Mittwoch, 22. November 2017

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Steuerhinterziehung im Weinbau

Aktueller Stand der Ermittlungsergebnisse: 110 abgeschlossene Strafverfahren
Seit dem Jahr 2012 haben rheinland-pfälzische Steuerfahnder Zulieferbetriebe von Weinbaubetrieben und Winzer wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung durchsucht. Die Ermittlungen dauern nach wie vor an.

Der Verdacht, dass Winzer Wein an der Steuer vorbei verkauft haben, hat sich dabei bestätigt. Die aus diesen Untersuchungen gewonnenen Erkenntnisse führten in allen Weinanbaugebieten von Rheinland-Pfalz zur Aufdeckung von Steuerstraftaten.

Hintergrund: Winzer erwarben ihre Korken und sonstige Weinverschlüsse im Wege eines sogenannten „Rechnungssplittings“. Hierbei wird ein Teil der Ware mit Anschrift und Kundenkonto des Winzers berechnet und ein anderer Teil als anonymer Barverkauf abgewickelt.

Ermittlungsstand Juli 2017:
  • bislang abgeschlossene Fälle:   148
  • Mehrsteuern belaufen sich (inklusive Zinsen) bislang auf        13,2 Millionen Euro
  • bislang abgeschlossene Strafverfahren:  110
  • bislang eingegangene Selbstanzeigen (seit 2012):        13