Freitag, 26. Mai 2017

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Volksbank präsentiert erfreulich gutes Ergebnis für 2016

    Niedrigzins vernichtet Werte und drückt Sparquote
    Digitalisierung und persönliche Beratung sind Erfolgsfaktoren
    57 Mitglieder für 50-jährige Treue geehrt
(Koblenz, 17.05.2017) Eine erfreulich gute Bilanz für 2016 ziehen Stephan Breser und Walter Müller, Vorstand der Volksbank Koblenz Mittelrhein eG: „Wir blicken gemeinsam auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurück. Trotz ungünstiger Rahmenbedingungen wie Niedrigzins, Regulatorik und turbulentem Börsengeschehen konnten wir uns souverän am Markt behaupten und in allen Geschäftsbereichen zulegen. Besonders stolz sind wir auch auf die Auszeichnung als „Beste Bank“ in Koblenz beim unabhängigen ‚City Contest 2016‘. Mittlerweile dürfen wir uns ebenso als ‚Beste Bank‘ in Neuwied bezeichnen.“

Die Bilanzsumme stieg um 28 Mio. Euro auf 701 Mio. Euro. Das betreute Kundenvolumen – also die Summe aller betreuten Kredite und Geldanlagen innerhalb und außerhalb der Bilanz – erhöhte sich um rund 66 Mio. Euro auf 1,67 Mrd. Euro.

Beim Einlagengeschäft wurde wieder deutlich, dass die Sparer auf Sicherheit und Verfügbarkeit setzen und Renditechancen noch nicht ausreichend nutzen. „Liquide täglich fällige Einlagen sind trotz Nullzins stark nachgefragt“, so Müller. Termineinlagen hingegen werden so gut wie nicht mehr verlangt und gingen um 16,6 Mio. Euro auf 29,7 Mio. Euro zurück. Die bilanzwirksamen Kundengelder stiegen um 16 Mio. auf 541 Mio. Euro, was einem Plus von 3,11 Prozent entspricht. Das gesamte betreute Einlagevermögen von Kunden stieg um rund 19 Mio. Euro auf insgesamt 954 Mio. Euro.

Müller: „Die extreme Niedrigzinspolitik der EZB gefährdet die Spar- und Vorsorgebereitschaft der Bürger massiv und dauerhaft. Das kann nicht im Interesse der Gesellschaft liegen. Nicht nur die Altersversorgung ist für viele Menschen gefährdet, die Sinnhaftigkeit des Sparens kann auch der jungen Generation kaum noch vermittelt werden. Kein Wunder also, dass die Sparquote heute bei gerade mal 10 Prozent liegt. Damit wird das Vermögen der Inflation überlassen. Die Lösung liegt in einer ausgeglichenen Vermögensstruktur mit einer gesunden Balance aus Rendite, Verfügbarkeit und Sicherheit. Unsere Beraterinnen und Berater zeigen Alternativen auf, die zu der persönlichen Lebenssituation passen.“

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Start der Bewerbungsphase für SUCCESS 2017

Mainz, 15 . Mai 2017. Unternehmen aus Rheinland-Pfalz, die neue Produkte, Produktionsprozesse, technologieorientierte Dienstleistungen oder anspruchsvolle IT-Vorhaben für technische Anwendungen in Forschungs- und Entwicklungsprojekten entwickelt haben und damit bereits auf dem Markt erfolgreich sind, können sich ab sofort bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) für die SUCCESS-Technologieprämien bewerben. Im Oktober 2017 wird die ISB wieder die besten Technik-Innovationen auszeichnen. Die zukunftsweisenden Ideen und innovativen Produkte werden mit Einzelprämien von bis zu 15.000 Euro gewürdigt.

Zusätzlich wird in diesem Jahr die Sonderprämie „Mit Innovationen neue Märkte erschließen“ vergeben. Die Sonderprämie richtet sich an Unternehmen, die mit einer technologischen Innovation strategisch neue Marktsegmente wirtschaftlich erfolgreich besetzen konnten.

Die Bewerbungsfrist für die Teilnahme am Wettbewerb „SUCCESS 2017“ endet am 15. August 2017. Die Anträge werden direkt bei der ISB gestellt. Die Bewerbungsunterlagen sind auf der Internetseite der ISB abrufbar unter www.isb.rlp.de, Wirtschaft; Förderung A–Z, Forschung und Entwicklung (SUCCESS).

Landesvorstand neu gewählt

Die Arbeitsgemeinschaft der Selbständigen in der SPD (AGS) haben neu gewählt. Bei der diesjährigen ordentlichen Landesversammlung im Abgeordentenhaus in Mainz, standen auch Neuwahlen an. Wegen des Ortes hatte auch der Referent des Abends, Dr. Denis Alt ein Heimspiel. Als Abgeordneter im Landtag Rheinland-Pfalz ist er in diesem Saal „zu Hause“.

In seiner Rede ging Alt auf die Rahmenbedingungen für Selbständige in Rheinland-Pfalz ein. Er zeigte die Möglichkeiten auf, die Unternehmensneugründer im Land haben. Die Teilnehmer bemängelten die Bereitschaft der Geldgeber, Risiken einzugehen. „Wie die Neu-Unternehmer selbst müssen auch die Geldgeber größere Risiken eingehen, als bei konven-tionellen Geldanlagen,“ so der Referent. „Das gilt auch und besonders für Banken und Sparkassen. Wenn denen die `Hände gebunden` sind, so muss an den Regeln etwas geändert werden. Es kann nicht sein, dass für große und kleine Banken mit unterschiedlichen Geschäftsfeldern die gleichen Regeln gelten“.

In seinem Rechenschaftsbericht zeigte Bernhard Kimmle die Aktivitäten der letzten 2 Jahre auf und gab einen Ausblick auf die Aufgaben der nächsten Wahlperiode.

Vom Thema Bildung (Schulen, duales Studium, Meister), Vererbung bzw. Übergang kleiner und mittlerer Unternehmen über die SPD-Parteireform bis zur Besteuerung der Unternehmen und ihrer Inhaber, um nur einige Beispiel zu benennen, gab es eine Reihe von Themen, mit denen sich der Landesvorstand beschäftigte.

Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Alter und neuer Vorsitzender ist Bernhard Kimmle, zu seinen Stellvertretern wählte die Versammlung Steffen Bouffleur und Aloys Leyendecker, neuer Schriftführer wurde Christoph Bretz.. Als Beisitzer wurden gewählt (alphabetisch) Sabine Barth, Esther Maria Czasch, Jens Kutscher, Hans-Joachim Michel, Robert Michel, Ender Önder, Bernd Schellhaas, Walter Unterberg, Karl-Heinz Wedel und Harald Weis. Hans Witsch ist nicht mehr im Landesvorstand vertreten. Bernhard Kimmle nahm dies zum Anlass, alle zur thematisch, kooptiver Mitarbeit im Vorstand aufzurufen. Die Versammlung hörte dies gerne.

6 Wochen, 13 Unternehmen, unendliche Chancen!

Unternehmen der Region öffnen in den Sommerferien ihre Tore für interessierte Schüler – Projekt der Wirtschaftsförderung des Landkreises

KREIS MYK. Immer weniger Bewerbungen auf freie Ausbildungsstellen, abnehmende Qualität der Bewerbungen und Fachkräftemangel machen den Unternehmen nicht nur in der Region zu schaffen. Konnten sich früher Firmen die Auszubildenden aussuchen, sind es heute die jungen Menschen, die ihren künftigen Ausbildungsbetrieb wählen. Gute Gründe also für Unternehmen, auf sich aufmerksam zu machen. Sie tun dies in einem Projekt der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises (WFG). Unter dem Motto „Wissen was geht!“ öffnen Betriebe in den Sommerferien ihre Tore für interessierte Schüler.

13 regionale Unternehmen sind dabei, wenn es ab dem 3. Juli heißt: 6 Wochen, 13 Unternehmen, unendliche Chancen. Durch einen Betriebsrundgang, Gespräche mit Verantwortlichen der Personalabteilungen und Auszubildenden sowie in individuellen Workshops bekommen junge Menschen Einblicke in die Firmen und Tipps für Bewerbungen. Mit dabei sind große Unternehmen wie z.B. thyssenkrupp Rasselstein, das jedes Jahr rund 60 Auszubildende einstellt, aber auch kleinere Firmen wie der Malerfachbetrieb Otmar Klein, der bis zu 4 Ausbildungsplätze anbietet. Ingrid Klein erläutert, warum sie sich an dem Projekt der WFG beteiligen: „Wir wollen unser Berufsbild einmal von der praktischen Seite zeigen und helfen, Berührungsängste abzubauen.“ Ähnlich sieht es Georg Rosenbach, Geschäftsführer der Firma Heuft Thermo-Oel: „Viele wissen gar nicht, was wir an Ausbildungen anbieten. Wir wollen unsere Ausbildungsstätten vorstellen, unser Unternehmen präsentieren und Gespräche mit unseren Azubis ermöglichen.“ Viele der beteiligten Unternehmen sind schon seit längerem aktiv, wenn es um die Gewinnung neuer Auszubildender geht. Andere fangen jetzt erst an, sich bei den jungen Schulabgängern „zu bewerben“. „Wir haben schon einiges gemacht“, erklärt Christina Rückert, Ausbilderin bei Rasselstein. „Aber wir wollen einfach jede Gelegenheit wahrnehmen und uns nicht zurücklehnen, wenn es darum geht, junge Menschen für uns zu gewinnen.“

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Regionale Konjunkturdynamik lässt etwas nach

IHK-Umfrage: Industrie macht die besten Geschäfte

Das regionale Konjunkturklima präsentiert sich laut einer Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier frühlingshaft, doch nicht mehr ganz so gut wie noch zu Jahresbeginn. Das schlägt sich im IHK-Konjunkturklimaindikator nieder, der von 127 auf 120 Punkte gefallen ist. An der Umfrage haben sich mehr als 150 regionale Unternehmen mit rund 18 000 Beschäftigten beteiligt.

40 Prozent der Befragten bezeichnen ihre aktuelle Geschäftslage als gut, 50 Prozent als befriedigend und nur zehn Prozent als schlecht. Ebenfalls 40 Prozent der Unternehmen konnten ihre Umsätze in den vergangenen zwölf Monaten steigern; lediglich 19 Prozent mussten Rückgänge hinnehmen.

Die Geschäftserwartungen für den weiteren Jahresverlauf sind laut IHK mit einem Pluszeichen versehen. 22 Prozent der Betriebe erwarten bessere, 66 Prozent gleichbleibende und 12 Prozent schlechtere Geschäfte. Damit liegen die Optimisten zehn Prozentpunkte vor den Pessimisten. Vor vier Monaten betrug der Abstand allerdings noch 18 Prozentpunkte.

„Das regionale Konjunkturklima bewegt sich auf dem guten Niveau der vergangenen Jahre und damit im deutlich positiven Bereich. Es hat in den letzten Monaten einen leichten Dämpfer erhalten, der auf rückläufige Umfragewerte insbesondere im Dienstleistungssektor zurückgeht. Dafür floriert die Industrie“, erläutert IHK-Chefvolkswirt Matthias Schmitt die Daten.

Im Industriesektor sind laut IHK die Vorleistungs- und Investitionsgüterproduzenten besonders zufrieden und optimistisch gestimmt. Alle wichtigen Kenngrößen zeigen nach oben. Die Kapazitätsauslastung und der Auftragsbestand sind deutlich überdurchschnittlich. Der Auftragseinang in den letzten drei Monaten, gerade aus dem Ausland, hat zugelegt.

„Und auch die Exporterwartungen fallen expansiv aus: 30 Prozent der Industriebetriebe erwarten höhere, 62 Prozent gleichbleibende und nur acht Prozent rückläufige Ausfuhren. Bislang zeigen sich in der Region also kaum sichtbare Bremsspuren, etwa durch die Brexit-Debatte oder die US-Wirtschaftsfpolitik“, sagt Matthias Schmitt.

Auf der konjunkturellen Haben-Seite vermerkt die Kammer auch die ausgeprägte Investitionsneigung der Betriebe. 36 Prozent wollen in den nächsten zwölf Monaten mehr, nur 13 Prozent weniger investieren. Ebenso planen die Unternehmen, neue Arbeitsplätze zu schaffen.

„Es gibt aber auch Risiken. Die Firmen nennen den Fachkräftemangel, die Arbeitskosten, die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen und deutlich verstärkt wieder die Energie- und Rohstoffpreise. Solche Faktoren darf man nicht aus dem Auge verlieren, denn eine gute Konjunktur, auch wenn sie lange anhält, ist eben kein Selbstläufer“, warnt Matthias Schmitt.

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