnittlichen Schulden je insolventem Verbraucher betrugen 47.724 Euro (2015: 58.796 Euro).

Mit 21 Fällen je 10.000 Einwohner kamen Verbraucherinsolvenzen in der kreisfreien Stadt Pirmasens am häufigsten vor. Unter den Landkreisen registrierte der Kreis Kusel den höchsten Wert (12,8). Den geringsten Wert aller kreisfreien Städte erreichte Landau in der Pfalz (4,7). Noch niedriger war die Insolvenzhäufigkeit im Rhein-Pfalz-Kreis (1,9).

Die monatliche Insolvenzstatistik gibt Auskunft über das Insolvenzgeschehen und ist damit ein wichtiger konjunktureller Spätindikator. Erhebungsbasis sind die Meldungen der Amtsgerichte über die von ihnen bearbeiteten Verfahren.

Autor: Lutz Zaun (Sachgebiet Bautätigkeit, Gewerbeanzeigen, Insolvenzen, Verkehr)

Zertifikatslehrgang zum Kräuterexperten (IHK) erfolgreich bestanden

Mit Kräutern die Gäste begeistern

Koblenz. 6 Teilnehmer absolvierten die berufsbegleitende Weiterbildung mit Erfolg und lernten, wie sie zukünftig bei ihren Gästen mit ausgefallen Kräutergerichten punkten können. Die Veranstaltung wurde im Gastronomischen Bildungszentrum (GBZ) der Industrie- und Handelskammer Koblenz durchgeführt und umfasste Themengebiete wie: Kräuterkunde, Herstellung von Ölen, Konservierung von Kräutern und deren Verarbeitung. In Küche und Kräutergarten wurde experimentiert und bei verschiedenen Exkursionen konnte das erlernte Wissen vertieft werden. „Gerade der Mix von Praxis und Theorie macht diesen Lehrgang so spannend“, weiß Detlev Ueter, Küchenleiter im GBZ. „Die Teilnehmer kamen aus ganz unterschiedlichen Branchen, auch das brachte große Synergien“. Der IHK-Zertifikatslehrgang ist ein Qualifizierungsangebot für Gastronomen, Kräuterliebhaber und Selbstvermarkter....

Good Job(s)!

Atrium Hotel Mainz als "Attraktiver Arbeitgeber" ausgezeichnet

Herausforderungen der Zukunft erkannt

Mainz. Einen guten Job macht das Team des Atrium Hotels in Mainz. Und die Jobs, die das Hotel zu vergeben hat, sind begehrt. Jetzt wurde das inhabergeführte Haus  als einziges Hotel unter acht Best-Practise-Unternehmen in Rheinland-Pfalz ausgezeichnet und darf sich mit dem Prädikat "Attraktiver Arbeitgeber" schmücken. Die Auszeichnung wurde in Mainz von der Investitions- und Strukturbank, vom rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium, der IHK und der Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern vergeben. Die Urkunde  nahmen Hotelinhaber Dr. Lothar Becker und Hotel Direktor Lutz Frey entgegen.

In der Laudatio stellte Daniela Schmitt, Staatsekretärin im Ministerium Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz, die Beweggründe für die Auszeichnung heraus und gratulierte dem Mainzer Unternehmer und seinem Team. Dass im Atrium ein kollegiales Miteinander gepflegt und im Credo des Hotels fest verankert ist, darauf wies die Ministerin hin. Gegenseitige Wertschätzung, ein gutes Betriebsklima und Gestaltungsfreiräume bei der Ausführung ihrer Tätigkeiten - davon profitieren alle Mitarbeiter des Hotels.

Dem Mangel an qualifiziertem Personal in der Hotellerie begegnet man im Atrium mit flexiblen Arbeitszeitmodellen - auch für Führungskräfte - und einer Vielzahl an Weiterbildungs-Maßnahmen. Das Angebot an Ausbildungsplätzen ist groß und geht weit über den tatsächlichen Bedarf hinaus. Im täglichen Miteinander wird der Austausch der Mitarbeiter untereinander aktiv gefördert. Kommunikation nimmt eine Schlüsselstellung im gesamten Haus ein. Regelmäßig finden Feedback-Gespräche mit dem Ziel Stärken zu stärken und Schwächen zu beseitigen statt. Gemeinsame Feste und Ausflüge haben einen festen Platz im Kalender und werden vom gesamten Team gerne angenommen.

Aus Überzeugung investiert man auch in die Gesunderhaltung der Mitarbeiter. Ob Zugang zum hauseigenen Wellnessbereich, Bezuschussung von externen Fitnessangeboten oder regelmäßige Gesundheitschecks - das Atrium hat auch hier Vorbildfunktion und wurde deshalb als "Attraktiver Arbeitgeber" ausgewählt und ausgezeichnet. Aktuell sind 123 Mitarbeiter am Start und geben täglich ihr Bestes, um das größte inhabergeführte Privathotel in Rheinland-Pfalz gemeinsam voran zu bringen.

Acht neue Wirtschaftsmediatoren schließen IHK-Lehrgang erfolgreich ab

Sie helfen, wenn die Fronten verhärtet sind: Acht neue Wirtschaftsmediatoren schließen IHK-Lehrgang erfolgreich ab
Wenn Betriebsrat und Geschäftsleitung streiten oder Mitarbeiter in Konflikt geraten sind sie gefragt: Acht Teilnehmer haben die Weiterbildung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier zum Wirtschaftsmediator erfolgreich absolviert. Die Mediatoren haben gelernt, wie sie in Konfliktfällen vermitteln und auf eine für beide Parteien tragfähige und auch rechtsverbindliche Lösung hinwirken.

Zusätzlich zu dem von der IHK Trier angebotenen „Wirtschaftsmediator/in (IHK)“ können die Absolventen dieses Lehrgangs nun optional auch einen Abschluss als „zertifizierte/r Mediator/in“ erwerben. Hierfür sind über den Lehrgang hinaus noch eine Einzelsupervision sowie ein Fallbericht nachzuweisen. „Damit entsprechen wir den neuen Bestimmungen des Mediationsgesetzes und geben den Teilnehmern die Möglichkeit, sich ein umfassendes und anerkanntes Profil anzueignen“, sagt Aaron Maximilian Braun, Geschäftsführer Weiterbildung der IHK Trier.

Am 16. Februar 2017 startet der nächste Lehrgang. In einer Infoveranstaltung am 17. Januar 2017, um 18 Uhr, bietet die IHK Trier in ihrem Bildungszentrum die Möglichkeit, die Referentin persönlich kennenzulernen und näheres zu Ablauf und Inhalten zu erfahren.

Weitere Informationen: IHK Trier, Aaron Braun, Telefon: (06 51) 97 77-7 01, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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