Donnerstag, 27. Juli 2017

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IHK-Studie: Immer mehr Frauen suchen Weg in die Selbstständigkeit

Immer mehr Frauen aus der Region Trier wagen den Schritt in die Selbstständigkeit. Das geht aus einer Auswertung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier hervor. Demnach haben 2016 insgesamt 1142 Frauen ein Gewerbe in der Region angemeldet. Das sind fünf Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor (1091). In Rheinland-Pfalz ging die Zahl der weiblichen Gründungen hingegen um fünf Prozent zurück. Kevin Gläser, Existenzgründungsberater der IHK Trier begründet das mit einem generell gutem Gründungsklima in der Region.

Ein Blick auf die Statistik zeigt, dass Frauen sich besonders häufig im „Gesundheits- und Sozialwesen“, im „Erziehungswesen und Unterricht“ oder im Bereich der „sonstigen Dienstleistungen“ selbstständig machen. Insgesamt besteht rund ein Drittel aller rheinland-pfälzischen Gründer aus Frauen.

Laut dem IHK-Gründungsexperten Kevin Gläser könnte die Zahl der Gründerinnen noch höher liegen als zurzeit. „Viele Frauen zeigen ein starkes Interesse an der Selbstständigkeit, aber nicht alle wagen auch den letzten Schritt.“ Dabei seien Frauen in der Regel sehr gut und umfassend vorbereitet und gingen häufig auch entsprechend strukturierter bei der Unternehmensgründung vor. „Frauen sind meist risikoaverser als männliche Gründer und entscheiden sich am Ende doch noch gegen die Selbstständigkeit.“ Die Frauen, die dann tatsächlich ein Unternehmen gründen, legen laut Gläser häufig wert auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Karriere und Familienleben. Das zeigt sich auch darin, dass knapp 40 Prozent der Gründerinnen zunächst im Nebenerwerb starten, um zeitlich flexibel zu bleiben.

Industrieproduktion im Mai 2017: Anstieg gegenüber dem Vormonat

Die rheinland-pfälzische Industrieproduktion ist im Mai 2017 gestiegen. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Werte lag der preis-, kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex, der die mengenmäßige Ausbringung der Industrie misst, um 2,1 Prozent über dem Niveau des Vormonats.

In allen drei industriellen Hauptgruppen erhöhte sich der Output. In der Konsumgüterindustrie fiel der Anstieg gegenüber dem Vormonat am höchsten aus (plus 3,2 Prozent). Die Investitionsgüterhersteller steigerten ihren Güterausstoß um 1,5 Prozent. Die Vorleistungsgüterproduktion legte um ein Prozent zu.

In den drei umsatzstärksten Bereichen des Verarbeitenden Gewerbes entwickelte sich die bereinigte Produktion unterschiedlich. In zwei der drei Branchen lag der Output über dem Niveau des Vormonats. Im Maschinenbau, der Industriebranche mit dem drittgrößten Umsatz, erhöhte sich der Güterausstoß um 3,5 Prozent. In der Chemischen Industrie, der umsatzstärksten Branche des Verarbeitenden Gewerbes, stieg der Output um ein Prozent. Der Fahrzeugbau, der Industriezweig mit dem zweithöchsten Umsatz, drosselte hingegen seine Produktion um zwei Prozent.

Gegenüber dem Vorjahresmonat ist der bereinigte Produktionsindex um 1,4 Prozent gestiegen. Zwei der drei Hauptgruppen verzeichneten Zuwächse; lediglich in der Vorleistungsgüterindustrie war der Güterausstoß niedriger als ein Jahr zuvor. Die Chemieindustrie und der Fahrzeugbau mussten deutliche Einbußen hinnehmen, während die Maschinenproduktion kräftig zulegte.

Die Schnellmeldungen zur Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe dienen der laufenden Messung der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie sowie in ausgewählten Branchen. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat angegeben. Weitere Erläuterungen

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

Industrie im Mai 2017: Auftragseingänge etwas höher als im Vormonat

Im Mai 2017 ist die Nachfrage nach Erzeugnissen der rheinland-pfälzischen Industrie leicht gestiegen. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Werte lag der preis-, kalender- und saisonbereinigte Auftragseingangsindex um 0,5 Prozent über dem Niveau des Vormonats.

Während sich das Ordervolumen aus dem Inland im Mai um 1,8 Prozent erhöhte, gingen die Bestellungen aus dem Ausland um 0,8 Prozent zurück. Unter den drei industriellen Hauptgruppen konnte die Vorleistungsgüterindustrie von einer Nachfragesteigerung profitieren (plus 1,2 Prozent). Die Auftragseingänge der Investitionsgüterhersteller blieben gegenüber dem Vormonat unverändert. Im Konsumgüterbereich sank das Ordervolumen hingegen um 4,1 Prozent.

In den drei umsatzstärksten Branchen des Verarbeitenden Gewerbes gingen im Mai mehr Aufträge ein als im April. In der Chemischen Industrie, der größten Branche, stiegen die Bestellungen um 1,4 Prozent. Im Fahrzeugbau, dem Industriezweig mit dem zweitgrößten Umsatzanteil, erhöhte sich die Nachfrage um 1,7 Prozent. In der drittgrößten Branche, dem Maschinenbau, lag das Ordervolumen um 0,7 Prozent über dem Niveau des Vormonats.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind die bereinigten Auftragseingänge der rheinland-pfälzischen Industrie kräftig gestiegen (plus 8,8 Prozent). Die Bestellungen aus dem Inland erhöhten sich um sieben Prozent; das Ordervolumen aus dem Ausland legte um 10,2 Prozent zu.

Die Schnellmeldungen zur Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe dienen der laufenden Messung der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie sowie in ausgewählten Branchen. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat angegeben. Weitere Erläuterungen

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

Weniger Minijobber – im Haushalt mehr angemeldete Hilfen

Die Zahl der gewerblichen Minijobber in Deutschland ist im ersten Quartal 2017 um ein halbes Prozent oder 33.448 Personen gegenüber dem ersten Quartal 2016 gesunken. Dies stellt die Minijob-Zentrale in ihrem aktuellen Bericht fest. Demnach übten zum 31. März 2017 6.576.573 Personen einen Minijob in Handel, Industrie oder Handwerk aus. Während die Zahl der Frauen um mehr als 53.000 Personen sank, stieg die der Männer um 0,8% an. Mehr Rentner und mehr Unter-25-Jährige übten im letzten Quartal einen Minijob aus. Die Zahl der Ausländer stieg um 4% von 814.000 auf 847.000.

Immer mehr Minijobber zahlen in die Gesetzliche Rentenversicherung ein. Ihre Zahl stieg um 1,5% auf 1.201.698 Personen an.

In den Privathaushalten steigt die Zahl angemeldeter Minijobber weiter an. Sie betrug am 31. März 2017 299.196 Personen und damit rd. 5.500 mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Vermehrt entscheiden sich Männer für die Zahlung des Eigenbeitrags zur Rentenversicherung, bei den Frauen ist der Anstieg nicht einmal so hoch wie der Zuwachs an Minijobbern.

Der Anstieg der Minijobber in Privathaushalten ist positiv zu bewerten, da nur angemeldete Haushaltshilfen legal beschäftigt sind.

Der vollständige Quartalsbericht steht unter http://www.minijob-zentrale.de/quartalsbericht zum Download bereit

Dividendentitel: Wichtiger Bestandteil für die langfristige Vermögensanlage

Dax-30-Unternehmen knacken die 30-Milliarden-Euro-Marke

30. Juni 2017. Auf dem Aktienparkett herrscht Erntezeit: Dieses Jahr bringt den Aktionären Rekordausschüttungen. Allein für die im DAX 30 enthaltenen Unternehmen wird mit einem Ausschüttungsvolumen von rund 32,2 Milliarden Euro gerechnet, verglichen mit 26,3 Milliarden Euro vor fünf Jahren. „Seit dem Jahr 2010 konnten die Unternehmen ihre Ausschüttungshöhe um mehr als 60 Prozent steigern“, so Andreas Bloch, Leiter des Private Banking der Nassauischen Sparkasse (Naspa) in Montabaur. Auf der anderen Seite stellen viele hochwertige Unternehmensanleihen ihren Besitzern derzeit einen Zinskupon von nicht einmal einem Prozent in Aussicht.

„Anleger sollten jedoch nicht nur auf die Ausschüttungshöhe achten“, gibt Bloch zu bedenken. „Wichtig ist vor allem die Dividendenqualität“. Dabei spiele die Marke und die Marktposition des Unternehmens eine wichtige Rolle. „Gesellschaften, die eine bessere Marktposition als ihre Wettbewerber einnehmen, können mit ihren Produkten und Dienstleistungen tendenziell bessere Preise im Markt realisieren“, erläutert Bloch. Allerdings reiche eine Momentaufnahme nicht aus. Vielmehr sei es wichtig, dass die Unternehmen ihre Dividende nicht nur heute, sondern dauerhaft verdienen und sie potenziell sogar steigern können. Deswegen rät Bloch, die Dividendenkontinuität eines Unternehmens stets im Blick zu haben.

Ein großer Unterschied zwischen Zins- und Dividendenpapieren liegt darin, dass Aktien ein höheres Kursrisiko beinhalten. Dieses kann durch eine breite Streuung der Aktienanlagen reduziert werden. Mit einem Aktienfonds investieren Anleger auf einem Schlag direkt in mehrere Unternehmen. „Dennoch müssen Anleger bei Aktien deutliche Kursschwankungen sowie Schwankungen der Dividendenzahlungen berücksichtigen und aushalten können, das ist der Preis für eine langfristig höhere Renditechance“, so Bloch.

 

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