Donnerstag, 25. Mai 2017

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Umsatz und Beschäftigung im Gastgewerbe legten im ersten Quartal zu

Das rheinland-pfälzische Gastgewerbe setzte im ersten Quartal 2017 mehr um als im Vorjahreszeitraum. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems waren die Umsätze real, also um Preisveränderungen bereinigt, um 1,8 Prozent höher als im ersten Quartal 2016. Nominal bzw. in jeweiligen Preisen stiegen die Erlöse um 3,8 Prozent. Deutschlandweit blieben die Gastgewerbeumsätze preisbereinigt fast unverändert (plus 0,1 Prozent); in jeweiligen Preisen legten sie um zwei Prozent zu.

In der Gastronomie, auf die zwei Drittel der Gastgewerbeumsätze entfallen, lagen die Erlöse von Januar bis März 2017 real um drei Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Die speisengeprägte Gastronomie, zu der Restaurants, Cafés, Eissalons und Imbissstuben zählen, verzeichnete preisbereinigt eine Erlössteigerung von 7,2 Prozent. Die Umsätze der Caterer und Erbringer sonstiger Verpflegungsdienstleistungen gingen hingegen um 4,1 Prozent zurück. Im  rheinland-pfälzischen Beherbergungsgewerbe, das gut ein Drittel der Umsätze des Gastgewerbes erwirtschaftet, fielen die preisbereinigten Erlöse etwas niedriger aus als im ersten Quartal 2016 (minus 0,3 Prozent).

Beschäftigung

Die Zahl der Beschäftigten im Gastgewerbe war im ersten Quartal 2017 um 1,2 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Dabei verringerte sich die Zahl der Vollzeitkräfte um 1,5 Prozent, während gleichzeitig die Zahl der Teilzeitkräfte um 2,7 Prozent anstieg.

Die Daten stammen aus der monatlichen Stichprobenerhebung bei 270 ausgewählten Gastgewerbeunternehmen in Rheinland-Pfalz. Durch das Handelsstatistikgesetz wird die Zahl der zu befragenden Einheiten bundesweit auf höchstens fünf Prozent aller Unternehmen begrenzt. Die Angaben für Filialbetriebe von Hotel- und Restaurantketten mit Sitz in einem anderen Bundesland sind in den Ergebnissen enthalten. Da es sich um eine Stichprobenerhebung handelt, liegen absolute Werte sowie Regionalangaben nicht vor.

Die Ergebnisse sind vorläufig und können durch Korrekturmeldungen verändert werden. D. h. die Unternehmen haben 24 Monate die Möglichkeit zur Korrektur ihrer Angaben. Die Monatserhebung im Gastgewerbe basiert auf einer repräsentativen Stichprobe, die in Abhängigkeit vom Stichprobenumfang und der Streuung der zu beobachtenden Merkmale einem stichprobenbedingten Zufallsfehler unterliegt.

Autorin: Marie-Luise Schmittel (Referat 34 Auswertungen, Analysen A3)