Montag, 25. September 2017

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Im ersten Quartal weniger Unternehmens- und Verbraucherinsolvenzen

Im ersten Quartal 2017 stellten weniger rheinland-pfälzische Unternehmen einen Insolvenzantrag als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems ging die Zahl der Unternehmensinsolvenzen gegenüber den ersten drei Monaten des Jahres 2016 um 5,6 Prozent auf 168 zurück. Auch die Zahl der Verbraucherinsolvenzen sank und lag mit 778 Fällen um 2,5 Prozent niedriger als im ersten Quartal 2016.

Von den Unternehmensinsolvenzen waren 644 Beschäftigte betroffen, das waren 43,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Mit 75 Millionen Euro verringerte sich die Summe der geltend gemachten Gläubigerforderungen um 18,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Damit war jedes insolvente Unternehmen durchschnittlich mit 448.310 Euro verschuldet (Januar bis März 2016: 516.478 Euro).

Die meisten Insolvenzanträge betrafen das Baugewerbe mit 35 Fällen, gefolgt vom Wirtschaftsbereich „Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen“  mit 26 Insolvenzverfahren. Im Bereich „Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen“ waren 23 und im Gastgewerbe sowie im Verarbeitenden Gewerbe je 17 Verfahren anhängig.

Die Insolvenzhäufigkeit war in der kreisfreien Stadt Neustadt an der Weinstraße mit 2,1 Unternehmensinsolvenzen je 1.000 wirtschaftlich aktive Unternehmen am höchsten. Keine Insolvenzen gab es in den ersten drei Monte in den kreisfreien Städten Frankenthal und Zweibrücken. Unter den Landkreisen ergab sich für die Landkreis Ahrweiler sowie den Eifelkreis Bitburg-Prüm  mit jeweils 2,0 Insolvenzen je 1.000 Unternehmen die  höchsten Werte, im Donnersbergkreis gab es keine Unternehmensinsolvenz.

Verbraucherinsolvenzen

Die Summe der voraussichtlichen Forderungen bei den Verbraucherinsolvenzen belief sich auf 39 Millionen Euro. Die durchschnittliche Verschuldung insolventer Verbraucher erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresquartal von 46.570 auf 50.111 Euro.

Mit einem Wert von 5,3 je 10.000 Einwohner gab es im ersten Quartal 2017 in der kreisfreien Stadt Zweibrücken die meisten Verbraucherinsolvenzen. Unter den Landkreisen wies der Kreis Kusel den höchsten Wert auf (4,5). Die niedrigsten Werte ergaben sich bei den kreisfreien Städten in Landau mit 0,4 sowie bei den Landkreisen im Kreis Cochem-Zell mit  0,6 Verbraucherinsolvenzen je 10.000 Einwohner.

Die monatliche Insolvenzstatistik gibt Auskunft über das Insolvenzgeschehen und ist damit ein wichtiger konjunktureller Spätindikator. Erhebungsbasis sind die Meldungen der Amtsgerichte über die von ihnen bearbeiteten Verfahren.

Autor: Lutz Zaun (Sachgebiet Steuer- und Verwaltungsstatistiken)

Weniger Betriebsgründungen im ersten Quartal

In Rheinland-Pfalz gab es im ersten Quartal 2017 weniger so genannte Betriebsgründungen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems nahm deren Zahl im Vergleich zum ersten Quartal des Jahres 2016 um 10,2 Prozent auf 1.477 ab.

Betrachtet werden hierbei Gründungen von Unternehmen, bei denen sich aufgrund ihrer Rechtsform oder voraussichtlichen Beschäftigtenzahl eine größere wirtschaftliche Relevanz vermuten lässt. Hierzu zählen alle Neugründungen von Kapital- und Personengesellschaften sowie Neugründungen von Einzelunternehmen, bei denen ein Handelsregistereintrag oder eine Handwerkskarte vorliegt oder die mindestens einen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben.

Den höchsten Anteil an den Betriebsgründungen hatte mit 24,4 Prozent der Bereich „Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen“. Es folgten das Baugewerbe mit einem Anteil von 14,6 Prozent, der Bereich der „Freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen“ mit 11,2 Prozent, das Gastgewerbe mit 10,2 Prozent sowie die „Sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen“ mit 7,3 Prozent.

Regionale Unterschiede

Während landesweit knapp vier Betriebe auf 10 000 Einwohner gegründet wurden, zeigten sich regional zum Teil deutliche Unterschiede. Mit 8,2 Betriebsgründungen je 10.000 Einwohner erreichte unter den kreisfreien Städten die Stadt Zweibrücken die höchste Quote. Bei den Landkreisen nahm der Landkreis Germersheim mit einer Quote von 4,3 Betriebsgründungen je 10.000 Einwohner die Spitzenposition ein. Am niedrigsten waren die Gründungsaktivitäten unter den kreisfreien Städten in Pirmasens (2,2) und in den Landkreisen im Landkreis Südwestpfalz mit einer Quote von 1,8.

Sonstige Neugründungen

Die Zahl der sonstigen Neugründungen lag in den ersten drei Monaten des Jahres 2017 mit 5.872 um 1,8 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum. Als sonstige Neugründungen gelten Einzelunternehmen ohne Handelsregistereintrag oder Handwerkskarte, die über keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten verfügen. Im Rahmen der sonstigen Neugründungen erfolgten 3.290 Gründungen im Nebenerwerb, 4,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Gewerbeabmeldungen

Im ersten Quartal 2017 wurden insgesamt 8.682 Gewerbe abgemeldet und damit 1,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Betriebsaufgaben, die das Pendant zu den Betriebsgründungen darstellen, sank um 6,7 Prozent auf 1.261. Die sonstigen Stilllegungen verringerten sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um vier Prozent auf 5.672.

Die Daten stammen aus der Gewerbeanzeigenstatistik, die aus den monatlichen Lieferungen der rheinland-pfälzischen Gewerbeämter erstellt wird. Somit werden die Gewerbetreibenden durch die Statistik selbst nicht zusätzlich belastet. Die Gewerbeanzeigenstatistik stellt für Rheinland-Pfalz wichtige Informationen über Existenzgründungen und Stilllegungen bereit. Die Zahlen finden in der Wirtschafts-, Wettbewerbs- und Strukturpolitik Verwendung und werden verstärkt auch zu Untersuchungen über die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt herangezogen.

Autor: Lutz Zaun (Sachgebiet Steuer- und Verwaltungsstatistiken)

Handwerkerinnen packen Zukunftsaufgaben an

Einladung: Am 20. Juni gemeinsam Lösungsansätze entwickeln

Handwerkskammer Trier.

Wie lässt sich das Handwerk der Zukunft attraktiv gestalten? Wie können im Hinblick auf die Themen Fachkräftemangel, Mitarbeiterbindung und Unternehmensnachfolge mehr Frauen für Handwerksberufe begeistert werden?

Diese Fragen stehen am 20. Juni ab 8.30 Uhr in der Handwerkskammer (HWK) im Mittelpunkt eines Unternehmerinnen-Frühstücks.

Ziel ist es, Lösungsansätze zu entwickeln, die schnell und einfach in die betriebliche Praxis überführt werden können. Über das Veranstaltungsprogramm können Interessentinnen sich im Internet unter http://bit.ly/2r6b7Oa informieren. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind bis zum 15. Juni möglich: Fax: 06131/6172-1299, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder online unter www.isb.rlp.de

Die Veranstaltung will selbstständige und angestellte Handwerkerinnen im Land mit Experten aus Wirtschaft, Politik und Förderinstitutionen zusammenbringen, um die genannten Herausforderungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu diskutieren. Mit von der Partie sind Kammerpräsident Rudi Müller, Dr. Ulrich Link vom Vorstand der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) sowie Daniela Schmitt, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz.

Das Treffen der Unternehmerinnen findet im Rahmen des Projekts „Handwerk attraktiv Rheinland-Pfalz“ statt. Es bietet nicht nur einen Ansatz, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Darüber hinaus ist die Teilnahme für Handwerkerinnen interessant, um Kontakte zu knüpfen und sich miteinander zu vernetzen.
Bildnachweis: MWVLW

Shootingstar und Social-Media-Phänomen: Prinzen Rolle gewinnt Mike Singer als Markenbotschafter

Sänger erstmals als Testimonial präsent / „Singer Song Contest“ und SocialMedia-Aktionen geplant

Polch, 12. Juni 2017. – Gutes „Karma“ für den kultigen Doppelkeks:

Griesson - de Beukelaer (GdB) gewinnt Teenie-Superstar Mike Singer als neues Testimonial für die Prinzen Rolle im deutschsprachigen Raum. Im Fokus steht dabei insbesondere eine Zusammenarbeit im Bereich Social Media. „Mike Singer steht über die sozialen Netzwerke in engem, authentischem und sehr persönlichem Kontakt zu seinen Fans“, sagt GdB-Pressesprecher Peter Gries. „Dass das gut ankommt, zeigt die beeindruckende Zahl von engagierten Followern auf seinen Kanälen. Mit ihm als bedeutendem Influencer erreichen wir eine junge, offene Zielgruppe und freuen uns auf spannende gemeinsame Aktionen.“ Renke-Marie Lux, Product Manager Brand Partnership Warner Music Central Europe, ergänzt: „Mit Prinzen Rolle als führender und seit Generationen etablierter Marke, haben wir im Hinblick auf den gemeinsamen Markenfit einen idealen Partner für Mike Singer gewinnen können. Ebenso wie die Marke begeistert Mike nicht nur seine Fans im Jugendsegment, sondern ist fester Bestandteil des Alltags in zahlreichen Familien. Wir sind begeistert, dass wir die ‚Mikinator-Familie‘ nun durch kreative und reichweitenstarke digitale Kampagnenansätze um die Prinzen Rolle Community erweitern können.“

Mit seinem Debütalbum „Karma“ stürmte der 17-jährige Warner Music Künstler im März geradewegs auf Platz 1 der deutschen Charts. Wegen des großen Ansturms auf seine Konzerte hat Mike Singer außerdem Anfang Mai bekannt gegeben, seine eigentlich bereits abgeschlossene Tour im Herbst in 18 Städten fortzusetzen.

Im Kampagnenzeitraum von Juni 2017 bis Februar 2018 tritt Mike Singer als branchenexklusiver Partner für Deutschlands beliebtesten Keks mit der leckeren Kakao-creme-Füllung auf. Highlight der Kooperation ist der „Singer Song Contest“ mit der Prinzen Rolle als Partner. Dabei werden die Fans des sympathischen Shootingstars ab Juni aufgerufen, sich für ein Duett der Single „Nein“ auf einer gebrandeten Aktionswebseite zu bewerben. Der Gewinner geht gemeinsam mit Singer ins Studio, nimmt den Song professionell auf und Warner Music Central Europe veröffentlicht den Song in der Gewinnerversion im Herbst 2017.

Darüber hinaus promotet Mike Singer die Prinzen Rolle auf seinen reichweitenstarken Social-Media-Kanälen mit über 3 Millionen Fans und Followern – aktuell folgen ihm unter anderem 1,3 Millionen Fans auf Instagram, über 350.000 bei Facebook und mehr als 430.000 bei YouTube. Dabei wird er zeigen, wie die Prinzen Rolle ihn auf seinen Reisen begleitet. Ebenfalls geplant ist eine glaubwürdige und authentische Platzierung der Prinzen Rolle im kommenden Musikvideo.

Wie macht man Wissen „haltbar“?

Wissen, Erfahrungswerte, Ideen und unternehmensspezifische Kenntnisse sind wichtige Bausteine für den Erfolg eines Unternehmens. Von reibungslosen Prozessabläufen über technische Produktdetails bis zur hervorragenden Kundenzufriedenheit – hinter all diesen Punkten stehen Mitarbeiter, die ihr individuelles Wissen einbringen.

Die Fragestellung, wie Unternehmen dafür sorgen können, dass diese Informationen nicht verloren gehen wenn z.B. ein Mitarbeiter in den Ruhestand geht oder das Unternehmen an die nächste Generation übergeben wird, steht am Mittwoch, den 28. Juni 2017 im Fokus der Veranstaltung „Wissensmanagement – Arbeitskraft geht, das Wissen auch?“, zu der die IHK Koblenz – Geschäftsstelle Montabaur, die Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH (WFG) herzlich um 18:00 Uhr in den Sitzungssaal der Verbandsgemeinde Hachenburg (Gartenstr. 11) einladen.

Professor Siegfried Schreuder, Leiter des Kompetenzzentrums für Wissensmanagement an der Hochschule Koblenz, wird einige theoretische Methoden vorstellen und erläutern, welche Rolle Organisationsstruktur oder der Spezialisierungsgrad eines Unternehmens spielen. Wie auch bei anderen Herausforderungen, können gute Beispiele hilfreich sein, um Lösungen für die eigene Situation zu finden.

Daher sind Helmut Hecking, Ausbildungsleiter bei der Firma Wirtgen in Windhagen sowie Markus Hoffarth-Righetti von der Kanzlei Hoffarth & Partner in Niederahr vor Ort und „plaudern aus dem Nähkästchen“, bevor Sie die Möglichkeit haben sich mit den Referenten und anderen Unternehmen über Ideen und Lösungsansätze auszutauschen.

Die Teilnahme ist kostenfrei, aber es wir um Anmeldung bis zum bis zum 23. Juni 2016 an E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Fax: 02602/124-394 oder telefonisch unter 02602 124-405 gebeten.

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